Passage

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Passage episodes

  • Sommer-Reprise: Yo-Yo Ma - Grandseigneur des Cellos
    Yo-Yo Ma kümmert sich nicht um Genregrenzen in der Musik. Vielmehr interessiert er sich für Berührungspunkte zwischen den unterschiedlichen Musikkulturen dieser Welt. Schon in den 80er Jahren widmete er sich neben den Hauptwerken der Cello-Literatur auch Crossoverprojekten. Seit Jahrzehnten verfolgt der amerikanische Cellist Yo-Yo Ma eine Bilderbuch-Karriere: Legendäre Musiker wie Isaac Stern oder Leonard Bernstein förderten ihn, als er noch ein kleines Kind war, er spielt nach wie vor regelmässig auf allen bedeutenden Konzertbühnen der Welt und mehrere seiner mittlerweile über 90 Aufnahmen schafften es in die Charts. Hinter diesem eindrücklichen Palmarès steht auch eine Menge Arbeit.
    Erstausstrahlung: 11.9.2015
    55 min
  • Sommer-Reprise: Emma Kirkby - Sopran im Herbst des Lebens
    Für eine, die nie plante, das Singen professionell zu betreiben, tut sie es schon ganz schön lang, über vierzig Jahre. Und dafür, dass ihre Sopranstimme nie eine "grosse", sprich: saalfüllende war, hat sie eine beispiellos grosse Karriere gemacht. Generationen sind mit dem Zauber der Stimme von Emma Kirkby aufgewachsen. Nachfolgenden Gesangsgenerationen war und ist die Britin Vorbild mit ihrem reinen, unangestrengt natürlichen Sopran. Wie sich Emma Kirkby, mittlerweile im Herbst ihres Lebens, die Jugend ihrer Stimme erhalten hat? Treffen mit einer Ikone der Alten Musik.
    Erstausstrahlung: 23.12.2012
    56 min
  • Sommer-Reprise: Nikolaus Harnoncourt - Maestro über den Tod hinaus
    Der 2016 verstorbene Dirigent Nikolaus Harnoncourt war im Laufe seiner langen Karriere immer wieder für Überraschungen aller Art gut. So etwa verblüffte er im Alter von 85 Jahren mit seiner Sicht von Mozarts drei letzten Sinfonien. Für Nikolaus Harnoncourt waren Mozarts drei letzte Symphonien Nr. 39-41 nicht einfach drei Werke, sondern ein zusammenhängender Zyklus, ja ein einziges Werk. Und fast gleichzeitig mit dieser Einspielung erschien 2014 eine Aufnahme von zwei Mozart-Klavierkonzerten mit dem glamourösen Klavierstar Lang Lang. Zwei Jahre vor seinem Tod sprach der Dirigent über diese und andere seiner Interpretationen mit Gabriela Kägi und Roland Wächter bei sich zuhause.
    Erstausstrahlung: 7.12.2014
    57 min
  • Mein Leben ist ein Fest. Feiern wir es gemeinsam - Die Filmregisseurin Lina Wertmüller.
    Lina Wertmüller zeichnet für insgesamt 30 Filme als Regisseurin verantwortlich. Alle haben ein starkes gesellschaftliches und politisches Engagement gemeinsam. Wertmüller zeigt, wie Geschlecht und Politik miteinander verflochten sind, und das auf höchst ironische und groteske Weise. Lina Wertmüller kommt am 14. August 1928 zur Welt. Ihr Vater ist Anwalt, Nachkomme eines Schweizer Adelsgeschlechtes, die Mutter Römerin. Lina ist ein lebhaftes Kind, aus elf Schulen wird sie verwiesen. Ihre Heimat werden Theater und Film. Zunächst ist sie Assistentin von Federico Fellini und komponiert Musik mit Nino Rota. Dann entstehen Fernsehshows, Musicarelli und der einzige Italowestern, den eine Frau dreht: «Mein Körper für ein Pokerspiel». In den 1970er Jahren entstehen Lina Wertmüllers große Meisterwerke, u.a. «Mimì metallurgico ferito nel suo onore».
    55 min
  • Arbeitslos, geschunden und verehrt: Elefanten in Burma
    Nirgendwo gibt es so viele Arbeitselefanten wie in Burma. Ein Grossteil der über fünftausend Tiere ist arbeitslos. Ein Holzschlagmoratorium der neuen Regierung zum Schutz der letzten Wälder hat die grossen Säuger zum Nichtstun verurteilt. Für viele eine Katastrophe – auch für die Elefantenführer. Der Unterhalt eines Elefanten ist teuer. Fehlt das Geld, beginnt das Leiden. Elefanten gelten in Burma und in anderen buddhistischen Kulturen als «heilig». Allen voran die weissen Elefanten. Umso unverständlicher ist es, dass in Burma ausgerechnet diese seltenen Tiere quälerisch gehalten werden. Die meisten sind psychisch krank, weil sie ihr Leben in kurzen Ketten verbringen müssen. Aber auch den wildlebenden Elefanten im Land geht es schlecht. Durchschnittlich jede Woche töten Wilderer eines dieser Tiere und ziehen ihm die Haut ab. Die Wilderei ist wegen der vielen bürgerkriegsähnlichen Konfliktherde im Land schwer unter Kontrolle zu bringen.
    56 min
  • Die «jungen Mädchen» sind erwachsen geworden
    Der Verein «Freundinnen junger Mädchen» besteht seit bald 150 Jahren. Früher wollte man junge Frauen vor Prostitution schützen. An Bahnhöfen hat man sie empfangen und ihnen in Martha-Häusern günstigen Wohnraum angeboten. In Zürich lebt diese Tradition neu auf – mit dem Josephines Guesthouse. Der Verein «Freundinnen junger Mädchen» hat bis heute überlebt. Seit bald 20 Jahren heisst der Verein aber Compagna. In Zürich besitzt Compagna noch immer Liegenschaften an bester Lage und hat sie neu belebt. Seit einem Jahr wohnen im Josephines Guesthouse Frauen auf Zeit: Studentinnen, Sozialhilfebezügerinnen, Gastprofessorinnen, Geschäftsfrauen. Neben ihren privaten Zimmern teilen sie einen Gemeinschaftsraum mit einer Küche. Frauen aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichem sozialen Hintergrund begegnen sich dort.
    54 min
  • «Fanget an!» - Vom Zauber des Anfangs in der Musik
    «Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne», dichtete einst Hermann Hesse. Welche Facetten kann dieser Zauber haben, bei den Musikern und in der Musik selbst? Eine Entdeckungsreise. Manchmal gewinnt eine Komposition erst langsam an Kraft, dann wieder zeigt sich in der selbstbewussten Eröffnungsgeste bereits das Wesentliche. Manchmal ist ein Anfang schematisch, dann wieder hoch individuell. Aber immer ist der Einstieg auch der Platz der Erwartung. Auch bei den «Machern». Die Geigerin Isabelle Faust erzählt, dass für die der Anfang eines Konzerts immer wieder so etwas wie eine zerbrechliche Glaskugel ist. Die Komponistin Isabel Mundry spricht von den beglückenden und den unangenehmen Phasen, die sie zu Beginn eines neuen Werkes durchmacht. Und noch zwei weitere Komponisten kommen vorbei, Dieter Ammann und Jürg Widmann.
    1 hr 1 min
  • Als ob! Vom nagenden Gefühl, ein Hochstapler zu sein
    Sie besitzen akademische Titel oder Auszeichnungen für besondere Leistungen, sind im Beruf äusserst erfolgreich und beliebt - dennoch werden sie das Gefühl nicht los, ihren Erfolg nur dem Zufall und glücklichen Umständen zu verdanken. Sie fühlen sich als Hochstapler, obwohl sie definitiv keine sind. Das «Hochstapler-Phänomen» - in der Psychologie zunehmend diskutiert – bezeichnet Verhaltens- und Denkmuster von leistungsfähigen Personen, die sich für vermeintliche Hochstapler halten und unter ständigem Druck leben, ihre „eigentliche intellektuelle Leistungs-Unfähigkeit würde irgendwann auf einen Schlag zerstörerisch entdeckt. Immer mehr Menschen scheinen durch alle Bildungsschichten unter diesem Druck zu leben. Was steckt dahinter? Was hat diese unpassende Selbstwahrnehmung mit unserer gegenwärtigen Gesellschaft zu tun. Wie befördern Zeitmangel und die permanente Forderung nach ergebnisorientiertem Handeln und mediengerechtem (Selbst)Darstellungszwang dieses Zeit-Phänomen?
    Erkundungen von Bettina Mittelstrass
    56 min
  • Reprise: Schöppelimunggi und Houderebäseler werden 50 – Teil 2
    1967 hat Franz Hohler sein «Totemügerli» geschaffen und erstmals auf die Bühne gebracht hat. 2017 feierte Radio SRFdas «bärndütsche Gschichtli» mit einem ganzen Schossiniong voll Künstlern und Experten. Und natürlich mit Franz Hohler. Z Gottsbäri! In den letzten 50 Jahren hat das Totemügerli eine beispiellose Karriere hingelegt. Kaum ein Geburtstags- oder Hochzeitsfest, kaum ein Zusammensitzen ums Lagerfeuer, ohne dass jemand das bärndütsche Gschichtli aufzusagen begann. Die erfundene Sage von Schöppelimunggi und Houderebäseler ist in der Deutschschweiz zum Volksgut geworden, vergleichbar mit Mani-Matter-Songs.
    Passage wiederholt die Aufzeichnung der Jubiläumsfeier vom 23. Sept. 2017 in zwei Teilen: (Teil 1: Freitag 18. Mai, 20 – 21 Uhr) Teil 2: Sonntag, 20. Mai, 15 – 16 Uhr: die Berner Lo & Leduc rappen eine mögliche Fortsetzung des Totemügerlis, zu hören sind Übertragungen ins Rätoromanische, Französische, Tessinerische und in Schächentaler Dialekt. Die wortbildnerische und sprachschöpferische Seite dieses bärndütsche Geschichtli bespricht Moderatorin Monika Schärer mit Helen Christen und Christian Schmutz.
    51 min
  • Reprise: Schöppelimunggi und Houderebäseler werden 50
    1967 hat Franz Hohler sein «Totemügerli» geschaffen und erstmals auf die Bühne gebracht hat. 2017 feierte Radio SRFdas «bärndütsche Gschichtli» mit einem ganzen Schossiniong voll Künstlern und Experten. Und natürlich mit Franz Hohler. Z Gottsbäri! In den letzten 50 Jahren hat das «Totemügerli» eine beispiellose Karriere hingelegt. Kaum ein Geburtstags- oder Hochzeitsfest, kaum ein Zusammensitzen ums Lagerfeuer, ohne dass jemand das bärndütsche Gschichtli aufzusagen begann. Die erfundene Sage von Schöppelimunggi und Houderebäseler ist in der Deutschschweiz zum Volksgut geworden, vergleichbar mit Mani-Matter-Songs.
    Passage wiederholt die Aufzeichnung der Jubiläumsfeier vom 23. Sept. 2017 in zwei Teilen: Teil 1: Slampoetin Nora Gomringer, welche eine Fortsetzung der Geschichte entwickelt hat; eine vom «Totemügerli» inspirierte Mundartgeschichte von Judith Stadlin, aber auch die Schaffens- und Aufführungshintergründe, allerlei Anekdoten von Autor Franz Hohler sowie eine literarische Würdigung von SRF-Mundartredaktor Markus Gasser. Teil 2: Sonntag 20. Mai, 15.00 – 16.00 Uhr
    53 min

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Die Sendung «Passage» steht für radiophone Exzellenz auf SRF 2 Kultur. Hier verbinden sich Wort und Musik, Ton und Stille.

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