Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Hier bellt der Chef
    Kaum ein anderer Begriff in der Hundewelt wird unterschiedlicher verstanden wie «Führung». Was Tatsache ist: Hunde brauchen keinen Chef. Wie viel Führung ein Hund braucht, das ist je nach Charakter und Wesen individuell.
    Richtige Führung ist jedoch weder Entzug von Freiheit,
    Verhinderung oder Unterdrückung von Selbstständigkeit
    noch unabdingbare Gefolgschaft. Führung hat ebenso wenig mit harter
    Hand, Befehlsgewalt oder Kontrolle zu tun. Der Hund kennt keine hierarchische Ordnungen, in die ihn der Mensch hineinzwängt, weil er solche Strukturen als hoch soziales Wesen nicht braucht. Ein Hund braucht so viel Führung, wie es die Sicherheit für ihn und sein Umfeld erfordert.
    Führungspfeiler in der Hundeerziehung
    • Bedürfnisse des Hundes respektieren
    • Seinen Hund kennen
    • Prävention (vorausschauendes Handeln)
    • Konsequenz und Klarheit
    • Schutz und Sicherheit gewähren
    • Grenzen setzen, Freiraum geben
    • Strategien entwickeln
    • So viel Führung wie nötig
    • Auf die eigene Stimmung achten
    5 min
  • Ein kleiner Ratgeber für guten Schlaf
    Nicht gut einschlafen, nicht durchschlafen oder zu früh wach. Wir haben sehr hohe Erwartungen an unseren Schlaf. Dabei ist beispielsweise mehrmaliges Aufwachen nachts völlig normal.
    Beginnen wir beim Einschlafen. Der Klassiker ist der Sonntagabend. Da sind wir aus dem Takt geraten, weil wir übers Wochennende ausgeschlafen haben. «Kein Wunder, schläft man am Sonntag schlecht ein», sagt Helen Slawik, Oberärztin an der Schlafambulanz der Universitären Psychiatrischen Kliniken.
    Einschlafhilfen
    «Am besten sind Einschlafrituale, gerade wenn man tagsüber sehr aktiv war», sagt die Expertin. Auch die Schlafumgebung ist wichtig: Keine störenden Haustiere im Bett, keine Standby-Lichter, die am Einschlafen hindern, allenfalls stört auch der Partner oder die Partnerin. «Wichtig ist, die Zeit vor dem Einschlafen nicht im Bett zu verbringen.» Lesen im Bett kann funktionieren, wer aber Mühe hat mit Einschlafen, soll besser auf dem Sofa lesen, sodass das Bett wirklich nur zum Schlafen da ist und nicht für wache Phasen oder Aktivitäten, wie eben lesen.
    Durchschlafen
    Ab 40 Jahren nimmt die Tiefe des Schlafs ab. Die beruhigende Nachricht: «Das ist völlig normal», sagt die Expertin. «Bis zu 30 Mal pro Nacht wachen wir auf. Entscheidend ist, dass man entspannt genug ist, dann wieder einschlafen zu können.» Auch Alkohol am Abend kann das Durchschlafen behindern. Wichtig: Nicht durch den Tag hetzen, schon tagsüber immer wieder ein bisschen ausruhen und herunterfahren.
    Früh erwachen kann eine Typfrage sein
    Auch wer stets früh aufwacht, hat vielleicht gar keine Schlafstörung. Dies ist auch eine Typfrage. Entscheidend ist, wie fit man sich tagsüber fühlt.
    Ab wann abklären lassen?
    Wenn man am Tag beeinträchtigt ist und 3 Mal pro Woche während eines Monats unter Schlafstörungen leidet, ist es ratsam, sich an den Hausarzt wenden. Wichtig: Hände weg von Schlaftabletten. Diese darf man sowieso nicht länger als 4 Wochen einnehmen.
    6 min
  • Wilde Früchte - Wildbirne und Wildapfel jetzt setzen
    Holzbirne und Holzapfel sind selten gewordene, einheimische Wildgehölze. Da sie sowohl strauchförmig als auch baumförmig wachsen, eignen sie sich für grössere und kleinere Gärten. Ihre Früchte wurden in Europa bereits vor über 3000Jahren genutzt.
    Die Holzbirne (Pyrus pyraster) ist mit der Kulturbirne eng verwandt und die beiden können sich auch gegenseitig befruchten. Die Holzbirne benötigt sonnige, warme Standorte und gedeiht auch auf trockenen Böden. Die Holzbirne bereichert mit ihrer weissen Blütenfülle die Süd- und Westseiten einer Hecke oder steht solitär inmitten eines Blumenrasens.
    Der andere Apfel
    Der Holzapfel (Malus sylvestris) ist eine andere Art als der Kulturapfel (Malus pumila), kann sich jedoch mit ihm kreuzen. Er gedeiht in etwas luftfeuchteren und kühleren Standorten als die Wildbirne und wird innerhalb einer Hecke oder in einer Gruppe (mit Pfaffenhütchen und Schneeballblättrigen Ahorn) gesetzt. Der Holzapfel blüht im Mai weiss mit rosarotem Hauch.
    6 min
  • Selbstmassage - so geht's
    Sich den Nacken massieren lassen ist eine Wohltat. Wenn man gerade keinen Massagetermin gebucht hat oder der Partner oder die Partnerin nicht in der Nähe ist, kann man sich auch selbst massieren. Wie das geht, erklärt der Physiotherapeut der Fachhochschulen Südschweiz und Bern Ron Clijsen. 
    «Nicht jeder Schmerz ist geeignet, wegmassiert zu werden», sagt Clijsen. «Bei Entzündungen Hände weg.» Bei Verspannungen kann man durchaus selber Hand anlegen. 
    Einfacher geht eine Selbstmassage mit Massageöl oder Bodylotion. Und natürlich auf der nackten Haut. Aber auch durch die Kleider hindurch kann man sich selber gu massieren.
    An Stellen, an die man schlecht hinkommt, kann man mit einem Igelball arbeiten. 
    Falsch machen kann man eigentlich nichts, ausser man knetet und drückt die verspannte Stelle zu sehr. Wie immer macht die Dosis das Gift.
    6 min
  • Frühlingsputz Teil 1: Vorbereitung ist alles
    Vor dem grossen Putz lohnt es sich, zu entrümpeln und aufzuräumen. Trennen Sie sich und bringen Sie die Dinge ins Brocki.
    Wer seine Wohnung regelmässig entrümpelt und putzt, für den ist der Frühlingsputz auch kein Monsterprojekt mehr. Das sagt Hauswirtschaftsfachfrau Johanna Schaufelberger. Sie unterrichtet am Strickhof, am Kompetenzzentrum für Hauswirtschaft im Kanton Zürich. Sie empfiehlt, sich den Frühlingsputz in Etappen vorzunehmen und wenn möglich zu zweit zu arbeiten.
    Wohnung oder Haus entrümpeln
    Als erstes lohnt es sich, die Wohnung oder das Haus zu entrümpeln und aufzuräumen. Trennen Sie sich und bringen Sie die Dinge ins Brocki. 
    Vor der eigentlichen Reinigung sollte man das richtige Material bereithalten. Johanna Schaufelberger ist überzeugt, dass in vielen Putzschränken zu viele Putzmittel herumstehen. «Eigentlich kommt man mit einem Entkalker und einem fettlösenden Mittel, einem Allzweckreiniger gut über die Runden.» Mikrofasertücher und Baumwolltücher eignen sich für die Flächen. Für Böden, je nach Grösse, lohnt sich auch ein Mobb-System. Und die Expertin rät: «Tragen Sie auf alle Fälle Gummihandschuhe.»
    Start in der Küche
    Beginnen Sie mit der Küche, hier ist das Erfolgserlebnis gross. In der Küche soll man sich von oben nach unten arbeiten. Sämtliche Regale, Schubladen und Kästchen ausräumen, bei Bedarf Dinge entsorgen und dann die Flächen gut reinigen. «Gerade auch bei Lebensmittelschränken ist es wichtig, Esswaren nach ihrem Ablaufdatum zu ordnen.» Der Kühlschrank sollte man sowieso alle vier bis sechs Wochen putzen. Zu einem Frühlingsputz käme das Abtauen des Gefrierfachs dazu. Das sollte aber bereits im tiefen Winter passieren, damit die gefrorene Ware so lange draussen "warten" kann.
    Frühlingsputz Teil 2 am 27.3.2024: Bad, Schlafzimmer und Böden
    Frühlingsputz Teil 3 am 3.4.2024: Fensterputzen und Kniffs
    7 min
  • Der Fischotter - Überraschender Rückkehrer
    Seit 1989 galt der Fischotter in der Schweiz als ausgestorben – bis man ihn 2009 zufälligerweise in einer Fischtreppe beim Kraftwerk Reichenau im Kanton Graubünden wiederentdeckte. Heute leben hierzulande etwa 20 Tiere.
    Der Fischotter gehört zur Familie der Marder und ist mit dem Baummarder, dem Hermelin oder dem Iltis verwandt. Das Tier lebt ans Wasser angepasst und hat ein riesiges Verbreitungsgebiet: Der Fischotter kommt auf der ganzen Welt vor – von Japan bis nach Skandinavien.
    Fischfresser?
    Der Name ist beim Fischotter Programm: Er ist ein Karnivor und ernährt sich grösstenteils von Fisch. Allerdings können Fischotter ihre Nahrung auch mit Amphibien, kleinen Vögeln oder Krebstieren ergänzen. 
    Lange Abwesenheit
    Im 19. und 20. Jahrhundert wurde Jagd auf den Fischotter gemacht und die Population wurde hierzulande grossflächig ausgerottet. Seit 1989 galt der Fischotter in der Schweiz als ausgestorben. Dann entdeckte man ihn 2009 zufälligerweise in einer Fischtreppe beim Kraftwerk Reichenau im Kanton Graubünden wieder. Woher das Tier kam, bleibt bis heute ungeklärt. Seither werden aber wieder vermehrt Tiere nachgewiesen. Viele von ihnen sind aus den Nachbarländern Frankreich und Österreich eingewandert. Schätzungen gehen davon aus, dass heute rund 20 Fischotter in der Schweiz leben.
    In freier Wildbahn
    Heute gibt es an der Aare, am Hinterrhein, am Ticino, an der Rhone und am Inn Fischotter-Populationen. Ein Tier mit blossem Auge zu entdecken, ist allerdings schwierig und braucht Geduld. Denn: Der Fischotter ist nachtaktiv und kommt im Normalfall eine Stunde nach Sonnenuntergang heraus. Um ihn im Dunkeln zu sehen, braucht es also eine Wärmebildkamera oder ein Nachtsichtgerät.
    5 min
  • Suizidgedanken: Wie erkennt man sie als Aussenstehende?
    Als Aussenstehende will man sich ja oft nicht in fremde Angelegenheiten mischen. Wenn man aber das Gefühl hat, der Partner, die Partnerin, der Kollege oder Mitarbeiter trage sich mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen, ist Handeln angesagt. Nichts wäre hier so verkehrt, wie nichts tun. 
    In den vergangenen Jahren sind auf 100 000 Einwohnende 14 Männer und 5 Frauen freiwillig aus dem Leben geschieden. Assistierte Selbsttötungen sind dabei nicht eingerechnet. Immerhin ist die Zahl seit den letzten 20 Jahren sinkend. 
    «Suizidgedanken gehen oft eine Lebenskrise und grosse Veränderungen im Leben voraus», sagt Tim Niemeyer, Chefarzt Psychiatrie am Spital Interlaken. Für ihn ist klar, nichts tun und das eigene ungute Gefühl nicht ansprechen ist das Verkehrteste. 
    Aber wie spreche ich so etwas Höchstpersönliches an? Am besten sind Sätze wie: «Ich mache mir Sorgen um Dich.» oder «Ich habe das Gefühl, Dir geht es nicht gut.» Hauptsache, man signalisiert Bereitschaft für jemanden da zu sein.
    Haben Sie selbst oder Ihr Umfeld Suizidgedanken oder psychische Probleme? Zögern Sie nicht, Hilfe anzunehmen. Hilfsangebote finden Sie zum Beispiel über Pro Mente Sana oder Tel. 143, die Dargebotene Hand - auch per Chat oder Mail.
    5 min
  • Süsskartoffeln: Jungpflanzen selber machen
    Wer Mitte März Jungpflanzen aus Süsskartoffeln zieht, kann sie ab Mitte Mai auspflanzen. Aber auch im Handel werden Süsskartoffeln aus schweizerischer Produktion angeboten. 
    Diese Sorten eignen sich sehr gut für den Anbau im Garten und auf dem Balkon, denn sie sind klimatisch angepasst. Jungpflanzen werden folgendermassen gezogen:
    * Von der Knolle das spitzigere Ende, mit den vielen kleinen Grübchen (schlafende Augen) 2-3cm lang abschneiden, den Rest in der Küche verwenden
    * Die Enden mit der Schnittstelle nach unten in einen mit Wasser gefüllten Teller legen
    * Teller auf ein sonnig warmes Fenstersims in der Wohnung platzieren
    * Wasser alle 2 Tage wechseln
    Es bilden sich Triebe mit Blättern und an der Schnittstelle wachsen Wurzeln. Nach circa 3 Wochen die Enden in einen Topf mit 7cm Durchmesser in nährstoffreiche Gemüseerde setzen und dabei gedüngte Gemüseerde verwenden. Wiederum auf das sonnige Fenstersims stellen und die Jungpflanzen ab Mitte Mai tief auspflanzen und mit organischem Dünger nähren.
    7 min
  • Wie finde ich meinen Sport
    Wer nicht weiss, was ihm oder ihr guttut und Spass macht probiert am besten aus: Schnupperstunden, Probetrainings, Freunde fragen oder sich von Freunden mitnehmen lassen. Auch der SRF-Ratgeber fit und gesund bietet viele Ideen. Oder Sie machen einen Test im Internet. Gratis und fachlich fundiert.
    Mit dem Test der Sportwissenschaftler der Universität Bern können Sie herausfinden, welcher Sporttyp Sie sind und was Ihnen Spass machen könnte.
    Ach ja, der Spass ist wirklich ein entscheidender Faktor. Deshalb: Geben Sie nach einem Probetraining nicht auf. Vielleicht haben Sie nicht die richtige Art Yoga erwischt. Oder der Trainer/die Trainerin sagt Ihnen nicht zu. Geben Sie sich und dem neuen Sport eine Chance. Und wenn's nichts war - probieren Sie weiter aus.
    6 min
  • Die Höhe der Mahngebühr ist Sache der Firma
    In der Schweiz sind Mahnungen und Mahngebühren nicht gesetzlich geregelt. Wer eine Rechnung vergisst oder verliert, der muss damit rechnen, dass ihm das Unternehmen ab der ersten Mahnung eine Gebühr aufbrummt. 
    Wichtig ist allerdings, dass dies in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder in einem Vertrag klar kommuniziert ist. Heisst: Zeitraum und Frankenbetrag müssen aufgeführt sein. Es lohnt sich also, die AGB diesbezüglich zu konsultieren.
    Dienstleister und Unternehmen sind übrigens nicht verpflichtet, Kundinnen und Kunden für die Bezahlung eine Frist einzuräumen. Deshalb sollte die Rechnung immer gut angeschaut werden, wie lange die Zahlungsfrist beträgt.
    Tipp: Wenn in den AGB keine Mahngebühren erwähnt sind, bezahlen Sie die Rechnung ohne Mahngebühr.
    Und wenn eine Mahngebühr gerechtfertigt ist: Auf den Kundendienst zugehen und fragen, ob bei einem einmaligen «Verhühnern» der Rechnung darauf verzichtet würde. Manchmal hilft Charme und Miteinander reden.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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