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Der FC Luzern wird 125 Jahre alt und hat in dieser Zeit genau einen Meistertitel geholt: 1989. Trotzdem bewegt kaum ein Schweizer Klub eine Region so wie dieser. Raphael Gutzwiller, Sportjournalist bei CH Media, hat für die Podcast-Serie «Nome Lozärn» rund 15 Weggefährten getroffen: Ex-Präsidenten, Spieler, Journalisten...
Er erzählt vom Jubellauf Hanspeter Burris mit dem Pokal zur Fankurve, von der Meisternacht, in der Torschütze und Trainer im Festzelt aneinandergerieten, von zwei Momenten kurz vor dem Konkurs und vom Machtkampf um Grossaktionär Bernhard Alpstaeg, über den derzeit Gerichte entscheiden.
«Man könnte den FCL auch FC Netflix nennen», sagt der ehemalige Medienchef Stefan Bucher in der Serie. Und Gutzwiller, aufgewachsen in Luzern, erklärt, wie man über einen Klub berichtet, mit dem man selber gross geworden ist. Seit er darüber schreibt, trägt er keinen Fan-Schal mehr.
Alle bisher erschienen Folgen finden Sie hier:
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Raphael Gutzwiller
Kontakt: [email protected]
Für 2500 Franken lässt sich der Körper von Kopf bis Fuss durchleuchten. Ein Angebot, das zunehmend auch bei jungen, gesunden Menschen Interesse weckt und die Frage aufwirft, wer sich solche Vorsorge leisten kann.
Ganzkörper-MRI-Untersuchungen werden in der Schweiz privat angeboten und von den Krankenkassen nicht übernommen. Zusatzversicherungen decken höchstens einen Teil der Kosten. Kritiker sprechen von einer Zweiklassengesellschaft in der Präventionsmedizin, da sich eine Untersuchung nur leisten kann, wer über die nötigen Mittel verfügt. Befürworter verweisen auf sinkende Preise, wie bei anderen einst exklusiven Technologien.
CH Media-Sportjournalist Etienne Wuillemin hat sich einem solchen Scan unterzogen. Dabei entstanden rund 6858 Einzelbilder, ausgewertet auch mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. Zur Kostenfrage sagt Wuillemin : «Ich finde, wenn man das möchte, soll man es auch selber zahlen.»
Das Ergebnis zeigte keine Hinweise auf Krebs oder Alzheimer, einzig die bekannten Hüftprobleme wurden bestätigt. Der Arzt empfahl mediterrane Ernährung sowie eine Wiederholung alle zwei Jahre. Ob er das MRI wiederholt, hat Wuillemin noch nicht entschieden.
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Die Asiatische Tigermücke breitet sich in der Schweiz immer weiter aus. Sie ist nicht nur lästig, sondern kann auch Krankheiten wie Dengue oder Chikungunya übertragen. Im Tessin versucht man deshalb eine ungewöhnliche Methode: Sterilisierte Tigermücken-Männchen werden gezielt freigelassen, um die Population einzudämmen.
Wie gefährlich ist die Tigermücke für die Schweiz? Warum spielen ausgerechnet Deutschschweizer Feriengäste bei ihrer Ausbreitung im Tessin eine Rolle? Und wie funktioniert die Bekämpfung mit Tausenden sterilisierten Männchen?
Inlandredaktor Julian Spöri hat das Forschungsprojekt in Mendrisio begleitet. «Es ist eine Frage der Zeit, bis wir an verschiedenen Orten oder vielleicht sogar überall in der Schweiz mit Tigermücken zu kämpfen haben», sagt er im Podcast «Hinter der Schlagzeile».
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzent: Stefan Bühler
Die Geburtenrate sinkt in ganz Europa, und die Gründe dafür sind komplexer als oft angenommen. Eine Studie der Universität Zürich zeigt: Nicht Karriere oder Finanzen stehen bei kinderlos bleibenden Menschen an erster Stelle, sondern der Wunsch, die eigene Lebensgestaltung nicht einzuschränken. Frankreich reagiert darauf mit einem staatlichen Aufklärungsprogramm statt mit klassischen Geldanreizen. Ein Ansatz, der gesellschaftliche Fragen aufwirft: Wo endet Information, wo beginnt staatlicher Druck auf private Entscheidungen?
Stephanie Schnydrig von der Redaktion Leben und Wissen hat mit dem französischen Gynäkologen Samir Hamamah gesprochen, der die Regierung beim «Plan Fertilité» beraten hat. Seit Anfang dieses Jahres erhalten alle Franzosen und Französinnen zum 29. Geburtstag einen Brief mit Informationen zur Fruchtbarkeit, dazu kommen staatlich finanziertes Social Freezing und mehr Forschungsgelder. Zur Frage der persönlichen Freiheit bleibt Schnydrig klar: «Das ist eine freie Entscheidung. Das soll eine freie Entscheidung bleiben.»
Warum verzichten immer mehr Menschen bewusst auf Kinder? Weshalb setzt Frankreich auf Aufklärung statt auf Geldprämien wie andere Länder? Und wie hoch stehen die Chancen, mit Reproduktionsmedizin im höheren Alter noch schwanger zu werden?
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Frankreich erlebt die grössten Waldbrände seiner Geschichte, auch in der Schweiz gilt fast landesweit Feuerverbot bei höchster Warnstufe.
Trockenheit, ausbleibender Regen und Wind wie der Mistral begünstigen Vegetationsbrände im Mittelmeerraum. Über 90 Prozent aller grossen Brände werden durch menschliche Unachtsamkeit verursacht, etwa durch weggeworfene Zigaretten oder Funken von Maschinen. Naturursachen wie Blitzeinschlag machen weniger als 10 Prozent aus. In Frankreich sind bislang 116'000 Hektar Wald verbrannt, so gross wie die Kantone Zug und Genf zusammen.
Benjamin Rosch, Inlandredaktor bei CH Media, ordnet die Lage ein. Zur Löschstrategie sagt er: «Der Bundesrat setzt eigentlich stark auf Löschhelikopter.» In der Schweiz gilt das Subsidiaritätsprinzip: Zuerst rücken lokale Kräfte aus, erst danach greifen Bund oder Armee ein.
Pro Jahr zählt die Schweiz über 100 Waldbrände, meist unter 50 Hektar. Löschflugzeuge fehlen, weil Helikopter für die alpine Topografie geeigneter gelten. Ein grösserer Waldbrand in den kommenden 10 bis 20 Jahren ist laut Rosch nicht auszuschliessen, ein Ausmass wie in Frankreich hält er derzeit für unwahrscheinlich.
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Joëlle Weil
Die Solothurner Spitäler AG (soH) kommt nicht zur Ruhe. Kürzlich stellte sich heraus, dass sie das Personalgesetz des Kantons jahrelang kaum umgesetzt hat. Unter anderem hat der ehemalige CEO eine halbe Million zu viel Lohn abkassiert. Zwei externe Untersuchungen attestieren der soH nun gravierende Mängel.
Die Folgen werden Politik und Spital noch lange beschäftigen. «Im HR der soH wurde geknorzt. Man hat sich an keinerlei Vorgaben gehalten», sagt Raphael Karpf, Redaktor der Solothurner Zeitung.
Warum konnten die Mängel über Jahre bestehen? Weshalb geriet auch der Kanton Solothurn wegen seiner Aufsicht in die Kritik? Und welche Folgen hat der Skandal für die soH und das sowieso schon angeknackste Vertrauen?
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Linda Leuenberger
Gast: Raphael Karpf
Kontakt: [email protected]
Künstliche Intelligenz schleicht sich immer mehr in den Redaktionsalltag und weckt Zweifel an der Authentizität der Berichterstattung. Die Technologie verändert die journalistische Arbeit und wirft Fragen nach ethischen Grenzen auf.
Kürzliche Vorfälle mit maschinengenerierten Inhalten bei verschiedenen Medienhäusern sorgten für Kritik. Das Publikum erwartet für bezahlte Abonnements handgemachte Qualität und Transparenz. Gleichzeitig bieten Sprachmodelle enorme Vorteile bei der Verarbeitung grosser Datenmengen, was einen Spagat zwischen Effizienz und Glaubwürdigkeit erfordert.
«KI ist ein Werkzeug, aber es ist nicht der Ursprung eines Gedanken, einer Recherche», erklärt Patrik Müller, Chefredaktor von CH Media. Die Verantwortung liegt stets bei der Person, deren Name über dem Text steht, während Algorithmen bei Transkriptionen oder Fleissarbeiten assistieren.
Wie wird Künstliche Intelligenz im redaktionellen Alltag konkret eingesetzt? Bei welchen Textformen bleibt die maschinelle Unterstützung strikt ausgeschlossen? Was unterscheidet die menschliche Vor-Ort-Recherche von der automatisierten Textproduktion?
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Patrik Müller
Kontakt: [email protected]
Pommes, Pizza, Pasta und obendrauf noch Süsses. Was bei den meisten von uns zu einer Gewichtszunahme führt, prallt an einer Minderheit der Gesellschaft einfach ab. Wir alle kennen Menschen, die essen und essen und essen können, ohne zuzunehmen. Wie ist das möglich? Dieser Frage geht auch die Forschung nach.
«Das Gerücht, solche Menschen hätten einen besonders starken Stoffwechsel, hält sich hartnäckig», sagt Stephanie Schnydrig, Gesundheitsredaktorin bei CH Media. «Dabei entspricht die Vorstellung eines Körpers, der nonstop essen kann, ohne zuzunehmen, eher unserer Fantasie.» Und doch sei auch etwas Wahres daran.
Was unterscheidet Immer-Schlanke von allen anderen?
Wie leiden sie unter ihren schlanken Körpern?
Und kann die Medizin das Schlanksein für alle zugänglich machen?
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Stephanie Schnydrig
Kontakt: [email protected]
Nie waren die Schweizer Gefängnisse so voll wie Anfang 2026. Mehr als die Hälfte der Inhaftierten sitzt wegen Bagatelldelikten hinter Gittern, etwa weil sie schwarzgefahren sind und die Busse nicht bezahlt haben. Anstatt mit Geld tilgen sie ihre Schuld mit Freiheit.
Diese sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe hat aber fast nur Nachteile: Sie bringt den Justizvollzug an den Anschlag und kostet den Steuerzahler viel Geld. Geld, das dann für schwere Straffälle fehlt.
Seit Juli kauft nun der Verein Freiheitsfonds Schweiz notorische Schwarzfahrer frei - und will damit auf den Missstand aufmerksam machen. Gesellschaftsredaktorin Annika Bangerter schildert den Fall einer suchtkranken Frau, die wegen einer unbezahlten Busse beinahe ins Gefängnis musste.
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Linda Leuenberger
Gast: Annika Bangerter
Kontakt: [email protected]
Das Einkaufsverhalten verschiebt sich ins Internet und setzt den stationären Detailhandel unter Druck. Klassische Kleidergeschäfte verschwinden aus den Innenstädten. An ihre Stelle rücken vermehrt ausländische Drogeriemärkte, die von freigewordenen Flächen und der gedrückten Konsumentenstimmung profitieren. Zudem mangelt es oft an Gastronomie, um die Zentren lebendig zu halten.
Die Situation wird massgeblich durch finanzielle Interessen getrieben, wie Stefan Ehrbar, Wirtschaftsredaktor, festhält: «Wenn man ein Haus an der Bahnhofstrasse oder an einer anderen Einkaufsstrasse hat, verfolgen die wenigsten mit dem leider das Ziel, eine Stadt zu beleben oder etwas für die Gemeinschaft zu tun, sondern halt den maximalen Mietzins rausholen.»
Warum erobern Discounter derzeit derart viele prominente Ladeflächen? Welche Branchen haben im stationären Handel am meisten Mühe? Welche Konzepte braucht es, um die Strassen nach Ladenschluss attraktiv zu halten?
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Stefan Ehrbar
Kontakt: [email protected]
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