Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Schmetterlinge überwintern in Laubhaufen
    Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, C-Falter und Zitronenfalter überwintern als erwachsene Tiere, sogenannte Imago. Sie sind auf trockene Nischen angewiesen und suchen zur Überwinterung einen Laubhaufen, eine Efeuwand oder eine Holzbeige auf.
    Dabei ist vorallem Laub ein ausgezeichnetes Material. Ein trockener Blätterhaufen isoliert hervorragend gegen eisige Kälte und ist deshalb ein begehrter Überwinterungsort für die verschiedenen Tagfalter. Geschützte Standorte finden sich unter immergrünen Bäumen, wie die Stechpalme oder unter dicht wachsenden Sträuchern, im Regenschatten einer Mauer oder eines Gebäudes oder auch unter der Balkonbrüstung einer Parterrewohnung.
    6 min
  • Yoga für Patientinnen und Patienten
    Für Yoga muss man nicht jung, dehnbar und schlank und rank sein. Yoga ist sogar für Patientinnen und Patienten geeignet. Allen voran Brustkrebsbetroffene profitieren von Yogakurse. Kein Wunder, Yoga ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept für Körper, Atem und Geist.
    Die diplomierte Physiotherapeutin und Yogalehrerin am Engeriedspital in Bern unterrichtet jeden Donnerstag Brustkrebsbetroffene. Obwohl der Yogakurs allen Krebsbetroffenen, Männern und Frauen offensteht.
    Dabei unterrichtet sie ein ruhigeres Viniyoga, bei welchem viel geatmet wird. Bei Viniyoga wird das Yoga den Praktizierenden angespasst.
    Yoga kann Krebs nicht heilen, betont die Yogalehrerin, aber es gibt - gerade bei Brustkrebs - Studien, die zeigen, dass Yoga gegen die Nebenwirkungen der Krebsbehandlung helfen kann. Besonders bei krebsbedingter Fatigue kann Yoga helfen. 
    Yoga kann auch Patientinnen und Patienten im Anfangsstadium von Multipler Sklerose helfen, bei Herzbeschwerden oder Verstimmungen.
    6 min
  • Betreibung im Haus: Was nun?
    Wird ein Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes zugestellt, muss der Schuldner, die Schuldnerin folgendes wissen:
    • Die Betreibung bleibt während fünf Jahren auf dem Auszug aus dem Betreibungsregister sichtbar. Das kann für die Wohnungssuche problematisch sein.
    • Auch wenn eine Betreibung ungerechtfertigt ist, erscheint der Eintrag auf dem Auszug.
    • Seit ein paar Jahren können sich Personen bei einer ungerechtfertigten Betreibung wehren. Sie müssen Rechtsvorschlag machen bei der Zustellung der Betreibung. Sollte der Gläubiger danach untätig bleiben, kann die Löschung nach drei Monaten beantragt werden.
    6 min
  • Barbenfischen- wie man den kampfstarken Fisch an die Angel kriegt
    Wenn man zum ersten Mal zum Barbenfischen geht, sollte man wissen, wo sich die Fische mit Vorliebe aufhalten. Barben lieben Nach- und Flussläufe mit besonders tiefe Stellen. 
    Wenn es am Gewässergrund markante Löcher oder ausgeprägte Rinnen gibt, befinden sich sicher Barben in der Nähe. Darüber hinaus bevorzugen Barben Strömungskanten, an denen die starke Hauptströmung etwas nachlässt und langsamer wird. 
    Barbenangeln: Wichtig ist der Köder 
    Beim Barbenangeln kommt eine Vielzahl von Ködern zum Einsatz. So lieben Barben zum Beispiel Käse oder Maden. Meist wird jedoch mit Nymphen gefischt. 
    Förderung der Jungfischer 
    Bei der Jugendfischerei wird der Nachwuchs Gewässer-, Fisch-, Material- und Knotenkunde beigebracht. Aber auch der Spass und das aktive Fischen sollte nicht zu kurz kommen.
    5 min
  • Vom Umgang mit Eltern im Wochenbett
    Vielleicht ist das eigene Wochenbett schon viele Jahre her, oder man hat noch nicht geboren. Für frische Eltern, das gilt auch für Väter, ist das zwar eine magische Zeit, aber auch eine sehr verletzliche. Alles ist Neu, der Schlaf kommt zu kurz und alle wollen das Baby endlich sehen.
    Am meisten hilft frisch gebackenen Eltern, oder Eltern, die ein weiteres Kind bekommen haben, dass man ihnen hilft, sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli-Hofstetter. «Babywatching kann man später immer noch machen.»
    Helfen kann auch, wenn man für Eltern und Neugeborenes einkauft oder ihnen ein gekochtes Menu vorbei bringt, ohne Anspruch, das Baby zu sehen und einen richtigen Besuch zu machen.
    Auch von unangekündigten Besuche ist in dieser fragilen Zeit eher abzusehen. Zu neu ist alles und Eltern und Kind müssen sich zuerst mal aneinander gewöhnen.
    Gute Freundinnen und die eigene Mutter können aber unterstützend wirken und allenfalls sogar einer postpartalen Depression vorbeugen.
    6 min
  • Baumnüsse ernten und lagern
    Die Baumnussernte im Oktober verspricht dieses Jahr üppig zu werden. Baumnüsse sind reif, wenn sich die äussere, grüne Schicht öffnet und die Nüsse zu Boden fallen.
    Baumnüsse sollten rasch aufgelesen werden, denn im nassen Gras werden sie schnell von Schimmelpilzen befallen. Ist die grüne Schicht um die Baumnüsse herum schwarz und matschig geworden, war die Walnussfruchtfliege am Werk. Die Walnussfruchtfliege legt ihre Eier in die grüne äusserste Schicht. Die Nüsse bleiben klein und die Ernte kann ganz ausfallen. Der Befall kann eingedämmt werden, wenn die schwarzen Baumnüsse fortlaufend weggeräumt werden.
    Baumnüsse waschen und trocknen
    Die Baumnüsse einlagig in Gemüse-Harassen legen und mit dem Schlauch abspritzen. Danach in einem trockenen Raum, z.B. Wintergarten mit Bodenheizung für 4-6 Wochen trocknen lassen, täglich wenden.
    Baumnüsse richtig lagern
    Baumnüsse sollten luftig, trocken, dunkel und kühl gelagert werden. So sind sie bis zu einem Jahr haltbar.
    7 min
  • Yoga ist auch etwas für Seniorinnen und Senioren
    Yoga, das sind doch Verrenkungen für junge Hüpfer – weit gefehlt. Yoga tut auch Seniorinnen und Senioren gut. Und sie praktizieren es mit Leidenschaft.
    Wichtig ist, dass jemand mit einer guten Ausbildung die Yogalektionen leitet, so Yaira Yonne-Konishi (Yogalehrerin und -instruktorin). «Instagram-Yoga kann man vielleicht in ein paar Stunden lernen, aber hier geht es darum, individuell auf die Kursteilnehmenden einzugehen.» Diese nehmen teilweise sogar kurz nach medizinischen Eingriffen wieder teil.
    «Einfach auf der Matte liegen und im Geiste Yoga machen, das geht auch», sagt Yonne-Konishi. Schliesslich ist Yoga ein Konzept für Körper und Geist. Und die Teilnehmerinnen schwärmen, dass ihnen Yoga einfach guttut. Sie können während der Lektion alles vergessen, freuen sich auf jede Stunde und Körper und Gelenke profitieren auch.
    6 min
  • Marder im Estrich: So werde ich sie wieder los
    Wenn nachts von oben her Geräusche zu hören sind, als sei eine Mannschaft beim Kegeln unter dem Dach, dann sind das ziemlich sicher Steinmarder. Meist bemerken sie die Hausbewohnerinnen und Hausbewohner erst dann, wenn die Jungen bereits umherrennen und mit allem Spielen, was ihnen zwischen die Pfoten kommt.
    Der Zürcher Wildhüter Fabian Kern sagt: «Während der Aufzucht der Jungen ist es für uns schwierig, etwas zu unternehmen, weil Marder während dieser Zeit per Gesetz geschützt sind.» Allerdings könne man mit Störmassnahmen versuchen, die Marder zum Umzug zu bewegen: Mit Licht, das man ein- und ausschalte, mit einem Radio, oder auch mit Bitterstoffen, deren Geruch den Mardern missfallen würden.
    Löcher und Lucken abdichten
    Noch wichtiger sei aber, dass Hausbesitzer prophylaktisch dafür sorgten, dass Marder gar nicht erst ins Dach eindringen könnten. «Marder können bis zu vier Meter weit springen», umso wichtiger sei es also, dass überhängende Äste geschnitten würden. Oder die Rohre der Dachrinne so zu verkleiden, dass die Tiere nicht daran entlang klettern könnten. Auf dem Dach sollte man sämtliche Löcher zumachen. «In jede Öffnung, in die ein Hühnerei reinpasst, passt auch ein Marder rein», erklärt der Wildhüter.
    7 min
  • Die Barbe- der verschmähte Fisch
    Die Barbe (Barbus barbus) ist ein typischer Fluss-und Bach-Fisch. In der Schweiz kommt sie in allen grösseren Flusssystemen des Mittellandes nördlich der Alpen vor. Die Barbe gehört zur Familie der Karpfenfische.
    Die Barbe wird etwa 30 bis 50 Zentimeter lang; einzelne Exemplare können auch bis zu 90 Zentimeter und 10 Kilogramm erreichen.
    Die Barbe bevorzugt wärmeres Fliessgewässer mit mässiger Strömung sowie sandigen bis kiesigen Untergrund. 
    Bartel für die Nahrungssuche
    Barben halten sich bevorzugt in Bodennähe auf. Mit den beiden Bartelpaaren am Maul spüren sie ihre Nahrung auf. Barben können bis zu 10 Kilometern pro Tag zurücklegen. Im Winter halten sich die Barben in einer Art Winterstarre an geschützten, tiefen Stellen der Mittellandflüsse auf. Im Frühsommer von Mai bis Juli ziehen die Barben flussaufwärts, um an flachen und sauberen Kiesbänken mit starker Strömung abzulaichen. 
    Kein beliebter Speisefisch
    Wegen seinen vielen Geräten wird die Barbe als Speisefisch von vielen Fischern und Fischliebhabern verschmäht. Mit etwas Arbeit kann das Fleisch der Barbe aber zu verschiednen Mahlzeiten verarbeitet werden. Meistens wird das Fleisch durch den Fleischwolf zu Hamburger verarbeitet.
    6 min
  • Fremdschämen - wenn ich mich für meinen Partner schäme
    Schämt man sich für seinen Partner oder seine Partnerin, sei es, dass er an einem Fest zum Alleinunterhalter wird oder sie zu laut lacht, dann hat das vielmehr mit uns selbst zu tun, sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli-Hofstetter.
    Es kann deshalb nicht schaden, mal bei sich selbst über die Bücher zu gehen: Warum stört mich ihr lautes Lachen? Warum ist mir sein Outfit peinlich? «Eigentlich sagt das viel mehr über die Person, die sich fremdschämt, aus, als über die Person, für die man sich schämt.»
    Fremdschämen beruht auf allerhand Annahmen, die von einem selber ausgehen. Die Expertin bedient sich eines Zitats aus dem Volksmund: Was Paul über Peter sagt, sagt mehr über Paul als über Peter aus.
    Die Expertin gibt im Ratgeber nützliche Tipps rund ums Fremdschämen.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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