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Trumps Zölle und die Folgen: Die Börsen sind auf Talfahrt, die Märkte verunsichert, schon ist von einer drohenden Rezession in den USA die Rede. Über die Folgen des neuen Handelskriegs für Amerika und die ganze Welt diskutiert Volker Obermayr mit
der österreichischen Wirtschaftsdelegierten in Washington, Irene Lack-Hageneder;
mit dem Generalsekretär der Österreichisch-amerikanischen Gesellschaft, Rainer Newald
sowie mit Marcus Scheiblecker, Makroökonom im Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO.
Das Tagebuch der Anne Frank ist eines der weltweit bekanntesten Holocaust-Zeugnisse.
Vor 80 Jahren, im März 1945, ist Anne Frank im KZ Bergen-Belsen gestorben. Vermutlich an einer Krankheit, oder an Unterernährung, auch das weiß man nicht genau.
Auch ihre Mutter und ihre ältere Schwester starben durch die NS-Vernichtungsmaschinerie.
Nur ihr Vater Otto überlebte den Holocaust, er gab später das Tagebuch heraus, das seine Tochter im Versteck in Amsterdam geschrieben hatte.
Dieses Tagebuch wurde zu einem Bestseller bis heute; doch seine Rezeption treibt manch seltsame Blüten. So wurde der Name Anne Franks auch schon für Werbezwecke ge- bzw. missbraucht - etwa für Züge, für Nahrungsmittel, in Japan für Menstruationsartikel. In den Social Media finden sich Wettbewerbe, in denen es darum geht, möglichst ähnlich wie die von den Nazis Ermordete auszusehen.
Was hat es damit auf sich? Warum ist Anne Frank zu dieser Projektionsfläche geworden?
Eine Stimmungsbild aus Syrien nach dem Ende der langjährigen brutalen Herrschaft Bashar-al-Assads: Viele Menschen feiern euphorisch das Ende der Diktatur. Andere suchen verzweifelt im Foltergefängnis Sednaja nach Spuren ihrer vermissten Angehörigen. Nichtregierungsorganisationen sammeln Beweise für Assads Foltermaschinerie, damit die Verbrechen aufgearbeitet werden können. Christ:innen und Alawit:innen sorgen sich, wie ihr Leben unter den neuen Machthabern von der islamistischen HTS-Miliz aussehen wird.
Dazu ein Gespräch mit der Journalistin und Nahost-Expertin Gudrun Harrer zur aktuellen Lage in Syrien: In den vergangenen Tagen hat es Kämpfe zwischen Assad-Befürwortern und den neuen Machthabern gegeben, zudem wurden im Westen des Landes Massaker an der Zivilbevölkerung verübt. Droht ein neuer Bürgerkrieg?
Chemnitz im Osten Deutschlands ist heuer eine der europäischen Kulturhauptstädte. Chemnitz ist etwa so groß wie Graz. In der DDR-Zeit hieß es Karl-Marx-Stadt, geprägt ist es von einer langen Industriegeschichte.
Gelegen am Fuß des Erzgebirges galt Chemnitz einst als sächsisches Manchester und war eines der ersten Industriezentren auf dem Kontinent. Chemnitz steht ziemlich im Schatten von Leipzig und Dresden. Als Kulturhauptstadt 2025 spielt die Stadt mit dieser Rolle und hat als Motto für dieses Jahr "C the Unseen", also "Sieh das Ungesehene" gewählt - mit C wie Chemnitz. Stefan May hat sich dort umgesehen und umgehört.
Während Österreichs Bildungssystem noch immer mit Strukturen aus der Zeit Maria Theresias ringt, schreitet die Entwicklung Künstlicher Intelligenz rasant voran. Im Lehrerzimmer werden heute nicht mehr nur Schularbeiten korrigiert, sondern auch die Möglichkeiten und Grenzen von Chat-GPT und Co diskutiert.
Was müssen wir Menschen überhaupt noch lernen, wenn Maschinen inzwischen besser und schneller Texte produzieren als wir? Wie können personalisierte KI-Tutoren jedem Kind individuell angepasste Lernpfade eröffnen? Und warum sind ausgerechnet Deutschlehrkräfte und Mathematikunterricht die Brennpunkte dieser Entwicklung?
Bildungsexperten, Wirtschaftstreibende und Studierende zeichnen ein komplexes Bild einer Bildungslandschaft im Umbruch – mit allen Chancen und Herausforderungen, die der technologische Fortschritt mit sich bringt.
Eine Diskussion mit Vertretern der drei Koalitionsparteien
Fünf Monate nach der Nationalratswahl hat Österreich endlich wieder eine voll handlungsfähige Regierung. Die schwarz-rot-pinke Koalition will "das Richtige für Österreich" tun - nun geht es darum, die Worte des Regierungsprogramms mit Leben zu füllen. In Zeiten des Budgetlochs wird es jedenfalls anspruchsvoll werden, darüber sind sich alle einig.
Womit wollen die neuen Ministerinnen und Minister beginnen, wie sollen die angedachten Reformen gelingen, und wo lauern schon die Stolpersteine?
Darüber diskutieren:
Douglas Hoyos, Generalsekretär NEOS
Nico Marchetti, Generalsekretär ÖVP
Klaus Seltenheim, Bundesgeschäftsführer SPÖ
Diskussionsleitung: Astrid Plank
Österreich steht wenige Tage vor Bildung einer neuen Regierung - zumindest sieht es stark danach aus, dass sich ÖVP, SPÖ und NEOS im zweiten Anlauf nun zusammenraufen und noch vor dem Wochenende ein Programm präsentieren. Die FPÖ, die ja aus ihren Regierungsverhandlungen mit der ÖVP ausgestiegen ist und weiter auf den Oppositionsbänken ausharren wird, plant einen Neuwahlantrag in der ersten Nationalratssitzung nach dem Platzen der blau-schwarzen Verhandlungen.
Darüber hinaus will die FPÖ den Terroranschlag in Villach zum Anlass nehmen, um Verschärfungen in der Asyl- und Migrationspolitik zu verlangen; auch die internationale Lage nach der Bundestagswahl in Deutschland und dem Kurswechsel in den USA - Stichwort: NATO und Ukraine-Krieg - dürfte Gegenstand hitziger Debatten werden.
Wir fassen die Nationalratssitzung zusammen. Ein Eigenproduktion des ORF, gesendet am 26.2.2025
Gegen das DDR-Regime demonstrierten die Menschen mit dem Spruch „Wir sind das Volk“. Während der Corona-Pandemie kritisierten Pegida-Anhänger mit derselben Parole die Corona-Auflagen. Und bei den bundesweiten Demonstrationen gegen rechts hieß es im Sommer 2024 bewusst, hier sei nicht das „Volk“, sondern die „Bevölkerung“ auf die Straße gegangen.
Ist der Volks-Begriff noch zeitgemäß? Wen schließt er ein und wen aus?
Gegen das DDR-Regime demonstrierten die Menschen mit dem Spruch „Wir sind das Volk“. Während der Corona-Pandemie kritisierten Pegida-Anhänger mit derselben Parole die Corona-Auflagen. Und bei den bundesweiten Demonstrationen gegen rechts hieß es im Sommer 2024 bewusst, hier sei nicht das „Volk“, sondern die „Bevölkerung“ auf die Straße gegangen.
Ist der Volks-Begriff noch zeitgemäß? Wen schließt er ein und wen aus?
Melanie Amann, stv. Chefredakteurin "Der Spiegel"
Nico Fried, Chefkorrespondent "Stern"
Johannes Hillje, Politik- und Kommunikationsberater
Diskussionsleitung: Birgit Schwarz
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