Tiffany Watt Smith: "Gute Freundin, Schlechte Freundin"
Menschliche Gefühle sind Forschungsgegenstand der britischen Historikerin Tiffany Watt Smith. Ihr neuestes Buch hat sie einem Thema gewidmet, das allgegenwärtig zu sein scheint, bislang aber noch nie wissenschaftlich betrachtet wurde: Die Freundschaft zwischen Frauen. Eva Gaeding hat es gelesen.
Judith Hermann: "Ich möchte zurückgehen in der Zeit"
In den "Frankfurter Poetikvorlesungen" von 2021/22 hat Hermann, die vorher nie Privates preisgegeben hat, auch über die Kindheit und Jugend in Berlin gesprochen. Und auch ihren Großvater erwähnt. Fortgeschrieben hat sie die persönlichen Anklänge in ihren Büchern "Daheim" (2021) und "Wir hätten uns alles gesagt" (2023). Nun ist "Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ erschienen. Katrin Krämer hat es gelesen.
Julia Wolf: "Du, hier"
Die Schriftstellerin Julia Wolf hat nach einigen Romanen und Übersetzungen aus dem Englischen ein Buch mit Erzählungen veröffentlicht. Claudia Ingenhoven stellt das Buch vor.
Laura Dürrschmidt: "Sommer der schlafenden Hunde"
Die Leipziger Autorin über toxische Weiblichkeit: Sie erzählt in ihrem Debütroman eine düstere Coming-of-Age-Geschichte, in deren Zentrum drei Frauen stehen, deren Miteinander eher von Gewalt und Kronrolle geprägt ist als von Zärtlichkeit. Tino Dallmann stellt das Buch vor.
Kerstin Hensel: "Abendgruß"
Die Schriftstellerin hat einen Band mit zwei Erzählungen vorgelegt, der Ulf Heise außerordentlich gut gefällt.
Von hier für da – Gedichte für die Gegenwart
Das neue Buch von Tom Schulz, in Sachsen geborener Autor, heißt "Salz und Erinnern". Es versammelt verschiedene Tonlagen; mal nüchtern aufklärerisch, dann wieder melancholisch oder liebesfroh. Wir hören einen Auszug aus dem Gedicht "Wenn das Blütenstaub-Taxi hält" - gelesen von Jörg Schieke.