Kennt ihr das Gefühl? Der Alltag ist komplett durchgetaktet, jeder Handgriff sitzt und selbst kleine Lücken von fünf Minuten werden sofort genutzt, um noch schnell etwas abzuhaken. So geht es Sandra. Als alleinerziehende Mutter und mit zwei Jobs als Haushaltshilfe und Flugbegleiterin gleicht ihr Alltag einem perfekten (aber rasend schnellen) Uhrwerk. Das Problem: Ihr Gehirn findet immer neue Dinge, die erledigt werden müssen. Selbst wenn sie versucht, sich mal fünf Minuten hinzusetzen, bekommt sie sofort "Ameisen im Hintern".
In dieser Folge sprechen Claudia und Rolf über die Schattenseiten des extremen Optimierungswahns. Warum fühlen wir uns nur noch wertvoll, wenn wir leisten oder anderen dienen? Und wieso ist der Drang zur ständigen Effizienzsteigerung oft nur eine kluge Tarnung, um sich nicht mit sich selbst und den eigenen Problemen beschäftigen zu müssen?
Wir hoffen, diese Folge schenkt euch einen Moment zum Innehalten – ganz ohne den Drang, nebenbei noch etwas optimieren zu müssen. Habt ihr ein eigenes Thema, das euch keine Ruhe lässt? Dann schreibt uns an: [email protected]. Wir freuen uns über eure Nachrichten, Likes und Abos!
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