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Die Behandlung von neuropathischen Schmerzsyndromen bleibt auch im Jahr 2020 häufig schwierig.
Im Detail werden folgende Bereiche abgedeckt:
Viel Spaß beim Zuhören und Lernen!
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*Disclaimer:
Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht.
Ich gebe zu: dieser Podcast hast absolut nichts mit Medizin zu tun!
Wir sprechen über
Hier findest Du noch Links zu Daniels Projekten:
Daniels Buch “Soundtrack für Vermögenswerte”
Der Finanzwesir-Podcast ist ein Format, das wohl noch besser für “Anfänger” in Sachen Geldanlage geeignet ist. Daniel spricht hier mit seinem Kollegen Albert Warnecke über grundlegende Themen der Finanzwelt.
Der Finanzrocker-Podcast
der Finanzrocker-Blog
Ich würde mich daher sehr freuen, wenn auch für Dich etwas in diesem Podcast-Interview dabei ist – und wenn es nur ein Denkanstoß ist. Schließlich ist eine gute finanzielle Situation auch für Ärzte extrem wichtig!
In diesem Sinne: viel Spaß beim Hören!
*P.S.:
In meinem klinischen Alltag ist mir letztens ein spannender Fall eines Patienten begegnet, der einen beidseitigen Thalamus-Infarkt erlitten hatte. Im Rahmen der Diagnostik hatte sich herausgestellt, daß die Versorgung beider paramedianer Anteile des rechten und linken Thalamus in diesem Fall über eine Arterie, die sogenannte Percheron-Arterie erfolgt.
In diesem Klinisch Relevant Podcast im Espresso-Format sprechen wir erneut mit Prof. Omid Nikoubashman, Oberarzt in der Neuroradiologie der Uniklinik Aachen, und vermitteln Dir in aller Kürze alles wichtige, was Du über die Percheron-Arterie wissen mußt.
Viel Spaß!
Hier siehst Du noch ein MRT-Beispielbild mit dem typischen Befund eines paramedianen, beidseitigen Thalamus-Infarktes nach embolischen Verschluss der Percheron-Arterie
Einen spannenden Artikel über die Percheron-Arterie findest Du hier.
*Disclaimer:
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P.S.:
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Die technische Weiterentwicklung und Digitalisierung macht natürlich auch nicht vor der Medizin halt und verändert langsam aber sicher unseren Alltag. Zum Glück, könnte man sagen – in der Hoffnung, dass viele Tätigkeiten, für die man eigentlich kein langjähriges Studium der Medizin benötigt, eines Tages von Maschinen übernommen werden könnten.
In diesem Interview mit PD Dr. Felix Nensa, Oberarzt der Radiologie der Uniklinik Essen und IT-Spezialist, erhältst Du einen faszinierenden Einblick in die Entwicklung der künstlichen Intelligenz in der Medizin. Felix ist Leiter einer Forschungsgruppe, die zum einen die “Homogenisierung” aller digitalen Daten der Patienten der Uniklinik Essen realisiert um mit diesen Daten zum anderen Computer-Systeme zu “füttern”. Um sich das etwas besser vorstellen zu können, teilt er einige konkrete Anwendungsmöglichkeiten aus seinem Alltag mit Dir.
Felix hat es auf sehr spannende Weise geschafft Medizin und IT in seinem Beruf zu verbinden und ist zudem ein sehr unterhaltsamer Gesprächspartner.
Viel Spaß beim Hören!
Hier findest Du noch einen interessanten Artikel über Felix aus dem Handelsblatt.
Disclaimer:
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Delirante Zustandsbilder begegnen uns häufig und regelmäßig in ambulanten und stationären Settings und stellen eine große Herausforderung für das Behandler-Team dar.
Neben der daraus resultierenden deutlich erhöhten Komplikations- und Mortalitäts-Rate, steigen natürlich auch die Behandlungskosten.
All das war für uns Grund genug das Thema Delir auch in einem zweiten Podcast zu beleuchten, nachdem Dietrich ja schon einen Klinisch Relevant Podcast diesbezüglich bestritten hat (falls Du ihn noch nicht gehört haben solltest, kannst Du das hier nachholen!).
Heribert Kirchner, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, den Du schon aus dem Klinisch Relevant Podcast zum Thema Demenz kennst, teilt seine gerontopsychiatrische Expertise in einem kurzweiligen Interview mit Dir und spricht über viele wichtige Details im Hinblick auf das Management, die Therapie, die Diagnostik und Prophylaxe von Delir-Zuständen.
Viel Spaß beim Hören und Lernen!
Disclaimer:
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Und wieder ein Espresso:
Dietrich teilt hier einen Fall aus seinem klinischen Alltag mit Euch, bei dem es im Rahmen einer aseptischen Meningitis zu einem MERS-Syndrom gekommen ist. Ihr wißt nicht was das ist? Keine Angst – Dietrich erklärt es Euch!
Aufnahmegrund waren initial starke Kopfschmerzen, Fieber, Photophobie und Meningismus.
Der Liquorbefund hatte eine zu einer viralen Meningitis passende Zellzahlerhöhung gezeigt, die Patientin wurde entsprechend anbehandelt. Da sich im Verlauf ein zunehmendes Psychosyndrom entwickelte erfolgte eine zerebrale MRT-Bildgebung mit dem Nachweis von Veränderungen im Bereich des Spleniums.
Alles weitere hierzu im Podcast!
Einen typischen MRT-Befund bei MERS findest Du hier!
P.S.:
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Disclaimer:
Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht.
Mit Dr. Sven Jungmann habe ich einen außergewöhnlichen und sehr inspirierenden jungen Mann und ärztlichen Kollegen zum Interview in seinem Büro in Köln getroffen.
Nachdem er als hochmotivierter Medizinstudent mit dem oft ziemlich ernüchternden Alltag eines Stationsarztes in Berührung gekommen ist, kehrte er der klinischen Tätigkeit den Rücken und ist nun in einer erfolgreichen Firma sozusagen Schnittstelle zwischen Medizin und der digitalen Business-Welt.
Wir sprechen über die grundlegenden organisatorischen Probleme in deutschen Kliniken, der Angst vieler Kolleginnen und Kollegen vor Innovationen und Digitalisierung, aber auch über deren Chancen.
Viel Spaß beim Hören!
P.S.:
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Die Untersuchung des Liquors spielt weiterhin bei vielen neurologischen Erkrankungen eine große Rolle – streng nach dem Motto: wenn ich nicht weiß, was es ist, dann mache ich eine Liquorpunktion 🙂…
Im Rahmen des ständig wachsenden Verständnisses der Pathophysiologie von neurologischen Erkrankungsbildern und aufgrund der voranschreitenden Forschung, etablieren sich auch immer mal wieder neue Marker und Antikörper, die bei der Liquordiagnostik eine Rolle spielen können.
In diesem Podcast im Espresso-Format mit Dietrich Sturm erhaltet Ihr einen kurzen und knackigen Überblick über die etablierten Liquorparameter wie Zellzahl, Eiweiß-Konzentration im Liquor und Oligoklonale Banden. Wenn diese Standardparameter richtig und konsequent angewendet und interpretiert werden, kann man z.B. im Hinblick auf chronisch-entzündliche ZNS-Erkrankungen schon ganz schön weit kommen. Es lohnt sich also gut hinzuhören! Viel Spaß!
Die sehr lesenswerten neuen Leitlinien der DGN zum Thema Liquorpunktion und Liquordiagnostik findet ihr übrigens hier.
Und wie immer:
Bitte erzählt Euren Kolleginnen und Kollegen von Klinisch Relevant und macht Werbung für uns! Abonniert unseren Newsletter, folgt uns bei Instagram, abonniert uns bei YouTube und like uns bei Facebook! Das wäre schrecklich nett- vielen Dank!
Disclaimer:
Dieser Podcast stellt keine ärztliche Beratung dar und ersetzt keinen Arztbesuch. Er dient lediglich der Informationsvermittlung. Der Podcast ersetzt keinesfalls eine fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose oder Therapie von Krankheiten verwendet werden. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden!
Muskelerkrankungen sind und bleiben für jeden Kliniker, der sich nicht regelmäßig damit auseinandersetzt, eine Herausforderung. Zu viele Erkrankungsbilder mit unterschiedlichen Phänotypen kommen prinzipiell in Frage.
Die heutigen diagnostischen Möglichkeiten – nicht zuletzt durch die Gendiagnostik- haben das Feld noch unübersichtlicher gemacht.
Therapeutisch hingegen bleibt bei vielen Myopathien weiterhin nur die symptomatische Therapie.
Der Morbus Pompe, eine metabolische Myopathien mit einem angeborenen Mangel an alpha-Glucosidase, stellt da eine Ausnahme dar, weil sie prinzipiell behandelbar ist. Auch wenn die Erkrankung selten ist, sollte sie daher differentialdiagnostisch erwogen werden.
Robert Rehmann, Facharzt für Neurologie und aktuell tätig in der Neurologie des Klinikum Dortmund, forscht im Muskelzentrum Bochum insbesondere im Bereich der MRT-Bildgebung bei Muskelerkrankungen und kennt sich dementsprechend gut aus.
Wir sprechen in dem heutigen Interview über den diagnostischen Algorithmus beim Morbus Pompe, die aktuellen therapeutische Möglichkeit der Enzymersatztherapie und der Therapien, die sich in der Zukunft abzeichnen.
Zu diesem Interview empfiehlt Robert die Lektüre des Artikels in der Zeitschrift DGNeurologie, Ausgabe 6/2019
Und wenn das nicht schon genug wäre: Robert hat für Euch sogar eine schriftliche Zusammenfassung aller wichtigen Fakten aus dem Interview zum Thema M.Pompe zusammengestellt:
1. Was ist ein M. Pompe?
Der M. Pompe ist eine erbliche Stoffwechselerkrankung, die sich überwiegend an der Skelett- und Atemmuskulatur manifestiert. Er zählt zu den Glykogenspeichererkrankungen und somit zu den metabolischen Muskelerkrankungen.
2. Wie sieht die typische klinische Präsentation aus? Wie ist der Verlauf der Erkrankung?
Typische Klinik
Sonderformen:
Laborparameter:
3. Bei welchen Patienten sollte man an dieses Krankheitsbild denken?
4. Welche diagnostischen Schritte helfen bei der Diagnosestellung? Kannst du insbesondere etwas zum Thema Genetik und Bildgebung sagen?
Muskel-MRT:
Typischerweise fettige Degeneration und Muskelödeme in der Glutealmuskulatur, den Adduktorenmuskeln (M. adductor longus + magnus) und der dorsalen Oberschenkelmuskulatur (M. semimembranosus, M. semitendinosus, M. biceps femoris) mehr und früher als in der vorderen Oberschenkelmuskulatur
Genetik:
Typischerweise autosomal rezessiver Erbgang mit Mutationen im GAA-Gen („Acid-Alpha-Glucosidase Gene“) auf distalen Ende des Chromosom 17q23. Unterschiedliche Mutationen (Insertion und Deletionen) führen zu Missense- und Nonsense-Mutationen im GAA-Gen.
Diagnostik:
In Trockenblutkartentest muss eine Misssense-, Spleiß- oder Nonsensemutation im GAA Gen nachgewiesen werden.
6. Welche Differenzialdiagnosen gibt es?
Differenzialdiagnosen sind alle anderen langsam progredienten proximal betonten Myopathien mit Beginn im (frühen) Erwachsenenalter oder Adoleszenz.
7. Wie sieht die Therapie aus?
Therapie erfolgt nach Diagnosestellung mit i.v. Enzymersatztherapie – Alglucosidase-Alpha. 20mg/kg Körpergewicht alle 2 Wochen. Infusion erfolgt vor allem in Kliniken oder großen Praxen mit Erfahrung in Infusionstherapie (endokrinologisch, hämatologisch) wegen der notwendigen Überwachung aufgrund allergischer Reaktionen.
Definition Therapiebeginn
Therapieende:
Ausblick auf kommende therapeutische Möglichkeiten im Podcast
Literatur:
Carlier, P. G. et al. Skeletal muscle quantitative nuclear magnetic resonance imaging follow-up of adult Pompe patients. J Inherit Metab Dis 38, 565–572 (2015).
Chan, J. et al. The emerging phenotype of late-onset Pompe disease: A systematic literature review. Mol. Genet. Metab. 120, 163–172 (2017).
Harlaar, L. et al. Large variation in effects during 10 years of enzyme therapy in adults with Pompe disease. Neurology 93, e1756–e1767 (2019).
Ripolone, M. et al. Effects of short-to-long term enzyme replacement therapy (ERT) on skeletal muscle tissue in late onset Pompe disease (LOPD). Neuropathol. Appl. Neurobiol. (2017) doi:10.1111/nan.12414.
Schoser, B. et al. Survival and long-term outcomes in late-onset Pompe disease following alglucosidase alfa treatment: a systematic review and meta-analysis. J. Neurol. 264, 621–630 (2017).
Schrank, B., Schoser B., Morbus Pompe mit spätem Beginn, DGNeurologie, 06/2019, S. 481 – 484
Schüller, A., Wenninger, S., Strigl-Pill, N. & Schoser, B. Toward deconstructing the phenotype of late-onset Pompe disease. Am J Med Genet C Semin Med Genet 160C, 80–88 (2012).
van Kooten, H. A. et al. Discontinuation of enzyme replacement therapy in adults with Pompe disease: Evaluating the European POmpe Consortium stop criteria. Neuromuscul. Disord. (2019) doi:10.1016/j.nmd.2019.11.007.
Zum Schluss wie immer:
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Disclaimer:
Dieser Podcast stellt keine ärztliche Beratung dar und ersetzt keinen Arztbesuch. Er dient lediglich der Informationsvermittlung. Der Podcast ersetzt keinesfalls eine fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose oder Therapie von Krankheiten verwendet werden. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden!
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