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Wie stehen Schweizer und Österreicher zu Bayern und warum stürzt die CSU dort ab? Außerdem diskutieren wir, wie gut unsere Zoos sind.
An diesem Sonntag wählen die Bayern, es könnte dramatisch werden: Die CSU, die seit 60 Jahren regiert, könnte laut Umfragen auf unter 35 Prozent rutschen, die Grünen zweitstärkste Partei werden. Was ist da los? Und kann es sein, dass Bayern Österreich eigentlich näher ist als dem Rest Deutschlands?
Zweites Thema bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Die drei besten europäischen Zoos befinden sich in Wien, Berlin und Zürich. Das sagt zumindest ein neues Ranking. Also: Was ist so toll am Wiener Tierpark? Und ist nicht jeder Zoo eigentlich Tierquälerei?
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Ein Jahr Ehe für alle in Deutschland: die Schweiz ist noch nicht so weit und in Österreich wehrt sich die FPÖ mit skurrilen Mitteln. Und: Der Alpenwein wird besser.
Mehr als 10.000 homosexuelle Paare haben in Deutschland geheiratet, seit vor genau einem Jahr die Ehe für alle eingeführt wurde. Vor 25 Jahren sprachen einige Konservative noch von “Teufelsanbetung”, jetzt ist selbst die Mehrheit der Unionswähler dafür. In Österreich hingegen will die FPÖ die Ehe für alle noch verhindern, indem sie diese nur für die Paare reservieren will, die tatsächlich Kinder bekommen werden. Aber wie soll man das feststellen? Und wie weit ist eigentlich die konservative Schweiz in der Sache?
Zweites Thema bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Früher wurde der Wein in der Schweiz eher zum Fensterputzen benutzt, jetzt ist er endlich trinkbar. Weil es wärmer ist, werden die Weinernten in den Alpen besser. Aber ist das Gehabe und die Auskennerei mit Wein eigentlich noch angemessen?
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Wie unterscheidet sich die Literatur der Alpenländer? Und: Schweizer Journalisten als Abgeordnete, boomende FPÖ-Medien in Österreich: Wie parteiisch ist der Journalismus?
Eine besondere Folge “Servus. Grüezi. Hallo.“: Beim Tag der ZEIT haben wir erstmals vor Publikum aufgenommen und hatten gleich noch einen Gast dabei.
Die Themen: der Boom von parteiischen Medien in Österreich. Portale wie “unzensuriert.at” machen die Stimmung, die die rechtspopulistische FPÖ dann in Stimmen umwandelt. Die Partei dankt es mit Anzeigen. So ist es in Österreich längst normal, dass viele Medien klar einzelnen Parteien zugeordnet werden können. In der Schweiz war es lange sogar erwünscht, dass Journalisten auch Politik machen. Und in Deutschland? Wir diskutieren, wie parteiisch Journalismus sein sollte.
Unser zweites Thema: Transalpine Literatur. Mit der Autorin Verena Roßbacher, geboren in Österreich, aufgewachsen in der Schweiz und nun wohnhaft in Berlin, sprechen wir darüber, was eigentlich österreichische von deutscher oder Schweizer Literatur unterscheidet. Ist Thomas Bernhard typisch für Österreich? Oder ist das Quatsch und eine Unterscheidung innerhalb der deutschsprachigen Literatur unmöglich?
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Mehrere Untersuchungsausschüsse beschäftigen sich in Österreich mit Korruption, in der Schweiz sieht man das etwas lockerer. Und: die Seestreitkräfte der Alpenländer.
Ein früherer Finanzminister vor Gericht und zwei parlamentarische Untersuchungssauschüsse: einer zum dubiosen Kauf von Eurofighter-Jets und einer über eine Razzia beim Verfassungsschutz. In Österreich werden mal wieder Ungereimtheiten der politischen Klasse unter die Lupe genommen – von möglicher Korruption bis zu Umfärbeaktionen im Sicherheitsapparat. In der Schweiz hingegen kann man mit Geld in der Politik so ziemlich alles tun, was man will.
Zweites Thema bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Das Verhältnis der Binnenländer Schweiz und Österreich zum Meer. Sie sind ja weit weg, aber darauf angewiesen. Wie lösen sie das? Außerdem Details zu den Seestreitkräften auf dem Bodensee. Ja, im Ernst, die gibt es.
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Wie halten es unsere Länder eigentlich mit China, der neuen Supermacht? Und: Die Deutschen gelten als penible Mülltrenner, dabei sind die Eidgenossen noch pedantischer.
In Europa grassiert ein Chinahype, alle wollen Geschäfte mit Peking machen – doch keiner weiß so recht, wie. Die Österreicher sind kurzerhand mit der “größten Delegation aller Zeiten” dorthin aufgebrochen, wollen die Seidenstraße bis nach Wien führen und haben dabei wenig Sicherheitsbedenken. In der Schweiz sind chinesische Investoren indes schon sehr aktiv, 60 Milliarden Euro haben seit 2005 im Land investiert. Alles gut demnach?
Das zweite Thema diese Woche bei Servus. Grüezi. Hallo.: Der Müll. In der Schweiz drohen horrende Strafen – und zwar nicht nur für das falsche Trennen von Abfall, sondern auch, wer etwa sein Altpapier nicht fachgerecht bündelt. In Wien sind dafür Mitarbeiter der Müllabfuhr Respektspersonen - und das hat Auswirkungen bis auf den innerstädtischen Verkehr.
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Haben Österreich und die Schweiz eigentlich auch ein Problem mit gewaltbereiten Rechtsradikalen? Und: Was Ausländer in unseren Ländern mögen und was nicht.
Der Erfolg rechtspopulistischer Parteien führt dazu, dass weniger gewaltbereite Rechtsradikale auf die Straßen gehen: Diese steile These vertreten österreichische Politikwissenschaftler, um zu erklären, warum es dort weniger Naziaufmärsche gibt als in Deutschland. Gilt das auch für die Schweiz? Und was würde das für Deutschland heißen?
Außerdem bei "Servus. Grüezi. Hallo.": Wien ist die zweitunfreundlichste Stadt der Welt, sagen Expats. Warum eigentlich? Und wie verändern Ausländer, die zum Arbeiten kommen, die Schweiz und Deutschland?
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Deutschland kriegt endlich ein Einwanderungsgesetz – brauchen Österreich und die Schweiz auch eins? Und: warum die Alpenländer ihre Nazivergangenheit lange verdrängten.
Deutschland ist ein Einwanderungsland! Nach Jahren des Leugnens sieht auch die Union in Deutschland ein, dass es ein Einwanderungsgesetz braucht, das ausländische Fachkräfte ins Land holt. Denn die boomende Wirtschaft ist darauf angewiesen. Geht das, ohne dass gleich wieder die Sorgen vor illegaler Masseneinwanderung hochkochen? Was steht drin? Und wie attraktiv sind eigentlich die Schweiz und Österreich für Ausländer auf Jobsuche?
Zweites Thema bei "Servus. Grüezi. Hallo.": Vor genau 20 Jahren hat die Schweiz sich in der Meili-Affäre erstmals ausgiebig mit der eigenen Rolle im Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Warum hat das so lange gedauert? Auch Österreich war ja jahrzehntelang vor allem damit beschäftigt zu betonen, dass Hitler zwar bei ihnen geboren, aber erst in Deutschland groß wurde. Und: War die Vergangenheitsbewältigung in Deutschland wirklich vorbildlich?
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Was haben deutsche Linke und Schweizer Gewerkschaften plötzlich gegen die EU? Außerdem: wie deutsches Fernsehen die Alpen dominiert.
Sahra Wagenknecht will in Deutschland eine neue politische Bewegung starten und setzt dafür lieber auf starke Nationen statt auf eine Stärkung der EU – denn die sei ein Vehikel des Neoliberalismus. Auch in den anderen Alpenländern verabschieden sich manche Linke von der Vorstellung, dass internationale Kooperationen immer besser sind als nationale Alleingänge. Wie kommts? Und haben sie in manchem gar recht?
Außerdem bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: welche Rolle ausländisches Fernsehen in unseren Ländern spielt. Von der feierlichen Eurovision-Hymne bis zum länderübergreifenden "Tatort". Und warum die Schweizer und Österreicher eigentlich kein mächtiges Privatfernsehen haben.
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Soll jeder ein Jahr für die Gesellschaft arbeiten müssen? Wir streiten über Dienstpflicht und Wehrpflicht und erzählen, wie wir uns vor der Armee gedrückt haben.
2011 wurde die Wehrpflicht in Deutschland abgeschafft. Jetzt diskutiert die CDU wieder, ob junge Menschen dazu verpflichtet werden sollen, ein Jahr zu dienen, entweder in der Armee oder im sozialen Bereich. Ist das Zwangsarbeit oder hilft es dem Zusammenhalt? Und wie geht es Österreich und der Schweiz mit ihrer Wehrpflicht?
Zweites Thema bei "Servus. Grüezi. Hallo.": Wer genau wählt eigentlich FPÖ, SVP und AfD? Und hilft es irgendwas, diese Wähler nach soziodemografischen Kriterien zu sortieren, oder geht es bei diesen Parteien um ganz anderes?
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Spielt die Zeit gegen die rechten Parteien in der Schweiz, Deutschland und Österreich? Außerdem: Auch Österreicher dürfen jetzt rasen!
Steile These: Weil die Schweiz immer städtischer wird und die Schweizer immer gebildeter, wird es die nationalkonservative SVP immer schwerer haben. Stimmt das oder ist das naiv? Wir diskutieren darüber, ob der gesellschaftliche Wandel rechten Parteien mittelfristig schaden wird.
Zweites Thema bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Auch in Österreich darf man jetzt 140 fahren! Zwar nur auf einem Testabschnitt der Autobahn, aber immerhin. Die Deutschen können darüber nur lachen, hier wird man mit langsamen 140 per Lichthupe auf die rechte Spur verbannt. Woher kommt diese deutsche Raserei und warum sind viele so unzugänglich für die vielen guten Argumente für ein Tempolimit?
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