Passage

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Passage episodes

  • «D Boscht goot ab» – Rückblick auf die Basler Fasnacht 2018
    72 Stunden dauert die Basler Fasnacht. 72 Stunden, in denen die Stadt völlig anders tickt als normal, und in denen es nie ganz ruhig wird. SRF Kulturredakteur Michael Luisier taucht 72 Stunden lang in die Basler Fasnacht ein und gestaltet vor Ort sein Fasnachtshörbild. Der Rümelinsplatz. Das Zentrum der Basler Fasnacht. Dort kommt man am Morgenstreich kaum mehr durch, dort gehen die Wogen auch kurz vor dem Endstreich nochmals richtig noch. Und dort – im Hotel Basel am Rümelinsplatz – quartiert sich SRF-Kulturredakteur Michael Luisier drei Tage und Nächte lang ein und sammelt besondere Eindrücke von der Strasse und den «Beizen», nimmt die besten «Schnitzelbängg» und «Zeedel» auf und ist mitten drin, wenn in Basel «d Boscht abgoot».
    1 hr 1 min
  • Im Schatten der Geschichte: Art Spiegelman
    Art Spiegelman wurde skeptisch beobachtet, als er 1978 das Schicksal seiner Eltern im Dritten Reich zu schildern begann: Er hatte vor, ihren Weg von den ersten Pogromen in Polen bis ins Konzentrationslager als Graphic Novel zu erzählen. Sein «Maus» jedoch wurde ein Grosserfolg. Ungewohnt für seine Zeit, wählte der Künstler dafür nicht die Form des Romans oder Essays - sondern jene des Comics. Das war neu und für viele der Gipfel der Unverfrorenheit. Kritiker aber lobten «Maus», und 1992 wurde Spiegelman sogar mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Als 1992 der abschliessende zweite Band von «Maus» erschien, hatte Art Spiegelman bewiesen, dass der Comic fähig ist, jedes noch so komplexe Thema adäquat zu verarbeiten.
    Am 15. Februar feiert Art Spiegelman seinen 70. Geburtstag.
    55 min
  • Schlagwerker, Tüftler, Musiker: Domenico Melchiorre
    Er sei «schon mit Trommelstöcken geboren worden» sagt sein Vater Nicola über Domenico Melchiorre. Heute ist er vielfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, hat die Position als Solopauker des Sinfonieorchesters Basel inne, leitet ein Schlagzeugensemble und gibt Konzerte. Schon als kleiner Bub hat Domenico Melchiorre auf allem herum getrommelt, was sich anbot. Zudem hat er gemeinsam mit seinem Vater, der ihn als Automechaniker und Kunstschmied handwerklich unterstützt, neuartige Schlaginstrumente aus Metall entwickelt. Ein Besuch an der Probe mit den Schlagzeug-Kollegen und ein Abstecher zur Werkstatt in Pratteln zeigen einen Musiker, der dem Schlagzeugspiel neue Impulse verleiht, als sensibler Klangtüftler, Dirigent und Instrumentenbauer.
    1 hr 1 min
  • Wann reden, wann schweigen - Ein Besuch bei Ruth und Kurt Elias in Beth Jitzchak
    Bevor der KZ-Arzt Dr. Mengele das Neugeborene von Ruth Huppert für Experimente nutzen kann, gibt ihr eine Ärztin Morphium. Ruth tötet ihr Kind. Sie überlebt Auschwitz und kommt 1944 in ein Arbeitslager. Dort lernt sie ihren späteren Ehemann Kurt Elias kennen. 1949 wandern sie nach Israel aus. In dem Dorf Beth Jitzchak, eine Gründung deutscher Zionisten, finden Ruth und Kurt Elias eine neue Heimat. Ihr Haus wird zum Treffpunkt von Freunden, es wird gesungen und getanzt. Den zwei Söhnen verschweigen sie ihre Vergangenheit - eine Abmachung, die Kurt verlangte, ein Streitpunkt zwischen den beiden. Als Ruth Elias das Schweigen nicht mehr aushält, beginnt sie ihre Erinnerungen heimlich aufzuschreiben. Sie werden 1988 veröffentlicht. Die Kinder haben kein Interesse daran, einige Freunde argwöhnten, «die Ruth wolle berühmt werden».
    Feature von Heike Tauch
    51 min
  • Viel Rummel und ein Bodyguard: Der Starpianist Lang Lang
    Er ist der einzige echte Superstar der Klassik, spielte für die Queen und eröffnete die Olympischen Spiele 2008. Kein Zweifel, der chinesische Pianist Lang Lang ist erfolgsverwöhnt. Doch auch auf der Überholspur kann man ausgebremst werden und ins Grübeln kommen. Seit einigen Monaten hat der chinesische Pianist Lang Lang mit einer Entzündung seines linken Armes zu kämpfen. Das zwingt ihn, über seine Karriere nachzudenken und seine Termine massiv zu reduzieren. Was ihn nicht davon abhält, mit 100 Kindern auf der Bühne Mozart zu üben und sich nachher grosszügig mit den Kids auf ihren Smartphones ablichten zu lassen. Immer in Begleitung eines Bodyguards, wohlgemerkt. SRF2 Kultur konnte eines der raren Interviews mit dem Musiker ergattern.
    1 hr 1 min
  • Letzter Anker Hafenbecken II – Bericht einer Irrfahrt in Zeiten der Verdunkelung
    Feature von Gabriel HeimWarum Kapitän Francesco Pietro Maria Giuntini, Marchese di San Minato, Priore di Mon Serrat, Lieutenant der italienischen Kriegsmarine, ehemaliger türkischer Konsul in Fiume statt mit seiner Segelyacht Venezuela zu erkunden, 1944 in einem Basler Hafenbecken auf Grund geht. Ältere Basler haben ihn vielleicht als Kind noch erlebt. Der italienische Kapitän erregte durchaus Aufsehen, wenn er in den Jahren 1944 – 47 im Glanz seiner goldbetressten Ausgeh-Uniform auf Landgang ging. Der Krieg hatte ihn mit seiner Yacht in den Basler Hafen verschlagen, wo er sich kurzerhand unter den Schutz des internationalen Seerechts stellte und damit die Migrations-Behörden zur Verzweiflung trieb.
    51 min
  • Die wahre Geschichte des Cancan
    Im Moulin Rouge, den Folies Bergères und im Paradis Latin wird er Abend für Abend einmal getanzt: der Cancan. Mit lauten Schreien stürzen die Tänzerinnen auf die Bühne und werfen ihre Beine in die Höhe. Die Geschichte des Cancan beginnt allerdings fast 200 Jahre früher. Eine Spurensuche.Die Geschichte des Cancan beginnt im frühen 19. Jahrhundert, als die einfachen Leute im tanzverrückten Paris begannen, die festgelegte Abfolge der Quadrille mit kurzen, improvisierten Soli zu durchbrechen. Auch Frauen waren darunter, die die Röcke hoben, Knöchel zeigten, herumhüpften. Die Zuschauer johlten und lachten. Frauen, die allein tanzen? Frauen, die Bein zeigen? Die Obrigkeit schickt die Polizei aus. Gabriela Kaegi geht der Geschichte dieses Befreiungstanzes nach, der durch das ganze 19. Jahrhundert hindurch getanzt wird, bis ihn schliesslich Jacques Offenbach auf die Bühne holt.Wiederholung vom 16.12.2016
    56 min
  • In Nacht und Eis – Eine Forschungsfahrt in der Polarnacht
    Regelmässig fahren Wissenschaftler auf dem Forschungsschiff «Helmer Hanssen» von Spitzbergen aufs arktische Meer hinaus. Sie erkunden in der Dunkelheit des arktischen Winters, wie sich das Packeis bildet – in einer Arktis, die in den vergangenen Jahren rapide wärmer geworden ist.Noch heute sind Expeditionen in der Polarnacht eine Herausforderung – vor 150 Jahren noch galten diese Fahrten als heroische Abenteuer, die so manches Leben gefordert haben. Fasziniert vom dunklen Reich des Eises aber waren und sind alle, die sich aufs kalte Meer hinauswagen – damals wie heute. Davon zeugen alte Aufzeichnungen und eine aktuelle Reportage von Wissenschaftsredaktor Thomas Häusler.
    58 min
  • Liebe schreiben – wie Paare miteinander korrespondieren
    «Liebe schreiben», so heisst der verheissungsvolle Titel, den zwei österreichische Kulturhistorikerinnen für ihre umfangreichen Studien gewählt haben. Zusammen mit ihrem Team haben Ingrid Bauer und Christa Hämmerle Tausende Liebesbriefe aus hundert Jahren untersucht. Eine Fundgrube.Sehnsucht und Eifersucht, Trennung und Abschied, aber auch Kümmernisse und Freuden des Alltags sind Themen, über die Paare ausführlich korrespondieren. Oft verhandeln sie auch Wunschbilder oder vorherrschende Konzepte von Liebe, Ehe und Familie. Und immer wieder spiegeln sich in den Briefen die gesellschaftlichen Umbrüche und die möglichen Folgen für das Miteinander von Mann und Frau. Die Kulturhistorikerinnen Ingrid Bauer und Christa Hämmerle haben zusammen mit ihrem Team für das Buch «Liebe schreiben» Tausende überwiegend aus dem bürgerlichen Milieu stammende Paarkorrespondenzen zwischen 1870 und den 1980er Jahren untersucht. Entstanden ist eine höchst lesenswerte Kulturgeschichte des Liebesbriefs.Buchhinweis:Ingrid Bauer, Christa Hämmerle (Hg.): Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
    54 min
  • WIDERHALL AN DER GRENZE – ein Audiowalk fürs Radio
    Am Rande von Basel, dort, wo die Flugzeuge starten, liegt die Grenze Frankreich – und es leben dort Menschen mit Grenzerfahrungen. Ein Rundgang in einer Grenzzone.Dort, wo die Stadt Basel im Norden endet, beginnt die Grenzzone. Dort befinden sich die Kehrichtverbrennungsanlage, die Psychiatrische Universitätsklinik, ein Kasino und – viele Sozialwohnungen, wo Menschen aus sehr unterschiedlichen Ländern leben. Dorthin führt uns der Spaziergang, den die Regisseurin und Schauspielerin Isabelle Stoffel konzipiert hat.Wir begegnen Menschen, die noch immer auf der Flucht sind, noch nicht ganz angekommen, und wir unternehmen Reisen in die Vergangenheit: in der Milchsuppe, im jüdischen Friedhof, in der Quartiersbeiz – und da und dort in einem sprechenden Briefkasten.
    55 min

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Die Sendung «Passage» steht für radiophone Exzellenz auf SRF 2 Kultur. Hier verbinden sich Wort und Musik, Ton und Stille.

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