Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Bodylotion – verwöhnt den ganzen Körper
    Eine Lotion ist flüssig oder halbfest. Sie kann über mehr Ölanteile oder mehr Wasseranteile verfügen. Sie lässt sich gerade grossflächig gut einreiben.
    Lotionen gibt es zum Waschen und zur Pflege. Kein Wunder, das Wort «Lotion» kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie «Waschung» oder «Bad».
    Am besten bekannt ist die Bodylotion, die gerade im Winter ein Verkaufsschlager sei, sagt der Apotheker Martin Emch. Trockene Heizungsluft macht auch die Haut trocken, helfen kann da eine feuchtigkeitsspendende Bodylotion.
    Auch in der Medizin findet die Lotion Anwendung. Zum Waschen der Haut oder zur Hautpflege.
    6 min
  • Altersarmut in der Schweiz: Wer betroffen ist
    In der reichen Schweiz lebt ein Teil der Seniorinnen und Senioren in Armut oder knapp über der Armutsgrenze. Warum das so ist, wer besonders gefährdet ist und welche Hilfe sowie welche Schritte Betroffenen offenstehen.
    Altersarmut ist in der Schweiz für viele Betroffene Realität. Fachleute von Pro Senectute gehen davon aus, dass rund ein Fünftel der Pensionierten finanziell stark unter Druck steht. Ein Teil davon ist auf Ergänzungsleistungen angewiesen, andere leben knapp über der Anspruchsgrenze und müssen Monat für Monat sehr genau rechnen.
    Die Gründe dafür sind selten selbst verschuldet. Häufig führen Teilzeitarbeit, tiefe Löhne, eine unterbrochene Erwerbsbiografie, Betreuungspflichten, Krankheit oder fehlende Reserven dazu, dass AHV und Pensionskasse im Alter nicht ausreichen. Besonders schwierig wird es, wenn Menschen zwar Vermögen in einer Liegenschaft gebunden haben, im Alltag aber zu wenig flüssige Mittel zur Verfügung stehen.
    Ein Problem ist auch, dass viele Betroffene ihre Situation zu spät überprüfen. Wer sich erst kurz vor oder sogar erst nach der Pensionierung mit den eigenen Finanzen befasst, hat oft nur noch wenig Handlungsspielraum. Dazu kommt: Viele verzichten aus Scham oder Unwissen auf Leistungen, auf die sie Anspruch hätten.
    Genau deshalb ist es wichtig, früh hinzuschauen. Fachleute raten, sich spätestens ab Mitte 50 mit der eigenen Altersvorsorge auseinanderzusetzen, das Budget realistisch zu prüfen und sich bei Unsicherheit beraten zu lassen. Gerade im Alter lohnt es sich, Einnahmen und Ausgaben genau im Blick zu behalten und bei Engpässen nicht zuzuwarten.
    Wer merkt, dass das Geld nicht reicht, sollte möglichst früh Unterstützung suchen. Eine zentrale Hilfe sind Ergänzungsleistungen. Dazu kommen je nach Situation Rückvergütungen von Krankheitskosten, Hilflosenentschädigung oder weitere kantonale Unterstützungen. Beratungsstellen wie Pro Senectute helfen dabei, Ansprüche zu prüfen und die nötigen Schritte einzuleiten.
    Die wichtigste Botschaft: Altersarmut ist kein persönliches Versagen. Wer betroffen ist, sollte sich nicht schämen, sondern Hilfe holen. Oft bringt schon eine sorgfältige Auslegeordnung spürbare Entlastung – und manchmal zeigt sich, dass mehr Unterstützung möglich ist, als man gedacht hat.
    5 min
  • Zusatzleistungen zur AHV: Was Ihnen wirklich zusteht
    Ergänzungsleistungen, Hilflosenentschädigung oder Rückvergütungen: Viele Seniorinnen und Senioren nutzen ihre Ansprüche nicht. Welche Zusatzleistungen es gibt und wie Sie diese geltend machen können.
    AHV und Pensionskasse sichern die Grundversorgung im Alter – doch oft reicht das Einkommen nicht aus. Hier springen Zusatzleistungen ein. Viele Betroffene wissen jedoch nicht, dass sie Anspruch darauf haben oder wie sie diese Leistungen beantragen können.
    · Die wichtigste Unterstützung sind die Ergänzungsleistungen (EL).
    Sie kommen zum Zug, wenn die minimalen Lebenskosten durch AHV und Pensionskasse nicht gedeckt sind. Dabei wird berechnet, ob die anerkannten Ausgaben höher sind als die Einnahmen. Ist das der Fall, besteht Anspruch auf EL – unabhängig davon, ob jemand zuvor viel oder wenig verdient hat. Wichtig zu wissen: Die EL sind keine Sozialhilfe, sondern eine gesetzlich geregelte Sozialversicherung.
    · Zusätzlich können über die Ergänzungsleistungen auch Krankheits- und Pflegekosten rückvergütet werden.
    Dazu gehören zum Beispiel Ausgaben für Dentalbehandlungen, Hilfsmittel oder medizinische Leistungen, die nicht vollständig von der Krankenkasse gedeckt sind. Gerade hier verzichten viele auf Geld, das ihnen eigentlich zustehen würde.
    · Eine weitere Unterstützung ist die Hilflosenentschädigung.
    Sie richtet sich an Personen, die im Alltag auf Hilfe angewiesen sind – etwa beim Anziehen, Essen oder bei der Körperpflege. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Unterstützung durch Angehörige oder durch professionelle Dienste erfolgt. Entscheidend ist der tatsächliche Bedarf.
    · Bereits vor der Pensionierung wichtig sind zudem die sogenannten Betreuungsgutschriften in der AHV.
    Wer Angehörige pflegt oder betreut, kann sich diese Zeiten anrechnen lassen und so die spätere AHV-Rente verbessern.
    Der Zugang zu diesen Leistungen ist oft einfacher, als viele denken:
    · Ergänzungsleistungen und Hilflosenentschädigung werden bei der kantonalen Ausgleichskasse beantragt.
    · Erste Einschätzungen sind über Online-Rechner oder bei Beratungsstellen möglich.
    · Organisationen wie Pro Senectute bieten kostenlose Beratung und helfen beim Ausfüllen der Formulare.
    Entscheidend ist, aktiv zu werden: Leistungen werden in der Regel nicht automatisch ausbezahlt, sondern müssen beantragt werden.
    Fachleute raten deshalb, sich frühzeitig zu informieren und bei Unsicherheit Unterstützung zu holen. Wer seine Ansprüche kennt, kann die eigene finanzielle Situation im Alter oft deutlich verbessern.
    6 min
  • Rente im Alter: Was kann ich wirklich erwarten?
    Wie viel Geld bleibt im Alter tatsächlich? AHV und Pensionskasse sind die wichtigsten Pfeiler – doch viele schätzen ihre Leistungen falsch ein. Wie Sie Ihre persönliche Rente berechnen und welche Schritte dabei helfen, erklärt ein Sozialberater von Pro Senectute.
    AHV und Pensionskasse sind die wichtigsten Einnahmequellen im Alter.
    Die AHV-Rente hängt ab von:
    · durchschnittlichem Einkommen
    · Anzahl Beitragsjahre (Lücken = Kürzungen)
    Die maximale AHV-Rente beträgt aktuell:
    · 2520 Fr./Monat (Einzelperson)
    · 3780 Fr./Monat (Ehepaar)
    So lässt sich die persönliche AHV berechnen:
    · Auszug bei der Ausgleichskasse bestellen
    · Vorausberechnung der Rente anfordern
    · Beitragslücken prüfen und allenfalls schliessen
    Die Pensionskassen-Rente hängt ab von:
    · angespartem Kapital
    · Umwandlungssatz
    · Wichtige Infos stehen auf dem Vorsorgeausweis.
    · Genaues Hinschauen und Beratung durch Pro Senectute, Pensionskasse, Bank oder spezialisierte Anbieter helfen.
    Wichtig zu wissen:
    · Das Einkommen im Alter liegt deutlich unter dem bisherigen Lohn.
    · Viele unterschätzen diesen Rückgang!
    Fazit:
    · frühzeitig informieren = mehr Handlungsspielraum
    · Wer seine Zahlen kennt, kann besser planen und vorsorgen.
    6 min
  • Gut durch die Pension: Tipps für den Alltag danach
    Wie gut sind Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz finanziell aufgestellt – und worauf kommt es im Alltag nach der Pensionierung wirklich an? Peter Burri Follath von Pro Senectute Schweiz gibt einen Überblick und liefert konkrete Tipps für Menschen, die bereits im Ruhestand sind.
    Die wichtigste Erkenntnis: Die Mehrheit kommt gut über die Runden – doch rund jede fünfte Person muss genau rechnen, bei etwa jeder zehnten reicht die Rente ohne Ergänzungsleistungen nicht aus. Umso wichtiger ist ein bewusster Umgang mit dem eigenen Budget.
    Das sind die zentralen Empfehlungen:
    · Überblick behalten: Auch nach der Pension lohnt es sich, ein Budget zu führen und Einnahmen und Ausgaben regelmässig zu prüfen.
    · Kapital schützen: Ersparnisse nicht vorschnell aufbrauchen – und bei Geldanlagen Vorsicht walten lassen, insbesondere bei hohen Renditeversprechen.
    · Kosten realistisch einschätzen: Steuern, Krankenkasse, Wohnen – viele Ausgaben bleiben oder steigen sogar.
    · Lebensstil anpassen: Zu Beginn der Pension wird oft mehr ausgegeben – hier lohnt sich Zurückhaltung.
    · Hilfe nutzen: Bei Unsicherheiten frühzeitig Beratung holen, etwa bei Pro Senectute – kostenlos und unkompliziert.
    · Eigenes Wohl priorisieren: Das Ersparte ist für den eigenen Lebensabend da – nicht aus Pflicht für ein mögliches Erbe zurückstecken.
    Zudem gilt: Wer weiterarbeiten möchte, sollte dies früh planen und sich gut über Versicherungen und Freibeträge informieren. Und nicht vergessen: Die AHV muss aktiv beantragt werden.
    6 min
  • Frühzeitig informieren und geruhsam in Rente gehen
    Die Einen freuen sich aufs Leben als Rentnerin oder Rentner, andere würden lieber weiterarbeiten - ganz unabhängig davon: Bestimmte Fragen klärt man am besten frühzeitig. Hier sind die wichtigsten Faustregeln.
    Das A und O ist die frühzeitige Planung: Peter Burri Follath, Kommunikationschef der Pro Senectute, empfiehlt, sich ab Mitte 50 mit der Pensionierung auseinanderzusetzen.
    Als Faustregel gilt: Die Rente beträgt etwa 60 – 70 % des letzten Erwerbseinkommens. Wichtig ist die Prüfung von AHV-Lücken und Pensionskassenguthaben.
    Zu Beginn der Pensionierung wird oft zu viel Geld ausgegeben, da man den bisherigen Lebensstil gewohnt ist. Gefährlich sind unrealistische Anlageversprechen mit hohen Renditen sowie das schnelle Aufbrauchen von Ersparnissen. Steuern werden häufig unterschätzt.
    Wichtigste Empfehlungen: Frühzeitig mit der Planung beginnen, ein Budget führen, Kosten nicht unterschätzen (Steuern, Wohnung, Versicherungen) und bei finanziellen Schwierigkeiten rechtzeitig Hilfe holen.
    7 min
  • Tierische Hilfe im Alltag: Tiergestützte Therapie
    Das Streicheln eines weichen Hunde- oder Katzenfells löst bei Menschen ein Wohl- und Glücksgefühl aus. Puls und Blutdruck sinken, Stress wird abgebaut. Es geht einem besser. Damit arbeitet auch die Psychiatrie.
    Tiere helfen uns Menschen in vielen Bereichen des Alltags. Als Begleiter und Freund, aber auch in der Pflege, Therapie oder als Arbeitstiere. Tiere sind geduldig, hören zu und haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und die Stimmung von uns Menschen.
    Das Zusammensein mit Tieren ist angst- und stressmindernd, anregend, motivierend und beeinflusst das Beziehungsverhalten und das Selbstbild positiv.
    7 min
  • Wie Mensch und Haustier sich verstehen können
    Können wir unsere Haustiere wirklich verstehen? Und sie uns? Der Schlüssel ist: Genau hinschauen, statt menschliche Gefühle hineininterpretieren. Tipps und Gedanken für eine starke Bindung zu Hund, Katze und Co.
    Der Schlüssel zu einer guten Beziehung mit dem Haustier ist Beobachtung. Statt menschliche Gefühle herauslesen zu wollen, sollte man auf die feinen Signale der Körpersprache achten.
    Diese respektvolle Aufmerksamkeit schafft Vertrauen und stärkt die Bindung. Die grösste Falle ist die Vermenschlichung – also dem Tier Bedürfnisse zuzuschreiben, die es nicht hat.
    6 min
  • Wie Haustiere uns manipulieren – Die Tricks von Hund und Katze
    Hund, Katze und Co. erlernen die Kommunikation mit dem Menschen, der sie betreut. Sie können uns unter Umständen gezielt mitteilen, was sie wollen – und wir gehorchen.
    Haustiere kommunizieren sehr intensiv mit ihren Menschen. Sie lernen schnell, welche Laute und Gesten zum Erfolg führen – sei es Futter oder Aufmerksamkeit.
    Diese Fähigkeit ist weniger angeboren als vielmehr clever erlernt, weil sie dem Tier einen Profit bringt. Laut Verhaltensbiologin Marianne Heberlein wird der Mensch so oft zum «Butler» seines Tieres.
    Obwohl es keine Sprache im menschlichen Sinn ist, entsteht eine äusserst effektive Verständigung, die auf gegenseitigem Lernen beruht.
    7 min
  • Die vielfältige Sprache der Tiere
    Tiere kommunizieren ständig – aber nicht mit Worten. Ihre Sprache besteht aus Körperhaltung, Lauten und Gerüchen und ist überlebenswichtig. Eine Verhaltensbiologin erklärt die komplexen Signale der Tierwelt.
    Für Tiere ist Kommunikation eine zentrale Angelegenheit, egal ob sie in Gruppen oder allein leben. Sie dient der Partnersuche, der Vermeidung von Konflikten und dem Austragen von Rangkämpfen.
    Dabei nutzen sie ein ganzes Arsenal an Werkzeugen: Körpersprache, Lautäusserungen und Geruchsmarkierungen. Einzelne Signale, wie ein wedelnder Schwanz, reichen für eine Deutung oft nicht aus. Erst das Zusammenspiel verschiedener Zeichen ergibt ein klares Bild.
    Während die Grundlagen der Kommunikation angeboren sind, werden die Feinheiten im Laufe des Lebens erlernt.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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