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Schon vergangene Woche ging es bei Handelsblatt Disrupt um Raumfahrt und die Trägerraketen des Münchner Start-ups Isar Aerospace. Diese Woche ist Insa Thiele-Eich zu Gast im Podcast Handelsblatt Disrupt, die möglicherweise erste deutsche Astronautin im All: Rund 900 Menschen waren inzwischen zwar im All, davon flogen 240 auf die internationale Raumstation ISS. Doch unter ihnen waren gerade einmal 29 Frauen, die meisten waren Amerikanerinnen und Russinnen. Man kann also sagen: Die Raumfahrt hat ein Männerproblem. Thiele-Eich wird nicht von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA geschickt sondern von der Crowdfunding-Initiative „Die Astronautin“. Die Meteorologin berichtet, warum sie sich schon als kleines Mädchen für das Weltall interessierte, wie das Training aussieht - und warum immer noch so wenig Frauen auf Weltraummission gehen obwohl sie biologisch eigentlich besser geeignet wären.
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Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/.
Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail ([email protected]) kontaktieren.
Es war eine der wichtigsten Nachrichten aus der deutschen Technologieszene in dieser Woche: Das Münchner Space-Tech-Start-up Isar Aerospace hat 75 Millionen Euro eingesammelt - vorwiegend bei europäischen Investoren. Im Podcast spricht der CEO des Unternehmens, Daniel Metzler, über seine Pläne, im nächsten Jahr von Deutschland aus Satelliten ins All zu schießen und erklärt, warum Raumfahrt-Technologie so wichtig für die technologische Unabhängigkeit Europas ist. „Spectrum“ nennt das junge Unternehmen seine Rakete und die könnte 2021 neben der europäischen „Ariane“ die erste deutsche Weltraumrakete werden, die Satelliten ins All befördern kann.
Im Anschluss daran: Ein Gespräch mit dem CEO von Dreamstage, einer digitalen Live-Bühne für Musikerinnen und Musiker. Entstanden ist die Idee während des ersten Corona-Lockdowns. Mittlerweile besuchen die Konzerte auf der Plattform mitunter mehrere tausend Fans. Dreamstage-Mitgründer Thomnas Hesse, der in seinem früheren Leben Vorstand bei Bertelsmann und Manager bei Sony-Music war, erklärt im Podcast, warum er glaubt, dass sich in der Corona-Pandemie Konzerte dauerhaft verändern werden.
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Dass komplexe Bauprojekte länger dauern als geplant, scheint schon beinahe eine Art Naturgesetz zu sein. Die Mathematikerin Laura Tönnies will das ändern: Mit ihrem Start-up Corrux hat sie eine Software entwickelt, die schwere Baumaschinen überwacht und verrät, ob sie einsatzbereit sind und wann sie ausfallen könnten. Damit, so verspricht sie, könnten Baufirmen ihre Kosten deutlich senken. Internationale Investoren hat Tönnies mit ihrer Idee bereits überzeugt, kürzlich hat sie zudem mit Andreas Witt den ehemaligen Softwarechef des Werkzeugmaschinenherstellers Trumpf abgeworben. Im Podcast erklärt die Unternehmerin, warum sie sich schon als Kind für Baustellen interessiert hat, wie sie ihre Software weiterentwickeln will und warum Corrux auch für andere Branchen interessant ist.
Der zweite Gast im Podcast ist der Unternehmer Charles Bahr, der sein erstes Start-up schon mit 14 Jahren gegründet hat. Aktuell arbeitet er für TikTok und erklärt Werbekunden, wie sie die junge, also seine Generation erreichen können. Handelsblatt-Redakteur Thomas Tuma hat mit ihm über Unternehmertum und eine Generation gesprochen, die komplett mit dem Internet aufgewachsen ist.
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Testen Sie, wie gut Sie über die wichtigsten Geschehnisse des ablaufenden Jahres informiert sind – und nutzen Sie die Chance auf attraktive Preise:
Die Chipindustrie ist eine der wichtigsten Hightech-Industrien in Europa. Doch sie gerät immer stärker unter Druck - vor allem durch den schwelenden Konflikt zwischen den USA und China. “Es tobt ein Kampf um die Technologieführerschaft weltweit“, sagt Infineon-Chef Reinhard Ploss. Und die europäischen Chiphersteller steckten mittendrin. Sie brauchen offene Märkte, weil sie Halbleiter in alle Welt - und auch nach China - exportieren. Doch die stehen immer mehr in Frage. Im Podcast erklärt Ploss, wie Europa darauf reagieren sollte, wie er über die Causa Huawei denkt - und mit welchen Innovationen von Infineon zu rechnen ist.
Außerdem ein Gespräch mit meinem Kollegen Stephan Scheuer über die neuesten Pläne der Bundesregierung, den Ausbau des deutschen Mobilfunknetzes mit Technik des chinesischen Herstellers Huawei zu erschweren. Scheuer erklärt, welche Folgen die angedachten Regeln für Netzbetreiber und Kunden haben - und welche Technologien bei dem ganzen Konflikt helfen könnten.
Der künftige Siemens-Chef Roland Busch will den Konzern deutlich technologischer ausrichten. Technologie werde künftig viel stärker in den Fokus rücken, sagt Busch im Podcast Handelsblatt Disrupt. Die disruptiven Veränderungen in vielen Feldern und die Auswirkungen der Coronakrise erfordern nach seiner Einschätzung allerdings einen neuen Führungsstil. Man müsse heutzutage weniger hierarchisch lenken und interne Silos niederreißen, „Sie müssen in der Organisation Freiräume schaffen für Menschen, die neue Themen angehen.“ Die Kultur des Konzerns dahingehend zu verändern gehöre zu seinen wichtigsten Aufgaben als künftiger CEO. Wie das konkret aussehen kann und wie er sich persönlich auf die neue Aufgabe vorbereitet erklärt er im Interview, das bei der Ehrung der Vordenker-Initiative von Handelsblatt und BCG aufgezeichnet wurde.
Und am Ende noch ein Gespräch mit Handelsblatt-Korrespondent Alexander Demling über die zahlreichen anstehenden Tech-Börsengängen kurz vor Jahresende.
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Die Coronakrise belastet die Krankenhäuser massiv, erste Intensivstationen sind schon an ihren Grenzen. Weniger beachtet wird derzeit die Lage der Krankenkassen. Doch auch die seien an ihrer Belastungsgrenze, sagt Jens Baas, der Chef von Deutschlands größtem Krankenversicherer Techniker Krankenkasse. Denn die Versicherer müssen nicht nur mit den Folgen der Corona-Pandemie umgehen, sie müssen auch helfen, die digitale Transformation des Gesundheitssystems zu organisieren. Warum sich Ärzte mitunter gegen die Transformation stellen, wie Daten das Gesundheitswesen verändern werden und warum die Techniker Krankenkasse in Start-ups investieren wird, erklärt Baas im Podcast Handelsblatt Disrupt. Einer der Hauptgründe für die schleppende Digitalisierung des Gesundheitswesens laut Baas: “Digitalisierung sorgt für Transparenz und davor haben viele Menschen im Gesundheitswesen Angst”.
Bleibt die Frage: Worauf muss sich der Patient der Zukunft einstellen? Das hat mein Kollege Julian Olk zum Einen den Vorstandsvorsitzenden der Noventi Group gefragt. Hermann Sommer repräsentiert als Abrechnungs-, Finanz- und IT-Dienstleister rund 19.000 klassische Apotheken. Ihm gegenüber der größte Konkurrent der stationären Apotheker: Der CEO der Online Apotheke DocMorris, Olaf Heinrich. Sie debattieren die Frage, ob die Digitalisierung der Tod der klassischen Apotheke ist. Die Botschaft der jüngsten Kampagne des Apothekendienstleisters Noventi war da ziemlich eindeutig: Das grüne Apothekerkreuz des Online-Konkurrenten DocMorris wurde kurzerhand in ein Totenkreuz umgewandelt.
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Es ist die ewige Klage: Nichts geht voran bei der Digitalisierung in Deutschland insbesondere im Hinblick auf den Bildungssektor. Und es stimmt sicher in vielen Fällen. Christoph Meinel, der Chef des Hasso Plattner Instituts (HPI), kennt diese Probleme auch. Er ist aber auch einer, der sich konkrete Gedanken über Lösungen macht. Mit seinem Institut hat er zum Beispiel die sogenannte Bildungscloud entwickelt, die dabei helfen soll, den Alltag von Schulen zu digitalisieren. Wie Meinel Deutschlands digitale Zukunft sieht, beschreibt er in der neuesten Ausgabe des Podcasts Handelsblatt Disrupt.
Außerdem erklärt Handelsblatt-Technologiereporter Stephan Scheuer, warum vor wenigen Tagen der Börsengang des chinesischen Fintechs Ant Financial abgesagt wurde, der mit einem Volumen von 37 Milliarden Dollar eigentlich der größte IPO der Geschichte werden sollte. Scheuer beleuchtet die Hintergründe und beschreibt, welche Folgen das für die chinesische Tech-Szene hat.
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Der Big-Data-Experte von der Universität in Oxford, Viktor Mayer-Schönberger, fordert in seinem neuen Buch „Machtmaschinen“ neue Regeln für die Daten-Ökonomie. Wie die aussehen können, erklärt er in der aktuellen Ausgabe des Podcasts Handelsblatt Disrupt. Mayer-Schönberger kritisiert, dass die Tech-Konzerne unfassbare Mengen an Daten gesammelt haben, durch die eine unglaubliche „informationelle Macht“ entstehe, die letztlich auch Innovationen behindert.
Seine Forderung: Konzerne wie Google und Facebook - aber auch alle anderen Unternehmen einer bestimmten Größe - müssten dazu gezwungen werden, ihre Daten zu teilen. Denn die derzeitigen Datenmonopole verhindern laut Mayer-Schönberger Innovationen in vielen Branchen. Das könnten zum Beispiel Snesordaten sein, die das Google-Schwesterunternehmen mit seinen selbstfahrenden Fahrzeugen einsammelt. Im Podcast erklärt der Datenwissenschaftler, wie dadurch Innovationen entstehen und warum Europa von solchen Regelungen stark profitieren würde.
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Der Aktienkurs der Videokonferenzplattform Zoom hat sich in den vergangenen Monaten vervielfacht. “Alle Zahlen bei uns wachsen exponentiell”, sagt der Chief Information Officer des Unternehmens, Harry Moseley. Nun will er “virtuelle Meetings besser machen als persönliche Treffen”. Ob mehr dahinter steckt als Marketing, wie Konferenzen und Messen verändern werden und wie sich Unternehmen führen lassen, deren Mitarbeiter sich kaum noch persönlich treffen können, diskutiert Moseley diese Woche mit Handelsblatt-Redakteur Sebastian Matthes im Podcast Disrupt. Außerdem erklärt er die Strategie hinter dem neuen App-Store des Unternehmens und inwiefern sich Zoom von den Videokonferenzplattformen von Microsoft oder Google unterscheidet. Der wichtigste Punkt aus seiner Sicht: Zoom konzentriere sich ausschließlich auf Videokommunikation und könne sich allein schon deshalb besser auf die Bedürfnisse der Nutzer einstellen. Auch Moseley findet allerdings Videokonferenzen mitunter ermüdend, glaubt aber, dass Zoom selbst dafür eine technische Lösung finden wird.
Außerdem im Podcast: Ein Gespräch mit Handelsblatt-Tech-Reporterin Larissa Holzki über die Digitalisierung der Industrie und warum das Münchner Start-up Celonis so ein gutes Beispiel dafür ist.
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