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Der Bundesrat untersagt wegen der Neutralität neue Waffenexporte in die USA. Für die Firma Sauter Bachmann im Kanton Glarus ist das eine schlechte Nachricht. Und auch für Donald Trump. Denn das Schweizer Unternehmen liefert den USA die Triebwerke für Kampfjets, die gerade im Iran-Krieg im Einsatz stehen - als einziges der Welt.
Welche Neutralität will die Schweiz eigentlich?
Wie geht es weiter mit der Firma Sauter Bachmann?
Und was bedeutet der Exportstopp für den Krieg im Mittleren Osten?
Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Inlandredaktor Benjamin Rosch:
Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:
https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeile
Host und Produzent: Stefan Bühler
Gast: Benjamin Rosch
Kontakt: [email protected]
Die Kriege in der Ukraine und im Iran bringen den Flugverkehr durcheinander. Routen werden länger, Drehkreuze fallen aus – und Reisende müssen umplanen.
Artikel zum Thema
Gast: Stefan Ehrbar
Während die Welt auf den Krieg im Nahen Osten blickt, rückt ein anderer Konflikt fast in den Hintergrund: der Machtkampf in Ungarn. Im Podcast spricht Raphael Rohner mit EU-Korrespondent Remo Hess über die politische Lage rund um Viktor Orbán.
Hess sagt, Orbán habe in 16 Jahren so viel Macht konzentriert, dass Ungarn kaum mehr als voll funktionierende Demokratie bezeichnet werden könne. Gewaltenteilung und unabhängige Justiz seien ausgehöhlt, freie Medien fast verschwunden. Für die Opposition könnte es nun die letzte echte Chance sein, Orbán an der Urne zu schlagen.
Im Gespräch geht es auch um Orbáns grösstes Risiko: Sollte er die Macht verlieren, drohten ihm laut Hess Ermittlungen wegen systematischer Korruption und Bereicherung im Umfeld seiner Partei. Beschrieben wird ein System aus Vetternwirtschaft, zugeschanzten Aufträgen und EU-Geldern, die bei Orbán-Vertrauten landen.
Zudem thematisiert der Podcast die Rolle Russlands. Hess sagt, Orbán sei der russlandfreundlichste Regierungschef der EU. Recherchen legen nahe, dass Kreml-nahe Akteure den Wahlkampf zugunsten Orbáns beeinflussen wollen – etwa mit Schmutzkampagnen, KI-Inhalten und strategischer Unterstützung. Auch die Rolle einer früheren Putin-Dolmetscherin bei der OSZE-Wahlbeobachtung wirft Fragen auf.
Trotz aller Kritik sieht Hess noch freie, aber keine fairen Wahlen in Ungarn. Entscheidend werde sein, ob sich die zersplitterte Opposition hinter Peter Magyar genügend bündeln kann, um das von Orbán umgebaute Wahlsystem zu überwinden.
Seit Jahren versuchen Medien und Forschende, die Identität des anonymen Street-Art-Künstlers Banksy aufzudecken. Hinweise verdichten sich rund um den Namen Robin Gunningham, geboren 1973 in Bristol. Die jüngste Recherche von Reuters bringt neue Aufmerksamkeit, obwohl ähnliche Vermutungen bereits länger kursieren. Banksys Anonymität gilt dabei nicht nur als Selbstschutz vor Strafverfolgung, sondern auch als bewusste Kritik am Kunstbetrieb. Daniele Muscionico, Kulturredaktorin, sagt im Podcast: «Es ist Teil der Kunst, dass man nicht weiss, wer er ist.»
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Vor knapp neun Jahren hat die Stimmbevölkerung den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen – als Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima vor 15 Jahren. Seither dürfen in der Schweiz keine neuen AKW mehr gebaut werden.
Doch nun steht dieses Verbot wieder zur Debatte. Energieminister Albert Rösti nimmt in Paris am Atomkongress des französischen Präsidenten Emmanuel Macron teil. Und in Bern streiten National- und Ständerat darüber, das AKW-Verbot aus dem Gesetz zu kippen.
Was bedeutet das für die Energiewende, die auf Sonne, Wind und Wasser setzt?
Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» von CH Media sagt Energieexperte Benjamin Rosch: «Albert Rösti war schon immer gegen das Technologieverbot - aber jetzt geht er mit seiner Strategie ein hohes politisches Risiko ein.»
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Host und Produzent: Stefan Bühler
Gast: Benjamin Rosch
Kontakt: [email protected]
Am Sonntag jubelten sie Seite an Seite: FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher, GLP-Nationalrätin Kathrin Bertschy und Franziska Ryser von den Grünen: Soeben hatten Hochrechnungen gezeigt, dass die Individualbesteuerung vom Volk gutgeheissen wird. Es war ein Erfolg der Frauen, wie die Zeitungen von CH Media am Montag titelten.
Sind das Einzelfälle oder gewinnen die Frauen generell an Einfluss im Bundeshaus?
Welches sind ihre Netzwerke?
Und welche Frauen haben am meisten Macht unter der Bundeshauskuppel?
Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt die stellvertretende Chefredaktorin von CH Media, Doris Kleck: «Die Allianz der Frauen agiert in der Bundespolitik viel professioneller als noch vor ein paar Jahren.»
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Host und Produzent: Stefan Bühler
Gast: Doris Kleck
Kontakt: [email protected]
Die verlorene Gin-Kugel aus dem Bodensee war von einem Reporter gefunden worden: von unserem Tagblatt-Reporter Raphael Rohner. Die mit mehreren Hundert Litern Gin gefüllte Edelstahlkugel war im Sommer 2022 vor Romanshorn im Bodensee versenkt worden. Als sie nach rund 100 Tagen geborgen werden sollte, war sie verschwunden. Trotz einer gross angelegten Suche stellte die Polizei die Ermittlungen später ein.
«Dieses Rätsel liess mich nicht los.» Für Raphael Rohner war der Abbruch der Ermittlungen kein Endpunkt. Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» erzählt er von seiner Recherche:
Was hat es mit der Gin-Kugel im Bodensee auf sich?
Wieso hat er am Ende die Gin-Kugel gefunden?
Wieso war er überzeugt, dass sie noch im See sein muss?
Und wieso lag sie nicht an jenem Ort, an dem die Eigentümer und die Polizei gesucht hatten?
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Hinter der Schlagzeile
Host und Produzentin: Zoe Gwerder
Gast: Raphael Rohner
Was passiert, wenn ein jahrhundertealter Appenzeller Fastnachtsbrauch zur globalen Kunstaktion wird? Das Urnäscher Bloch – ein fünf Meter langer Baumstamm – wurde 2011 von zwei Künstlern ersteigert und auf Weltreise geschickt. Geplant waren zwei bis drei Jahre. Am Ende wurden es 15.
Der Stamm stand in Berlin, Shanghai und New York, steckte während der Pandemie in Chile fest und lag monatelang im Hafen von Mumbai – falsch deklariert, beinahe versteigert. Australien verweigerte die Einreise aus Angst vor eingeschleppten Schädlingen. Vor Verschiffungen wurde das Holz mit Gas oder Hitze behandelt, die Rinde entfernt – „jedes Jahr erneut getötet“, wie es im Text heisst.
Redaktorin Ramona Koller von der Appenzeller Zeitung erzählt im Gespräch mit Mark Schoder die Geschichte eines Brauchs, der seine gewohnte Umgebung verliess – und dabei zum Fall für Spediteure, Anwältinnen und Diplomaten wurde. Eine Geschichte über Tradition und Transformation. Und über die Frage, ob das Bloch nach 15 Jahren Weltreise wieder heimfindet – oder ob seine Geschichte gerade erst beginnt.
Wo liegen die Ursprünge des Blochs – Holzbrauch oder Fruchtbarkeitsritual?
Mehr Artikel zum Thema:
Die absurde Geschichte eines Baumstamms auf Weltreise: Das Urnäscher Bloch ist zurück – und hängt schon wieder fest
15 Jahre unterwegs: Das Urnäscher Bloch steht kurz vor der Heimkehr
Regen, Rauch und Reiter – das Urnäscher Bloch wird durchs Hinterland gezogen
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