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Der IKEA-Effekt (und das heißt wirklich so) beschreibt das Phänomen, dass die Wertschätzung für einen Gegenstand oder ein Erlebnis steigt, wenn man Mühe, Anstrengung oder Kosten investiert hat. Das selbst zusammengebaute Möbelstück erscheint also subjektiv wertvoller als dasselbe Möbel, das vollständig montiert geliefert wurde. Judith Balzukat, M. Sc. und Prof. Erb besprechen im Video, wie es zu diesem Phänomen kommt und wo seine Grenzen liegen.
Würden Sie einen Löffel wiederverwenden, der in der Toilettenschüssel gelandet war? Ist ein Malerpinsel besonders wertvoll, wenn man weiß, dass ihn Pablo Picasso benutz hat? Wissenschaftlich ausgedrückt: Ein beliebiger Gegenstand, der mit einem anderen Objekt eng assoziiert ist, übernimmt die Valenz dieses Objekts. Auf der Grundlage der "Ansteckungsheuristik" verändert sich so das Urteil über diesen Gegenstand. Die Ansteckungsheuristik beeinflusst Urteile auch über Menschen und bezieht nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft eines Objekts mit ein. Das Gespräch zwischen Judith Balzukat, M. Sc. und Prof. Erb beinhaltet weitere Beispiele aus dem Alltag und eine nähere Erklärung zur Ansteckungsheuristik. Anwendungsbeispiele für den Alltag finden sich am Ende des Videos.
Wer psychologische Forschung verstehen möchte, benötigt auch methodische Grundkenntnisse. Zwei Begriffe, die häufig verwechselt werden, lauten Moderator- und Mediatorvariable. Im Video erklären Prof. Erb und Judith Balzukat, M. Sc., was mit Moderatoren und Mediatoren gmeint ist, und wie diese Begriffe korrekt verwendet werden.
Fokussieren wir allzu oft auf das Negative und vernachlässigen das Positive im Leben? Prof. Erb sagt im Interview mit Judith Balzukat, M. Sc.: Ja, das Negative berührt Menschen stark und beeinflusst ihr Denken, Urteilen und Handeln mehr als das Positive, nicht nur in den Medien. Warum ist das so? Ist die Negativitätsverzerrung angeboren oder gelernt? Und was kann man dagegen tun, wenn immer nur die Sorgen plagen? Dieses Video zur Negativitätsverzerrung gibt darauf die Antworten.
Menschen unterscheiden sich danach, wie sehr sie motiviert sind, Kontrolle über andere Menschen auszuüben. Im Video unterscheiden Judith Balzukat, M. Sc. und Prof. Erb zwischen der Hoffnung auf Macht und der Furcht vor Machtverlust, beschreiben, in welchen Berufen hoch machtmotivierte Menschen eher anzutreffen sind, und sprechen am Ende des Videos über die Unterschiede im Machtmotiv zwischen Frauen und Männern.
Gruppenpolarisierung bedeutet, dass Individuen innerhalb einer Gruppe extremere Einstellungen entwickeln, als außerhalb einer Gruppe. In der Folge fallen Gruppenentscheidungen extrem, z. B. besonders riskant aus. Dieses Phänomen hat im Alltag, aber besonders in der Politik in Parteigremien, Untersuchungsausschüssen und Kabinettssitzungen eine große Bedeutung. Prof. Erb erklärt im Gespräch mit Judith Balzukat, M. Sc., welche Mechanismen zur Gruppenpolarisierung beitragen, und wie es gelingen kann, negative Konsequenzen der Gruppenpolarisierung zu reduzieren.
Beim Self-Monitoring unterscheiden sich Menschen danach, inwieweit sie ihr eigenes Verhalten an gegebene Situationen anpassen. Hohe Selbstüberwachung führt dazu, dass Menschen sich darauf einstellen, was Andere von ihnen in einer speziellen Situation erwarten. Bei niedriger Selbstüberwachung wird dagegen eher Verhalten gezeigt, das den eigenen Standards und dem eigenen Selbstbild entspricht. Was noch hinter Self-Monitoring steckt, besprechen Judith Balzukat, M. Sc. und Prof. Erb in diesem Video.
Laut der Kontakthypothese können Vorurteile abgebaut werden, wenn persönlicher Kontakt zwischen Mitgliedern unterschiedlichen Gruppen hergestellt wird. Menschen, die z. B. glauben, Professorinnen und Professoren wären zerstreut, können dieses Vorurteil loswerden, indem sie ein Mitglied dieser Gruppe persönlich kennenlernen. Jedoch ist dieser Effekt von einer Reihe von Bedingungen abhängig. Diese Bedingungen erläutert Prof. Erb im Gespräch mit Judith Balzkat, M. Sc.
Operante Konditionierung bedeutet, dass sich bei Menschen oder Tieren die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens verändert, je nachdem ob dieses Verhalten belohnt oder bestraft wird. Tierdressur funktioniert nach diesem Lernprinzip, beim Menschen aber auch der Aberglaube. Welche Bedeutung operante Konditionierung für das Verhalten von Menschen hat, besprechen Judith Balzukat, M. Sc. und Prof. Erb in diesem Video.
Klassische Konditionierung - ein einfaches Lernprinzip, das bei genauerem Hinsehen doch nicht so simple ist, wie es auf den ersten Augenblick scheint. Im Gespräch mit Judith Balzukat, M. Sc. erklärt Prof. Erb Begriffe wie Reizgeneralisierung, Extinktion, Diskriminationslernen, Kontiguität usw. und präsentiert Beispiele dazu, wie auch Menschen klassisch konditioniert werden können.
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