Die Schweizer Armee will eine Armee für alle sein – auch in der Seelsorge. Willkommen sind deshalb neu auch jüdische, muslimische und freikirchliche Seelsorger und Seelsorgerinnen. Welche Chancen, welche Herausforderungen bringt diese neue Diversität?
140 Jahre lang war die Seelsorge im Schweizer Militär Sache der Landeskirchen. Doch das ändert sich nun. Seit zwei Jahren werden Armeeseelsorger aus den Freikirchen ausgebildet - und ganz neu haben nun auch zwei jüdische und ein muslimischer Armeeseelsorger die Ausbildung abgeschlossen. Denn gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt: Die Armeeseelsorge ist gefragt, trotz Säkularisierung.
Wir sind auf Besuch im Ausbildungslehrgang, sprechen mit Muris Begovic, dem ersten muslimischen Armeeseelsorger, und Jonathan Shoppig, seinem jüdischen Kollegen. Und fragen:
* Was machen Seelsorger in der Armee?
* Wie funktioniert Seelsorge für Menschen mit einer anderen Religion – oder gar keiner?
* Wie werden die Seelsorger:innen ausgesucht?
* Wie werden gemeinsame Werte garantiert?
* Warum braucht es Seelsorge in der Armee – trotz Säkularisierung?
Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: [email protected]
Und wen die Frage interessiert «Christentum und Krieg, passt das zusammen?», dem empfehlen wir folgende Sendungen:
* Der christliche Soldat: Sich opfern fürs Vaterland?
https://www.srf.ch/audio/perspektiven/der-christliche-soldat-sich-opfern-fuer-gott-und-vaterland?id=10325543
* Jesus und der Krieg:
https://www.srf.ch/audio/perspektiven/jesus-und-der-krieg?id=10340319