
Sign up to save your podcasts
Or


Am Montag hat die EU konkrete Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine begonnen - mit zweijähriger Verzögerung, weil der nunmehr abgewählte ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán jeglichen Fortgang blockiert hatte. Auch mit der Republik Moldau wurden die ersten Verhandlungskapitel eröffnet.
Es geht unter anderem um die Rechtsstaatlichkeit und die Bekämpfung der Korruption. Wirtschaftlich muss das kriegsgebeutelte Land nachweisen, dass es auf eigenen Beinen stehen kann, bisher ist das nicht der Fall. Viele Politiker:innen betonen, dass die Annäherung des Landes an die EU im strategischen Interesse Europas sei - dass die Ukraine die notwendigen Bedingungen für einen Beitritt aber auf Punkt und Beistrich erfüllen müsse.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj strebt einen EU-Beitritt 2027 an – eine unrealistische Ansage. Wie lange kann es wirklich dauern? Wo liegen die größten Hürden im Beitrittsprozess? Und kann auch die EU von der Mitgliedschaft der Ukraine profitieren?
Wer selber kocht, kennt das: Gemüseabfälle und Lebensmittelreste wandern in den Biomüll und dann auf den Komposthaufen. So funktioniert das am Land. Doch in den Städten stinkt es oft zum Himmel: Die öffentlich aufgestellten Biomüll-Tonnen werden vielfach völlig falsch befüllt. Häufig werden Plastiksackerl, Blumentöpfe aus Kunststoff oder sogar Sperrmüll in die braunen Tonnen geworfen; auch Fleischreste sollten übrigens nicht in die Biotonne. Andererseits landet Biomüll oft in der Restmülltonne - eine Verschwendung.
Wie macht man es richtig? Wie wird aus unseren Bioabfällen letztlich wertvoller Kompost? Und wie funktioniert der Kreislauf im Idealfall?
Der globale Norden, der den Klimawandel verursacht hat, überweist dem Süden jährlich einen dreistelligen Milliardenbetrag für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel. Teile dieses Geldes versickern aber in Korruption. Auf den dafür besonders anfälligen Philippinen haben Politiker:innen, Bauunternehmer und Bürokraten jahrelang den Bau von Deichen und Flutschutzmauern nur vorgetäuscht und so mit „Geisterprojekten“ allein 2024/25 zwei Milliarden Euro unterschlagen. Unter dem Druck der nationalen Öffentlichkeit und internationaler Geber versucht die Regierung jetzt durchzugreifen: Strenge Überwachung mit Satelliten, Drohnen und Sensoren und ein KI-gesteuertes Finanzwesen sollen die Korruption eindämmen. Und: Die Bevölkerung soll weit stärker als bisher in die Planung von Flutschutzmaßnahmen eingebunden werden.
Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hält im Parlament seine Budgetrede. Danach folgen die parlamentarischen Beratungen über das Doppelbudget für 2027 und 2028, noch im Juli soll es endgültig beschlossen werden. Was jetzt schon klar ist: Der Staat muss massiv sparen. Geht das Sparbudget weit genug? Wird an den richtigen Stellen gekürzt? Wer ist wie sehr betroffen?
Es diskutieren:
Christoph Badelt, Präsident des Fiskalrates
Georg Feigl, Budgetexperte der AK
Peter Filzmaier, Politikwissenschafter
Monika Köppl-Turyna, Wirtschaftswissenschafterin, EcoAustria
Italien verschärft seine Jugendstrafgesetze – straffällige Jugendliche landen nun schneller im Gefängnis als früher.
Gleichzeitig geraten die Haftanstalten an ihre Grenzen. Die Bedingungen hinter den Gittern lassen kaum Raum für Perspektiven. Gewalt, Isolation und fehlende Betreuung prägen für viele der jungen Insassen den Alltag. Dabei setzt Italien eigentlich beim Umgang mit jungen Straftäter:innen auf Resozialisierung. Doch Ressourcen fehlen.
Der Kokainkonsum steigt in Österreich seit Jahren kontinuierlich an. Längst ist das aus den Blättern des südamerikanischen Kokastrauchs gewonnene Rauschmittel in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Galt es früher als Droge der „Reichen und Schönen“, wird es heute quer durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten geschnupft, geraucht oder gespritzt.
Der Kokain-Boom ist darauf zurückzuführen, dass der europäische Markt regelrecht überschwemmt wird; der Reinheitsgrad ist gestiegen, der Preis trotzdem gesunken. Kokain erzeugt einen schnellen, intensiven Rausch, der jedoch mit massiven gesundheitlichen Risiken und schweren psychischen Abstürzen verbunden sein kann.
Wie gerät man in die Abhängigkeit, und wie schwer ist es, sich daraus wieder zu befreien? Welche gesundheitlichen Folgen hat Kokainkonsum, und was können Polizei und Gesellschaft tun?
Das österreichische Männer-Fußball-Nationalteam nimmt erstmals seit 28 Jahren wieder an einer WM-Endrunde teil. Groß war im November die Euphorie, als die Qualifikation für die WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA geschafft war. Wie ist die Stimmung jetzt? Lässt sich hierzulande trotz Zeitverschiebung WM-Euphorie entfachen? Welche Rolle spielen FIFA-Preisgestaltung und internationale Politik? Was bringt die WM dem ÖFB? Wie stehen die Chancen für das Nationalteam? Und kann der Fußball in Österreich von einer gelungenen WM profitieren?
Armeniens prowestlicher Regierungschef Nikol Paschinjan geht als klarer Favorit in die Wahlen am Sonntag. Anfang Mai empfing Paschinjan in Jerewan europäische Regierungschefs beim ersten bilateralen EU-Armenien-Gipfel. Die klare Botschaft war: Die kleine Kaukasus-Republik sieht ihre Zukunft in Europa - und dort steht die Tür für Armenien offen. Ein schwieriger Balanceakt, denn noch ist Armenien Mitglied in der von Russland dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion. Und vor allem beim Thema Energie ist Armenien bis heute fast vollkommen abhängig von Moskau. Mit Cyberattacken und Fake News-Kampagnen versucht Russland offenbar die Wahlen in Armenien zu beeinflussen.
Vor 20 Jahren ist aus Montenegro ein unabhängiger Staat geworden. Zuvor hat es, bis lange nach Ende der Balkankriege, zu Serbien gehört.
Das Land der hohen Berge, der tiefen Schluchten und wunderschönen Strände ist flächenmäßig nur knapp größer als Oberösterreich und hat nur gut 600 000 Einwohner.
Bald möchte es EU-Mitglied werden. Die Chancen darauf stehen auch gut, viele Verhandlungskapitel sind bereits abgeschlossen. Doch Wesentliches fehlt auch noch: So plagen organisierte Kriminalität, politische Korruption und Umweltprobleme das kleine Land.
Junge Menschen mit Arm- oder Beinprothesen tauchen immer häufiger im Straßenbild ukrainischer Städte auf. Für viele sind sie Helden, die alles gegeben haben, um das Vaterland zu verteidigen. Dagegen werden Verwundete, deren Gesichter entstellt wurden, oft wie Monster betrachtet. Sie trauen sich kaum in die Öffentlichkeit. Russlands Krieg hat Schätzungen zufolge schon über einhunderttausend ukrainische Soldat:innen das Leben und über eine halbe Million die Gesundheit gekostet. Immer mehr von ihnen werden durch Drohnen im Gesicht verletzt. Die Hilfsorganisation „Ärzte für die Helden“ nimmt sich vor allem dieser Opfer an und ermöglicht ihnen eine Rückkehr in die Gesellschaft. Unter anderem werden 3D-gedruckte Augenprothesen eingesetzt, um Kriegsversehrten bei der ästhetischen und psychologischen Rehabilitation zu helfen.
From the publisher's feed

18 Listeners

5 Listeners

41 Listeners

2 Listeners

9 Listeners

1 Listeners

2 Listeners

36 Listeners

3 Listeners

6 Listeners

6 Listeners

5 Listeners

0 Listeners

39 Listeners

3 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

18 Listeners

3 Listeners

0 Listeners

8 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

2 Listeners

0 Listeners