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“Verantwortung für Deutschland”, das steht über dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Die Wirtschaft soll angekurbelt werden, die Migration weiter begrenzt. Das Deutschlandticket bleibt erhalten und es soll ein neues Wehrdienstmodell geben. Neben dem Inhaltlichen steht in dem Koalitionsvertrag auch drin, wer sich künftig um was kümmern soll, also die Aufteilung der Ministerien: CDU und SPD bekommen je sieben Ministerien, die CSU drei. Was dabei auffällt: Erstmals seit den Sechzigerjahren hält eine Partei sowohl das Kanzleramt als auch das Außenministerium.
Weniger als zwei Monate nach der Wahl steht also der Koalitionsvertrag für die nächste Bundesregierung. Aber am Montag, nur zwei Tage vor der Einigung, sah es wohl für eine kurze Zeit so aus, als könnten die Verhandlungen platzen. Das haben Recherchen der SZ ergeben. Daniel Brössler aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ erzählt, was die Gespräche auf den letzten Metern fast noch zum Scheitern gebracht hätte. Und er analysiert, was von der neuen Bundesregierung zu erwarten ist.
Weitere Nachrichten: Zollstreit zwischen USA und China, US-Sondergesandter reist nach Russland.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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By Süddeutsche Zeitung4.7
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“Verantwortung für Deutschland”, das steht über dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Die Wirtschaft soll angekurbelt werden, die Migration weiter begrenzt. Das Deutschlandticket bleibt erhalten und es soll ein neues Wehrdienstmodell geben. Neben dem Inhaltlichen steht in dem Koalitionsvertrag auch drin, wer sich künftig um was kümmern soll, also die Aufteilung der Ministerien: CDU und SPD bekommen je sieben Ministerien, die CSU drei. Was dabei auffällt: Erstmals seit den Sechzigerjahren hält eine Partei sowohl das Kanzleramt als auch das Außenministerium.
Weniger als zwei Monate nach der Wahl steht also der Koalitionsvertrag für die nächste Bundesregierung. Aber am Montag, nur zwei Tage vor der Einigung, sah es wohl für eine kurze Zeit so aus, als könnten die Verhandlungen platzen. Das haben Recherchen der SZ ergeben. Daniel Brössler aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ erzählt, was die Gespräche auf den letzten Metern fast noch zum Scheitern gebracht hätte. Und er analysiert, was von der neuen Bundesregierung zu erwarten ist.
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