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Schnelles Lernen durch Veränderungen.
In allen Erdteilen schwinden die natürlichen Lebensräume mitunter rapide. Sei es durch Rodungen, Straßenbauten oder Temperaturveränderungen an Land und im Wasser. Zerschneidet eine Straße Wald und Wiese, müssen Wildtiere schnell reagieren. Licht, Lärm, Verkehrsaufkommen - alles limitierende Faktoren. Ähnliches passiert in den Ozeanen. Orcas, Schwertwale, passen ihre Jagdmethoden den Gegebenheiten an.
Gestaltung: Ilse Huber, Tina Goebel. Redaktion: Ilse Huber. Gesendet in Ö1 am 28. 08. 2025.
Weltbühne im Chaos.
"Das darf doch alles nicht wahr sein." Vor einiger Zeit haben wir, etwa beim Blick auf unsere Push-Benachrichtigungen am Smartphone, beim Blättern in der Zeitung oder beim Lauschen der Radionachrichten, so noch unserer Entrüstung über das Weltgeschehen Luft gemacht. Heute verfallen wir selten in dieses Erstaunen und wenn, dann kaum überzeugend viel mehr resignierend. Denn "wen wundert es wirklich noch?" Eine Ohnmacht macht sich breit. Doch das Chaos, das sich auf und jenseits der politischen Bühne abspielt, scheint völlig neue Dimensionen anzunehmen. Der Soziologe und Philosoph Philippe Corcuff spricht vom "Konfusionismus" - einer Zeit, in der das Unfassbare zur Normalität wird.
Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 25. 08. 2025.
Chronik einer Sinnsuche.
Albert Camus, der Schriftsteller und Philosoph, schreibt in seinem 1942 erschienenen Essay "Der Mythos des Sisyphos", dass das Absurde "seine erste Wahrheit" ist. Es entsteht in einer schweigenden Welt, die den Menschen sowohl in Ohnmacht stürzen als auch zum Glück bewegen kann. Diese Erkenntnis ist nicht neu, doch gewinnen seine Überlegungen seit einiger Zeit wieder an Bedeutung. Während Albert Camus den Wirren des Zweiten Weltkriegs gegenüberstand, sehen wir uns mit Pandemien einer drohenden Klimakatastrophe, mehreren Kriegen und eskalierenden Konflikten konfrontiert.
Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 26. 08. 2025.
Sinn im Unsinn.
"Nichts passiert, niemand kommt, niemand geht, es ist schrecklich!", so heißt es in Samuel Becketts "Warten auf Godot". Das wahrscheinlich berühmteste Ausharren der Literatur- und Bühnengeschichte, eine Anspielung auf die Monotonie und Sinnlosigkeit des Lebens. Das Stück hat wieder Konjunktur. Renommierte Bühnenhäuser im deutschsprachigen Raum inszenieren das Paradewerk des Absurden Theaters. Parallel dazu erfahren die Kunstwerke der Dadaisten eine verstärkte Aufmerksamkeit. Die Bewegung, die das Absurde und die Sinnlosigkeit des Krieges thematisierte, findet derzeit neue Resonanz.
Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 27. 08. 2025.
Komödie des Lebens.
Wann endet der ganze Unsinn? Vielleicht, wie in Albert Camus "Mythos des Sisyphos", niemals. In einer Endlosschleife rollt er seinen Stein den Berg hinauf und läuft ihm beim Hinunterrollen wieder nach. Und dennoch, so schließt der Philosoph des Absurden, "müssen wir uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen". Sollten wir also die Komödie des Lebens annehmen und die Last auf unseren Schultern einfach ausblenden im scheinbar endlosen "Kampf gegen Gipfel"? Humor und Heiterkeit kann eine wirksame Medizin sein. Das heißt nicht unbedingt die Anforderungen des Alltags zu ignorieren, sondern viel mehr Verschnaufpausen einzulegen, eine Form von Psychohygiene zu betreiben.
Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 28. 08. 2025.
Ist alles sinnlos? Eine Welt, die sich den Fakten und der Logik entzieht und mit gewohnten Mustern bricht, wirkt verrückt wie auf den Kopf gestellt. Wo finden wir noch einen Sinn in all dem Unsinn?
Till Köppel spricht mit dem Multimediakünstler André Heller. Das Gespräch ist eine Langversion des Interviews mit Heller für das Radiokolleg über "Das Absurde". Gesendet in Ö1 vom 25. bis 28. 08. 2025.
Gestaltung: Till Köppel.
Ist alles sinnlos? Eine Welt, die sich den Fakten und der Logik entzieht und mit gewohnten Mustern bricht, wirkt verrückt wie auf den Kopf gestellt. Wo finden wir noch einen Sinn in all dem Unsinn?
Till Köppel spricht mit der Publizistin Ingrid Brodnig. Das Gespräch ist eine Langversion des Interviews mit Brodnig für das Radiokolleg über "Das Absurde". Gesendet in Ö1 vom 25. bis 28. 08. 2025.
Gestaltung: Till Köppel.
Ist alles sinnlos? Eine Welt, die sich den Fakten und der Logik entzieht und mit gewohnten Mustern bricht, wirkt verrückt wie auf den Kopf gestellt. Wo finden wir noch einen Sinn in all dem Unsinn?
Till Köppel spricht mit dem Schriftsteller Michael Köhlmeier. Das Gespräch ist eine Langversion des Interviews mit Köhlmeier für das Radiokolleg über "Das Absurde". Gesendet in Ö1 vom 25. bis 28. 08. 2025.
Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Monika Kalcsics.
Ist alles sinnlos? Eine Welt, die sich den Fakten und der Logik entzieht und mit gewohnten Mustern bricht, wirkt verrückt wie auf den Kopf gestellt. Wo finden wir noch einen Sinn in all dem Unsinn?
Till Köppel spricht mit der Theologin Isabella Guanzini. Das Gespräch ist eine Langversion des Interviews mit Guanzini für das Radiokolleg über "Das Absurde". Gesendet in Ö1 vom 25. bis 28. 08. 2025.
Gestaltung: Till Köppel.
Ist alles sinnlos? Eine Welt, die sich den Fakten und der Logik entzieht und mit gewohnten Mustern bricht, wirkt verrückt wie auf den Kopf gestellt. Wo finden wir noch einen Sinn in all dem Unsinn?
Till Köppel spricht mit dem Literaturwissenschafter Johannes Franzen. Das Gespräch ist eine Langversion des Interviews mit Franzen für das Radiokolleg über "Das Absurde". Gesendet in Ö1 vom 25. bis 28. 08. 2025.
Gestaltung: Till Köppel.
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