*Nelio Biedermann: Lazar.
Der Schweizer Nelio Biedermann ist erst 22 Jahre als, hat aber schon drei Romane geschrieben. In 20 Ländern erscheint nun sein neuster. Man kann durchaus von einem „Donnerschlag“ sprechen, wie Daniel Kehlmann es getan hat. Eine verdiente Huldigung? Holger Heimann hat „Lazar“ gelesen und mit Nelio Biedermann gesprochen.
*Phänomen Caroline Wahl.
An ihr kommt man nicht vorbei, ob man nun in einen Buchladen geht, ins Kino oder in die Sozialen Medien: Caroline Wahl, gerade mal 30, Bestseller-Autorin und präsentes Gesicht auf allen Kanälen. Gerade wurde ihr Roman „22 Bahnen“ verfilmt und das Buch vom Bundeskulturministerium auf Instagram gelobt, ihr neustes Werk „Die Assistentin“ stand mit Erscheinen am 28. August von jetzt auf gleich auf der Bestsellerliste. Doch: immer lauter wird auch die Kritik an ihrer Literatur. Darüber haben wir mit Melanie Mühl, Buchautorin und Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gesprochen.
*Nava Ebrahimi: Und Federn überall.
Die iranisch-deutsche Schriftstellerin und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi verhandelt in ihren Romanen Fragen nach Identität und Fremdheit. Im vergangenen Wintersemester war sie Poetikdozentin an der Uni Hannover und lässt auch ihr neues Buch in Niedersachsen spielen – im Dunstkreis eines Geflügelschlachtbetriebs. „Und Federn überall“ ist in diesem Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert. Juliane Bergmann hat es gelesen.
*Karl-Heinz Ott: Die Heilung von Luzon.
Der Schriftsteller Karl-Heinz Ott ist sowohl als Romancier bekannt wie auch als Essayist. Nach zwei Sachbüchern in den letzten Jahren liegt nun erstmals seit 2018 wieder ein neuer Roman vor. Alexander Suckel über den ein Roman, der uns auf die Philippinen führt.
*Abdulrazak Gurnah: Diebstahl.
Der britische Nobelpreisträger floh als Teenager nach der Revolution in Sansibar in den 60er Jahren aus seiner Heimat nach Großbritannien, begann dort eine Universitätslaufbahn und arbeitete bis zu seiner Emeritierung als Professor für englische und postkoloniale Literatur an der Universität Kent. Jetzt erscheint sein elfter Roman in der deutschen Übersetzung, Marie Schoeß hat ihn gelesen.