Kontext

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kontext episodes

  • Kaum bekannt, doch Geld investieren geht auch digital
    Geld anlegen ist so einfach wie noch nie – die Digitalisierung macht es möglich. Doch viele wissen das gar nicht.
    Wer sein Geld an der Börse anlegen will, braucht dafür nicht mehr in eine Bank zu gehen. Es geht vom Smartphone aus. Dort kann man das Konto eröffnen und beginnen zu investieren. Ob zurückhaltend oder wagemutig – alles ist möglich. In der Schweiz gibt es mittlerweile viele kleine Startups, die digitales Anlegen möglich machen. Die Grossbanken kommen nun langsam hinzu; die Nachfrage ist aber noch überschaubar. Generell sind Schweizer, obwohl so vermögend wie keine andere Nation, sehr zurückhaltend, wenn es ums Investieren geht. Weshalb ist das so und wie funktioniert digitales Anlegen heute? Und welche Bedeutung haben Kryptowährungen? Kontext hat Antworten. Weitere Themen: Was ist eigentlich Digitales Anlegen? - Studie: Digitales Anlegen nicht vielen bekannt - Die Börse interessiert die wenigsten - Online- und App-Trading in der Praxis - Bitcoin und Co. Was ist von Kryptowährungen zu halten
    51 min
  • Künste im Gespräch - Dox in Nyon, Fritsch-Intermezzo, Kunstmuseen
    Das Dokumentarfilmfestival von Nyon geht in seine zweite Online-Ausgabe. Herbert Fritsch inszeniert in Basel Richard Strauss' «Intermezzo». Und Schweizer Kunstmuseen rüsten baulich und strategisch auf.
    Letztes Jahr im April gehörte das renommierte internationale Dokumentarfilmfestival von Nyon zu den ersten, welche sich online neu erfinden mussten. Was bietet das Team um die künstlerische Leiterin Emilie Bujès dieses Jahr?
    Tempo, Pointen, anarchischer Spass – Herbert Fritsch inszeniert in Basel Richard Strauss' selten gespielte Ehe- und Eifersuchtsoper «Intermezzo». Ein Gespräch mit dem grossen Bühnenkünstler, Regisseur, Filmemacher und Bühnenbilder Herbert Fritsch.
    Ab nächster Woche sind die neuen Räume des Kunsthaus Zürich am Heimplatz in einer Ausstellung zu erleben. In Basel und Chur wurden bestehende Kunstmuseen mit Anbauten erweitert, in Winterthur und Bern mehrere Häuser in einer Dachorganisation zusammengefasst. Ist mehr Ausstellungsfläche automatisch besser? Fragen an Josef Helfenstein vom Kunstmuseum Basel und Konrad Bitterli vom Kunstmuseum Winterthur. Weitere Themen: Visions du réel, Nyon: Hybridausgabe des Dokumentarfilmfestivals - Hinter der Komödie kracht’s - Schweizer Kunstmuseen: Ist grösser immer besser?
    52 min
  • Dem Himmel entgegen. Pionierinnen am Berg
    Nicht nur beim Frauenstimmrecht, sondern auch im Alpinismus gingen ausländische Pionierinnen den Schweizerinnen voraus. Den einheimischen Alpinistinnen wurden die Gipfel lange vorenthalten, bis sie sich 1918 zum Schweizer Frauen-Alpenclub zusammenschlossen.
    Auch wenn Zermatt in diesem Jahr die englische Bergsteigerin Lucy Walker feiert, die vor 150 Jahren als erste Frau das Matterhorn erklommen hat – die Geschichte der Frauen im Bergsport, vor allem der einheimischen Alpinistinnen, ist schlecht dokumentiert. Die Hinterlassenschaften etwa im Fundus des Alpinen Museums der Schweiz zeigen, dass die Frauen im Vergleich zu den Männern schlecht repräsentiert sind: Nur gerade fünf Prozent der Fotografien wurde von Alpinistinnen aufgenommen oder halten sie im Bild fest. Das Museum versucht diese Leerstelle nun mit einer Sammelinitiative, dem «Fundbüro für Erinnerungen» zu füllen. Dies in der Hoffnung, nicht nur die Geschichte von prominenten Gipfelstürmerinnen abzubilden, sondern auch von jenen Frauen, die mit weniger hochgesteckten Zielen in alpinen Gefilden unterwegs waren, wie dies bei Rita Christen, der ersten Präsidentin des Schweizer Bergführerverbands, anfänglich der Fall war. Die Juristin hat sich aus privaten Gründen für den Bergsport entschieden und hat es in den letzten zwanzig Jahren als Bergführerin an die Spitze des Verbandes geschafft. Weitere Themen: Pionierinnen am Berg - Historische Leerstelle: Schweizer Alpinistinnen - Bergführerverband: Keine Männerbastion mehr
    54 min
  • Das Sachbuch-Trio
    Der Blick auf die Gegenwart enthüllt immer prekärere Arbeitsverhältnisse. Was tun? Der Blick in die Zukunft künstlicher Intelligenz wirft ethische Fragen auf – wie diese beantworten? Und der Blick in die Vergangenheit der Musikstadt Leipzig schafft neue Einsichten – was lässt sich daraus lernen? Weitere Themen: Arbeit von der wir leben können - Künstliche Intelligenz und Empathie - Biografie der Musikmetropole Leipzig
    52 min
  • Wasser im Untergrund – schafft sich Raum und birgt Trinkwasserschätze
    Wasser macht Umwege – fliesst unterirdisch, bildet riesige Wasserkörper im Dunkeln, und drückt dann an überraschenden Stellen nach oben. Spektakuläre Quellen, Flüsse die Verschwindenund die Frage: Wie lässt sich diese Ressource in der Schweiz besser nutzen?
    Die Donauversickerung in Süddeutschland ist eines der spektakulärsten Wasserphänomene in ganz Europa. Dort versickert ein ganzer Fluss, und kommt an einer anderen Stelle als neuer Fluss wieder raus. In der Schweiz weiss man an vielen Stellen ziemlich wenig darüber, wo wieviel Wasser im Untergrund gespeichert ist - das Potential von vielen grossen Wasserspeichern für die Trinkwassernutzung ist noch kaum erforscht. Nun wird im Mittelland in einem Pilotprojekt geprüft, ob dieses bisher unternutzte Wasser helfen kann, Wasserknappheit zu lindern und Probleme mit Verunreinigungen durch Pestizide zu lösen. Weitere Themen: Ein Fluss verschwindet - Frisches Wasser zwischen Jura und Mittelland
    47 min
  • Hannah Arendt – von der Leidenschaft des Denkens
    Auch sechzig Jahre nach Beginn des Eichmann-Prozesses und 25 Jahre nach ihrem Tod ist Hannah Arendt im Gespräch. Sei es wegen des aktuellen Romans «Was wir scheinen» von Hildegard Keller oder wegen Arendts einzigartiger Persönlichkeit, sei es, weil ihre Themen immer noch die entscheidenden sind.
    Vor genau sechzig Jahren beginnt in Jerusalem der Eichmann-Prozess. Als Beobachterin mit dabei ist die politische Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt. Ihre Beobachtungen münden schliesslich in eines ihrer bekanntesten und umstrittensten Bücher: «Eichmann in Jerusalem - Von der Banalität des Bösen». Anlässlich des Jahrestages der Prozessbeginns fragen wir nach Hannah Arendts Thesen und Ansichten, nach deren Bedeutung für spätere Generationen und späteren Völkermordprozesse, nach ihrer Art des Denkens und den vielen anderen Fassetten dieser aussergewöhnlichen Persönlichkeit. Weitere Themen: «Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen» - Hildegard Keller – «Was wir scheinen» - Werner Renz – Hannah Arendt und die Folgen
    53 min
  • Künste im Gespräch – Opernhaus, Nachtgestalten, Bachtöchter
    Der Umgang mit Machtmissbrauchsvorwürfen am Opernhaus Zürich. – Graphic Novel «Nachtgestalten»: Autor und Zeichner im Gespräch. – Die unbekannten Töchter von Johann Sebastian Bach.
    Der Abgang des Castingdirektors und diverse Vorwürfe wegen Machtmissbrauch haben das Zürcher Opernhaus in die Schlagzeilen gebracht. Wie nähert man sich solchen Themen? Wie geht man mit direkten Aussagen um? Fragen an die freie SRF-Kulturplatz-Journalistin Ivana Imoli.
    Ein Gespräch mit dem Autor Jaroslav Rudiš und dem Zeichner Nicolas Mahler über die Entstehung ihrer Graphic Novel «Nachtgestalten».
    Über die fünf Bach-Söhne, die das Erwachsenenalter erreichten, wissen wir etliches. Aber was ist mit Catharina Dorothea, Elisabeth Juliana Friederica, Johanna Carolina und Regina Susanna? Schon mal gehört? Das sind die Töchter von Johann Sebastian Bach. Die Schriftstellerin und Bachkennerin Carola Moosbach widmet den Bach-Frauen einen historischen Roman. Weitere Themen: Zürcher Opernhaus – journalistischer Zugriff - Jaroslav Rudiš und Nicolas Mahler: «Nachtgestalten» - Johann Sebastian Bachs Töchter
    50 min
  • Wie LGBTIAQ+-freundlich sind die Künste?
    Wie wird queere Diversität in den unterschiedlichen Kulturbereichen problematisiert und thematisiert? Filmkritikerin Ann Mayer, Musikredaktor Benjamin Herzog und Theaterkritiker Andreas Klaeui haben Stimmen eingeholt und diskutieren im Studio.
    Im Februar setzten sich unter dem Hashtag #ActOut 185 queere Schauspieler*innen für Offenheit und Akzeptanz in der Fernseh- und Filmbranche ein. Was bringt die Aktion, warum ist so eine Aktion überhaupt (noch) nötig? Wie homophob und diversitätsfeindlich sind die Künste? Gibt es Unterschiede zwischen Film-, Theater und Opernbetrieb? Dazu haben Filmkritikerin Ann Mayer, Musikredaktor Benjamin Herzog und Theaterkritiker Andreas Klaeui Stimmen eingeholt und diskutieren im Studio. Weitere Themen: «Mehr Repräsentation nicht nur nach aussen!» - «Wenn ich ins Theater ging, habe ich mich nie repräsentiert gesehen» - «Wir leben in einer Umbruchszeit»
    54 min
  • Igor Stravinsky, Jahrhundertkomponist
    Sein Name stand für Neues, Unerhörtes. Den einen ein Graus, für andere ein Idol. Kaum ein Komponist des 20. Jahrhunderts hat die Geister mehr geschieden als Igor Stravinsky. Noch heute ist er präsent in Film- und Video-Soundtracks, im Konzertsaal. Und sein Nachlass ist ein Schatz für die Forschung.
    Sein «Feuervogel» machte Furore, mit dem «Sacre du Printemps» erlebte er 1913 den ersten grossen Skandal der Moderne. Ein revolutionärer Neuerer vor 100 Jahren, ist er auch heute noch im Musikleben präsent.
    Zum 50. Todestag fragt Kontext nach den Folgen Stravinkys in der Filmmusik – und beleuchtet seine Ambitionen in Hollywood. Zudem zeigt ein Besuch in der Basler Paul Sacherstiftung die Schätze auf, die sein Nachlass für die Forschung bereithält. Und ein Blick in die Werkstatt des Komponisten, auf sein musikalisches Denken erschliesst sich, wenn man Stravinsky am Klavier zuhört. Weitere Themen: Stravinsky's Klavier – mehr Schlaginstrument als Zauberkasten - Ein Schatz – schon zu Lebzeiten - Komponist in Hollywood – aber nicht für die Studios
    48 min
  • Die geheime Gästekartei im Bündner Grandhotel
    Das alte Grandhotel Waldhaus in Vulpera lockte die Noblen und die Reichen aus der ganzen Welt ins Unterengadin. Was jetzt erst publik wird: Concierges beobachteten heimlich die Gäste und machten böse Einträge. Die Kartei entlarvt auch einen starken Antisemitismus der Schweizer Hotelangestellten.
    Tausende von Karteikarten hatten Concierges und Rezeptionisten zwischen 1920 bis 1960 heimlich mit ihren Kommentaren gefüllt: Diese Dokumente geben an, wer mit Trinkgeldern geizte, ständig das Haar in der Suppe suchte oder ins Lavabo urinierte. Mehr noch: sie enthüllen, wer heimlich Damenbesuch empfing, Probleme mit Alkohol hatte oder einen Bräutigam für die Tochter suchte.
    Was die einheimischen Hotelangestellten allerdings nicht bedachten: die Einträge lassen auch Rückschlüsse auf sie selbst zu. Frauen wurden zum Beispiel moralisch viel kritischer beurteilt als Männer. Und ihre Kommentare über jüdische Gäste entlarven eine stark antisemitische Haltung, die sich auch während und nach dem 2. Weltkrieg kaum änderte.
    Der Fotograf Lois Hechenblaikner und die Kulturwissenschaftlerin Andrea Kühbacher – beide aus Tirol – haben sich intensiv mit der brisanten Gästekartei aus dem Grandhotel Waldhaus in Vulpera beschäftigt: ihre Erkenntnisse und Kommentare sind jetzt im reich bebilderten Band «Keine Ostergrüsse mehr!» öffentlich einsehbar. Weitere Themen: Erinnerungen ans Waldhaus Vulpera - Widerliche Kerle und blöde Ziegen - Ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte
    51 min

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