Die Solothurner Kantonsverwaltung wird nicht im Wachstum beschränkt. Die sogenannte 1:85-Initiative wurde mit 55 Prozent Nein abgelehnt. Gegner freuen sich über das «Vertrauen der Stimmbevölkerung in Regierung und Verwaltung». Befürworter fordern Abstriche beim Staat im geplanten Sparprogramm.
Weiter in der Sendung:
* Die Kantone Aargau und Solothurn stimmten bei den eidgenössischen Vorlagen wie der Rest der Schweiz. Die 13. AHV-Rente befürworteten im Aargau knapp 53 Prozent, in Solothurn waren es sogar 60 Prozent.
* Der neue Stadtteil Olten Südwest wird besser an die Altstadt angebunden. Der 24-Millionen-Kredit für eine Fussgänger- und Velounterführung beim Bahnhof Hammer wurde deutlich bewilligt.
* Das Oltner Krematorium muss schliessen, die Abdankungshalle wird nicht saniert: Dies bedeutet das zweifache Nein laut der Stadtregierung. Beide Kredite wurden in einer Variantenabstimmung verworfen.
* In Buchs muss die Aargauer Regierung Budget und Steuerfuss bestimmen. Das Stimmvolk lehnte das Budget mit einem zehn Prozentpunkte höheren Steuerfuss ab.