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Stell dir vor, du bist im Auto auf der Autobahn unterwegs. Und dann: Vollsperrung. Du stehst im Stau. Und du hast keine Ahnung, wie lange das dauert. Was geschieht mit dir? Bist du noch ok? Und die anderen?
Christin berichtet von einem solchen Erlebnis. Im Gespräch mit Jürg geht es dann um die Haltungen – sich selbst und anderen Menschen gegenüber. Bin ich ok? Sind die anderen ok? Der Begriff Ok bezieht sich auf die grundsätzliche Akzeptanz, unabhängig vom Verhalten.
Zu welcher Nicht-Ok-Haltung neigst du, wenn Schwierigkeiten auftauchen? Und wie gelingt es dir, wieder in die Ok-Haltung zu wechseln?
Wer kennt sie nicht, die kleinen (und manchmal auch grossen) Dramen, die sich im Alltag abspielen. In der Transaktionsanalyse sprechen wir in diesem Zusammenhang von Spielen. Darüber sprechen Christin und Jürg heute. Den Fokus legen sie dabei auf das Dramadreieck – ein Modell, das hilfreich ist, um solche Spiele zu erkennen und zu analysieren.
Jürg Bolliger hat vor kurzem das Dramadreieck in einem Webinar behandelt.
Welche Erfahrungen hast du mit Spielen und dem Dramadreieck gemacht? Oder hast du Fragen oder sonstige Anmerkungen? Nutze die Kommentarfunktion!
Christin und Jürg unterhalten sich über Ich-Zustände. Der Fokus liegt dabei auf dem Funktionsmodell, welches beschreibt, wie sich Ich-Zustände äussern.
Ich-Zustände sind kohärente Gedanken- und Gefühlssysteme, die durch entsprechende Verhaltensmuster zum Ausdruck gebracht werden.
Johann Schneider:
Jürg Bolliger:
Jürg bringt Christin ein Exemplar seines Romans Sei stark! mit. Er erzählt vom Protagonisten, welcher in seiner Kindheit mitbekommen hat, immer stark sein zu müssen. Als heute erwachsener Mann hat er Schwierigkeiten damit, Schwäche zu zeigen – vor allem in Stressmomenten. Auch zu seinen Gefühlen hat er wenig Kontakt.
In der Transaktionsanalyse wird dieses „Phänomen“ als Antreiber bezeichnet. Das weitere Gespräch zwischen Christin und Jürg dreht sich dann um die fünf Antreiber, wie sie Stress verstärken und über ihre die positiven Aspekte.
Was geschieht, wenn du der Kassiererin im Lidl ein Kompliment für ihre Augen machst? Nach der letzten Episode zum Thema Strokes hat Jürg das gemacht. Er erzählt Christin davon und auch von der Reaktion der Kassiererin. Das Gespräch dreht sich dann wie bereits letztes mal um Strokes. Christin und Jürg erklären unter anderem auch, weshalb sie den englischen Begriff „Stroke“ verwenden und nicht eine deutsche Übersetzung, z. B. Streicheleinheit oder Zuwendung.
Im Gespräch fällt der Begriff „Plastikstroke“. Damit sind Komplimente gemeint, die nicht aufrichtig sind und daher auch als nicht echt (Plastik) empfunden werden.
Christin erzählt von einem Feedback-Seminar, das sie geleitet hat. Dabei hat sie festgestellt, dass oft Schwierigkeiten darin bestehen, Lob zu geben und anzunehmen. Im Gespräch mit Jürg geht es daraufhin um verschiedene Arten von Strokes (siehe unten). Als Stroke wird in der Transaktionsanalyse jede Form von Zuwendung bezeichnet.
Blogbeitrag von Jürg Bolliger zum Thema Strokes:
Jürg ist mit der Bahn zu Christin nach Karlsruhe gereist. Er berichtet, wie er wieder einmal erlebt hat, das Mitreisende im gut besetzten Zug ihre Tasche auf dem Sitzplatz neben sich deponiert haben. Das Gespräch führt zu den Ich-Zuständen (siehe unten). Dieses Modell aus der Transaktionsanalyse bietet die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie man sich in solchen Situationen verhalten kann.
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