"Alle meine Mütter" erzählt von einer besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung: Lena Gorelik hat Geschichten gesammelt rund um Mütter- und Nichtmütter. Es geht um Liebe, Zweifel, Erwartungen, Rollenmuster und ganz verschiedene Formen von Glück. In der ersten Bindung unseres Lebens tritt der ganze Kosmos menschlicher Beziehungen zutage. "Mütter prägen uns, auch wenn wir es nicht wollen, sie nisten sich in unseren Köpfen und Herzen ein, flüstern uns zu, schimpfen, trösten, tun es auch noch, wenn sie verstorben sind, tun es selbst dann, wenn wir sie nicht oder kaum kannten. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden. Tragen sie darin für immer mit uns", schreibt Lena Gorelik. Unser Buchkritiker Gerrit Bartels stellt das Buch vor.