Persönlich

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Persönlich episodes

  • Thomas Zurbuchen und Michael Elsener
    Thomas Zurbuchen, Astrophysiker und ehemaliger Wissenschaftsdirektor der NASA, trifft auf Comedian Michael Elsener. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihr Leben
    Thomas Zurbuchen (58) Astrophysiker, ehem. Wissenschaftsdirektor der NASA
    Thomas Zurbuchen war sechs Jahre lang Forschungsdirektor der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und damit einer der einflussreichsten Wissenschaftler der Welt. In den USA nannte man ihn schlicht «Dr. Z.» – sein Nachname galt als zu kompliziert. Zurbuchen verantwortete ein Budget von fast acht Milliarden Dollar und führte gegen 10’000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In dieser Funktion leitete er zahlreiche Schlüsselmissionen der Raumfahrt, darunter Marsmissionen und das «James-Webb»-Weltraumteleskop.
    Aufgewachsen ist er in Heiligenschwendi im Berner Oberland als Sohn eines Predigers einer Freikirche. Die Familie lebte in einfachen Verhältnissen und war auf Spenden aus der Gemeinde angewiesen. Ob der «Berner Bub vom Land» überhaupt den Sprung ins Gymnasium schaffen würde, war lange alles andere als selbstverständlich.
    Sein Interesse an Naturwissenschaften führte ihn schliesslich an die Universität Bern und später in die USA. Dort machte er Karriere als Astrophysiker, wurde Professor an der University of Michigan und entwickelte sich zu einer zentralen Figur der internationalen Weltraumforschung.
    Heute ist Thomas Zurbuchen an der ETH Zürich tätig, wo er das «Space Center» leitet. Sein Lebensweg steht exemplarisch für eine aussergewöhnliche Karriere – von bescheidenen Verhältnissen im Berner Oberland bis an die Spitze der globalen Raumfahrt. Thomas Zurbuchen ist mit einer Musikerin verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.
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    Michael Elsener, Comedian (40)
    Michael Elsener steht für politische Satire. Sein Anspruch ist es, sein Publikum zu einem aktiven, demokratischen Miteinander in der Gesellschaft zu bewegen.
    Aufgewachsen ist er als Ältester von zwei Kindern in Hünenberg im Kanton Zug. Zur Comedy kam er früh und eher zufällig: Ein Freund zapfte das Fernsehsignal eines Nachbarn an, sodass die beiden Buben heimlich die amerikanische «Letterman Show» schauen konnten. Viel verstand Elsener damals nicht – doch die Art der Show und ihre Energie liessen ihn nicht mehr los.
    Seine ersten Parodien galten Verwandten und Lehrpersonen. Daraus entwickelte sich ein präziser, beobachtender Stil, für den er heute auch über die Schweiz hinaus bekannt ist. Michael Elsener tritt inzwischen auch im englischsprachigen Raum auf.
    Im vergangenen Jahr stand er am weltweit renommiertesten Comedyfestival auf der Bühne, dem Edinburgh Fringe Festival. Diese Erfahrung habe ihm neue Seiten an sich gezeigt, sagt Elsener.
    Privat pflegt er feste Rituale: Wenn möglich schwimmt er täglich im See – bei jeder Temperatur und jedem Wetter. Vor Auftritten schläft er jeweils 20 Minuten, um «frisch im Kopf» zu sein. In seinem neuen Programm «Gute Entscheidung» eröffnet der Comedian und Politikwissenschafter seinem Publikum neue Perspektiven auf Kopfentscheide und Bauchgefühle.
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    Moderation: Dani Fohrler
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    55 min
  • Marcel Huwyler und Gabi Schenkel
    Gabi Schenkel ruderte allein über den Atlantik , Marcel Huwyler schreibt Krimi-Besteller. Bei Christian Zeugin treffen 5282 km Einsamkeit auf messerscharfen Wortwitz. Ein Talk über Grenzerfahrungen – auf hoher See und auf Papier.
    Gabi Schenkel ruderte als erste Schweizerin allein über den Atlantik. 75 Tage lang war die 5282 Kilometer lange Strecke zwischen den Kanaren und Antigua ihr Zuhause. Allein mit der Kraft ihres Körpers und ihrem „Bauchgefühl“ trotzte sie Stürmen, einer Kenterung und dem Ausfall ihrer technischen Geräte. Die ehemalige Osteopathin, die heute als Coach und Beraterin arbeitet, nutzte die Einsamkeit auf dem Meer auch zur Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. Als „Swiss Ultra Princess“ – bekannt für das Starten bei Extremläufen mit Tiara und lackierten Nägeln – bewies sie, dass eiserner Wille und Lebensfreude keine Gegensätze sind.
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    Ihr gegenüber nimmt Marcel Huwyler Platz. Der ehemalige Primarlehrer und langjährige Journalist der Schweizer Illustrierten hat sich als „Bestverzeller“ in die Herzen der Krimifans geschrieben. Mit Figuren wie der mordenden pensionierten Lehrerin Violetta Morgenstern oder der Wirtschaftsspionin Eliza Roth-Schild schuf er ein ganz eigenes Genre, das in Italien schlicht „un Huwyler“ genannt wird. Doch Huwylers Leben war nicht immer nur fiktive Spannung: Als Reporter berichtete er aus Krisengebieten und erlebte die Folgen des Tsunami 2004 aus nächster Nähe – eine Erfahrung, die ihn nachhaltig prägte. Heute lebt der leidenschaftliche Geschichtenerzähler im Kanton Schwyz und ergänzt die Frauenpower seiner bisherigen Bücher neu mit dem Scharfsinn eines Taxifahrers namens Wälti.
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    Moderation: Christian Zeugin
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    51 min
  • Gian Marco Schmid und Anita Simeon Lutz
    Der Rapper Gian Marco Schmid alias Gimma trifft bei Olivia Röllin in Chur auf die Architektin und Journalistin Anita Simeon Lutz.
    Gian Marco Schmid (45) besser bekannt als «Gimma», ist Rapper und Autor aus Haldenstein bei Chur. Er verteilt schon in der Sekundarschule auf dem Pausenhof seine ersten RapTapes, später prägt er mit düsteren und provokativen Mundarttexten über Drogen, Sex, Depressionen und Familienchaos die Schweizer HipHopSzene und steuert mit «Hymna» sogar den Nati-Song zur WM 2006 bei. Seine Biografie: Hirntumor mit zwölf, Hörverlust auf einem Ohr, früher Drogenkonsum, eine alkoholkranke Mutter und ein Jahr im Kloster, bevor er eine KVLehre bei Calanda Bräu abschliesst. Offen spricht er über seine Psychotherapien und sagt trotz allem, er habe eine gute Kindheit gehabt. Letztes Jahr schrieb er ein Buch über das Leben mit einer süchtigen Mutter, das er innert acht Tagen nach deren Tod verfasste. Aktuell arbeitet er an einem neuen Album, in dem er seinen bisherigen Werde- und Wendegang verarbeitet.
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    Anita Simeon Lutz (54) ist Architektin und Journalistin. In Lenz aufgewachsen, als jüngste von fünf Kindern, ging sie jeden Sonntag in die Kirche und genoss es, dort vor versammelter Gemeinde aus den biblischen Texten vorzulesen, denn das Amt der Ministrantin wurde ihr als Mädchen verwehrt. Bald keimt der Berufswunsch Nonne in ihr auf. Schliesslich wird ihr das 400-Seelendorf aber zu eng, sie wechselt an die Kantonsschule Chur, schlägt ab und an über die Stränge und entscheidet sich für ein Architekturstudium in Zürich. Schon früh entwickelt sie eine Leidenschaft dafür, Architektur verständlich zu erzählen. 2012 wird sie Chefredakteurin des Wohnmagazins «Das ideale Heim» und gründet eine Familie. Als ihr Mann an Krebs erkrankt und schliesslich stirbt, stürzt sie sich in die Arbeit - eine Zeit, die sie bis heute verdaut. 2022 gründete sie die Zurich Design Weeks. Heute ist sie Chefredaktorin der Verbandszeitschrift «Schweizer Samariter». Zudem ist sie als Expertin in der RTRArchitekturserie «Portas Avertas» zu sehen.
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    Moderation: Olivia Röllin
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    51 min
  • Maria Walliser und Sascha Ruefer
    Ski-Ikone Maria Walliser und Sport-Stimme Sascha Ruefer geben bei Gastgeber Christian Zeugin Einblicke in ihr Leben: Zwei prägende Köpfe im Gespräch über Lebenswenden und neue Prioritäten.
    Maria Walliser: Vom Rampenlicht zur Herzensmission
    In den 1980er-Jahren war sie der Liebling der Nation: Dreifache Weltmeisterin und zweifache Gesamtweltcupsiegerin. Doch mit nur 27 Jahren kehrte sie dem Skizirkus den Rücken. Ein entscheidender Wendepunkt war die Geburt ihrer ersten Tochter Siri, die mit Spina bifida (offener Rücken) zur Welt kam. Seit 25 Jahren engagiert sich Walliser als Präsidentin der «Stiftung Folsäure Schweiz» für die Prävention pränataler Behinderungen – eine Aufgabe, die sie als anspruchsvoller und wichtiger empfunden hat als jede Rennstrecke. In Malans GR geniesst sie heute die Ruhe in ihrem eigenen Rebberg.
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    Sascha Ruefer: Zwischen Nationalmannschaft und Babyglück
    Er ist die Stimme der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft und moderiert mit Leidenschaft grosse Unterhaltungsshows wie das «VolksSchlager OpenAir». Doch neben dem Mikrofon zeigt Sascha Ruefer eine neue, private Seite. Seit März 2025 ist er Vater der kleinen Elisa und bildet mit seiner Partnerin, der Sängerin Eliane Müller, ein eingespieltes Team. Neben dem Sportjournalismus hat sich Ruefer ein zweites Standbein aufgebaut: In Geuensee betreibt er gemeinsam mit Eliane eine Weinbar.
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    Moderation: Christian Zeugin
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    52 min
  • Beat Hächler und Nuran Serifi
    Beat Hächler, Direktor des Alpinen Museums Bern, trifft auf Fahrlehrerin Nuran Serifi. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihr Leben.
    Nuran Serifi, (44) Fahrlehrerin
    Nuran Serifi kam im Alter von acht Jahren gemeinsam mit ihren Eltern und drei Geschwistern von Mazedonien nach Ostermundigen in die Schweiz.
    Nach einer anspruchsvollen Schulzeit absolvierte sie eine Lehre als Detailhandelsangestellte im Schuhverkauf.
    Sie war gerade volljährig, als sie als erstes Mitglied ihrer Familie den Schweizer Pass erwarb. Nuran war immer schon eine Fragende: Bereits in jungen Jahren setzte sie sich kritisch mit gesellschaftlichen und religiösen Fragen auseinander. Aufgewachsen als Sunnitin, entschied sie sich später bewusst für das Schiitentum.
    Mit knapp 30 Jahren, nach der Geburt ihres zweiten Sohnes, begann sie ein Kopftuch zu tragen. Die Reaktionen darauf machten ein Weiterarbeiten im Verkauf unmöglich.
    Aus ihrer Leidenschaft für das Autofahren entwickelte sie dann einen neuen beruflichen Weg: Sie liess sich zur Fahrlehrerin ausbilden und gründete eine eigene Fahrschule. Heute ist Nuran Serifi Mutter von drei Kindern und selbständige Unternehmerin.
    Beat Hächler, (64) Direktor des ALPS, Alpines Museum der Schweiz, Bern
    Für Beat Hächler sind Berge mehr als Landschaft – sie sind ein emotionaler Resonanzraum. Persönlich hat es ihm vor allem das Tessin angetan: Dort ist er oft zu Fuss unterwegs, sammelt Pilze oder bereitet draussen ein Fondue zu.
    In einer Journalistenfamilie aufgewachsen, suchte er schon als Bub Öffentlichkeit und Form: Er gab eine eigene Schülerzeitung heraus und entwickelte früh ein Gespür für Geschichten. Studiert hat er Geschichte, Deutsch und Journalistik. Während dieser Zeit lebte er bei einer Verwandten in einer Mansarde – in genau diesem Haus (auf einer anderen Etage) wohnt er bis heute.
    Vom Journalismus wechselte er zum «Stapferhaus», Lenzburg. Während 18 Jahren kuratierte er dort prägende Ausstellungen und machte das Haus zu einem Ort gesellschaftlicher Debatten.
    Mit dem Auftrag, das Alpine Museum der Schweiz in Bern neu zu positionieren, übernahm Beat Hächler die Direktion. Er ist Vater von Zwillingen und verantwortet aktuell die Ausstellung «Grönland – Alles wird anders»
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    Moderation: Dani Fohrler
    53 min
  • Lika Nüssli und Markus Merz
    Die Künstlerin Lika Nüssli und der CEO der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich Markus Merz lernen sich bei Olivia Röllin in der Lokremise St. Gallen kennen.
    Lika Nüssli (52) verwandelt das, was weh tut, in Bilder, die einen nicht mehr loslassen – ihre Graphic Novels, also Romane in Bildern, über die demenzkranke Mutter und den Vater als Verdingkind sind intime Familiengeschichten und zugleich Schweizer Zeitgeschichte. Sie ist Künstlerin, Zeichnerin und Performerin. Entdeckt hat sie ihren heutigen Beruf schon früh: im Restaurant «Schäfli» in Gossau SG als einziges gemeinsames Kind ihrer Eltern aufgewachsen, fand sie im Zeichnen ihr wichtigstes Ausdrucksmittel. Zusammen mit ihrer Katze lebt Lika Nüssli in einer Altbauwohnung in St. Gallen und schreibt und zeichnet momentan an einer neuen Graphic Novel über das Älterwerden. Bestaunen kann man Lika Nüsslis Werk aktuell auch im Robert Walser-Zentrum in Bern, wo 69 Aquarelle von ihr nach Feuilletons von Robert Walser ausgestellt sind.
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    Markus Merz (57) ist der Sohn vom ehemaligen Bundesrat Hans-Rudolf Merz und hegt eine grosse Leidenschaft: die Fliegenfischerei im Bergfluss. Sie entspanne ihn ungemein - auch stundenlang. Früher träumte der gebürtige Appenzeller davon, auf dem Eis oder in der Luft Karriere zu machen. Heute ist er weder Hockeyspieler noch Pilot, sondern der betriebswissenschaftliche Leiter des „Burghölzli“, also der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Dabei hat er ursprünglich eine KV-Lehre im Teppichgrosshandel gemacht, was ihn heute noch dazu verleitet, bei Reisen die Sockelleisten zu prüfen. In einem Wohnblock mit vielen Kindern aufgewachsen war stets viel los, die „Sau“ liess er aber vor allem in der Musik raus, mit Heavy-Metal Musik.
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    Moderation: Olivia Röllin
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    52 min
  • Helmut Förnbacher und Tosca Stucki
    Die bekannte Basler Polizistin und «iCop» Tosca Stucki trifft auf den Doyen der Basler Theaterszene und Filmregisseur Helmut Förnbacher. Bei Christian Zeugin geben die beiden Einblick in ihr Leben.
    Tosca Stucki – Zwischen Streifendienst, Social Media und Dancefloor
    Tosca Stucki wuchs im Kleinbasel in einem binationalen Elternhaus auf, spielte Waldhorn und träumte vom Tanzen – ein Traum, den sie als Tänzerin auf Tournee mit DJ BoBo auch verwirklichte. Mit 20 Jahren fand sie zur Polizei, wo sie heute als Wachtmeisterin mit besonderen Aufgaben nicht nur auf Patrouille geht, sondern als «iCop» auf Social Media Einblicke in den Polizeialltag gewährt. Die zweifache Mutter ist mit dem FCB-Sportdirektor Daniel Stucki verheiratet und beweist täglich, dass Uniform und Empathie, Disziplin und Hiphop keine Gegensätze sein müssen.
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    Helmut Förnbacher – Zwischen Hollywood, Zoo und den Brettern, die die Welt bedeuten
    Helmut Förnbacher wuchs als Einzelkind in Basel auf, assistierte als Bub im «Zolli» bei der Aufzucht von Schimpansen und fand seine Bestimmung schliesslich im Theater. Er blickt auf eine internationale Karriere zurück: Er drehte in Hollywood, war ein Gesicht des jungen deutschen Films und führte bei unzähligen «Tatort»-Folgen und Serienklassikern Regie. Über Jahrzehnte prägte er mit seiner eigenen «Theater Company» im Badischen Bahnhof die Basler Kulturlandschaft. Auch mit fast 90 Jahren und nach dem Verlust seiner langjährigen Spielstätte denkt der unverwüstliche «Grandseigneur» nicht ans Aufhören, sondern plant bereits die nächsten Premieren.
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    Moderation: Christian Zeugin
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    53 min
  • Susanne Brunner und Corrado Filipponi
    Susanne Brunner, Redaktionsleiterin Ausland Radio SRF und Corrado Filipponi, Reisefotograf reisen im «Persönlich» durch ihre Lebensbiografien gemeinsam mit Michèle Schönbächler.
    Susanne Brunner, Korrespondentin und Auslandchefin Radio SRF
    Susanne Brunners Leben ist bewegt. Aufgewachsen ist sie in Kanada, Schottland, Deutschland und im Kanton Glarus. Nach ihrem Studium in Ottawa, CAN, war sie nach diversen Stationen beim Radio SRF Korrespondentin in den USA und im Nahen Osten. So berichtete sie über die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA und reiste nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 in den Nahen Osten. Susanne Brunner wurde im letzten Jahr vom Branchenmagazin «Schweizer Journalist:in» zur Journalistin des Jahres ausgezeichnet.
    Ihre Geschichten über Menschen und ihre Schicksale berühren; ihre klare, journalistische Haltung in der Berichterstattung überzeugen. Susanne Brunner kennt Menschen überall auf der Welt, im Gaza, in Jordanien, in Israel. Sie spricht unter anderem fliessend Arabisch und den Glarner Dialekt. Ihre nicht restlos geklärte Herkunft könnte ein Hinweis auf ihre Affinität für den Nahen Osten bieten. Als Redaktionsleiterin Ausland von Radio SRF bringt Susanne Brunner viele Geschichten mit in die Sendung «Persönlich».
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    Corrado Filipponi, Reisefotograf
    Corrado Filipponi liebt das Abenteuer. Aufgewachsen in Winterthur, zog es ihn schon früh hinaus in die Welt. Nach der Malerlehre und der KV-Ausbildung reiste er mit kleinem Budget durch Afrika und Australien. Später folgten spektakuläre Expeditionen: 2002 paddelte er in 80 Tagen den längsten Fluss der USA – 3’779 Kilometer im Kajak. Acht Jahre später stellte er einen Weltrekord auf, als er den Rhein in nur 7 Tagen und 10 Stunden und 16 Minuten allein bezwang. Heute ist Corrado Filipponi Reisefotograf und Vortragsredner. Seine Bilder erzählen Geschichten von Freiheit und Begegnungen – wie auf dem Weg nach Island, wo er nach der Fussball-EM 2016 zufällig mit der gesamten Nationalmannschaft im Flugzeug sass. Sein Jahr teilt sich in drei Bereiche: Reisen, Vorträge produzieren und präsentieren. In der Sendung «Persönlich» nimmt er uns mit auf seine Abenteuer und zeigt, wie man die Welt mit offenen Augen und einer Kamera entdeckt.
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    Moderation: Michèle Schönbächler
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    Das ist «Persönlich»:
    Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen.
    «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    52 min
  • Hanspeter Bäni und Karin Hofmann
    Der Mensch steht bei beiden im Mittelpunkt: Die ehemalige IKRK-Delegierte Karin Hofmann als Kämpferin für Menschenwürde. Der Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni mit Geschichten aus dem Leben. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihre Biografie und ihren Alltag.
    Karin Hofmann (56), ehem. IKRK-Delegierte und Leiterin von «Wohnenbern»:
    Dreizehn Jahre lang war Karin Hofmann für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz tätig. Ihre Arbeit führte sie mitten in Kriege, Konflikte und humanitäre Ausnahmezustände rund um den Globus.
    Nach der Ausbildung zur Pflegefachfrau und dem Studium der Sozialarbeit suchte sie bewusst die Herausforderung. Was als ein oder zwei Einsätze geplant war, entwickelte sich zu einer dreizehnjährigen Laufbahn im Dienst der Menschlichkeit. Die Erfahrungen aus dieser Zeit prägen ihren Blick auf die Welt bis heute.
    Nach der Rückkehr in die Schweiz begann für die alleinerziehende Mutter ein neues Kapitel. Heute ist Karin Hofmann Geschäftsführerin von «Wohnenbern», das Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht sind, Wohnraum und professionelle Wohnbegleitung ermöglicht.
    Ihre Erlebnisse aus den Krisengebieten verarbeitete sie auch literarisch. In ihrem viel beachteten Buch «In jeder Hölle ein Stück Himmel» gewährt sie eindrückliche Einblicke in den Alltag humanitärer Arbeit. Dieses Jahr erschien zudem ihr erster Roman.
    Hanspeter Bäni (69), Dokumentarfilmer, Journalist:
    Selten hat ein Dokumentarfilmer in der Schweiz mit seinen Geschichten so viel Aufmerksamkeit erregt wie Hanspeter Bäni. Er löste Debatten aus – etwa um den jugendlichen Straftäter «Carlos» – und erzählte bewegende Lebensgeschichten, unter anderem in Langzeitbeobachtungen wie der «Bauernfamilie Epp».
    Nach einer Ausbildung zum Tiefbauzeichner und Maurer reiste er in jungen Jahren drei Jahre lang durch Nord- und Südamerika. Er lebte bei indigenen Völkern, geriet in Kriegsgebiete und machte prägende Grenzerfahrungen.
    Später holte er die Matura nach und stieg in die Medienbranche ein – zunächst als Moderator bei Privatradios, dann beim Schweizer Fernsehen, wo er über zwanzig Jahre als Reporter und Dokumentarfilmer Fernsehgeschichte schrieb. Seine Pensionierung verarbeitete er wandernd: Fast drei Monate war er zu Fuss durch Deutschland unterwegs. Daraus entstand ein Kinofilm. Sein neuestes Werk ist ein Buch, in dem er auch Einblicke hinter die Kulissen seiner Arbeit gibt.
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    Moderation: Dani Fohrler
    52 min
  • Valentin Groebner und Arlette Wismer
    Geschichte trifft auf Tradition: bei Olivia Röllin lernen sich der Mittelalterforscher Valentin Groebner und die Jodlerin Arlette Wismer kennen.
    Valentin Groebner (62)
    Zweitältester von vier Brüdern, Vielleser und Wahlschweizer: Valentin Groebner ist in Wien aufgewachsen und bereits mit 18 aus dem Elternhaus ausgezogen, um in Deutschland zu studieren und auf eigenen Beinen zu stehen. So ist er vom Lastwagenfahrer im Hamburger Winter zwischenzeitlich zum Harvard-Dozenten geworden, und vom einst linksradikalen Aktivisten zum Professor, der behauptet, man werde selbiges nur, um nicht erwachsen zu werden. Als Historiker geht er den Dingen gern auf den Grund. Ab und an radelt er mit seiner Tochter über Alpenpässe, noch öfter denkt er über Tourismus, Geschenke und andere Alltäglichkeiten nach und schreibt essayistisch und humorvoll darüber, was Geschichte eigentlich ist – und was wir uns nur erzählen.
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    Arlette Wismer (26)
    Jüngste von fünf Schwestern, Jodlerin, Frohnatur: Arlette Wismer hat schon früh gelernt, sich Gehör zu verschaffen – zuerst im Chinder-Jodlerchörli der eigenen Mutter, später auf Bühnen in der ganzen Schweiz. Aufgewachsen auf dem Stierenberg ob Rickenbach blickt sie bis heute über die sanften Hügel zwischen Sempacher- und Hallwilersee – am liebsten singend und jodelnd oder kochend. Von ihrer Mutter, der Mitte-Nationalrätin und begabten Musikerin Priska Wismer-Felder und der wohl bekanntesten Schweizer Jodlerin, Nadja Räss, geprägt, verbindet Arlette Wismer traditionelle Klänge mit modernen Farbnuancen und formt so einen eigenen Stil. Wenn sie nicht gerade jodelt, tobt sie sich am Herd aus, wo sie für den Viergenerationenhaushalt kocht und kümmert sich um ihre zwei kleinen Töchter.
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    Moderation: Olivia Röllin
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    53 min

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«Persönlich» ist die erste Live-Radio-Talksendung der Schweiz. Sie wird jede Woche von über 400'000 Hörerinnen und Hörern am Radio verfolgt.

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