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Wir haben vier verschiedene Silva-Modelle ausführlich besprochen: von der 70 Gramm leichten Seek 450 Recharge (45 Euro) bis zur 244 Gramm schweren Free 900S (165 Euro). Dabei haben wir besonders auf Handhabung mit Handschuhen, Gewichtsverteilung und Leuchtdauer geachtet.
Seek 450 Recharge (ca. 45 Euro, 70g): Ultraleichte Einstiegslampe mit 450 Lumen und integriertem USB-C Akku. Ideal für kurze Läufe und Camping mit 3h Laufzeit im Max-Modus. Silva Intelligent Light kombiniert Spot- und Flutlicht. Schwäche: Kopfneigung schwierig mit Handschuhen bedienbar.
Discover Hybrid (ca. 70 Euro, 91g): Flexible Allrounder mit 500 Lumen und Hybrid-System (wiederaufladbarer Akku oder AAA-Batterien). COB-LED für breites Nahbereichslicht, Rotlicht-Modus für Nachtsicht. IP65-zertifiziert, 2h Laufzeit bei Maximaler Stufe. Es ist zusätzlich eine Helmbefestigung inkludiert.
Trail Runner Free 2 Ultra (ca. 100 Euro, 145g mit Akku): Kabelfreies Design mit 550 Lumen für ambitionierte Läufer. Free Technology integriert Kabel vollständig ins Stirnband. Wer den Akku nicht am Kopf tragen will, kann ihn allerdings mit einem Verlängerungskabel zum Beispiel in den Rucksack legen. Ultraleichter 60g Lampenkopf, Hybrid-Akkufach (4,0 Ah oder 3x AAA). Intelligent Light System mit integriertem roten Rücklicht.
Free 900S (ca. 165 Euro, 244g mit Akku): Premium-Modell mit 900 Lumen und modularem System. Lampenköpfe, Akkus und Stirnbänder frei kombinierbar. Air Flow-Technologie für optimale Kühlung, 95g Lampenkopf mit 24,1 Wh Akku in Tasche/Weste verstaubar. Natürliches gelbliches Licht. ISPO Award 2023 Gewinner. Die Free 900S überzeugte durch ihr modulares System mit wechselbaren Akkus und vertikaler LED-Anordnung.
Der 255 Gramm leichte Trailschuh mit 6mm Sprengung und 4mm Profiltiefe hat sich als echter Allrounder erwiesen. Das Powerwire-Obermaterial bietet hervorragenden Halt, die Gas-injected Zwischensohle ohne Carbon liefert gute Dämpfung bei gleichzeitig sportlicher Charakteristik. Der Schuh funktioniert zuverlässig auf verschiedensten Untergründen und eignet sich sowohl für Wettkämpfe als auch längere Distanzen.
Die Hochkönig Krone wird 2026 nicht stattfinden. Nach dem Ende der Zusammenarbeit zwischen dem ursprünglichen Hochkönigman-Team und dem Tourismusverband entstanden Konflikte um zwei parallel geplante Veranstaltungen. Grundbesitzer verweigerten die Genehmigung für zwei Events jährlich. Österreich hat dadurch keinen Skyrunner World Series Lauf mehr.
Die neue 200-Meter-Bahn mit Steilkurven eignet sich gut für Intervalltraining. Wichtig: Bei langsameren Geschwindigkeiten (über 4:30 min/km) sollte man die Aufwärmbahn nutzen, da die Steilkurve sonst problematisch sein kann. Die Jahresgebühr beträgt etwa 200 Euro und bietet Zugang zu professioneller Leichtathletik-Infrastruktur.
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Der Beitrag LEP#343 – Stille Nacht, Helle Nacht erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Jannis Bonek, 26 Jahre, aktuell Österreichs erfolgreichster Orientierungsläufer. Der Athlet gewann 2024 sowohl die Militärweltmeisterschaft im Einzel als auch Team- und Staffelmedaillen, holte die erste OL-WM Medaille für Österreich und läuft im Weltcup ganz vorne mit. Bonek kam durch seine Familie zum Sport und absolvierte auch ein halbes Jahr in einem Orientierungslaufgymnasium in Uppsala, Schweden.
Orientierungsläufer müssen einen Parcours mit etwa 20 Kontrollpunkten in vorgegebener Reihenfolge ablaufen, wobei die Routenwahl zwischen den Posten frei ist. Am Start erhalten sie eine detaillierte Karte mit der eingezeichneten Bahn (Gebiet mit den Positionen der Posten). Die Wettkämpfe werden nach Siegerzeiten geplant: Langdistanz etwa 90 Minuten, Mitteldistanz 35 Minuten, Sprint 15 Minuten.
Die verwendeten Karten sind deutlich detaillierter als Wanderkarten (Maßstab 1:10.000 bis 1:15.000). Jeder markante Stein, Wurzelstock und jede Geländeformation ist eingezeichnet. Es gibt internationale Normen, aber Kartenzeichner interpretieren diese individuell je nach Gelände und Region.
Das Training kombiniert klassisches Ausdauertraining mit Technikeinheiten zur Orientierung. Besondere Herausforderung: Wettkampfgebiete sind oft lange vor dem Wettkampf gesperrt, Training findet in verschiedenen Umgebungen und Wäldern statt (für Grossereignisse in möglichst ähnlichen Gebieten). Bonek trainiert beim Heeressport-Leistungszentrum und bei seinem Trainer Vincent Vermeulen in der Ramsau.
Umknicken ist die häufigste Verletzung – über 50% der Läufer hatten bereits Bänderverletzungen. Spezielle Orientierungslaufschuhe mit kurzen Spikes sorgen für Grip auf verschiedenen Untergründen. Bei längeren Distanzen werden Gels mitgeführt, die Einnahme während des Wettkampfs ist aber schwierig.
Neue Formate wie der Knockout-Sprint sollen den Sport fernsehtauglicher machen, sind aber umstritten. Etwa 10 Weltcup-Rennen pro Jahr, Karrieren bis etwa 35 Jahre möglich. In Österreich starten bei nationalen Meisterschaften etwa 600 Teilnehmer aller Altersklassen.
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Der Beitrag LEP#342 – Ein Gespräch mit Jannis Bonek erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Rainer Predl, 34-jähriger Ultra-Läufer aus Lassee (Niederösterreich), der mittlerweile in Frankfurt lebt. Predl ist österreichischer Rekordhalter über 6 und 12 Stunden und bekannt für außergewöhnliche Lauf-Projekte auf allen Kontinenten.
Rainer erzählt von seinem ungewöhnlichen Einstieg in den Ultrasport nach einem traumatischen Zugunfall 2007, der ihn zum ersten Gedenklauf über 6 Stunden motivierte. Die starke Leistung brachte ihm bereits die Aufmerksamkeit des österreichischen Nationalteams ein. Nach anfänglichen Erfolgen bei 100-Kilometer- und 24-Stunden-Weltmeisterschaften kam 2015 der Wendepunkt: Ein Kniescheibenbruch verhinderte seinen geplanten Wechsel zum Marathon-Sport und führte ihn endgültig zurück zum Ultralaufen.
Seine “Crazy Projects” entstanden aus der Corona-Zeit heraus, als der Lasseer Benefizlauf für den Kinderhospiz Sterntalerhof abgesagt werden musste. Der 70-Kilometer-Lauf um den Küchentisch wurde zum viralen Hit, gefolgt von Marathons im Kreisverkehr, am Windrad und auf Muldenkippern. Predl erklärt, wie diese medienwirksamen Aktionen zwar Kritik ernten, aber erfolgreich Aufmerksamkeit und Spenden generieren.
Seine Laufband-Weltrekorde führten zu 30 Tagen am Laufband im Sportgeschäft, komplett mit Livestream und Betreuung. Predl berichtet von den psychischen Herausforderungen der ständigen Öffentlichkeit und wie Shitstorms ihn zeitweise am Sport zweifeln ließen. Nach gescheiterten Nordpol-Versuchen aufgrund geopolitischer Probleme und gebrochener Eisschollen fand er sein Ziel schließlich am Südpol.
Bei der 100-Kilometer-Antarktis-Challenge siegte Predl in 9:55 Stunden mit neuem Streckenrekord, kämpfte dabei aber mit extremer Kälte bis minus 25 Grad und Verpflegungsproblemen durch eingefrorene Getränke. Eine Erfrierung kostete ihn das Gefühl im Daumen, was er als akzeptable Konsequenz seines Traums bezeichnet.
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Der Beitrag LEP#341 – Ein Gespräch mit Rainer Predl erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Wir diskutieren die massiven Preissteigerungen bei UTMB-Rennen: Der Mozart 100 kostet jetzt fast 400 Euro – eine Steigerung von 200% in nur drei Jahren. Zum Vergleich: Der Grossglockner Ultra bleibt bei fairen 195 Euro für 110 Kilometer. Der Grossglockner wechselt vom Hubert Resch zum Tourismusverband Zell am See-Kaprun als Organisator, mit Salty Trail Running als Co-Veranstalter.
Der VCM verlangt jetzt 3 Euro extra für die Garderobenaufbewahrung im Ziel. Der Transport vom Start ins Ziel wird komplett gestrichen – Läufer müssen ihre Wechselkleidung bereits vor dem Lauf im Zielbereich abgeben. Diese Änderung muss einen Monat vor dem Rennen gebucht werden.
2026 kommt das “Trailhunt” als neuer Elite-Bewerb dazu: Teilnahmeberechtigung ab 750 ITRA-Punkten (Männer) bzw. 650 Punkten (Frauen). Das zweitägige Format besteht aus Vertical am ersten Tag und Jagdrennen am zweiten. Preisgeld von 30.000 Euro wird ausgeschüttet, mit jeweils 7.000 Euro für die Sieger. Doping-Tests sind fest eingeplant.
Der VCM organisiert am 27. September 2026 einen neuen Marathon um den Wörthersee mit 623 Höhenmetern – deutlich mehr als erwartet für einen Straßenmarathon. Kombi-Angebote mit dem Wien-Marathon sind verfügbar.
Das Festival findet wieder vom 23. bis 25. Oktober 2026 in Salzburg statt, nachdem die Stadt zuvor alle Rennen ausgeschlossen hatte.
Bis zum 21. Dezember um 12 Uhr können sich Hörer für Startplätze beim Weißensee-Ungetüm oder Karnischen Ungetüm bewerben. Die Auslosung findet live auf Instagram um 19:30 Uhr statt.
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Der Beitrag LEP#340 – Two fast two furious erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Michael Buchleitner, dreifacher Olympiateilnehmer, ehemaliger österreichischer Rekordhalter im Halbmarathon und Unternehmer. Der Spätsechziger-Geborene aus dem Wiener Umland war zwischen den 1990ern und 2005 aktiv, mit olympischen Teilnahmen sowohl auf der Mitteldistanz als auch später im Marathon.
Michael begann mit zwölf Jahren im örtlichen Turnverein mit der Leichtathletik, nachdem sein Vater sein Talent beim Geländelauf erkannt hatte. Der Schlüssel zu seinem Erfolg lag in der Konstanz und Disziplin – während viele Talente in der Jugend aufhörten, blieb er dabei und lief sich durch kontinuierliches Training nach vorne. Mit 22 stand er bereits im WM-Finale, mit 23 gewann er die Militärweltmeisterschaften.
Es gab in den 1990ern und 2000ern durchaus Möglichkeiten, als Läufer Geld zu verdienen. Michael finanzierte sich über eine Mischung aus Startgeldern, Preisgeldern bei internationalen Rennen, Sponsorenverträgen und der Österreichischen Sporthilfe. Parallel gründete er 1999 seine erste Firma und konnte so einen fließenden Übergang vom Sport ins Berufsleben schaffen.
Seit 2014 ist Michael als Veranstalter für den Wings for Life World Run Österreich verantwortlich. Er kümmert sich um alle Genehmigungen, die Logistik, Verpflegungsstationen und die Zusammenarbeit mit Behörden und Blaulichtorganisationen. 2026 wird der Start von der Wiener Innenstadt nach Schönbrunn verlegt. Das Format hat bewusst Teilnehmerlimits, weil mehr Starter das Konzept sprengen würden.
Der Wachau Marathon ist logistisch eine der größten Herausforderungen im österreichischen Laufsport. Die einzige Straße im UNESCO-Weltkulturerbe wird zur Hauptlesezeit der Winzer blockiert, was anfangs nicht nur Freunde machte. Mit 40 Bussen, zwei Sonderzügen und einem Schiff werden die Teilnehmer zum Start transportiert. 2024 musste der Lauf wegen Hochwasser abgesagt werden – eine Erfahrung, die zur Wiedereinführung einer Ausfallversicherung führte.
Seit März 2016 betreibt Michael ein Laufsportgeschäft im ersten Wiener Bezirk. Der Fokus liegt auf fachkundiger Beratung durch Mitarbeiter, die selbst laufen – von der Mittelstrecke über den Marathon bis zu Ultraläufen. Eine Besonderheit ist die Laufanalyse über eine Druckmessplatte im Boden statt klassischer Videoanalyse auf dem Laufband. Das Geschäft profitiert von der aktuellen Entwicklung, dass sich Laufschuhe durch neue Technologien ständig verändern und Online-Kauf schwieriger wird.
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Der Beitrag LEP#339 – Ein Gespräch mit Michael Buchleitner erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Der Wings for Life World Run Wien startet 2026 vor dem Schloss Schönbrunn statt vor dem Rathaus. Grund ist der Eurovision Song Contest, der das Rathausareal belegt. Die neue Route führt von Schönbrunn auswärts, dann mit Kehrtwende in die Innenstadt. Ab Karlsplatz entspricht sie der gewohnten Strecke. Das Rennen war nach nur fünf Tagen ausverkauft – ein Zeichen für die wachsende Beliebtheit.
IIn Vienna, Illinois fielen gleich zwei Weltrekorde: Anne Flower lief die 50 Meilen in 5:18:57 und stellte damit einen neuen Weltrekord über diese Distanz auf. Caitriona Jennings aus Irland stellte mit 12:37:04 einen neuen 100-Meilen-Weltrekord auf. Beide Rekorde entstanden auf dem relativ flachen Tunnel Hill Kurs, was für Trail-Distanzen ungewöhnlich ist.
Plan B Events verkaufte den ZUT (Zugspitz Ultratrail) und TAR an die UTMB Group. Nach anfänglichen Zusagen, alles bleibe gleich, stiegen die Preise teilweise um 30-40% gegenüber dem Vorjahr. Die Anmeldung verlief problematisch mit technischen Schwierigkeiten und Preisstaffelungen nach Kontingenten.
Die Slowakei führte eine 6 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung auf Gehsteigen ein, ruderte aber nach Kritik zurück. Die Regelung sollte eigentlich nur für Fahrzeuge wie E-Scooter gelten, hätte aber theoretisch auch Läufer betroffen.
Im Burgenland startete mit acht Schülerinnen die erste HTL mit Laufsport-Schwerpunkt. Die fünfjährige Ausbildung kombiniert Matura mit berufsbildenden Inhalten und ermöglicht strukturiertes Training von Jugend an. Das Burgenland bietet klimatisch gute Bedingungen mit vielen schneefreien Tagen.
Der neue Straßenlaufschuh überzeugte mit etwa 258g Gewicht, 5mm Drop und Pebax-Platte statt Carbon. Die gute Dämpfung und der Meta-Rocker machen ihn vielseitig einsetzbar für Grundlage- bis Tempoläufe. Mit einem UVP unter 200 Euro positioniert er sich als günstiger Trainingsschuh mit leichtem Vortrieb.
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Der Beitrag LEP#338 – 3 Adventkerzerl erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Brigid Wefelnberg, geboren 1963, ist eine außergewöhnliche Extremläuferin aus Deutschland. Nach einer Karriere im Leistungsschwimmen in den USA entdeckte sie ihre Leidenschaft für lange Strecken im Schwarzwald. Seit 2006 ist sie auf den härtesten Wüstenläufen der Welt unterwegs.
Brigid erzählt, wie alles mit einer simplen SMS begann: „Komm, wir laufen durch die Wüste, 250 Kilometer nur Wasser wird gestellt.“ Diese Nachricht führte 2006 zu ihrer ersten Teilnahme am Marathon des Sables, obwohl sie vorher nur privat lange Strecken im Schwarzwald gelaufen war.
Für Brigid bedeutet Wüstenlaufen das absolute Pure Abenteuer – so weit weg von der Zivilisation wie möglich zu sein. Sie beschreibt sich als „laufende Nomadin“ und bevorzugt Läufe ohne Crew, ohne Pacer und ohne Verwöhnprogramm. Die ohrbetäubende Stille der Wüste und das Alleinsein zwischen den Checkpunkten sind für sie der wahre Reiz.
Die Wüste Gobi stellt besondere Anforderungen. Brigid erklärt die Bedeutung spezieller Gamaschen gegen Sand in den Schuhen und wie sich Blasenprobleme in unterschiedlichen Wüstenarten entwickeln.
Spektakuläre Erlebnisse gehören dazu: vom Verirren bei einem Sandsturm auf einer Militärbasis in Mauretanien bis zur nächtlichen Begegnung mit vermeintlichen Löwen, die sich als Kamele entpuppten. Brigid beschreibt, wie solche Situationen einen lehren, Ängste zu überwinden.
Bei langen Wüstenläufen läuft sie etwa 60-70 Prozent der Strecke und geht den Rest. Besonders in Dünen wird das Laufen durch den nachrutschenden Sand zur Herausforderung. Das Gewicht des Rucksacks (7-13 kg) spielt eine entscheidende Rolle für die Geschwindigkeit.
Der Ultra Gobi in China beeindruckt durch perfekte Organisation mit Ärzten an jedem Checkpunkt, aber auch durch viel Show drumherum. Brigid schätzt besonders die emotionale Seite der chinesischen Veranstalter und Betreuer, die eine ganz andere Kultur des Ultrarunnings repräsentieren.
Beim diesjährigen Ultra Gobi musste sie nach einem Sturz mit gebrochenen Daumen aufgeben. Sie erklärt, warum solche klaren körperlichen Probleme mental einfacher zu akzeptieren sind als mentale Tiefs.
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Der Beitrag LEP#337 – Ein Gespräch mit Brigid Wefelnberg erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Wir diskutieren einen kuriosen Weltrekord: 100 Meter Lauf auf Lego-Steinen in 24,75 Sekunden, aufgestellt von Gabrielle Wall aus Neuseeland. Ein Anlass für Geschäftsideen rund um Lego-Erfahrungen und Überlegungen zu ungewöhnlichen Wintertraining-Methoden.
Der Marathon-Legende ist beim New York Marathon als 17. ins Ziel gekommen (2:14:36) und hat danach das Ende seiner professionellen Laufbahn verkündet. Geplant sind neue Projekte wie ein Antarktis-Lauf.
Deutschsprachige Dominanz bei den UTMB-Rennen auf Mallorca mit Siegen von Hannes Namberger (100 Meilen), Sonja Kinna, Tobias Geiser und Isabell Speer. Der traditionelle Veitscher Grenzstaffellauf wird 2026 als Veitscher Skytrail von B-Trail-Events neu aufgelegt – mit neuen Distanzen, anderem Start/Ziel und modernerer Ausrichtung.
Wir haben den Salomon Pulsar (281g, 6mm Drop, UVP 150€) getestet – einen soliden Allrounder für Wald- und Wiesentrails ohne übermäßige Dämpfung.
Dazu Compressport-Produkte: Trail Racing 2-in-1 Shorts mit integriertem Gürtel (115€), Trail Racing T-Shirt (80€), die Ultrun Evo 10 Weste (185€, 10L) und die R2 3.0 Kompressions-Waden Sleeves (45€).
Peter ist zu seinem menschlichen Trainer Christoph zurückgekehrt und baut sein Training wieder strukturiert auf. Florian hat sein KI-Trainer-System auf Runalyze umgestellt und kann nun HRV, Schlaf und Ruhepuls in die Trainingsanalyse einbeziehen. Beim Münichstalher Crosslauf (10,16km, 220hm) lief er 50:29 und wurde 17. von 76 Läufern.
Bericht vom Oktober-Event mit Trail Amadeus, Gaisberg Race und Nightrun durch die Altstadt. Die Veranstaltung bietet ein vielseitiges Programm mit der Verleihung der Austrian Trailrunning Awards.
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Der Beitrag LEP#336 – Ballermann Vibes erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Jakob Herrmann, Hüttenwirt auf der Minimal:isst Hütte bei Werfenweng und ehemaliger Leistungsskibergsteiger mit 24-Stunden-Rekord. Als studierter Ernährungswissenschaftler bringt er sowohl theoretisches Wissen als auch persönliche Erfahrungen aus dem Spitzensport mit.
Jakob unterscheidet zwischen Leistungssport, echtem Gesundheitssport (der eine angepasste Ernährung einschließt) und Sport als “Ausgleich” zum mehr Essen. Er erklärt, warum echter Gesundheitssport nicht bedeutet, Sport zu machen um mehr essen zu können.
Die Jo-Jo-Diäten seines Vaters prägten Jakob bereits als Kind und führten dazu, dass er früh mit Sport begann – zunächst als Prävention, später entwickelte sich daraus eine problematische Beziehung zu Training und Ernährung.
Nach dem Verlust seines Mentors 2016 rutschte Jakob in ein “Alles oder Nichts”-Muster: entweder 6-7 Stunden intensives Training oder exzessives Feiern. Dies führte zu einem Teufelskreis aus zu wenig Essen während des Trainings und Überessen in Ruhephasen.
Trotz zu geringem Körpergewicht brachte Jakob auf langen Distanzen Spitzenleistungen, da er bei Wettkämpfen bis zu 100 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde zu sich nahm. Kurze, intensive Rennen wurden jedoch zum Problem, da ihm die Muskelmasse für Schnellkraft fehlte.
Im Gegensatz zu professionellen Sportarten wie der Tour de France, wo Ernährungswissenschaftler alles bis aufs Gramm berechnen, sind Athleten in Randsportarten oft auf sich allein gestellt. Dies kann problematische Entwicklungen begünstigen.
Jakob betont, wie wichtig Freunde und Familie außerhalb der “Sportblase” sind. Sein Trauzeuge sah ihn nie als Rekordhalter, sondern einfach als Jakob – diese “normale” Perspektive war entscheidend für seine psychische Gesundheit.
Mit Hilfe seiner Partnerin Andrea fand Jakob zurück zu einem gesünderen Ansatz. Für seinen 24-Stunden-Rekord trainierte er nach dem “Keep it simple”-Prinzip, ohne extremes Höhen- oder Hitzetraining.
Nach dem Karriereende holten Jakob die körperlichen Folgen ein: Ermüdungsbrüche und Knochenmarködeme zwangen ihn zur Pause. Sein Körper, der jahrelang durchgehalten hatte, signalisierte nun deutlich die Grenzen.
Als Hüttenwirt lernte Jakob eine neue Perspektive kennen: Hobbysportler, die Sport aus Freude betreiben, ohne Leistungsdruck. Ein 84-jähriger Stammgast fasst seine Lebensphilosophie zusammen: “Ich habe nie etwas übertrieben.”
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Der Beitrag LEP#335 – A Thin line – Ernährung im Leistungssport mit Jakob Herrmann erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Rémi Bonnet hat erneut den Weltrekord auf der berüchtigten Steilstrecke in Fully unterboten. Der neue Weltrekord steht bei 27 Minuten und 21 Sekunden für 1000 Höhenmeter auf 1,9 Kilometern bei durchschnittlich 50% Steigung. Bonnet übertraf damit seinen eigenen inoffiziellen Trainingsrekord und die bisherige Bestmarke von Philip Götsch aus Italien. Bei den Damen stellte Axelle Gachet einen neuen Weltrekord mit 32:52 auf.
Die 24-Stunden-Weltmeisterschaften fanden in Albi statt, wo Sarah Webster einen neuen Damen-Weltrekord mit 277,559 Kilometern aufstellte. Bei den Männern siegte ein Ukrainer mit 294 Kilometern. Für Österreich war Diana Dzaviza erstmals am Start und wurde beste Österreicherin. Die Abwesenheit von Camille Herron sorgte erneut für Kontroversen, da sie kurzfristig absagte, nachdem ihre Bitte um einen ruhigen Bereich aufgrund ihrer Neurodivergenz nicht erfüllt werden konnte.
Wir diskutieren verschiedene Backyard Ultra Formate – von entspannten lokalen Veranstaltungen wie dem Kuckucksuhrenlauf in Nürnberg bis hin zu medienträchtigen Events. Besonders kontrovers wird der Last Soul Backyard Ultra diskutiert, bei dem der Sieger nach eigenen Angaben 8 Gramm Ibuprofen während des Rennens einnahm. Dies wirft Fragen über Medikamentenmissbrauch im Ausdauersport auf, während gleichzeitig bei der offiziellen WM mit bis zu 114 Runden deutlich weitere Distanzen erreicht werden.
Auch wurden die nationalen Rekorde von Österreich mit 75 Runden und Deutschland mit 100 Runden gebrochen
Wir testen den kompakten Camelbak Dart mit 1,5 Liter Trinkblase. Der Rucksack eignet sich besonders für Trainingsläufe und kürzere Distanzen in städtischer Umgebung. Mit einem UVP von 80 Euro bietet er ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger, die einen vielseitig einsetzbaren Rucksack suchen.
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Der Beitrag LEP#334 – 50 Shades of Backyard erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
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