Persönlich

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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    52 min

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Persönlich episodes

  • Sara Hochuli und Benjamin Sinniger
    Die Zürcher Tortenkünstlerin und Café-Gründerin Sara Hochuli trifft auf den langjährigen Kinderzoo-Direktor und Stadionsprecher Benjamin Sinniger. Bei Christian Zeugin geben die beiden Einblick in ihr Leben.
    Sara Hochuli – Zwischen Manga, Matcha und Zuckerhandwerk:
    Sara Hochuli wuchs in Gossau auf, lernte Grafikerin und tauchte früh in die japanische Popkultur ein – Manga, Tee, Tokio. Aus ihrem Backhobby entstand das Zürcher Café und Tortenatelier «Miyuko», bekannt für kunstvolle Torten und Matcha-Kreationen. Zwischendurch führte sie ein Teehaus in Island und entwarf eine Swatch-Sonderedition – heute steht sie zwischen Backstube und Gastraum und ist daran, ihr persönliches Herzensprojekt kreativ weiterzutragen.
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    Benjamin Sinniger – Zwischen Kinderzoo, Kurven und Kurvenstimme:
    Benjamin Sinniger wuchs in Ostermundigen bei Bern auf und entdeckte früh seine Liebe zum Sport: Ski fuhr er früher, als er laufen konnte. Über die KV-Lehre und Sportmarketing wurde er Direktor von Knies Kinderzoo, den er über zwei Jahrzehnte prägte – mit Elefantenpark, neuen Anlagen und unzähligen Abendführungen. Parallel wurde er zur Stadionstimme von GC und der Schweizer Nationalmannschaft; heute arbeitet er für die Rapperswil-Jona Lakers im Sponsoring und empfängt im thailändischen Restaurant Himmapan an der Seite von Franco Knie mit viel Herzblut Gäste.
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    Moderation: Christian Zeugin
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    53 min
  • Michelle DeFalque und Renato Tosio
    Der ehemalige Eishockeytorhüter und Golfclub-Manager trifft auf Sängerin und Künstlerin Michelle DeFalque. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihr Leben.
    Renato Tosio (61) Ehemaliger Eishockeytorhüter, Golfclub-Manager
    Seine Reflexe waren gefürchtet, sein Spagatsprung nach einer erfolgreichen Leistung legendär: Renato «Toto» Tosio ist bis heute eine Kultfigur des Schweizer Eishockeys. Der Mann mit der Fanghand – «schneller als das Licht» – stand während rund zwei Jahrzehnten zwischen den Pfosten, ohne ein einziges Spiel zu verpassen. Mit Chur stieg er zweimal in die Nationalliga A auf, mit Bern wurde er viermal Schweizer Meister.
    Geboren in Wil und aufgewachsen in Chur, fand er als achtjähriger Bub auf der alten Eisbahn an der Ringstrasse zu seinem Sport. Seit seinem Rückzug aus dem Eishockey ist Tosio als Manager des Golfclubs Domat/Ems tätig. Seinen Ausgleich findet er bis heute im Sport, in der Natur und im Zusammensein mit seiner Familie. Der Mann, der einst alles hielt, ist Vater dreier erwachsener Kinder – und stolzer Grossvater.
    Michelle DeFalque (64) Sängerin/Künstlerin
    Michelle DeFalque ist in Manila auf den Philippinen geboren und wuchs als Einzelkind auf. Ihren Vater kennt sie bis heute nicht - ein Umstand, mit dem sie ihren Frieden gefunden hat. Tanz, Gesang und verschiedene Kunstformen wurden für sie früh zu einem Ort der Freiheit. Seit 13 Jahren lebt Michelle DeFalque in Almens (GR), wo sie sich einen Traum erfüllt hat: ein Leben in den Bergen, umgeben von Natur, in einem Haus mit 3000 Quadratmetern Umschwung. Gemeinsam mit ihrem Partner Stephan pflegt sie eine grosse Leidenschaft für Pflanzen. Beide engagieren sich in der Saatguterhaltung und kultivieren alte Maissorten, um deren Vielfalt zu bewahren.
    Als Stimmarbeiterin und Sängerin widmet sich Michelle der Entfaltung der Stimme und ihrer Ausdruckskraft. Mit Bewegung, Klang, Tönen, Mantras und meditativen Elementen begleitet sie Menschen dabei, ihre innere Resonanz zu finden. Heilgesang, Klangheilkreise und die Erforschung der «Magie des Klangs» sind zentrale Bestandteile ihres künstlerischen und therapeutischen Schaffens.
    Moderation: Dani Fohrler
    52 min
  • Heike A. Bischoff-Ferrari und Lukas Hobi
    Altersforscherin Heike A. Bischoff-Ferrari und Musiker Lukas Hobi teilen sich bei Michèle Schönbächler die Bühne.
    Heike A. Bischoff-Ferrari, Ärztin und Forscherin für gesunde Langlebigkeit
    Seit Juli 2025 leitet Prof. Dr. Dr. Heike A. Bischoff-Ferrari den Schweizer Campus für gesunde Langlebigkeit an der Universität Basel und forscht mit ihren Kolleginnen und Kollegen über die Ausweitung der gesunden Lebensjahre. Sie wuchs in Ehingen im deutschen Bundesland Baden-Württemberg mit zwei Geschwistern auf. In ihren Jugendjahren wollte sie Künstlerin werden. In der Schüler-Lehrerband versuchte sie sich als Backgroundsängerin. «Nicht ganz so erfolgre.ich», wie sie mit einem Schmunzeln erwähnt. Umso erfolgreicher zeigt sie sich in ihre berufliche Karriere. Nach der Promotion und Assistenzarztzeit an der Universität Basel in den Fächern Geriatrie, Rheumatologie und Orthopädie arbeitete sie mehrere Jahre in Boston und war Fakultätsmitglied der Harvard Medical School. In dieser Zeit lernte sie ihren späteren Mann kennen. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz gründete sie in Zürich das Forschungszentrum «Alter und Mobilität» und baute den ersten Lehrstuhl für Altersmedizin und Altersforschung an der Universität Zürich auf, bevor sie im Sommer 2025 an die Universität nach Basel wechselte. Heike A. Bischoff-Ferrari ist fasziniert von der Weihnachtszeit und der Forschung zur gesunden Langlebigkeit, weil sie eine enorme Innovationskraft birgt. Sie leitet das Globale Konsortium zur Verlängerung der gesunden Lebenserwartung mit 12 Universitäten und ist Vernetzerin.
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    Lukas Hobi, Musiker
    «Ich hatte nie Ziele, aber ganz viele Träume», sagt Lukas Hobi. Und viele seiner Träume sind wahr geworden – nicht zuletzt, weil er überzeugt ist, Schmied seines eigenen Glücks zu sein. So stand er bereits auf zahlreichen Bühnen als Musical- und Theaterschauspieler. Mit der A-Capella-Comedy-Band Bliss tourt er durch die Schweiz und prägt die Gruppe als künstlerischer Leiter, Arrangeur und Mitproduzent weit über seine Stimme hinaus.
    Lukas Hobi ist zudem als Regisseur, Produzent und Komponist tätig. Sein Lied «Made in Switzerland» wurde am Eurovision Song Contest vor einem Millionenpublikum präsentiert. Beim Musikspektakel im Mai 2025 stand Lukas Hobi sogar als Backgroundsänger im St. Jakobpark in Basel auf der Bühne – und erzählt in der Sendung, warum die Technik dabei fast zur Hauptrolle wurde.
    Dabei war sein Weg alles andere als geradlinig: Nach seiner Ausbildung zum Lehrer unterrichtete er einige Wochen an einer Schule, bevor er sich für eine künstlerische Ausbildung zum Musicaldarsteller entschied. 2018 nutzte er eine mehrwöchige Auszeit, um sich in New York in Schauspiel, Tanz und Gesang weiterzubilden. Mit Bliss gewann Lukas Hobi dreimal den Swiss Comedy Award sowie den Prix Walo als Publikumslieblinge. Für seine Rolle als «Fritz Äberli» in der Produktion «Dällebach Kari» (Thunerseespiele, 2023) wurde er zudem als bester Nebendarsteller für den Deutschen Musicalpreis nominiert.
    Privat liebt Lukas Spieleabende mit seiner Familie – und hat gelernt, wie bereichernd es sein kann, auch mal allein zu reisen.
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    Moderation: Michèle Schönbächler
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    Das ist «Persönlich»:
    Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen.
    «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    52 min
  • Martin Iten und Laila Grillo
    Klostervorsteher Martin Iten trifft bei Olivia Röllin auf die Agronomin und blinde Kletterin Laila Grillo.
    Martin Iten (39) ist Grafiker und Klostervorsteher des Frauenklosters Maria Opferung in Zug.
    Aufgewachsen in Oberwil als jüngstes von acht Kindern, absolvierte er eine Lehre als Polygraf und machte sich mit gerade mal 20 Jahren selbständig. Er arbeitet so viel, dass er in eine Krise gerät - und sich für drei Jahre in eine Einsiedelei im Kanton Nidwalden zurückzieht. Er versucht sich im ruhigeren, zurückgezogenerem Leben und hadert mit der Stille und sich selbst. Heute lebt Martin Iten mit seiner Frau und seinem Sohn im Kloster, das er wirtschaftlich leitet und in die Zukunft führt – als erster Mann an diesem Ort seit 500 Jahren. Als Nachkomme vom Einsiedler Bruder Klaus von Flüe sieht er in dessen Lebensweg eine Inspiration für sich selbst.
    Laila Grillo (34) ist Agronomin und klettert leidenschaftlich gern.
    Seit sie mit fünf Jahren durch eine Netzhautablösung ihr Augenlicht verlor, bewegt sie sich mit feinem Gehör durchs Leben. Aufgewachsen in Bazenheid SG, lernte sie früh, ihren ganz eigenen Weg zu gehen und ihre Eltern motivierten sie stets, Dinge auszuprobieren. Heute arbeitet Laila Grillo auf dem Birsmattehof, Therwil in der Kundenbetreuung und verbringt ihre Freizeit in Kletterhallen und auf Bergen – geführt von Menschen, denen sie vertraut. Beim Klettern und Bergsteigen verlässt sie sich auf die präzisen Anweisungen einer Partnerin und des Bergführers. Seit drei Jahren auch an Wettkämpfen, wo sie dieses Jahr beim Paraclimbing Weltcup den dritten Platz holte.
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    Moderation: Olivia Röllin
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    52 min
  • Sarah-Jane und Lukie Wyniger
    Wenn Musik Menschen zusammenbringt: Sarah-Jane und Lukie Wyniger im Gespräch mit Christian Zeugin – live aus dem Kulturhotel Guggenheim in Liestal.
    Sarah-Jane – Zwischen Salon, Schlager und Schauspiel
    Aufgewachsen im Oberbaselbiet, machte Sarah-Jane die Coiffeusenlehre – und eroberte parallel die Bühne: Sieg in Engelberg 2003, Grand-Prix-Meriten und der grosse Moment mit der Nationalhymne an der EURO 2008. Sie blieb bodenständig, arbeitet bis heute im Salon, organisiert ihre Auftritte selbst und hat 2023 den Schritt ins Schauspiel gewagt – zuletzt mit Rollen am Kulturhuus Häbse. Ihre Signatur ist eine warme, unmittelbare Stimme «aus der Seele», ihr Antrieb die Nähe zu Menschen: vom Dorffest bis zur grossen Bühne, begleitet von zwei Papillon-Hunden und einer guten Portion Humor und Herz.
    Lukie Wyniger – Vom Reggae-Spezialisten zum Gastgeber
    Lukie Wyniger wuchs zuerst am Burgäschisee auf und fand im Baselbiet seine Heimat – und die Musik. Aus dem Hip-Hop-DJ wurde ein Botschafter der jamaikanischen Sounds als Stimme des «Reggae Special» auf SRF 3. Nach Jahren zwischen Plattenkiste, Radiostudio und Konzertbühnen wechselte er die Perspektive: Heute führt er als Geschäftsführer das Waldhaus beider Basel, baut Brücken zwischen Küche, Community und Konzerten und bleibt als Läufer ein bekennender Morgenmensch. Der FCB prägte seine frühen Glücksmomente, das Gastgeber-Sein seine Gegenwart: aufmerksam, herzlich, mit Sinn für Details – und mit dem Wunsch, anderen eine Bühne zu geben.
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    Moderation: Christian Zeugin
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    52 min
  • Jeanine Gmein und Roger Rhyner
    Jeannine Gmelin, ehemalige Ruderin und Life Coach trifft auf Buchautor und Tausendsassa Roger Rhyner. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihr Leben.
    Jeannine Gmelin (35) Ruderpionierin, Weltmeisterin, Lifecoach
    Jeannine Gmelin hat Schweizer Sportgeschichte geschrieben. Als Weltmeisterin von 2017 machte sie das Frauenrudern populär und inspirierte eine ganze Generation. Bis heute ist sie die erfolgreichste Schweizer Ruderin. Über zwei Jahrzehnte prägten Disziplin, Wille und mentale Stärke ihr Leben – bis der tragische Verlust ihres Partners und Trainers Robin Dowell im Jahr 2022 alles veränderte. Der Schock über seinen Tod war tief und riss ihr buchstäblich den Boden unter den Füssen weg. Nach einer Zeit der Trauer und Neuorientierung entschied sich Jeannine Gmelin, ihre sportliche Karriere zu beenden und neue Wege zu gehen. Heute hat sie sich als Life Coach und Unternehmerin ein neues berufliches Standbein aufgebaut. Sie entwickelt Projekte in den Bereichen Bewegung, Persönlichkeitsentwicklung und nachhaltige Lebensgestaltung. Ihre Geschichte ist geprägt von Mut, Wandel und innerer Stärke. Die gebürtige Ustermerin lebt heute mit ihrem neuen Partner am Sarnersee – dort, wo sie viele Jahre lang für ihre grossen Erfolge trainierte.
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    Roger Rhyner (54) Buchautor, Theatermann, Musiker, Tausendsassa
    Roger Rhyner liebt es, immer wieder neue Projekte anzupacken. Dabei reizt es ihn, herauszufinden, was alles möglich ist. Mit einem Buch, das nach «Geissbock» riecht, veröffentlichte er 2009 ein Kinderbuch, das 98 Wochen lang auf der Bestsellerliste stand. Der «Geissbock Charly» wurde zur Kultfigur. Es folgten weitere Bücher, die Sehen, Riechen und Fühlen miteinander verbinden. Rhyner ist nicht nur Buchautor, Musiker und Abenteurer, sondern auch «Gestalter» seiner Heimat. Bei «Visit Glarnerland» entwickelt er Ideen für einen nachhaltigen und kreativen Tourismus.
    Die Liebe zum Theater pflegt Roger Rhyner seit seiner Jugend. Für die von ihm mitgegründete «Chliibüni Glärnisch» schreibt er gemeinsam mit einem Kollegen jedes Jahr eine Komödie, die sie selbst inszenieren und im eigenen Theater aufführen. Der Vater von zwei erwachsenen Kindern ist stark mit der Natur verbunden, sammelt Heilkräuter und pflegt einen Permakultur-Garten.
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    Moderation: Dani Fohrler
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    Das ist «Persönlich»:
    Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen.
    «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    51 min
  • Janine Geigele und Philipp Wagner
    Zwei Karrieren – ein Prinzip: Weitergehen. Janine Geigele und Philipp Wagner im Gespräch mit Michèle Schönbächler
    Janine Geigele - Medienexpertin
    Janine Geigele ist eine Frau, die weiss, was es heisst, Verantwortung zu übernehmen – und das schon früh im Leben. Diese Erfahrung hat sie geprägt und stark gemacht. Heute begleitet sie Spitzensportlerinnen durch die Medienwelt, moderiert internationale Sportevents und berät als Kommunikationsexpertin.
    Mit gerade einmal 13 Jahren verbrachte sie ihre Freizeit in den Studios eines Privatradios – bald kommentierte sie Spiele des EHC Biel. Der Weg in den Sportjournalismus war vorgezeichnet und so folgte der Wechsel in die Sportredaktion von SRF. Später wechselte sie die Perspektive und wurde Medienverantwortliche für die Segelteams "Alinghi" und "Shosholoza". Auch bei Weltklasse Zürich betreute sie internationale Leichtathletikstars.
    Zweimal wurde Janine Geigele in ihrer Karriere entlassen – für sie kein Rückschlag, sondern Antrieb für den nächsten Schritt. „Ich habe immer langfristige Ziele“, sagt sie. Eines davon: die Rolle der Frau in der Medienwelt sichtbar machen. Heute ist sie Moderatorin, Kommunikationsexpertin und Athletenmanagerin – und eine Persönlichkeit, die weiss, wie man Wandel gestaltet.
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    Philipp Wagner – Kommandant des Kompetenzzentrums Militärmusik
    Er ist der höchste Musiker der Schweizer Armee und seit über 30 Jahren prägt er die Klangwelt der Militärmusik mit: Philipp Wagner, Kommandant des Kompetenzzentrums Militärmusik und des Schweizer Armeespiels.
    Der Baselbieter ist in einem musikalischen Umfeld aufgewachsen, bereits der Grossvater und auch der Vater waren Militärtrompeter. Der studierte Dirigent und Trompeter trat vor über 3 Jahrzehnten als Berufsoffizier Musik in die Armee ein, bevor er vor 13 Jahren zum Kommandanten befördert und damit die musikalische und militärische Gesamtverantwortung übernahm. Ob Schweizer Hymne in New York, Konzerte in Botschaften oder zu spät gelieferte Uniformen: Philipp Wagner hat in dieser Funktion viel erlebt – musikalisch und menschlich. Im letzten Jahr veränderte sich sein Leben von einem Tag auf den anderen. Ein angeborener Herzfehler führte zu einer ersten Operation, gefolgt von einer Endokarditis – einer lebensbedrohlichen Herzinnenhautentzündung, die in einer zweiten, schweren Operation behandelt werden musste. Die lange Rekonvaleszenz war eine neue Erfahrung für den Mann, der sonst auf Bühnen und Paradeplätzen zuhause ist. Philipp Wagner lebt mit seiner Frau und der Teenagertochter in Liestal. Ende des Monats geht er in Pension – das «Bundeshandy» und die Uniformen werden abgegeben, und ein neues Kapitel beginnt.
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    Moderation: Michèle Schönbächler
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    Das ist «Persönlich»:
    Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen.
    «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    52 min
  • Andrea Davaz und Ariane Orosz
    Bei Olivia Röllin trifft ein Winzer und Unternehmer auf eine Neurobiologin, die sich mit Stressbewältigung auskennt.
    Andrea Davaz (61) ist Winzer, Unternehmer und Familienmensch – verwurzelt in der Bündner Herrschaft. Aufgewachsen auf einem kleinen Bauernhof in Fläsch, übernahm er früh Verantwortung und lernte, was Anpacken heisst. Nach seiner Ausbildung zum Önologen baute er gemeinsam mit seinem Bruder das Familienweingut aus, gründete die Weinhandlung von Salis und rettete später die Traditionsmarke Rimuss vor dem Aus. Heute führt er mit seinen Kindern die Davaz-Gruppe, die auf Nachhaltigkeit und Biodiversität setzt. Auch nach Rückschlägen ist ihm sein christlicher Glaube geblieben – als Kraftquelle und Kompass.
    Ariane Orosz (44) wuchs in Oberengstringen auf – als Tochter ungarischer Eltern, die nach ihrer Flucht in der Schweiz ein neues Leben aufbauten. Zuhause sprach man Ungarisch, im Kindergarten verstand sie die anderen Kinder zunächst kaum. Als schüchternes Kind beschäftigte sie sich viel mit sich selbst. Heute versucht sie zu verstehen, das im Inneren von Menschen vor sich geht. Sie studierte Neurobiologie und arbeitete mehrere Jahre am Sanatorium Kilchberg, wo sie Gruppen zu Stressbewältigung leitete. Heute forscht und lehrt sie an der ZHAW und begleitet Menschen als Coach auf ihrem Weg zu mehr innerer Ruhe und Klarheit.
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    Moderation: Olivia Röllin
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    Das ist «Persönlich»:
    Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen.
    «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    53 min
  • David Dimitri und Elif Oskan
    David Dimitri, Hochseilartist und Kulturmanager trifft auf Elif Oskan, Spitzenköchin und Gastronomin. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihr Leben.
    David Dimitri (62), Hochseilartist und Kulturmanager
    Der Balanceakt auf dem Seil ist für David Dimitri weit mehr als Artistik – es ist eine Lebensphilosophie. Der Sohn des legendären Clowns Dimitri wurde in die Welt der Artisten hineingeboren und fand schon sehr früh seinen eigenen Weg.
    Nach Ausbildungen in Budapest und New York faszinierte er das Publikum auf den grossen Bühnen der Welt. Unter anderem war er auf Tournee mit dem New Yorker «Big Apple Circus», dem «Cirque du Soleil» oder auch mit dem «Circus Knie». Vor bald zwanzig Jahren schuf er mit seiner Ein-Mann-Show «L’Homme Cirque» ein eigenes Genre, das Poesie und Artistik vereint. Seither tourt er – ganz allein – mit einem Zelt und sämtlichem Showmaterial in einem umgebauten Lastwagen. Seit dem Tod seines Vaters hat er zudem die Gesamtleitung des «Teatro Dimitri» in Verscio (TI) übernommen und präsidiert die Stiftung. Dabei lebt er dieselbe Überzeugung wie auf dem Hochseil: Balance ist alles.
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    Elif Oskan (35), Spitzenköchin und Gastrounternehmerin
    Kochen ist für Elif Oskan weit mehr als ein Handwerk – es ist Ausdruck, Haltung und Gefühl. Die Tochter türkischer Eltern wuchs in Zürich auf und hat ihre ersten Gehversuche schon als Mädchen in der Familienküche gemacht. So fand sie früh zu ihrer Berufung.
    Nach ihrer Ausbildung arbeitete sie in renommierten Küchen Europas und kehrte mit einer klaren Vision zurück: die anatolische Küche in einem neuen Licht zu zeigen. Mit ihrem Restaurant «Gül» in Zürich hat sie einen Ort geschaffen, an dem Genuss, Kultur und Wärme zusammenfinden. Nebenbei ist sie zu einer TV-Persönlichkeit geworden – von «Masterchef Schweiz» über «Kitchen Impossible» bis bald zu «The Taste». Privat liebt sie Karaoke, lange Frühstücke und Spaziergänge auf dem Friedhof. Elif Oskan hat auch einen ausgeprägten Sinn für Ordnung: Sie liebt es, stundenlang Schubladen aufzuräumen.
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    Moderation: Dani Fohrler
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    Elif Oskan und David Dimitri sind zu Gast bei Dani Fohrler im «Lorenzsaal», Cham. Türöffnung ist um 9 Uhr. Bitten seien Sie bis spätestens 9.30 Uhr vor Ort. Freier Eintritt.
    52 min
  • Urban Frye und Barbara Jurt
    Talent fördern, Räume schaffen: Urban Frye und Barbara Jurt fördern junge Musik- und Sporttalente. Die Herausforderungen ähneln sich. Die beiden Gäste begegnen sich bei Christian Zeugin.
    Urban Frye (63) wuchs in Luzern auf, umgeben von Büchern, Kleinkunst und Konzertsälen. Aus der Nähe zur Bühne erwuchs ein Beruf, der stets auch Berufung blieb: Zuerst als Kulturjournalist und Produzent bei Medien und Festivals, später als Direktor der Rose d’Or und als künstlerischer Leiter und Produzent von «Alpentöne». Mit der «Music Box» in Luzern und dem «Klanghotel Bergsonne» auf der Rigi zeigte Frye, wie temporäre Orte dauerhafte Wirkung entfalten: Indem sie Zutrauen ausstrahlen, Verantwortung teilen und Talente in reale Situationen führen – Proberaum, Publikum, Premiere.
    Seit 2022 engagiert er sich über die Kulturszene hinaus in der UkraineHilfe, organisiert Unterkünfte und Studienwege, vermittelt Instrumente und Netzwerke. Konsequent zieht sich ein Gedanke durch sein Tun: Junge Menschen brauchen greifbare Räume, in denen sie üben, scheitern, lernen und wieder auftreten – mit der gleichen Disziplin, Konzentration und Regeneration, die auch die Spitzenmusik verlangt.
    Barbara Jurt (51) wuchs in Meiringen auf, studierte Sportwissenschafrten an der ETH Zürich und ist seit rund fünfzehn Jahren Sportlehrerin an der Kantonsschule Sarnen: Barbara Jurt verbindet Unterricht, Laufsport und Familienleben zu einem stabilen Dreiklang. Sie ist Mutter von zehn Kindern und im sechsten Monat schwanger mit dem elften.
    Ihre Pädagogik setzt auf klare Struktur, verlässliche Zuwendung und viel Alltagsintelligenz. Förderung bedeutet für sie, Talente ohne Druck wachsen zu lassen, Regeneration ebenso hoch zu gewichten wie Training und die Selbstwahrnehmung zu schärfen. In Schule und Familie entsteht so ein Umfeld, das Leistungsfreude ermöglicht und Rückschläge auffängt – Prinzipien, die im Spitzensport ebenso gelten wie im grossen Familienkosmos.
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    Moderation: Christian Zeugin
    Urban Frye und Barbara Jurt sind am Sonntag, 5. Oktober zu Gast bei Christian Zeugin im Theater Stans in Stans (NW). Türöffnung ist um 9 Uhr. Bitten seien Sie bis spätestens 9.30 Uhr vor Ort. Freier Eintritt.
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    Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
    53 min

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«Persönlich» ist die erste Live-Radio-Talksendung der Schweiz. Sie wird jede Woche von über 400'000 Hörerinnen und Hörern am Radio verfolgt.

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