Ratgeber

Ratgeber

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
Download on the App Store

Ratgeber episodes

  • Wie entsteht Höhenangst?
    Warum reagiert unser Gehirn bei Höhe manchmal mit Alarm? Oft stecken erlernte Muster oder frühere Erfahrungen dahinter, manchmal aber auch einfach ein überaktives Schutzsystem.
    Der Angstexperte erklärt SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni, warum unser Kopf Katastrophenszenarien entwickelt, obwohl keine reale Gefahr besteht.
    Und wir zeigen Lösungsansätze: Wer seine Gedanken bewusst lenkt und sich langsam an Höhe gewöhnt, kann dieses Muster Schritt für Schritt durchbrechen und verändern.
    6 min
  • Höhenangst oder Höhenschwindel?
    Zittrige Knie, Herzrasen oder ein flaues Gefühl im Bauch? Während Höhenschwindel ein körperlicher Effekt ist, ausgelöst durch fehlende visuelle Orientierung, entsteht Höhenangst im Kopf, durch Gedanken an mögliche Gefahren.
    Wir zeigen im Ratgeber, wie man beides erkennt und warum es auch wichtig ist, in gewissen Situationen Höhenangst zu haben.
    Wenn man den Blick bewusst auf nahe Fixpunkte richtet und dem Körper Stabilität gibt, kann Schwindel reduziert werden. Höhenangst kann durch persönliche Probleme entstehen oder ist durch die Eltern weitergegeben worden. Bei Höhenangst muss man sich dem «Problem» immer wieder stellen und so die Angst «abtrainieren».
    6 min
  • Pflanzenschutz – Nützlinge beherbergen
    In einem vielfältigen Garten mit verschiedenen Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten können sich Nützlinge niederlassen und alljährlich «Schädlinge» in Schach halten.
    Jetzt aktuell: Nistglocken für Ohrwürmer aufhängen, Holunder setzen, Holzbeige aufstellen, Gräser setzen.
    Ohrwurmglocken in Beerensträucher und Obstbäume aufhängen
    Ganze Ohrwurmfamilien verstecken sich tagsüber in den Ohrwurmglocken (kleine Tontöpfe, gefüllt mit Holzwolle). Nachts gehen sie auf die Jagd nach Blattläusen, Apfelwickler- und Pfirsichwicklerlarven.
    Holunder an Kompostplatz oder Hausecke setzen
    Holunder (Sambucus nigra) hat Nektarien an Stängeln und Blattstielen. Sie produzieren zucker- und aminosäurereichen Saft, der Blattläuse anzieht. Im Frühling ist dies eine wichtige Nahrungsgrundlage für Marienkäfer und die Larven der Schweb- und Florfliegen.
    An feuchten Stellen kleinere Holzbeigen aufschichten
    Das Holz zersetzt sich langsam und im entstehenden Mulm finden verschiedene Laufkäfer Unterschlupf und Überwinterungsmöglichkeiten. Sie fressen Schnecken, Schneckeneier, Kartoffelkäfer, Raupen des Frostspanners etc.
    Heimische Gräser setzen, die nicht zurückgeschnitten werden
    An halbschattigen Standorten Waldschmiele (Deschampsia caespitosa), Wald-Segge (Carex sylvatica) und im Topf Schneeweisse Hainsimse (Luzula nivea) setzen. Die Graspolster sind Überwinterungsorte für Schlupfwespenweibchen. Im Frühling legen sie ihre Eier auf und in die Raupen des Pfirsichwicklers, Apfelwicklers und anderer Schadschmetterlinge sowie in Rapsglanzkäfer, Blattläuse, Schildläuse und viele mehr.
    7 min
  • Pflanzenschutz - Nützlinge anlocken
    «Schädlinge» haben in der Natur nützliche Gegenspieler. Mit verschiedenen Blüten als Nahrungsquelle können diese «Nützlinge» in den Garten gelockt werden.
    Jetzt aktuell: Blütenstauden setzen
    Blattläuse - Florfliegen
    Die duftenden Blüten der Katzen- und Bergminze (Calamintha menthifolia) locken Florfliegen an. Sie eignen sich ausgezeichnet für einen sonnigen bis halbschattigen Standort entlang einer Blumen- oder Kräuterrabatte. Das Florfliegenweibchen legt Eier in Blattlauskolonien ab, die Larven jagen Blattläuse.
    Junikäfer - Gemeine Rollwespe
    Blühender Dill, Koriander, wilde Rüebli und andere Doldenblütler locken im Sommer die gemeine Rollwespe an. Die Weibchen suchen im Rasen die Larven des Junikäfers. Sie lähmt die Larve mit einem Stich und legt ein Ei dazu. Die Wespenlarve ernährt sich von der Junikäferlarve.
    Blattläuse, Möhrenfliege, Weisse Fliege, Rapsglanzkäfer etc. - Schlupfwespen
    Die nektar- und pollenreichen Blüten von Schafgarbe, Dost, Rainfarn, Wegwarte Kornblume etc. locken verschiedene Schlupfwespen an. Sie parasitieren Blattläuse, Möhrenfliege, Weisse Fliege, Rapsglanzkäfer und andere.
    Schnecken - Rotgelber Weichkäfer
    Die Blüten von Rüebli, Koriander, Kerbel, Dill, Fenchel, Kümmel, Peterli, Schnittsellerie und andere locken den Rotgelben Weichkäfer an. Er ernährt sich räuberisch von kleinen Insekten wie Blattläusen und frisst auch Pollen und Nektar. Die Weibchen legen ihre Eier in den Boden, die Larven fressen Schnecken und Insektenlarven.
    7 min
  • Pflanzenschutz - clever verführen
    Gewisse Lockpflanzen im Gemüsegarten ziehen Schädlinge an. Sie werden anstelle der Gemüsepflanzen befallen, das Gemüse bleibt dank ihnen verschont.
    Jetzt aktuell: Blattläuse, Fadenwürmer, Schnecken, Spargelhähnchen, Rapsglanzkäfer.
    Blattläuse saugen Pflanzensaft und schwächen die Pflanzen:
    · Niedrige Kapuzinerkresse einzeln zu den Bohnen, zum Salat oder ins Rüebli- und Kohlbeet säen. Sie zieht Blattläuse magisch an.
    · Nach dem massenweisen Befall wegnehmen und der Grünabfuhr mitgeben.
    Rapsglanzkäfer sind winzige, kleine, schwarze Käfer, die zuerst in der Landwirtschaft die Knospen des Raps schädigen. Danach tauchen sie massenweise in den Gärten auf und befallen die Brokkoliknospen. Diese sind nicht mehr essbar.
    · Brokkoli in der Mitte des Beetes setzen, rechts und links davon Asiasalat säen.
    · Zu Beginn wie Schnittsalat ernten, er wird in der Wärme schnell aufstängeln und blühen und dadurch die Rapsglanzkäfer an sich binden.
    Im Boden leben verschiedene Fadenwürmer. Einige Arten befallen die Wurzeln von Rüebli, Sellerie, Bohnen, Salat, Zwiebeln, Erbsen und Lauch und schwächen sie.
    · Studentenblumen (Tagetes patula) überall dazwischen setzen. Die Nematoden saugen an den Wurzeln, die giftigen Saft enthalten und sterben ab.
    Spargelhähnchen schädigen die Spargeln durch Frass und legen ihre Eier an den Stängeln ab. Die Larven fressen an den Blättern und schwächen die Pflanzen.
    · Dünne Stangen als Ablenkfutter stehen lassen. Sie sind für den Käfer attraktiver, da sich die Knospen schnell öffnen.
    · Nachdem ab Mitte Juni die Eier abgelegt wurden, abschneiden und dem Grünkompost mitgeben.
    · Im Herbst sämtliches Spargelkraut abschneiden und dem Grünkompost mitgeben, da die ausgewachsenen Spargelkäfer zum Teil in den Stängeln überwintern.
    Schnecken fressen mit Vorliebe zarten Salat oder junge Kohlpflanzen.
    · Einen Streifen Studentenblumen (Tagetes) oder grünen Schnittsalat am Beetrand von Kohl, Salat einsäen. Es zieht die Schnecken an und hält sie vom Gemüse im Innern des Beetes ab.
    6 min
  • Pflanzenschutz - mit Barrieren schützen
    Mit Schutzbarrieren werden Schädlinge auf Abstand gehalten, sie schützen die Pflanzen, bevor ein Befall auftritt. Es gibt Insektenschutznetze, Kohlkragen, Schneckenkragen oder Ameisenbarrieren.
    Insektenschutznetze schützen vor Raupen, Möhrenfliegen, Bohnenfliegen, Lauchmotten. Kohlkragen schützen vor der Kohlfliege. Schneckenkragen schützen Setzlinge vor Schneckenfrass. Eine Ameisenbarriere schützt Obstbäume vor Ameisen und damit indirekt vor Blattläusen.
    Jetzt aktuell: Kohlfliegen und Raupen an Kohlgewächsen, Möhrenfliege, Bohnenfliege, Lauchmotten, Schnecken, Blattläuse.
    Kohlfliegen legen ihre Eier am Wurzelhals von Kohlarten ab. Die geschlüpften Maden fressen in der Hauptwurzel, die Kohlpflanze welkt und stirbt ab.
    · Entweder regelmässig anhäufeln oder Kohlkragen umlegen (Kohlkragen mehrmals einsetzbar).
    Verschiedene Falter wie Kohlweisslinge und Gammaeule legen ihre Eier an Kohlpflanzen ab. Die geschlüpften Raupen fressen Löcher in die Blätter und Köpfe der Kohlpflanzen.
    · Insektenschutznetz verwenden: Rundbögen über das Gartenbeet stellen und je einen Teil des Insektenschutznetzes auf jeder Seite darüber spannen, so kann das Netz für Pflegearbeiten oben geöffnet und seitlich nach unten geschoben werden.
    Die Möhrenfliege legt Eier an den Wurzelhals der Rüebli. Die geschlüpften Maden fressen Gänge in die Rüebli, der Geschmack wird bitter.
    · Insektenschutznetze verwenden.
    Schnecken fressen junge Dahlientriebe, sowie Kohl- und Salatsetzlinge über Nacht komplett ab.
    · Schneckenkragen über den Setzling stülpen, evtl. zusätzlich den Kragen innen mit Schmierseife einstreichen.
    Ameisen wandern den Obststämmen entlang zu den Blättern und schützen die Blattläuse vor Nützlingen, die Blattläuse können sich ungehindert vermehren.
    · Ameisenbarriere rund um den Obststamm befestigen, die Ameisen bleiben darauf kleben und meiden daraufhin den Baum.
    8 min
  • Pflanzenschutz: Den Anfängen wehren
    Mit offenen Augen durch den Garten spazieren und mit einfachen Mitteln eingreifen, wenn Schädlinge auftauchen – das verhindert grosse Schäden! Denn die ersten Schadinsekten vermehren sich rasend schnell und rasch hat sich eine grosse Population entwickelt. Ihre Bekämpfung ist schwierig.
    Jetzt aktuell: Blattläuse, Marmorierte Baumwanze.
    Blattläuse
    Es gibt über 800 verschiedene Blattlausarten in der Schweiz, doch nur wenige Arten schädigen die Nutzpflanzen im Hausgarten: Sie saugen Pflanzensaft und übertragen Virenkrankheiten. Beispiele sind Johannisbeerblasenlaus, Grüne Salatblattlaus, Bohnenblattlaus, Mehlige Apfelblattlaus.
    Wie findet man die ersten Blattläuse?
    · Die obersten Blätter der Johannisbeeren kräuseln oder verfärben sich rötlich, auf der Blattunterseite hat es winzige Blattläuse: Triebspitzen wegschneiden, der Grünabfuhr mitgeben.
    · Auf Salatblättern: Blattläuse zerdrücken.
    · Befallene Randen- und Mangoldpflanzen mit 2% Schmierseifenlösung behandeln: 1 Liter warmes Wasser mit 20 ml flüssiger (oder 30 g fester Schmierseife) mischen und Blattlauskolonie besprühen.
    Zwei eingeschleppte Wanzenarten machen im Sommer grosse Schäden an Obst und Gemüse: Die Grüne Reiswanzen und die Marmorierte Baumwanze saugen an verschiedenen Früchten, so dass diese ungeniessbar werden. Sie beginnen im Juni mit der Fortpflanzung und legen Eier.
    Wie findet man ihre Eigelege?
    Beide Wanzenarten legen circa 20 - 30 Eier auf die Blattunterseite der obersten Blätter von z.B. Peperoni, Tomaten, Gurken:
    · Blätter im obersten Drittel wenden: weisse Eigelege stammen von der Marmorierten Baumwanze und gelbe Eigelege von der Grünen Reiswanze.
    · Mithilfe des Blattes die Eier zerdrücken.
    Achtung Sonnenbrand!
    Setzlinge aus Gewächs- und Treibhäusern sind noch nicht abgehärtet gegen die UV-Strahlung der Sonne. Stehen sie ungeschützt in der prallen Sonne, bekommen ihre Blätter einen Sonnenbrand: grosse, braune Flecken oder Streifen, sie werden dürr und fallen ab.
    Besonders Vorsicht im Juni: Wenn nach kühleren, bewölkten Tagen plötzlich sonnige, heisse Tage auftreten, kann es an exponierten, jungen Früchten zu Sonnenbrand kommen.
    6 min
  • Salbe – fettig und häufig mit heilender Wirkung
    Wie schon der Volksmund sagt: Schmieren und Salben hilft allenthalben. Kein Wunder, die Salbe hat im Vergleich zur Creme und zur Bodylotion den grössten Fettanteil. Sie dient häufig auch als Träger für Arzneimittel und ist eher für kleinere Körperflächen geeignet.
    Kein Wunder, kommt die Salbe meistens in einer Tube daher. Ihr hoher Fettanteil liesse sie praktisch nicht aus einer Flasche kriegen. Salbe wird häufig in der Medizin gebraucht, das heisst, das Fett der Salbe wird mit Arzneiwirkstoffen angereichert. Zum Beispiel in der Dermatologie mit Cortison.
    Der hohe Fettgehalt hat Vorteile: Die Arznei wird weniger schnell weggeschwitzt und der hohe Fettgehalt nährt die Haut - zum Beispiel an sehr trockenen Stellen wie den Ellenbogen.
    6 min
  • Creme – oft auch für Kosmetika verwendet
    Sie ist so etwas wie ein Alleskönner: Sie spendet Feuchtigkeit, kann aber auch Wirk- und Arzneistoffe enthalten: die Creme. Zudem kann man sie gut in die Haut einreiben.
    Cremes sind etwas dicker als eine Bodylotion, aber nicht so dick wie eine Salbe oder eine Bodybutter. Vor allem in der Kosmetikindustrie wird Creme verwendet – für die Augen, fürs Gesicht, für den Tag oder die Nacht.
    6 min
  • Bodybutter – die Reichhaltige
    Meistens kommt sie in einem Topf daher und ist auch in der Menge reichhaltig. Reichhaltig ist sie auch für die Haut. Kein Wunder, spricht man von Butter. Aber die Bezeichnung Butter könnte auch auf die Sheabutter zurückgehen.
    Sheabutter wird vom afrikanischen Karitébaum gewonnen, besser gesagt von den Kernen der Früchte. Die Kerne erinnern an Nüsse, sind aber – eben – Kerne, die reichhaltig sind an pflegendem Fett. Das Fruchtfleisch der Karitéfrüchte wird übrigens gegessen.
    Bodybutter ist reichhaltig und pflegt. Gerade an trockenen Körperstellen wie den Schienbeinen oder den Ellenbogen, sagt der Apotheker Martin Emch.
    5 min

About Ratgeber

From the publisher's feed

Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

More shows like Ratgeber

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

97 Listeners

Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Tagesgespräch

16 Listeners

HeuteMorgen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

HeuteMorgen

10 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

21 Listeners

Persönlich by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Persönlich

11 Listeners

Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Focus

10 Listeners

100 Sekunden Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

100 Sekunden Wissen

3 Listeners

International by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

International

20 Listeners

Espresso by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Espresso

5 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

9 Listeners

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder

5 Listeners

Kafi am Freitag by Kafi Freitag, Judith Wernli

Kafi am Freitag

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

16 Listeners

News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus Hintergründe

5 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

17 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

33 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

33 Listeners

Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

Apropos – der tägliche Podcast

25 Listeners

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

22 Listeners