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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & CultureDocumentary
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Input episodes

  • So berechnet Facebook euren Charakter
    Anhand eurer «Likes», Beiträge und Freundeslisten berechnet Facebook euer digitales Profil. Doch wie sehr gleicht euch euer digitaler Doppelgänger?Input zeigt: Wenn eine Netzaktivität falsch interpretiert wird, kann das von unpassender personalisierter Werbung bis hin zur Falscheinstufung als «nicht kreditwürdig» führen.So hat eine Facebookanalyse beispielsweise ergeben, dass Männer, die Britney Spears liken, zu 88% homosexuell sind. Gibt ein Mann also an, die blonde Sängerin toll zu finden, geht Facebook davon aus, er sei schwul. 12% der Männer, die Britney Spears liken, werden in diesem Beispiel also falsch kategorisiert.Und genau das passierte auch bei SRF 3 Moderatorin Anic Lautenschlager. Sie hat für uns den Test gemacht und wurde von Facebook als schwul berechnet. Ebenfalls unterstellte ihr das soziale Netzwerk sie sei überdurchschnittlich intelligent. (Was selbstverständlich stimmt!)
    50 min
  • Die 24h-Schlafgesellschaft
    Schlafen müssen wir alle – aber jeder anders. Die einen haben nach 4 Stunden genug und hassen Schlaf, andere könnten auch nach 12 Stunden noch weiterschnarchen. Und dann gibt es jene, die an einer der über 80 Schlafstörungen leiden.Input ist dem Schlaf mit wachem Verstand nachgegangen und fasst die Erkenntnisse in einer 24h-Timeline zusammen.Die Sendung dazu gibt's wie immer auch zum Herunterladen – hier.
    53 min
  • Kampfzone Waschküche
    Die gemeinsame Waschküche ist eine Deutschschweizer Eigenheit, die auch im Jahr 2016 die Nerven vieler Mieter arg strapaziert. Hier im Keller prallen Gesinnungen und Kulturen aufeinander.Der Zusammenstoss ist bisweilen so heftig, dass die Polizei vermehrt für Ordnung sorgen muss. Was läuft schief? Input mit Rezepten für den Hausfrieden.
    50 min
  • Alleine unter vielen
    Auf Facebook hunderte Freunde, zig Nummern im Handy gespeichert und trotzdem fühlen sich viele alleine. Eine Inputreise durch die Schweiz zeigt: Ab 30 wird es schwieriger, neue Freunde zu finden. Und wer wegen Ausbildung oder Job an einen neuen Ort zieht, kann es schwer haben, Anschluss zu finden.Input trifft Menschen von Basel bis Chur und spricht über Freundschaft und Einsamkeit.
    48 min
  • Wie korrupt ist die Schweiz?
    Am FIFA-Kongress in einigen Tagen wird sich zeigen, ob dem Weltfussballverband nach den Korruptionsvorwürfen der Neubeginn gelingt. Ominöse Geldcouverts wechseln aber nicht nur bei mächtigen Sportverbänden den Besitzer, sondern auch in der öffentlichen Verwaltung und in der Privatwirtschaft.Input beleuchtet die Facetten der Korruption und Intransparenz in der Schweiz und zeigt, wie wichtig Whistleblower sind.Korruption in der öffentlichen VerwaltungDie grossen Korruptionsfälle in der Bundesverwaltung zeigen: Auch Schweizer Beamte sind mitunter bestechlich. Beim SECO, in der Eidgenössischen Steuerverwaltung, im Bundesamt für Umwelt: Immer waren IT-Projekte betroffen. «Hier geht es um sehr viel Geld, und darum sind solche Projekte speziell anfällig auf Korruption», sagt Strafrechtsprofessor Mark Pieth.Korruption in der PrivatwirtschaftDie Privatkorruption sorgt in der Regel nicht für Schlagzeilen. Dies hat einen einfachen Grund: Korruptionsfälle im Privatsektor werden meist diskret erledigt, ohne öffentliches Aufsehen. Eric Martin, Präsident der Nichtregierungsorganisation Transparency International: «Die Dunkelziffer bei der Privatkorruption ist sehr hoch».Vetterli und -GünstlingswirtschaftTransparency International ortet bei der Vetterliwirtschaft einen grossen, blinden Fleck in der Schweiz. «Vetterliwirtschaft ist der Vorhof der Korruption», sagt Eric Martin. Die Schweiz ist kleinräumig, man kennt sich – und begünstigt sich. Soihäfeli, Soideckeli.Intransparente Geldflüsse in der PolitikDie Schweiz ist das einzige Land in Europa, das keine Transparenz und keine gesetzliche Regelung kennt bei der Parteienfinanzierung. Für die OECD und für Transparency International unhaltbar und dem Vertrauen in unsere Demokratie abträglich.Whistleblower leben gefährlichOhne Insider, die Unrecht melden, geht gar nichts. Aber Whistleblower sind in der Schweiz zuwenig geschützt und «stehen manchmal mit einem Bein schon im Gefängnis», sagt Whistleblower-Expertin Zora Ledergerber. Auch hier besteht Handlungsbedarf.Zwei Hauptmotivationen für korruptes Handeln«Der banale, alltägliche und weitverbreitete Grund, warum jemand korrupt ist: Gier. Reich werden. Der andere: Machterhaltung. Die Gefolgschaft mit Geld bei Stange halten.» Mark Pieth, Strafrechtsprofessor und «Antikorruptions-Papst».
    54 min
  • Zwillingsboom - Die doppelte Herausforderung für alle
    Im Bus, im Nachbarhaus, in der Klasse des Sohnes – immer häufiger trifft man auf Zwillingskinder. In der Schweiz gibt es doppelt so viele Zwillingsgeburten wie vor 40 Jahren, Tendenz steigend. Trotzdem: Zwillinge sind nach wie vor ein medizinisches Risiko – und fordern uns als Gesellschaft.Die Fakten zum Zwillingsboom:Heute ist jede 53. Geburt eine Zwillingsgeburt. Das sind doppelt so viele wie vor 40 Jahren, Tendenz steigend.Grund für den Zwillingsboom: Die Frauen werden immer älter Mütter. Heutzutage sind zwei Drittel der Frauen, die Kinder bekommen, über 30 Jahre alt. Ab 30 ist die Chance – oder das Risiko – Zwillinge zu bekommen deutlich höher. Dies aus zwei Gründen:Um 36 Jahre haben Frauen hormonell bedingt häufiger doppelte Eisprünge.Je älter die Frauen sind, desto schwieriger ist es ohne nachzuhelfen schwanger zu werden. Deshalb unterziehen sich immer mehr Frauen künstlichen Befruchtungen und Hormontherapien. Daraus resultieren häufig Zwillinge.60% der Zwillinge kommen zu früh auf die Welt, bei Einlingsgeburten sind es zehn Mal weniger, also lediglich 6%. Zwillingsschwangerschaften gelten deshalb immer als Risikoschwangerschaften.30 - 40% der zu früh geborenen Zwillinge haben später im Leben Mühe in ihrer Entwicklung und brauchen gezielte Unterstützung durch Frühförderung, Physiotherapie, Logopädie, Nachhilfeunterricht o.ä.Die Säuglingssterblichkeit ist bei Zwillingsgeburten 5-6 Mal höher.
    47 min
  • Verschwörungstheorien 2.0: Verführerischer Zündstoff
    9/11, die Mondlandung oder Chemtrails: Durch das Internet und soziale Medien erleben Verschwörungstheorien einen Aufschwung und werden sichtbar. Input lässt es zur Konfrontation zwischen einem überzeugten Verschwörungstheoretiker und einem skeptischen Wissenschaftler kommen.Beim Showdown zwischen einem Verschwörungstheoretiker und einem skeptischen Wissenschaftler wird deutlich, wie verhärtet die Fronten sind. Es geht um die Chemtrail-Theorie: Demnach verbreiten Regierungen und das Militär weltweit systematisch giftige Subtanzen am Himmel - sei es zu militärischen Zwecken oder um die Bevölkerung zu reduzieren.Marko Kovic, Sozialwissenschaftler und Präsident der Skeptiker Schweiz: «Ich dachte lange, Chemtrails seien eine Parodie auf Verschwörungstheorien.»Diro Anders, Kunstschaffender und Chemtrails-Aktivist: «Ich halte Chemtrails für das grösste Verbrechen, das jemals passiert ist.»Dieter Sträuli, Psychologe und Experte für moderne Mythen: «Verschwörungstheorien werden gefährlich, wenn es absolut kein Vertrauen mehr in Machtstrukturen gibt.»
    50 min
  • In der Rushhour des Lebens – Männer zwischen 30 und 40
    Männer werden im Alter zwischen 30 und 40 Väter. Sie heiraten, übernehmen Führungsverantwortung im Beruf, kümmern sich um die Kinder, bauen ein Haus und bilden sich fort. Alles gleichzeitig. Kommt euch bekannt vor? Diesen Sonntag könnt ihr von 20 bis 21 Uhr live mitdiskutieren!Erkenntnis: Der Gesundheit und der Liebe Sorge tragenManuel (31, AR), Jürg (31, SG), Luc (35, BL), Simon (36, SO) und Oliver (41, ZH) diskutieren zusammen die Rushhour des Lebens im Inputstudio.Dabei merken Sie, dass alle Druck verspüren neben dem erfolgreichen Berufsmann auch ein fürsorglicher Vater sein zu müssen. Manuel empfindet dies vor allem als gesellschaftlichen Druck, die andern sehen ihn eher als selbst gemacht. Alle 5 Väter und Berufsmänner sind sich einig, dass Leben zwischen 30 und 40 muss gut organisiert sein. Denn neben Beruf und Familie haben Sie eigene Häuser, Hobbies, Ämter in Vereinen, Weiterbildungen und Freunde. Vor allem die Freundschaften mit andern Männern wollen wohl gepflegt und Termine gut arrangiert sein.Grösste Angst: Die Liebe geht verlorenLuc, Jürg und Oliver beklagen auch körperliche und gesundheitliche Probleme, die ganz oder teilweise auf Druck und Lebensstil zurückzuführen sind. «Darauf müssen die jüngeren achten und bewusst entscheiden, was sie machen und was nicht,» rät Oliver (41, Mitglied der GL in einer grossen Elektro-Firma) der vor wenigen Monaten knapp an einem Herzinfarkt vorbei schrammte. «Meine grösste Angst in dieser Rushhour des Lebens», sagt Klinikmanager Simon (36) «ist, dass ich zusammen mit meiner Frau zu einer Art Arbeitsgemeinschaft werde.»Dass die Liebe zur Partnerin besonders gepflegt werden muss und man aufpassen muss, dass man nicht immer stärker aneinander vorbei lebt in der Beziehung, darüber sind sich alle fünf Herren in der Inputrunde einig. Die Zeit zwischen 30 und 40 ist zwar eine Rushhour in der vieles passiert in extrem kurzer Zeit, es ist aber auch eine der intensivsten und spannendsten Phasen des Lebens.Wissenschaftliche SchlüsseIn der Sendung konnte Geschlechter- und Diversitätsforscherin Christa Binswanger von der Universität St. Gallen diverse wissenschaftliche Schlüsse aus der Diskussion der fünf Inputhörer ziehen:Männer müssen in diversen Bereichen selektionieren und priorisieren:Freunde und Kumpels werden in der Zahl weniger, aber Beziehungen können auch tiefer werden.Zeit für sich und eigene Leidenschaften wie Hobbys etc. ist wichtig.Zeit für die Partnerschaft ist wichtig – vieles muss heute besprochen und verhandelt werden (Haushalt, Erziehung, Erwerb) - das klassische Rollenmodell (er arbeitet voll, sie schaut zu Hause zu Haushalt und Wohnung) hat mehrheitlich ausgedient.Zeit für die eigene Gesundheit. Dieser Punkt ist Christa Binswanger besonders wichtig.Denn Studien zeigen: Männer zwischen 30 und 40 leben riskant und ungesund. Sie leisten viel und wollen alles schaffen, dabei geben sie kaum Acht auf Ihre Gesundheit. Männer holen sich zu spät medizinische oder psychologische Hilfe und hören nicht auf ihre Körpersignale, zudem sprechen sie nicht darüber, wenn es Ihnen schlecht geht.Geschlechterforscherin Christa Binswanger von der Universität St. Gallen formuliert es bildlich: «Männer springen eher von einer Brücke, als dass sie zu einem Psychiater gehen». Davon zeuge auch die viermal höhere Suizidrate bei Männern zwischen 30 und 40 als bei gleichaltrigen Frauen.
    58 min
  • Leben nach dem Lustprinzip – Unverbindlichkeit kostet Geld, Zeit und Nerven
    Der Tisch ist reserviert, kein Gast taucht auf. Für Freitagabend provisorisch abgemacht, bis Freitagmittag weder eine Zu- noch eine Absage. Unverbindlichkeit macht spontan und flexibel, eröffnet neue Möglichkeiten, kostet aber auch Nerven, Geld und Zeit.Input rechnet und zeigt, wo sich unser Alltag der Unverbindlichkeit bereits angepasst hat.Beispielsweise rechnet die Jugendherberge in Interlaken pro Nacht mit einem «No Show». Das heisst, ein Gast hat reserviert, meldet sich aber nicht ab und taucht auch nicht auf.Auch Restaurantbetreiber haben sich auf unverbindliche Reservationen eingestellt. Deshalb verlangen immer mehr die Telefonnummer der Gäste. Andere Unternehmen nutzen die Unverbindlichkeit der Gesellschaft. Beispielsweise der Versandhandel Zalando oder Walk-in Coiffeur Salons und Nagelstudios.Die Erkenntnis:• Unverbindlichkeit ist eine Folge von technischen Mitteln und unendlich vielen Möglichkeiten.• Unverbindlichkeit gehört dazu, sie muss jedoch für beide Seiten klar deklariert sein.
    49 min
  • Null Bock auf Infojournalismus – warum?
    Der klassische Informationsjournalismus verliert rapide Konsumenten unter 30. Dies ist alarmierend, sagen Zürcher Forscher. Wer nicht informiert ist, denkt schwarz-weiss und wird einfacher hintergangen. «Input» spricht mit vielen jungen Menschen und findet heraus, was sie zum Lesen bringen würde.Stellungnahme von 20 Minuten«In der Sendung Input wurde von Mark Eisenegger vom Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft die These vertreten, wer 20 Minuten lese, sei nicht wirklich informiert, 20 Minuten erkläre uns die Welt nicht, die Texte würden keine Zusammenhänge erschliessen, und es werde kein Kontext geliefert. Die Redaktion 20 Minuten, welche im Beitrag nicht zu Wort kam, hält diese Positionen für nicht vertretbar. Gerade im Bereich politischer Fragen liefert 20 Minuten zahlreiche Hintergrundinformationen und Kontext. Zu brennenden Fragen werden sogar eigentliche Dossiers erstellt (z.B. die IS-Serie von 2014 oder die Irakreportage).»
    53 min

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Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die Euch bewegen. Am Mittwoch um 15 Uhr als…

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