Mit «Das Labyrinth der Lichter», einem weiteren tausendseitigen Band rund die Buchhändlerfamilie Sempere aus Barcelona, beendet Carlos Ruiz Zafón seine grossangelegte Barcelona-Tetralogie, die einst mit dem Welterfolg «Der Schatten des Windes» begonnen hat.Die Kernidee ist der Friedhof der vergessenen Bücher. Ein Ort, an dem all die Bücher gelagert werden, die niemand mehr kennt, und zu dem nur Ausgewählte Zugang haben. Ausgehend von dieser Idee entwirft Carlos Ruiz Zafón ein Monumentalwerk, das alles ist, was ein Buch sein kann: Fantasy, Historienroman, Entwicklungsroman, Abenteuersaga. Und all das gleichzeitig.Und auch inhaltlich gibt es keine Grenzen. Wie eine russische Matroschka, aus der immer neue Puppen herauskommen, entwickelt sich eine Geschichte aus der anderen, ein Monumentalwerk, das am Schluss alle wesentlichen Themen berührt: Die Liebe, der Krieg, die Literatur. Und immer wieder Barcelona. Ein mystisches, dunkles und unheimliches Barcelona, ein Barcelona der Franco-Zeit, das Zentrum und die heimliche Hauptfigur des vierbändigen Monumentalwerkes.BuchZeichen nimmt das Erscheinen des letzten Bandes zum Anlass, einen vertieften Blick auf dieses einzigartige Erzählwerk zu werfen. Literaturredaktor Michael Luisier befragt dazu den, der das Werk am besten kennt: Carlos Ruiz Zafón selbst.