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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Geriatrisches Vestibular Syndrom bei Hund und Katze
    Beim Geriatrischen Vestibularsyndrom handelt es sich um eine Störung des Gleichgewichtsorgans. Symptome sind Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht und Koordination, Kopfschiefhaltung, Schielen der Augen oder unkontrollierte, rhythmische Augenbewegungen.
    Das Geriatrische Vestibularsyndrom tritt vor allem bei älteren Hunden und Katzen auf und zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen dieser Haustiere. Ursachen können eine Otitis interna (Innenohrentzündung), eine Hypothyreose (Unterfunktion der Schilddrüse) oder auch Tumore im Innenohr sein. 
    Bei Symptomen sofort zum Tierarzt
    Behandelt wird das geriatrischen Vestibularsyndroms in erster Linie mit einer kreislaufstabilisierenden Infusion und der Abgabe von Medikamenten gegen Übelkeit und Erbrechen. In einigen Fällen kann auch eine leichte Sedation hilfreich sein.
    Gute Heilungschancen
    Selbst wenn ein Gleichgewichtsorgan dauerhaft beschädigt bleibt, kann im Verbund mit anderen Komponenten die Funktion des Gleichgewichtssystem weitestgehend wieder übernommen werden. Meistens bleibt aber die Kopfschiefhaltung bestehen.
    6 min
  • Die gesunde Küche ist mediterran und nordisch
    Die mediterrane Küche zeichnet sich aus durch Regionalität, es kommt auf den Tisch, was Saison hat, und es wird alles selbst zubereitet. Nun hat die wissenschaftlich fundierte mediterrane Küche ein Geschwister bekommen: Die nordische Küche. Statt Olivenöl kommt Rapsöl auf den Speisezettel. 
    Es gibt ein Mittel der Wahl, um es medizinisch auszudrücken: Die mediterrane Ernährung, sagt der früher Professor der Universität Zürich und Spezialarzt für innere Medizin Peter Ballmer. 
    Dazu gesellst sich mittlerweile die nordische Kost. Nördlich der Alpen haben wir kein Olivenöl, sondern Rapsöl. Aber gerade das zeigt die Regionalität.
    6 min
  • Schneeglöckchen mit Heizkissen
    Bereits ab Mitte Januar spriessen die ersten Schneeglöckchenblüten durch den kalten Erdboden. Die Zwiebeln von Schneeglöckchen funktionieren wie ein Heizkissen: Sie produzieren Wärme, indem sie eingelagerte Kohlenhydrate in Wärme umwandeln.
    Die Zwiebeln können eine Temperatur von 10° erreichen. Damit erwärmen sie den noch kalten Boden um sich herum und lassen die Blütentriebe schneller wachsen.
    Schneeglöckchen teilen
    Grössere Pulks von Schneeglöckchen werden ausgegraben und von Hand in zwei Teile auseinandergezogen, danach nochmals halbieren. Schneeglöckchen benötigen halbschattige Standorte mit frischen bis feuchtem Boden, z.B. in einer Blumenrabatte, im Blumenrasen unter einem Obstbaum oder entlang einer Hecke.
    6 min
  • Ist das Übereinanderschlagen der Beine gesund?
    Kaum setzt man sich hin - zack liegt das linke Bein über dem rechten. Oder umgekehrt. Als Kind bekam man zu hören, dies fördere die Bildung von Krampfadern. Für die Blutzirkulation ist das Übereinanderschlagen der Beine in der Tat nicht sehr gesund, sagt der Physiotherapeut Ron Clijsen.
    Ron Clijsen ist Forschungsleiter Physiotherapie an der Fachhochschule Südschweiz und Koordinator der Sportphysiotherapie für das Masterstudium an der Berner Fachhochschule. Auch er ist nicht davor gefeit, seine Beine übereinander zu schlagen. 
    Für Nerven und den Blutfluss ist diese zusammengedrängte Sitzweise nicht förderlich. Da nützt es auch nichts einmal das andere Bein über das eine zu schlagen, sagt Clijsen. 
    Am besten bittet man sein Umfeld, mal ein waches Auge zu haben und sich immer sofort zu melden, wenn man mal wieder die Beine übereinandergeschlagen hat.
    5 min
  • Wenn Fisch, dann Karpfen
    Weltweit essen wir jährlich 170 Millionen Tonnen Fisch. Tendenz rasant steigend. Unsere Meere können da nicht mehr mithalten. Geht es so weiter, besteht die Gefahr, dass wir in rund 40 Jahren keinen Fisch mehr auf unseren Tellern haben werden. Nachhaltigkeit ist gefragt.
    Die Fischbestände nehmen rasant ab. Viele Gewässer sind bereits ausgefischt oder werden überfischt.
    In 40 Jahren keine Fische mehr?
    Steigt der Fischkonsum weiter an, soll es laut einer Studie in rund 40 Jahren keine Fische mehr auf unseren Tellern geben. Wir Konsumenten und Konsumentinnen können entgegenwirken, indem wir bewusst Fisch kaufen und essen. Das heisst:
    Umweltorganisationen raten, weniger Fisch zu essen, nämlich nur noch zwei Mal im Monat. Beim Einkaufen: Trotz Kritik an den verschiedenen Labels gilt beim Fisch-Kauf: Besser mit Label als ohne!
    Bevorzugen sollte man einheimische Fische aus Wildfang.
    Bei Zuchtfisch empfiehlt sich das Bio-Label. Ebenfalls vertretbar ist das ASC-Label. Bei Wildfang sollte man auf das MSC-Label achten. Auch dieses Label ist nicht über alle Zweifel erhaben, ist aber laut WWF am ehesten vertretbar.
    Zuchtfisch ist nicht nachhaltiger
    Auf den ersten Blick mögen Fischzuchten für Nachhaltigkeit sorgen. Die Realität sieht aber anders aus: Zuchtfische werden nämlich mit Fischen aus dem Meer gefüttert. Und zwar nicht zu knapp: Für ein Kilo Zuchtfisch braucht es bis zu vier Kilo Futterfisch aus dem Meer. Hinzu kommt, dass die Fische in den Zuchtgewässern mit Medikamenten – unter anderem mit Antibiotika – gefüttert werden. Ebenfalls steht die enge Tierhaltung in der Kritik.
    Fische aus Wildfang sind daher zu bevorzugen. Allerdings muss dort darauf geachtet werden, dass die Tiere artgerecht gefangen wurden. Schleppnetze und Fangleinen sind eine Quälerei für die Fische.
    Nur der Karpfen ist ökologisch bedenkenlos
    Nachhaltig Fisch kaufen ist also gar nicht so einfach. Aber: Es gibt einen Fisch, bei dem man nichts falsch machen kann. Der Karpfen. Er ist bei uns nicht sehr beliebt, weil er viele Gräte hat, und er soll etwas modrig schmecken. Der modrige Geschmack verschwindet aber, wenn man den Karpfen ausreichend wässert. Warum also nicht einmal versuchen? Ein Rezept zum Ausprobieren finden Sie unten
    5 min
  • Bienen im Winter: Im Winter wird man Imker
    Im Prinzip kann jeder Imker werden. Das Wichtigste ist, dass man Spass daran hat, gerne Zeit in der Natur verbringt und keine Angst vor einem möglichen Bienenstich hat.
    Der Winter eignet sich hervorragend für die ersten Vorbereitungen zum Imker. Man sammelt Informationen und kauft sich einen Bienenstock. Ein Bienenvolk bekommt man frühstens im Frühling. Die Hilfe eines Experten oder die Mitgliedschaft in einem Bienenverein sollte Pflicht sein. Wichtig ist der richtige Standort des Bienenstockes.
    Unterschiedlicher Aufwand
    Während Anfänger zu Beginn ihrer Imkertätigkeit für die Handgriffe noch länger brauchen, stellt sich bei den meisten nach ca. 1 – 2 Jahren die Routine ein. Im Frühling und im Sommer heisst es, die Beuten und Vorräte, das Verhalten der Bienen und auch die Tracht und das Wetter zu beobachten und regelmässig zu kontrollieren. Dazu sollte man ein- bis zweimal pro Woche die Völker besuchen.
    Arbeit auch im Winter
    Im Winter passiert bei den Völkern generell nicht viel. Natürlich gibt es aber für den Imker auch im Winter immer wieder etwas zu tun. Generell reichen aber ein bis zwei Kontrollgänge pro Monat aus. Am meisten Zeit benötigt der Imker für die Honigernte im Herbst.
    5 min
  • Unfinished Business - oder was sie schon lange los werden wollten
    Ein früherer Arbeitgeber, der einen gekränkt hat. Oder der Vater, dem man schon lange etwas mal sagen wollte, aber sich nicht getraut. Dafür gibt es in der Psychologie das sogenannte Unfinished Business. Stellvertretend spricht man zum Beispiel mit einem leeren Stuhl.
    Eine andere Möglichkeit ist das Verfassen eines Briefes. Allerdings schickt man diesen dann nicht ab. Es sei denn, man möchte sich dann doch noch darüber unterhalten.
    In ihrer Praxis beobachtet die Psychologin und Psychotherapeutin immer wieder, dass Patientinnen und Patienten das Gefühl haben, sie können nicht singen. Ein unfinished Business mit dem Gesangslehrer. Was kann man dagegen tun? Singen Sie! Oder nehmen Sie Gesangsunterricht. Oder schreiben Sie einen Brief, den Sie nie abschicken. Es ist also nicht nötig, das alte Schulhaus aufzusuchen und dem Gesangslehrer einen Besuch abzustatten. Den inneren Frieden hat man trotzdem gefunden.
    5 min
  • Rebenschnitt im Februar
    Damit der Rebstock wüchsig und vital bleibt, werden alljährlich Mitte Februar / Anfangs März 90% der einjährigen Ruten weggeschnitten. Dieser Schnitt nennt man den Zapfenschnitt.
    Die einjährigen, hellbraunen Ruten werden auf 1-2 Knospen zurückgeschnitten. Die Knospen befinden sich an den Verdickungen, den sogenannten Blattknoten des Triebes. Falls weiteres Längen- oder Breitenwachstum gewünscht ist, werden die jeweils vordersten Ruten auf 6 – 8 Knospen zurück geschnitten und diese längeren Ruten in die entsprechende Richtung gebunden.
    Saft für Vögel
    Wenn man zu spät schneidet, kann es vorkommen, dass der Saft in den Reben bereits steigt und an den Schnittstellen leicht süsser Pflanzensaft heraus tropft. Dies schadet den Rebstöcken aber nicht. Es freut die Vögel. Gelegentlich trinken Kohl- und Blaumeise, sowie die ersten Schmetterlinge davon.
    6 min
  • So schonen Sie Ihre Gelenke im Alltag
    Mit dem Schonen der Gelenke kann man nicht früh genug anfangen. Und leidet man unter Rheuma wie Arthrose oder Arthritis erst recht. Die Rheumaliga hat eine kostenlose Broschüre herausgegeben mit vielen gelenkschonenden Tipps. 
    In «Fünf Prinzipien für den Alltag» beschreibt die Broschüre «Ihren Gelenken zuliebe», wie Sie im Haushalt, bei der Arbeit am Schreibtisch oder beim Sport Ihre Gelenke schonen können.
    Die Broschüre gibt es kostenlos bei der Rheumaliga. Sie kann auch als pdf heruntergeladen werden.
    Den zur Rheumaliga und zur Broschüre finden Sie untenstehend.
    6 min
  • Passwörter von Verstorbenen: Wie verwaltet man das digitale Erbe?
    Die grosse Mehrheit von uns ist heute auch online unterwegs. Nach dem Tod eines Menschen müssen sich die Angehörigen immer mehr auch um dessen Daten im Netz kümmern. Damit das nicht zur nervenaufreibenden Detektivarbeit wird, sollten wir schon zu Lebzeiten Vorkehrungen treffen.
    Wer sich im Internet bewegt, hinterlässt überall seine Spuren: Hier ein Konto bei einem Onlineshop, dort angemeldet bei Facebook oder Ricardo. Allenfalls hat man sogar Verträge online abgeschlossen. Stirbt jemand, sollten diese Konten gelöscht, Verträge und Abos gekündigt werden. Um den Angehörigen diese Aufgabe so leicht wie möglich zu machen, sollte man entsprechende Vorkehrungen treffen.
    Vorbereitung zu Lebzeiten
    Behalten Sie stets den Überblick über Ihre Internetaktivitäten und löschen Sie Benutzerkonten, die Sie nicht mehr brauchen.
    Halten Sie formgültig (handschriftlich oder öffentlich beurkundet) fest, was mit Ihren Daten und Onlinekonten passieren soll.
    Erstellen sie eine Liste all Ihren Benutzerkonten samt Zugangsdaten (Logins, Passwörter) und halten Sie diese aktuell.
    Bestimmen Sie eine Vertrauensperson, die Ihren Willen digital vollstreckt. Dies kann auch der Testamentsvollstrecker sein oder ein sogenannter digitaler Willensvollstrecker. Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Schliesslich vertraut man hier seine Daten Fremden an.
    Passwörter einfach verwalten und auf dem neusten Stand halten
    Die Passwörter können auf einer Papierliste aufgeführt werden oder auf einem verschlüsselten USB-Stick, dessen Code man an die Vertrauensperson weitergibt. Da sich die Liste vermutlich laufend ändert, macht das weniger Sinn, diese bei sich aufzubewahren und dafür zu sorgen, dass die Vertrauensperson Zugriff hat.
    Die einfachste Lösung sind hier aber sogenannte Passwort-Manager. Programme oder Apps, die für mich sichere Passwörter generieren und diese auch verwalten. So brauche ich nur noch ein Passwort, nämlich das für den Passwort-Manager-Zugang. Hat die Vertrauensperson ebenfalls dieses Passwort, hat sie jederzeit Zugriff auf alle aktuellen Passwörter. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Linkliste unten.
    Tipps für Angehörige
    Hat der Verstorbene seinen digitalen Nachlass nicht geregelt, verschaffen Sie sich als erstes Zugriff auf sein Mail-Konto. Dazu kontaktieren Sie den Email-Anbieter. In der Regel gewährt dieser den Zugang nach Vorlegen des Todes- und Erbscheins.
    Suchen Sie im Konto nach kostenpflichtigen Abonnementen und Verträgen mit Online-Dienstleistern und kündigen Sie diese auf den nächstmöglichen Termin.
    Löschen Sie Benutzerkonti bei Online-Versandhäusern und übrigen Diensten
    Suchen Sie nach sozialen Netzwerken und Apps, bei denen die verstorbene Person angemeldet ist (Facebook, Twitter, Instagram etc.). Auch hier können die Konten meistens gegen Vorweisung der amtlichen Papiere gelöscht werden. Die Vorgehensweise der einzelnen Plattformanbieter ist allerdings sehr unterschiedlich.
    Hier gibt es Hilfe
    SRF Digital: Passwörter – Auch nach dem Tod eine Plage
    «Kassensturz»-Testsieger: Passwort-Manager im Vergleich
    Swisscom: Kontaktadresse für Zugriffanfragen
    Google: Antragsformular Löschung Email-Konto
    Google: Kontoinaktivität-Manager
    Facebook: Nachlassverwalter bestimmen
    Facebook: Kontolöschung beantragen
    Audio & Podcasts Ratgeber
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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