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Seitdem Scholz Bundeskanzler ist, wird viel über die Bedeutung von Gefühlen in der Politik gesprochen – weil Scholz so wenig Emotionen vermittelt. In geradezu sturer Nüchternheit übt er sein Amt aus, liest Reden oft weitgehend tonlos vom Blatt ab und inszeniert sich im Berliner Politiktheater als die Verkörperung der reinen Vernunft. Bei der Bevölkerung kommt dieser Stil allerdings bisher nicht gut an. Während die Zustimmung für seine zurückhaltende Ukraine-Politik laut Umfragen hoch ist, werden seine Kommunikation und seine Auftritte von der Mehrheit der Deutschen kritisch gesehen. Muss er sich ändern – oder nur anders präsentieren?
In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen wir mit dem Schauspieler Ulrich Matthes über die Bedeutung von Emotionen, Rollen und Inszenierungen in der Politik, über sein Dasein als sozialdemokratisch orientierter Merkelianer, über die Basilikumexplosion auf seinem Balkon – und über ein "Arschloch".
Ulrich Matthes ist ein hochdekorierter Theater- und Filmschauspieler und war zwischen 2019 und 2022 Präsident der Deutschen Filmakademie. Zu seinen Auszeichnungen zählen unter anderem der Bayerische Filmpreis, die Goldene Kamera, der Grimme-Preis und der Faust-Theaterpreis. Gleich zweimal wurde er als Schauspieler des Jahres ausgezeichnet. Das Bundesverdienstkreuz erhielt er allerdings nur einmal. Matthes ist der Sohn eines Journalisten, sein Vater hatte führende Positionen beim Tagesspiegel inne. Der 63-Jährige gilt als einer der politischen Köpfe in der deutschen Künstlerszene.
Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.
Ab dem 15.1.2025 Teile des Archivs von "Das Politikteil" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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By DIE ZEIT4.2
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Seitdem Scholz Bundeskanzler ist, wird viel über die Bedeutung von Gefühlen in der Politik gesprochen – weil Scholz so wenig Emotionen vermittelt. In geradezu sturer Nüchternheit übt er sein Amt aus, liest Reden oft weitgehend tonlos vom Blatt ab und inszeniert sich im Berliner Politiktheater als die Verkörperung der reinen Vernunft. Bei der Bevölkerung kommt dieser Stil allerdings bisher nicht gut an. Während die Zustimmung für seine zurückhaltende Ukraine-Politik laut Umfragen hoch ist, werden seine Kommunikation und seine Auftritte von der Mehrheit der Deutschen kritisch gesehen. Muss er sich ändern – oder nur anders präsentieren?
In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen wir mit dem Schauspieler Ulrich Matthes über die Bedeutung von Emotionen, Rollen und Inszenierungen in der Politik, über sein Dasein als sozialdemokratisch orientierter Merkelianer, über die Basilikumexplosion auf seinem Balkon – und über ein "Arschloch".
Ulrich Matthes ist ein hochdekorierter Theater- und Filmschauspieler und war zwischen 2019 und 2022 Präsident der Deutschen Filmakademie. Zu seinen Auszeichnungen zählen unter anderem der Bayerische Filmpreis, die Goldene Kamera, der Grimme-Preis und der Faust-Theaterpreis. Gleich zweimal wurde er als Schauspieler des Jahres ausgezeichnet. Das Bundesverdienstkreuz erhielt er allerdings nur einmal. Matthes ist der Sohn eines Journalisten, sein Vater hatte führende Positionen beim Tagesspiegel inne. Der 63-Jährige gilt als einer der politischen Köpfe in der deutschen Künstlerszene.
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