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In der aktuellen Folge sprechen wir mit Michael Geisler, Referent für Trailrunning im ÖLV. Direkt nach der Veröffentlichung der Nominierungen für die WMTRC 2025 in den Pyrenäen gibt er uns die Hintergründe zur Teamzusammenstellung, erklärt das WM-Format und teilt Einblicke in Logistik, Nachwuchsarbeit und die nächsten Quali-Schritte.
Die Weltmeisterschaften finden 25.–28. September 2025 in Canfranc/Jaca (Pyrenäen, Spanien) statt. Das gemeinsame Format aus Berglauf und Trail umfasst vier Bewerbe: Vertical/Berglauf (≈7 km/≈1.000 hm), Trail Short (≈45 km/≈3.500 hm), Trail Long (≈81 km/≈5.000 hm) sowie Up & Down (≈14 km/≈770 hm, meist in Runden). Zusätzlich gibt es U20-Bewerbe (z. B. ≈7,8 km/≈412 hm). Teamwertungen ergeben sich aus der Summe der drei schnellsten Zeiten pro Nation.
Wir gehen die Profile gemeinsam durch: Beim Trail Short wartet gleich zu Beginn ein “Vertical-Start” mit ~1.400 hm auf ~6,5 km bis über 2.500 m, danach ein tiefer Downhill zurück Richtung Startniveau, nochmals zwei kompakte Anstiege und am Ende ein langer, schneller Abstieg (≈2.000 m → ≈1.100–1.200 m) über die letzten 7–8 km. Der Trail Long bietet frühe Selektion an der La Muletta (~2.600 m), sehr steile Rampen und praktisch keine langen Flachstücke – technisch vielfältig mit Wechseln zwischen laufbaren Traversen und ruppigen Passagen. Insgesamt erwarten wir einen technischen Charakter auf Augenhöhe mit Innsbruck (eher nicht leichter), Wetter kann im September die Schwierigkeit deutlich erhöhen.
Berglauf Damen: Amelie Muss.
Für Berglauf verantwortet Helmut “Heli” Schmuck die Nominierung (ÖM als Kernkriterium + Saisonleistungen). Im Trailbereich zählen Leistungsnachweise der Saison, Streckenpassung und Stabilität. Meldeschluss ist der 20. August; danach sind nur mehr Replacements möglich (z. B. bei Verletzung). Ziel ist Kompetitivität statt Füllplätzen – Budget spielt mit, entscheidend sind aber die sportlichen Standards.
Wir sprechen über den Bergzeit Trail Youngsters Cup als Sprungbrett (U18/U20). Der Fokus: Breite erhöhen, speziell bei den U20-Damen, und internationale Anschlussfähigkeit herstellen. Beispiele wie Fabian Hennerbichler und Philipp Koch zeigen, dass die Route von Bahn/Sprint oder Skitour in den Trail gut funktionieren kann. Wir wollen Programme anderer Länder (z. B. Schweiz, Norwegen) ansehen und adaptieren.
Vor Ort arbeitet unser Betreuerteam (4 Personen) an VP-Set-up, Wechseln und Kommunikation: u. a. Hannah Köstler (Content/Social) und Arne Christian Wolf (Two Peaks Endurance). Bei bemannten VPs gibt es Nation-Pavillons – effizienter Service ist Pflicht, weil nur Team-Crews an die Athlet:innen dürfen. Anreise: meist Flug nach Madrid, Hochgeschwindigkeitszug nach Zaragoza, Bus nach Jaca; Unterkünfte in Jaca, Rennen rund um Canfranc. Anreise der meisten am Dienstag, Eröffnungsfeier Mittwoch, ab Donnerstag Bewerbe.
Nach der WM ist vor der EM: Juni 2026 – Kamnik (SLO) mit Trail-Short, Berglauf, Up & Down und U20. Geplant ist ein Sichtungsrennen beim Ötzi Trailrun Naturns (Frühjahr). ÖM 2026: Up & Down bei den Hochfügen High Trails, Trail-Marathon im Herbst bei der Kalkkögel Trophy. Für WMTRC 2027 erwarten wir Infos rund um die WM-Woche 2025.
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Der Beitrag LEP#324 – WmTRC2025 Vorschau mit Michael Geisler erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Wir feiern Folge 323! Wir stoßen mit am Spritzern an, die im Humpen genossen werden. Florian erklärt, warum er das „Jahr des Spritzers“ ausgerufen hat, und wir prosten gemeinsam auf den Sommer (auch wenn das Wetter das nicht ganz mitspielt).
Dank stabiler Infrastruktur und Begleitung per Mountainbike konnten wir das Rennen live verfolgen. Kurze Interviews mit:
Ein reibungsloses Rennen ist das Ergebnis hunderter Entscheidungen und harter Arbeit – Toleranz und Verständnis sind genauso wichtig wie gute Planung.
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Der Beitrag LEP#323 – Golden Trail World Series – Hautnah erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Wir begrüßen heute zum wiederholten Mal Vincent Vermeulen, erfahrenen Sportphysiotherapeuten und Laufcoach. Mit vielen Jahren Praxiserfahrung teilt er unser Verständnis für Lauftechnik, Verletzungsprävention und Regeneration.
– Ganganalyse ohne Schuhe: Wir haben direkt am Laufband barfuß analysiert, wie die Ferse zu stark aufschlägt. Die fehlende aktive Fußabwicklung führt zu übermäßiger Belastung von Achilles- und Plantarsehne.
– Gewebsschäden sichtbar machen: Auf MRT zeigen sich Knochenmarködeme am Fersenbein, ausgelöst durch chronischen Zugreiz an Sehnenansatz.
– Gate-Control-Theorie: Schmerzsignale können im Rückenmark durch andere Reize gehemmt werden, solange die Verletzung nicht zu groß ist. Wärme und vertraute Umgebung lindern kurzzeitig das Empfinden.
– Vincent’s Empfehlung: Sehnen brauchen Ruhe – idealerweise konsequent sechs bis acht Wochen weitestgehend entlasten.
– Passive Kondition: Radfahren und Schwimmen erhalten das Herz-Kreislauf-System, reduzieren aber nicht die krankheitsspezifische Gewebeanpassung.
– Progressiver Wiedereinstieg: Erste Barfußeinheiten am Laufband, zehn Minuten pro Tag, dann schrittweise auf eine halbe Stunde pro Lauf steigern.
– Langsame Steigerung: Ab der dritten Woche nach der Ruhephase können wir den Wochenumfang behutsam erhöhen – fünf bis zehn Prozent mehr Belastungszeit pro Woche.
– Geländespezifität: Valide Anpassung durch unebene Trails und einbeinige Sprungübungen, um federnde Qualität von Sehnen und Bindegewebe zu fördern.
– Plyometrie statt Gymnastik: Einbein-Hüpfer, Bergaufsprints oder bestimmte Sprungfolgen steigern „Leg Spring Stiffness“ und gehören für Vincent zu den effektivsten Stabilitätstrainings.
– Herzfrequenz und Laktat nutzen wir retrospektiv, um langfristige Anpassungsmuster zu erkennen, nicht als strikte Trainingsvorgabe.
– RPE (Rate of Perceived Exertion) bleibt unser wichtigster Indikator: Wenn uns der Körper signalisiert, es geht (niedrige RPE bei moderatem Puls/Laktat), steigern wir; fühlt es sich schwer an oder bleibt der Puls aus, reduzieren wir.
– Wir ermutigen alle, auf den eigenen Körper zu hören: Schmerzen am Bewegungsapparat bedeuten „Nein“ – das ist universell, nicht nur im Spitzensport.
– Der Therapeut liefert Erklärungen, doch die Patient:innen heilen sich selbst. Unser Job ist, Wissen weiterzugeben und Mut zur Selbstentscheidung zu stärken.
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Der Beitrag LEP#322 – Vincent Vermeulen zum erfolgreichen Wiedereinstieg erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
In dieser Folge sprechen wir vor allem über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Verletzungsprävention.
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Der Beitrag LEP#321 – Laufende Apotheken und neue Trainingsansätze erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
In dieser Folge widmen wir uns einer Vielzahl an Themen aus der Welt des Trail- und Berglaufs, reflektieren persönliche Rennerfahrungen und liefern unterhaltsame sowie informative Einblicke in nationale wie internationale Laufveranstaltungen.
Hardrock 100
Wir sprechen über das traditionsreiche US-Rennen mit erschütternden und beeindruckenden Momenten. Ein Todesfall zu Beginn des Rennens bewegt uns besonders – trotz aller Erfahrung der betroffenen Athletin bleibt die Ursache unklar.
Sportlich glänzt das Rennen mit starken Namen: Ludovic Pommeret siegt in der fünftschnellsten Zeit überhaupt. Katie Schide bricht den Streckenrekord bei den Damen und wird beeindruckende Gesamtsechste. Katharina Hartmuts Leistung trotz Sehstörungen verdient große Anerkennung.
Katie Schide vs. Courtney Dauwalter
Wir diskutieren das spannende indirekte Duell der beiden Ausnahmeläuferinnen und überlegen, ob ein direktes Aufeinandertreffen wieder einmal möglich wird.
Glockner Mountain Run (vormals Glockner Berglauf)
Eine detailreiche Besprechung der erweiterten Veranstaltung, bei der ein zusätzlicher Tag durch das spannende “King of Heiligenblut”-Format hinzugekommen ist.
Besonders interessant: das Intervallformat mit Ausscheidungsmodus beim Elitelauf. Das Wetter spielte hier eine besondere Rolle – von Sonnenschein bis Platzregen war alles dabei.
Diskussionen über Startblöcke und Publikumsfreundlichkeit zeigen, wie sich Organisation auf das Eventerlebnis auswirkt.
Mountain Walk
Eine neue Ergänzung zum Glockner-Wochenende. Geführter Aufstieg mit Nationalpark-Rangern und Möglichkeit für Nicht-Wettkämpfer:innen, sich mit der Strecke vertraut zu machen.
Kinderläufe & Familienprogramm
Mit viel Humor schildern wir, wie Kinder mit voller Energie die Tipps des Moderators ignorieren und zum Sprint ansetzen. Und wir fragen uns: Ermüdet ein Kinderlauf eigentlich genug, dass die Eltern am nächsten Tag entspannt laufen können?
Zweite Austragung mit überarbeitetem Konzept
Das Event zeigt, wie man durch Startpunkte in verschiedenen Orten alle Läufe in einem gemeinsamen Zielbereich vereinen kann – ganz im UTMB-Stil.
Auch hier führt Schnee zu Streckenanpassungen, was aber die Schönheit der Trails keinesfalls schmälert.
Erwähnenswerte Ergebnisse
Bekannte Namen wie Christian Stern, Marie-Louise Mühlhuber und Isabel Speer holen sich Siege. Letztere gewinnt gleich beim Ultra-Debüt die 50km-Distanz.
Besonders herauszuheben: Die Teamwertung über verschiedene Distanzen – ein Format mit Potenzial.
Zwischen Höhenmetern auf Zwift, Wadenproblemen und Comebacks nach Verletzungen entsteht ein ehrlicher Einblick in den aktuellen Zustand.
Es geht um überforderte Oberschenkel, Höhenluft-Puls-Panik, mentale Strategien und das Problem mit dem „zu schnell starten“.
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Der Beitrag LEP#320 – Peter und der PIUT erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
In dieser Folge begrüßen wir die beiden talentierten Zwillinge Manuel und Hans-Peter Innerhofer, die als die schnellsten Österreicher im Trailrunning bekannt sind. Mit ihren beeindruckenden Leistungen im Berglauf und in Trailrennen haben sie sich einen Namen gemacht und feiern nun ihren 30. Geburtstag.
Wir beginnen mit einem Blick auf die sportliche Entwicklung der beiden Brüder. Angefangen haben sie mit Fußball und Eishockey, bevor sie zum Langlauf und schließlich zum Trailrunning wechselten. Die Leidenschaft für den Ausdauersport wurde früh geweckt, und die beiden berichten von ihren Anfängen im Langlauf und den Herausforderungen, die sie auf ihrem Weg zum Trailrunning gemeistert haben.
Ein zentrales Thema ist das Training der beiden. Sie betonen die Wichtigkeit der Abwechslung in ihrem Training, insbesondere in den Wintermonaten, in denen sie auch Langlauf und Skitouren in ihren Plan integrieren. Dabei wird klar, dass die Kombination aus verschiedenen Sportarten nicht nur die Ausdauer verbessert, sondern auch Verletzungen vorbeugt.
Die Innerhofer-Zwillinge teilen ihre Erfahrungen aus verschiedenen Wettkämpfen, darunter der Glockner Mountain Run. Sie reflektieren über ihre Leistungen und die Bedeutung von Konkurrenz im Sport. Dabei wird deutlich, dass sie nicht nur gegen andere Läufer antreten, sondern auch gegen sich selbst, um ihre persönlichen Bestleistungen zu übertreffen.
Ein weiterer Punkt ist die Entwicklung des Trailrunning in Österreich. Die Brüder diskutieren, wie die Anerkennung des Sports gewachsen ist und welche Rolle Verbände dabei spielen. Sie betonen, dass es wichtig ist, junge Talente zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich im Sport zu etablieren.
Manuel und Hans-Peter sprechen auch über die Bedeutung von Mentoring und die Unterstützung junger Athleten. Sie ermutigen dazu, Wissen und Erfahrungen weiterzugeben, um die nächste Generation von Trailrunnern zu inspirieren und zu fördern.
• Glockner Mountain Run
• Trailrunning Österreich
• Salomon Running Tour
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Der Beitrag LEP#319 – Ein Gespräch mit Hans Peter & Manuel Innerhofer erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
In der aktuellen Folge widmen wir uns einem hochaktuellen Thema: Laufen und Trainieren bei Hitze. Passend zu den rekordverdächtigen Temperaturen draußen sprechen wir über Strategien zur Hitzeakklimatisierung, geben Tipps zum Hitzetraining und berichten von den großen Laufveranstaltungen des vergangenen Wochenendes. Dazu gibt’s wieder eine gute Portion Humor, ein bisschen Bier und das Revival eines legendären Wettkampfs unter den Hörern: der Kampf der Hosen.
Team-EM in Maribor
Wir werfen einen Blick auf die Leistungen der österreichischen Leichtathletik-Nationalmannschaft, die sich gut in der zweiten Liga behauptet hat. Besonders hervorzuheben: Viktoria Hudson mit einer Jahresweltbestleistung im Speerwurf und ein neuer Nationalrekord im Dreisprung – der erste seit 1988!
Lavaredo Ultra Trail
Dominik Matt läuft bei den 80 km auf Platz 2 – starkes Rennen gegen Drew Holman. Bei den Damen dominiert Courtney Dauwalter einmal mehr. Auch Andreas Reiterer schafft es nach mehreren Versuchen endlich aufs Podium. Weitere Topplatzierungen gab’s u. a. für Philipp Auserhofer und Andi Rieder.
Marathon du Mont Blanc
Spannender Livestream, spektakuläre Verläufe: Davide Magnini holt sich nach starkem Anstieg den Sieg, bei den Damen siegt Jolyne Jepkosgei, obwohl ihre Verfolgerinnen noch deutlich aufholen konnten.
Western States 100
Gluthitze und ein schnelles Rennen: Kilian Jornet wird Dritter, schneller als zu seiner Siegzeit vor 14 Jahren. Jim Walmsley droppt eine interessante Diskussion zur Rolle von Pacern bei Profis. Erwähnt wird auch ein non-binärer Läufer in den Top 10 – ein starkes Zeichen für Inklusion im Sport.
Training in der Hitze gezielt aufbauen
Nicht gleich in der Mittagshitze raus: Früh starten, dann schrittweise in heißere Phasen verschieben. Passive Akklimatisierung (Sauna, warm duschen) kann unterstützen
Trinken, Trinken, Trinken
In Wien sind wir mit Brunnen gesegnet, in den Bergen sollte Wasser gut geplant sein – inklusive Filter, wenn nötig. Salztabletten nicht vergessen!
Equipment-Tipps
Weiße, luftige Kleidung, Armlinge mit Kühleffekt, Sahara-Kappen und spezielle Hitze-Shirts können helfen. Und: keine Scheu vor Trinkwesten auch beim Straßenlauf.
Sonnencreme: Pflicht statt Mythos
Chemische Lichtschutzfaktoren verstopfen keine Poren und sind daher zu bevorzugen. Exponierte Stellen wie Ohren, Nacken und Nasenrücken gut eincremen – und nachcremen.
Rennstrategie bei Hitze
Langsamer starten, Kühlmöglichkeiten nutzen, Tempo anpassen, auf die eigene Körpertemperatur achten (ideal: ca. 38,5 °C). Auch Ernährung und Ausrüstung auf Hitzetauglichkeit prüfen.
Und nicht vergessen:
Ob Shirt nassmachen beim Start, Crushed Ice in die Hose oder Buffwahl – kleine Tricks können Großes bewirken.
Nach nostalgischem Rückblick auf epische Ausrüstungsfails (Elefantenstring, Skihosen im Sommer) kündigen wir die Rückkehr des kultigen Kilometerwettstreits an. Merkt euch das zweite Halbjahr – wir ziehen’s bis Silvester durch!
Prost & bis zur nächsten Hitzeschlacht!
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Der Beitrag LEP#318 – Hot boys on the run erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
In dieser Episode haben wir Dominik Matt zu Besuch – frischgebackener österreichischer Meister im Trail-Marathon. Dominik stammt ursprünglich aus Innsbruck, lebt mittlerweile in Niederndorf und gehört aktuell zu den fünf besten Trail-Läufern Österreichs laut ITRA-Ranking. In unserem Gespräch erzählt er von seinem sportlichen Werdegang, seiner Trainingsphilosophie, Rennstrategien und den Herausforderungen, Beruf und Hochleistungssport zu vereinen.
Dominik berichtet, dass er wie viele Jungs in Tirol mit Fußball und Skifahren aufgewachsen ist. Nach einer sportlich inaktiven Phase während seiner Ausbildung kehrte er 2015⁄2016 mit Skitourengehen zum Ausdauersport zurück. Über Radfahren und Berggehen fand er schrittweise zurück ins Laufen – speziell auf den Trail.
Ein Höhepunkt war Dominiks Sieg beim Trail-Marathon in Ebbs – quasi vor seiner Haustür. Dank Heimvorteil, Streckenkenntnis und taktischem Geschick konnte er sich im direkten Duell gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Die Entscheidung fiel erst spät im Rennen – auf einem letzten, steilen Anstieg konnte er seinen Mitläufer überholen und den Sieg sichern.
Dominik arbeitet Vollzeit und bezeichnet sich selbst als ambitionierten Leistungssportler – nicht als Profi. Um effizient zu trainieren, arbeitet er mit einem strukturierten Trainingsplan, der von einem Trainer mit Bahnlauf-Hintergrund gestaltet wird. Der Wochenumfang liegt meist bei 13 bis 15 Stunden – im Winter mit Skitouren etwas mehr.
Um auch bei schnellen Trailrennen konkurrenzfähig zu sein, hat Dominik gezielt an seiner flachen Laufgeschwindigkeit gearbeitet – mit Erfolgen unter 33 Minuten auf 10 km. In Sachen Ernährung verfolgt er einen pragmatischen Zugang: Im Training vertraut er auf Himbeersaft, im Wettkampf setzt er gezielt Gels ein und achtet auf 80–90g Kohlenhydrate pro Stunde.
Dominik liebt das Abenteuer: Besonders eindrücklich war für ihn ein 100-Kilometer-Rennen in Südafrika, bei dem er lange führte. Die Strecke war technisch, das Umfeld eindrucksvoll – nicht nur wegen der sportlichen Herausforderung, sondern auch wegen der kulturellen Eindrücke. Weitere Highlights der Saison sind Lavaredo, der CCC beim UTMB und eventuell Capadoccia (Türkei) oder Süditalien im Herbst.
Zum Thema Nationalteam betont Dominik die organisatorische Weiterentwicklung in Österreich, sieht aber auch die Grenzen gemeinsamer Trainingslager für Hobby- oder Semiprofis. Eine enge Verbindung pflegt er hingegen zu seinem Sponsor Salomon – eine Partnerschaft, die für ihn nicht finanziell, sondern persönlich wertvoll ist.
Sein Fokus liegt auf dem CCC, mit dem Ziel einer Top-20-Platzierung. Ein Traum wäre, irgendwann auch ein Rennen in den USA zu bestreiten. ITRA-Punkte und Rankings sind für ihn nicht Selbstzweck, sondern eher ein Nebenprodukt starker Rennen.
Viel Spaß beim Anhören!
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Der Beitrag LEP#317 – Ein Gespräch mit Dominik Matt erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die jüngsten Ereignisse in der Trailrunning- und Leichtathletikszene und besprechen sowohl persönliche Trainingserfahrungen, die Track Night als auch Produkttests.
Hard Facts: 7 mm Sprengung, 290g, auffälliges Design mit Botech-Technologie und Glasfaser-verstärktem Mittelteil. Preislich bei etwa 225 € angesiedelt.
Testerfahrungen
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Der Beitrag LEP#316 – Comeback am Track erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
In der aktuellen Folgen begrüßen wir die erfolgreiche Ultraläuferin Heidi-Annemarie Reichl, die sich nicht nur durch ihre beeindruckenden Leistungen, sondern auch durch ihre persönliche Reise als Sportlerin und werdende Mutter auszeichnet. Heidi, die in den ITRA-Rankings unter den Top 50 der deutschen Läuferinnen rangiert, teilt ihre Erfahrungen im Traillaufen und gibt Einblicke in ihren Werdegang vom Triathlon zur Ultraläuferin.
Heidi berichtet von ihrem Einstieg ins Laufen, der mit einem Volkslauf begann, und beschreibt, wie sie über Triathlon zu ihrer Leidenschaft für das Trailrunning fand. Ihre Begeisterung für das Laufen ist ungebrochen, und sie betont, dass es nicht nur um Wettkämpfe geht, sondern auch um die Freude an der Natur und der Bewegung.
Sie spricht über die physischen und mentalen Herausforderungen, die mit dem Laufen von Distanzen über 100 Kilometer verbunden sind. Insbesondere betont sie die Bedeutung eines starken Geistes und einer guten Ernährung während solcher Rennen.
Ein zentrales Thema der Episode ist Heidis Erfahrung als schwangere Athletin. Sie erklärt, wie sich ihr Training verändert hat und dass sie trotz der Herausforderungen weiterhin aktiv bleibt. Ihre Motivation, fit zu bleiben und ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, wird deutlich. Sie spricht auch über die Wichtigkeit der ärztlichen Begleitung und der Anpassung des Trainingsplans.
Heidi-Annemarie Reichl hebt hervor, wie wichtig es ist, von Sponsoren unterstützt zu werden, insbesondere während der Schwangerschaft. Sie berichtet von ihrer positiven Erfahrung mit Skinfit und Scarpa, die sie auch während ihrer Schwangerschaft weiterhin unterstützen.
Im Gespräch wird auch die Notwendigkeit thematisiert, dass Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt familienfreundlicher werden müssen. Heidi plädiert dafür, dass Schwangere in der Sportwelt nicht benachteiligt werden sollten und dass es wichtig ist, eine Balance zwischen Beruf und Familie zu finden.
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Der Beitrag LEP#315 – Ein Gespräch mit Heidi-Annemarie Reichl erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
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