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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & CultureDocumentary
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Input episodes

  • 48 Stunden im Truck: Wenn die Kabine zum Zuhause wird
    Wir begleiten Ruedi, der seit über 20 Jahren mit dem Lastwagen unterwegs ist. Wir fahren Waren von der Schweiz nach Italien, übernachten in der Kabine und ernähren uns von dem, was Raststätten hergeben.Statt Truckerromantik erleben wir Stress, Stau und Ablehnung, aber auch Kameradschaft und viel Liebe für einen Beruf, der einiges abverlangt.Bilder der LKW-Fahrt hier anschauen.
    51 min
  • Zum Davonlaufen: Die evangelisch-reformierte Kirche
    Die evangelisch-reformierte Kirche ist der «Softie» unter den Kirchen. Auch deswegen sind ihr in den letzten 40 Jahren rund die Hälfte ihrer Mitglieder davongelaufen. Und es ist kein Ende des Exodus in Sicht, sagt Religions-Experte Hugo Stamm.Input zeigt, dass die Kirche vieles richtig macht - und genau deswegen ihre Schäflein verliert.
    53 min
  • Wird die Schweiz zum Überwachungsstaat?
    Staatliche Überwachungsmassnahmen werden verstärkt, auch in der Schweiz. So soll der Einsatz von «Staatstrojanern» erlaubt werden: Der Staat, der sich in unsere Computer und Smartphones schleicht und mitliest.Müssen wir ständig damit rechnen, überwacht zu werden? Input schaut die neuen Überwachungstools genauer an und fragt, wie viel Freiheit und Privatsphäre wir opfern müssen zugunsten unserer Sicherheit.Input bei den ÜberwachernFür Gegner staatlicher Überwachung ist das unauffällige Bürohaus in Bümpliz wohl «The Heart of Darkness», das Herz der Dunkelheit. Hier ist der Dienst ÜPF zuhause. Die drei Buchstaben stehen für «Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs». Die Leute vom ÜPF schalten Echtzeit-Telefonüberwachungen und rückwirkende Überwachungen: Mit wem hat die Zielperson wann und wo kommuniziert? Was vielen Leuten nicht bewusst ist: Unsere Telefondaten werden sechs Monate lang gespeichert. Der Dienst ÜPF verschafft den Strafverfolgern unter strengen Bedingungen Zugang zu diesen Daten.«Wir leben bereits im Überwachungsstaat»Die Speicherung unserer Telefondaten, die sogenannte «Vorratsdatenspeicherung», ist für den netzpolitisch engagierten Verein «Digitale Gesellschaft» ein grosser Aufreger: «Der Staat behandelt uns alle so, als würden wir in den nächsten sechs Monaten kriminell werden», sagt Martin Steiger, Zürcher Rechtsanwalt und Mediensprecher der «Digitalen Gesellschaft». Diese kämpft an vorderster Front gegen zwei neue Gesetze, die den staatlichen Überwachern mehr Möglichkeiten und Kompetenzen geben will: Das Nachrichtendienstgesetz und das Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF). «Wir leben bereits im Überwachungsstaat – und dieser wird noch ausgebaut», sagt Martin Steiger.Neue Tools für die StrafverfolgerDas revidierte BÜPF ermöglicht den Strafverfolgern unter Anderem den Einsatz von «Government Software». Diese auch als «Staatstrojaner» bezeichneten Programme schleusen sich in den Computer oder auch ins Smartphone der Zielperson ein und lesen und hören mit, was der Überwachte kommuniziert. Es geht hier auch darum, an Information zu gelangen, bevor sie verschlüsselt wird. Die Strafverfolger stehen immer öfter vor dem Problem, dass Verdächtige oder Kriminelle über verschlüsselte Kanäle kommunizieren.Die Polizei fährt Postkutsche – die Kriminellen FerrariDen Vergleich zwischen Postkutsche und Ferrari zieht der erfahrene Ermittler Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern und Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten. Während Kriminelle, beispielsweise Menschenhändler und das organisierte Verbrechen, immer mit neuster Technologie operierten, seien die Strafverfolger ständig im Rückstand. Für Blättler ist das neue, revidierte BÜPF ein Muss: «Es kann doch nicht sein, dass man uns die Mittel nicht geben will, um unseren gesetzlichen Auftrag zu erfüllen: Die Verbrechensbekämpfung».Vertrauen und Kontrolle«Ohne ein gewisses Vertrauen in die Behörden lässt sich ein Überwachungssystem, welches der Verbrechensbekämpfung dient, nicht organisieren». Sagt Guido Berger, Chef der SRF Digital-Redaktion. Vertrauen darauf, dass sich die Überwacher ihrer Verantwortung der Gesellschaft gegenüber bewusst sind. Vertrauen darauf, dass sie nicht Dinge tun, nur weil es technisch möglich ist. Ebenso wichtig wie Vertrauen sei die Kontrolle der Überwachungstätigkeit, sagt Berger: Die Überwacher müssen überwacht werden. «Schliesslich hatten wir in der Schweiz schon den grossen Sündenfall: Die Fichen-Affäre».
    54 min
  • Prügelknabe Polizist: Wo sich die Gewalt gegen Polizisten zeigt
    Ein Polizist kriegt am 1. Mai einen Stein an den Kopf geworfen. Diagnose: Schädelbruch. Sein Leben ändert sich um 180 Grad. In der Sendung Input erzählt der Polizist seine Geschichte. Ein tragischer Einzelfall?Aktuelle Zahlen zeigen: Gewalt gegen die Polizei nimmt zu. Input zeigt, wo sich dies im Alltag der Polizei äussert und will wissen, wie dramatisch die Situation wirklich ist.Die wichtigsten Fakten:-Die Zahl der Anzeigen wegen «Drohung und Gewalt gegen Beamte» nimmt in der Schweiz zu. Laut dem Bundesamt für Statistik beträgt die Zunahme von 2010 bis 2015 rund 24%.- Fast jeder dritte Polizeibeamte wird in seinem beruflichen Alltag Opfer von körperlicher Gewalt.- Polizisten und Polizistinnen werden überdurchschnittlich oft an Demonstrationen, bei Festnahmen oder Personenkontrollen angegriffen.- Vorwiegend passieren solche Angriffe an Wochenenden und zu fortgeschrittener Stunde.- Bei der Täterschaft handelt es sich überdurchschnittlich oft um männliche Personen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, psychische Auffälligkeiten zeigen und der Polizei bereits bekannt sind.- Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten ist KEIN typisches Jugenddelikt: Die Täter sind häufig älter als 25 Jahre.
    54 min
  • Wie findet mich mein Job: die Anleitung in 150 Sekunden
    Die Zukunft des Jobmarkts ist digital. Wer im Netz nicht präsent ist, geht vergessen. Aber wie findet mich mein Job, wenn Arbeitgeber ihre Mitarbeiter von Algorithmen suchen lassen? Die wichtigsten Tipps haben wir euch in 150 Sekunden zusammengefasst.Computerprogramme durchsuchen professionelle Plattformen nach geeigneten Kandidaten. Wer nicht präsent ist, geht vergessen. Wer sich falsch verkauft, wird nicht gefunden. Oder geht es auch offline? «Input» macht den Realitätscheck und liefert die Checkliste.Drei Schritte zur einer sauberen virtuellen Visitenkarte:Facebook-Einstellungen überprüfen: Was alles öffentlich ist, zeigt das Programm socialcvcheck.chSich selbst googlen, damit man weiss, was im Bewerbungsgespräch zur Sprache kommen könnte. Eventuell in einem Gespräch expliziert auf seine Spuren im Netz hinweisen.Ein vollständiges Profil auf einem Businessnetzwerk wie Xing oder LinkedIn anlegen. Zwingende Inhalte: Foto, Name, Ausbildung und Arbeitgeber. Optionale Inhalte: Hobby, Zivilstand, Kinder, Wohnort.
    3 min
  • Wie findet mich mein Job?
    Der Arbeitsmarkt wandelt sich fundamental. Stellensuche per Inserat war gestern, heute findet mich mein Job. Computerprogramme durchsuchen professionelle Plattformen nach geeigneten Kandidaten. Wer nicht präsent ist, geht vergessen. Wer sich falsch verkauft, wird nicht gefunden. Oder geht es auch offline? «Input» macht den Realitätscheck und liefert die Checkliste.Drei Schritte zur einer sauberen virtuellen Visitenkarte:Facebook-Einstellungen überprüfen: Was alles öffentlich ist, zeigt das Programm socialcvcheck.chSich selbst googlen, damit man weiss, was im Bewerbungsgespräch zur Sprache kommen könnte. Eventuell in einem Gespräch expliziert auf seine Spuren im Netz hinweisen.Ein vollständiges Profil auf einem Businessnetzwerk wie Xing oder LinkedIn anlegen. Zwingende Inhalte: Foto, Name, Ausbildung und Arbeitgeber. Optionale Inhalte: Hobby, Zivilstand, Kinder, Wohnort.
    51 min
  • Am Wendepunkt: Drei Biografien von Ausländern in der Schweiz
    Menschen aus 165 Nationen haben sich in der Schwerpunktwoche «SRF 3 zeigt Flagge» gemeldet. Input erzählt drei ausgewählte Biografien mit einschneidenden Wendepunkten im Detail: Geschlechtsumwandlung, gescheitertes Hilfsprojekt in der Mongolei und Bekanntheit im ganzen Tal wegen der Hautfarbe.Namu lebte 30 Jahre als schwarze Frau in der Schweiz, heute ist der 37-Jährige ein Mann. Als Reggaemusiker Msoke muss sich der männliche Namu in einer Szene durchbeissen, die gegenüber Transgendermenschen sehr kritisch eingestellt ist. Namu kennt das Leben als schwarze Frau und als schwarzer Mann in der Schweiz: «Diskriminierung und Rassismus erfuhr ich in beiden Lebensabschnitten – einfach anders».Julia (33) kommt aus Finnland. Sie ist in Luxemburg aufgewachsen, in Genf hat sie studiert, in der Mongolei geforscht und in England hat sie sich Hals über Kopf verliebt. Sie ist insgesamt während drei Jahren um die Welt gereist, hat dutzende Länder gesehen und sagt von sich selbst, sie sei eine «Erdenbürgerin». Ihr Lebensprojekt in der Mongolei zerbrach jedoch jäh. Gelandet ist sie danach im Toggenburger Dörfchen Dicken (350 Einwohner) und vor ein paar Wochen wurde sie über Nacht zur Präsidentin einer Weinbaugenossenschaft.Wayne (32) ist «dr Einzig». Der erste Schwarze, der im Schwyzer Muotathal wohnte, und darum besonders auffiel. Obwohl er den Übernamen «dr Einzig» heute selbst braucht, wurde Wayne immer wieder ausgegrenzt und rassistisch beleidigt. Trotzdem sagt der gelernte Schreiner heute, dass die Schweizer Werte gegen aussen verteidigt werden müssen: «darum wähle ich auch SVP.»
    54 min
  • Der Ritalingraben: Tessiner Kinder erhalten weniger Psychopharmaka
    5 Prozent der Deutschschweizer Schulkinder erhalten die Diagnose ADHS, rund jedes zweite davon erhält Psychopharmaka. Tessiner Kinder hingegen erhalten viel weniger Ritalin. Studien hierzu fehlen.Die Input-Recherche zeigt: Es sind weit mehr als nur kulturelle Unterschiede, die dazu führen, dass im gleichen Land unterschiedlich mit «schwierigen» Kindern umgegangen wird.Die Fakten zur Deutschschweiz:Viele Ärzte, die ADHS Abklärungen machenSehr unterschiedliche DiagnosemethodenKinder stehen unter zunehmendem Leistungsdruck, Leistungsdruck als Grund für das vermehrte Auftreten von Störungen wie ADHSEltern kritisch im Umgang mit Ritalin, aber in Angst vor Schulversagen des KindesVerhältnismässig kurze praktische Erfahrung mit integrativem SchulunterrichtQuerversetzungen von Kinder mit Störungen in kleine Klassen schwierig, da es kaum Klassen mit 10 Kindern gibtOrganisiert, darum Mühe mit Unerwartetem umzugehenKontrollbedürfnisDie Fakten zum Tessin:Sehr wenig Ärzte, die ADHS Abklärungen machenGrosse Zurückhaltung bei der Verschreibung von RitalinLeistungsdruck im Tessin auf Primaschulkinder bedeutend kleiner wegen anderem Schulsystem. Die Selektion in unterschiedliche Leistungszüge geschieht anders und späterEltern weniger Angst vor Schulversagen, dafür immense Angst dem Kind für längere Zeit eine Pille zu gebenJahrzehntelange Erfahrung mit integrativem SchulunterrichtRegelmässig Querversetzungen in Regelklassen mit kleiner SchülerzahlChaotisch, darum Fähigkeit zu improvisierenFatalismusLautes Grundrauschen: Kinderlärm fällt weniger auf
    49 min
  • Ausländer in der Schweiz – wer sind sie?
    Zwei Millionen Ausländer leben in der Schweiz. Jeder Vierte in der Schweiz hat also keinen Schweizer Pass. Wieso sind die Ausländer hier? Was machen sie in der Schweiz? Und wie fühlen sie sich in diesem Land?Input wagt eine Annäherung an die Ausländer in der Schweiz – als Auftakt zur Themenwoche «SRF 3 zeigt Flagge».
    53 min
  • Fasten: High durch Verzicht
    Was Kulturen rund um den Globus seit Jahrtausenden praktizieren, ist zum Lifestyle geworden: das Fasten. Input findet heraus, was der Verzicht auf Nahrung für Körper und Geist bedeutet. Erlebt man nach den ersten Leiden Glück, Selbsterkenntnis, ja sogar Rausch? Ein Selbstversuch.Sieben Tage fasten: Hier könnt ihr Reenas Erfahrungen in Bild und Text miterleben.
    50 min

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Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die Euch bewegen. Am Mittwoch um 15 Uhr als…

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