Kinga Tòth mit "Marriamachina" über Ungarn nach der Wahl. Sie ist Lyrikerin und Performance Künstlerin und gerade erschient ihr neues Buch im Verlag Matthes&Seitz Berlin, ihrer Exilstadt. Was sie sich vom Machtwechsel in ihrem Heimatland erhofft und was sich ihre Kolleginnen dort erhoffen, erzählt sie im Interview.
Maylis de Kerangal mit "Brandung". Eigentlich seien alle ihre Bücher auf dieses eine zugelaufen, sagt die französische Autorin Maylis de Kerangal über ihren aktuellen Roman. Hier hat Maylis der Kerangal Le Havre, wo sie ihre Kindheit und Jugend verbrachte, ein literarisches Denkmal gesetzt. Susanne von Schenck stellt den Roman vor.
Monika Maron mit "Flugasche". Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig. Monika Maron hatte eine durchaus wechselvolle Karriere als Autorin: Ihr erster Roman, der sich mit den Umweltzerstörungen in der Chemieregion Bitterfeld auseinandersetzt, durfte 1980 nicht in der DDR erscheinen, kam dann als Fortsetzungsroman in der FAZ heraus, später bei S. Fischer. Auch ihr nächster Roman konnte nur bei S. Fischer erscheinen, sodass sie noch 1988 ausreiste. In den Jahrzehnten danach folgten bis heute Essaybände, ein Dutzend Romane, darunter so viel beachtete wie "Animal triste", "Ach Glück", "Endmoränen" oder die Recherche "Pawels Briefe". Vor einigen Jahren schlug die Tatsache Wellen, dass sich der S. Fischer Verlag nach 40 Jahren von ihr trennte wegen ihrer durchaus kontroversen, politischen Ansichten. Nun sind bei Hoffmann und Campe die Tagebücher von Monika Maron erschienen aus dem Zeitraum von 1980 bis 2021. Sabine Frank hat sie gelesen und auf der Leipziger Buchmesse mit der Autorin gesprochen.
Christoph Peters mit "Entzug". Alkoholkrank zu sein hat mit Scham und Verdrängung zu tun – und damit, es selbst erst einmal zu realisieren, dass man an einer Krankheit leidet. In seinem mutigen Buch hat Christoph Peters sich diesem Thema angenommen – Ulf Heise stellt es vor.
Maike Winnemuth mit "Eine Seite noch". Wieso Lesen uns so glücklich macht heißt dieses Buch im Untertitel, und die Reiseerfahrene Maike Winnemuth reist dabei auf der Stelle, durch die Welt der Bücher. Ben Garit Hernandez hat sie dazu interviewt.
Radiotatort "Vollmetalkreuz". Der ARD Radio Tatort, das sind Original-Krimihörspiele prominenter Autorinnen und Autoren, jeden Monat gibt es einen neuen Fall aus einer anderen Region. Die Hamburgerin Simone Buchholz hat gerade ihren vierten Radiotatort für den NDR geschrieben – und sogar als Komparsin mitgespielt. Im Hörspielstudio wurde ordentlich gegrölt, denn die Extremismus-Spezialeinheit Verden an der Aller geht auf Heavy Metal-Kreuzfahrt. Susanne Birkner erzählt, was passiert.