Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Alte Betonplatten recyclen
    Aus alten Betonplatten kann auf einfache Weise eine frei stehende Recyclingmauer gebaut werden. An einem Ende ist es eine Sitzbank, welche knapp 40cm hoch ist. Am anderen Ende wölbt sie sich auf und enthält viele kleine und grössere Nischen für Kleintiere.
    Am anderen Ende wölbt sie sich auf und enthält viele kleine und grössere Nischen für Kleintiere. Auf das Kiesfundament kommt eine erste Lage aus eng aneinandergefügten alten Betonplatten. Die darauf liegende zweite Reihe wird so verlegt, dass die Fugen versetzt übereinander liegen, so gewinnt die Mauer an Halt. Die Nischen entstehen, wenn die eine Betonplatte schräg über die nächste Platte zu liegen kommt.
    Trockene Nischen für verschiedene Kleintiere
    Wollbienen bauen ihre Brutzellen mit Pflanzenwolle und suchen für ihren Brutplatz oft trockene kleine Nischen, auch Steinhummeln bauen ihr Brutnest oft zwischen Steinen an trockenen Orten. Asseln, Käfer und Spinnen sind häufige Bewohner und zugleich Nahrung für Mauereidechsen oder Erdkröten.
    5 min
  • Yogaferien - fit und erholt
    Sie sind Neuling in Sachen Yoga? Dann sind Yogaferien ideal. Mal ein bisschen Yogaluft schnuppern und dazu auch Yoga täglich neu kennen lernen. Falls Sie schon Erfahrung in Sachen Yoga haben, eignen sich Yogaferien ausgezeichnet, wenn Sie etwas sportliches tun wollen und alleine verreisen.
    Möchten Sie in den Ferien etwas für Ihre Fitness machen und reisen alleine? Dann sind Sie mit Yogaferien bestens bedient. Sie lernen Leute kennen, falls Sie noch nicht viele Yogakentnisse haben, lernen Sie auch Yoga.
    Und Sie können nette Kontakte knüpfen und zugleich noch eine Insel kennen lernen, den SPA besuchen oder wandern - je nachdem, wo die Yogawoche stattfindet.
    6 min
  • Ein Wanderabenteuer mit kleinen Stolpersteinen
    Letzten Samstag machte ich mich auf den Weg zu einer Wanderung, die ich mir mithilfe von ChatGPT zusammengestellt hatte. Die Route versprach atemberaubende Ausblicke und idyllische Landschaften.
    Dieser Text hat die künstliche Intelligenz "ChatGTP" nach Angaben von Outdoor- Reporter Marcel Hähni zusammengestellt.
    Die ersten Kilometer verliefen ganz nach Plan. Die Luft war frisch, und die Vögel zwitscherten fröhlich. Doch je weiter ich ging, desto mehr merkte ich, dass etwas nicht stimmte. Nach einigen Minuten des Suchens fand ich mich mit einem Baum über dem Wanderweg und einem Bächlein wieder- ein Detail, das in der Beschreibung gefehlt hatte.
    Doch noch am Ziel angekommen .
    Der Pfad war nicht gut ausgeschildert und ich hatte oft das Gefühl, im Kreis zu laufen. Ich hätte mir zusätzlich gewünscht, dass ChatGPT mir Informationen zu den Schwierigkeiten der Route bietet. Nach einigen weiteren Irrwegen und einem kleinen Umweg konnte ich schließlich einen grossartigen Aussichtspunkt erreichen. Auf dem Rückweg dachte ich über die Planung nach. Es war klar, dass hier noch Verbesserungspotential vorhanden ist.
    Einschätzung Marcel Hähni, SRF 1 Outdoor-Reporter und Wanderleiter
    Eine Wanderung sollte gut geplant sein. Es gibt verschiedene Portale, die bei einer Tourplanung helfen. Eines davon ist Schweiz Mobil. Hier können ganze Touren gezeichnet werden und es gibt Angaben zu Länge, Zeit und Höhenangaben. Bei einer Wanderung ist auch die richtige Ausrüstung sehr wichtig. Gerade in höheren Lagen sind gute Schuhe, eine warme Jacke und im Herbst Handschuhe und eine Mütze sehr wichtig. Genug zum trinken mitnehmen. Bevor man sich auf die Tour macht auch das Wetter kontrollieren. Da helfen vielfach auch die Webcamera aus der Region.
    7 min
  • Erste Hilfe für Hund, Katze und Co.
    Ähnlich wie beim Menschen, können wir auch unseren Haustieren bei Verletzungen erste Hilfe leisten. Zum Beispiel mit einem Druckverband bei Beiss- oder Rissverletzungen.
    Reinigen Sie die Wunde vorsichtig mit sauberem Wasser oder mit einem Wundspray. Kleinere Fremdkörper in der Wunde können selbst entfernen werden. Bei grösseren Scherben, Aststücken oder Draht, den Tierarzt aufzusuchen.
    Wunde desinfizieren
    Die gesäuberte Wunde mit einem milden Desinfektionsmittel desinfizieren. Auf die Wunde eine Salbe oder Creme geben, die die Heilung unterstützt und für ein gutes Wundklima sorgt.
    Um eine ungestörte Heilung zu ermöglichen, sollte verhindert werden, dass das Tier an der Wunde leckt. Auch für Pferde sind bei Bedarf Halskrausen erhältlich.
    Trotzdem zum Tierarzt
    Heilt eine Wunde auch nach längerer Zeit nicht, kann das ein Hinweis auf resistente Krankheitserreger sein. In diesem Fall unbedingt zum Tierarzt gehen.
    Besondere Vorsicht gilt bei Tierbissen! Die Zähne von Hunden und Katzen sind voller Bakterien, die bei einem Biss tief in die Wunde gelangen. Deshalb sollte eine Bisswunde immer vom Tierarzt kontrolliert werden.
    5 min
  • Wie die KI die Physiotherapie unterstützen kann
    KI überall und jetzt auch noch in der Physiotherapie? Das macht Sinn. Die künstliche Intelligenz (KI) kann die Physiotherapeutin bei der Auswahl ihrer Übungen und des Therapieangebots unterstützen und der Patient kann davon profitieren, mit Hilfe von KI zu Hause ihre Übungen besser zu machen.
    KI überall und jetzt auch noch in der Physiotherapie? Das macht durchaus Sinn. Die künstliche Intelligenz (KI) kann die Physiotherapeutin bei der Auswahl ihrer Therapieübungen und des Therapieangebots unterstützen und die Patientin kann davon profitieren, mit Hilfe von KI zu Hause ihre Übungen besser zu machen.
    «Die KI kann die Patientinnen und Patienten motivieren, wenn sie zu Hause ihre Übungen machen», sagt Mirjam Stauffer, diplomierte Physiotherapeutin und Präsidentin von Physioswiss. Und die KI kann auch korrigieren, wenn die Übung nicht korrekt ausgeführt wird.
    Und: «Die KI ist eine Chance für alle Patientinnen und Patienten, die an der Phereripherie wohnen, oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in die Physiotherapie kommen können.»
    Hat Mirjam Stauffer nicht Angst um ihren Job? «Das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Physio kann eine KI nicht erbringen», beschwichtigt sie. Und dieses ist immer noch einer der besten Garanten für eine erfolgreiche Therapie.
    5 min
  • Mit Schnittgut vielfältige Lebensräume schaffen
    Im Verlaufe des Winters werden Bäume, Hecken und Sträucher geschnitten. Das anfallende Schnittgut kann vielseitig verwendet werden, bleibt jahrelang an seinem Platz und bietet verschiedenen Kleintieren Lebensraum:
    Häckselwege
    Häckselwege sind einfach zu bauen. Es lohnt sich ein Häckseldepot anzulegen, denn die unterste Schicht verrottet ziemlich schnell und man muss ein- bis zweimal jährlich mit Häckselgut nachfüllen. In die entstehende Mulmschicht können verschiedene, grosse Käferarten ihre Eier ablegen. Die geschlüpften Käferlarven fressen den Holzmulm und stören sich nicht, wenn die Wege oft begangen werden.
    Dicke Holzbeige
    Mit mindestens armdicken und grösseren Aststücken wird eine Holzbeige aufgebaut. Es braucht lange, bis sie morsch werden. Stehen sie sonnig, kann die Grosse Holzbiene Nistgänge für ihre Brut in das morsche Holz nagen. Steht die Holzbeige im tiefen Schatten, können sich verschiedene Moose ansiedeln und bieten Bärtierchen und anderen Kleinstlebewesen Wohnraum.
    Feiner Zweighaufen
    Wird das feinere Schnittgut gleichmässig aufeinander gelegt, verrottet es ziemlich schnell und es entsteht in Bodennähe lockere, humose Erde. Steht dieser Zweighaufen an der Sonne, suchen Blindschleichen oft diese warmen, humosen Plätze als Unterschlupf auf. Steht ein solcher feiner Zweighaufen hingegen im tiefen Schatten, ist die lockere Erde feucht und kühl und bietet Überwinterungsmöglichkeiten für verschiedene Molcharten an.
    Asthaufen begrünen
    Am schattigen Standort kann Efeu (Hedera helix) und Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum) den Asthaufen überwachsen. Es sorgt für winterliches Grün und zartgelbem Blütenduft im Juni. Am sonnigen Standort, kann die Feldrose (Rosa arvensis) mit ihrer weissen Blütenpracht im Juni und im Herbst, die kleine Hagebutte den Asthaufen begrünen.
    11 min
  • Poweryoga - Yoga mit viel Power
    Wem beim Yoga das Atmen oder die Meditation zu esoterisch ist, könnte sich für Poweryoga begeistern. Bei diesem Workout geht die Post ab, Poweryoga ist schweisstreibend und hat doch mit Yoga zu tun. Zumindest wenn es um die einzelnen Figuren und den Flow geht.
    Poweryoga kann man in einem Yogastudio, ab Video oder in einem Fitnesscenter machen. In letzterem ist das Angebot an Poweryogakursen am grössten. Häufig wird Poweryoga zu aufpowernden Beats gemacht.
    Sicher ist: Beim Poweryoga kommen Sie ins Schwitzen. Der Geist dagegen und die Atmung, die spielen - je nach Angebot - eine untergeordnete Rolle.
    4 min
  • Testament anfechten - geht das überhaupt?
    Es sind Fragen, bei denen sich Familienmitglieder plötzlich zerstreiten und sich bis aufs Blut hassen. Ein Testament sollte möglichst unmissverständlich und konkret formuliert sein.
    Sollte eine Verfasserin dabei vergessen, dass auch pflichteilgeschützte Familienmitglieder Anspruch haben, kann es zu Komplikationen und Streitereien kommen. Ein Angehöriger, welcher sich übergangen fühlt, kann das Testament mit einer Herabsetzungsklage anzweifeln. Der Gesetzgeber regelt im 14. Teil des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) die Rechtsgrundlagen der letztwilligen Verfügung. Neben der Verfügungsfreiheit des Erblassers werden hier auch Hemmnisse für ein gültiges Testament im Detail ausgewiesen und somit die Rechtslage der Anfechtung eines Testaments begründet. So gibt der Gesetzgeber mitunter vor, dass ein Erblasser verfügungsfähig sein muss und darüber hinaus geschützte Ansprüche gesetzlicher Erben in seinem Testament beachten muss.
    Anfechtungsfrist
    Will ein Erbe ein Testament anfechten, so hat er hierfür nicht unbegrenzt Zeit. Obgleich im Schweizer Erbrecht geregelt ist, dass eine Anfechtung grundsätzlich binnen einer Frist von 10 Jahren erfolgen muss, gibt der Gesetzgeber gibt vor, dass binnen Jahresfrist, berechnet ab dem Zeitpunkt der Kenntnis des Ungültigkeitsgrundes, die Einbringung der Klage zu erfolgen hat. Die in der Praxis relevante Anfechtungsfrist für ein Testament beträgt somit 1 Jahr ab Eintritt des Erbfalls oder ab Kenntnis des Todes des Erblassers.
    Wer kann ein Testament anfechten?
    Grundsätzlich dürfen nur jene Erben ein Testament anfechten, die einen Nutzen aus der Testamentsanfechtung ziehen und deren gesetzliche Erbansprüche durch die letztwillige Verfügung benachteiligt oder verletzt wurden. Zudem darf das Testament erst dann angefochten werden, wenn der Erbfall eingetreten ist. Der Testator muss also tot sein und die Anfechtungsgründe eines Testaments müssen rechtlich haltbar sein.
    5 min
  • equinella.ch zur Überwachung der Pferdegesundheit
    Die Melde- und Informationsplattform für Pferdekrankheiten, Equinella, gibt es seit 2013. Auf der Plattform werden schweizweit Pferdekrankheiten registriert.
    Seit November 2013 ist die neue Melde- und Informationsplattform Equinella online. Damit Tierärztinnen und Tierärzte, welche Pferde behandeln, die Plattform nutzen können, müssen sie sich registrieren. Danach können sie als offizielle Equinella-Tierärzte Krankheitsfälle und Symptome online melden und sich über aktuelle Ausbrüche informieren. Alle weiteren interessierten Personen finden im öffentlich zugänglichen Bereich der Plattform Informationen zu den häufigsten Pferdeerkrankungen, sowie eine Übersicht der gemeldeten Fällen in anonymisierter Form.
    Gefahren frühzeitig erkennen
    Das Ziel von Equinella ist die Überwachung der Meldungen von Infektionskrankheiten aus der Praxis und die Früherkennung möglicher Ausbrüche oder neuer Pferdekrankheiten.
    4 min
  • Richtig atmen, wenn man aufgeregt ist
    Ein offenes Mikrofon, ein bis auf den letzten Platz besetzter Saal - da kann man schon mit Herzklopfen und schweissnassen Händen reagieren. Und dann stockt da auch noch der Atem. Man hat Angst, kein Wort mehr herauszubringen. Eine Fachärztin für psychosomatische Medizin hat Tipps.
    Gegen die Nervosität, die eine Rede oder ein Vortrag vor Publikum beschert empfiehlt die Fachärztin vor dem Auftritt durch nur ein Nasenloch zu atmen. Das andere hält man mit einem Finger aus. Ausgeatmet wird dann durch das andere Nasenloch, dasjenige, mit dem man eingeatmet hat, verschliesst man.
    Während dem Vortrag tut man gut daran, immer wieder kurze Atempausen einzubauen. Das Publikum bemerkt diese gar nicht, auch wenn sie einem als Redner oder Rednerin lange vorkommt.
    Nun noch ein Tipp von Radioleuten, die live auf dem Sender arbeiten. In der Sprechausbildung wird uns gelehrt, vor dem Sprechen oder Lesen am Mikrofon zuerst auszuatmen. So laufen wir nicht Gefahr, live und on air plötzlich keine Luft mehr zu bekommen.
    Elisabeth Balint verrät im Ratgeber, was wir unsrem Atem sonst noch Gutes tun können.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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