Wahlkreis Ost - Der Politik-Podcast aus Leipzig

Wahlkreis Ost - Der Politik-Podcast aus Leipzig

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Wahlkreis Ost - Der Politik-Podcast aus Leipzig episodes

  • Was würde ein AfD-Ministerpräsident ändern, Herr Siegmund?
    Im September steht Sachsen-Anhalt vor einer Richtungswahl. Ulrich Siegmund ist Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl und möchte Ministerpräsident werden. In dieser Folge ist er zu Gast im Podcast. Malte Pieper spricht mit ihm zunächst über den geplanten Wechsel in der Landesregierung. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) will sein Amt an den Wirtschaftsminister Sven Schulze abgeben, der CDU-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl ist. Siegmund wirft Haseloff vor, damit ein Versprechen zu brechen. Außerdem geht es um die berufliche und politische Laufbahn von Ulrich Siegmund, sein Wirken als Unternehmer, um Düfte und die politische Ausrichtung der AfD, die vom Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird. Siegmund kritisiert das und wirft dem Verfassungsschutz vor, eine politisch gesteuerte Behörde zu sein.


    Hinweis: Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wollen wir mit den beiden aussichtsreichsten Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten sprechen. In dieser Ausgabe ist Ulrich Siegmund von der AfD zu Gast. Außerdem haben wir Sven Schulze von der CDU angefragt.


    Podcast-Tipp: MDR Investigativ – Hinter der Recherche
    https://1.ard.de/mdrinvestigativ_hinterderrecherche


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    44 min
  • Der "dunkle Parabelritter" über Haseloff, die AfD und dunkle Zeiten
    Es ist ein riskantes Manöver und ein politisches Beben: Reiner Haseloff will sich nun doch noch schon vor der Landtagswahl als Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt zurückziehen. Sven Schulze - CDU-Landeschef, Wirtschaftsminister und Spitzenkandidat für die Wahl - soll ihm nachfolgen und so eine bessere Ausgangsposition bekommen. Kann das aufgehen?


    Darüber spricht Malte Pieper in dieser Folge mit Focus-Chefreporterin Anja Maier und mit Alexander Prinz. Er erklärt als "dunkler Parabelritter" jede Woche bei Youtube jungen Menschen Politik und Gesellschaft. Und das sehr erfolgreich mit jeweils Hunderttausenden Zugriffen. Der 31-Jährige sieht Haseloffs Vorgehen kritisch, vor allem den späten Wechsel von Haseloff zu Schulz. Das sei "ein wahnsinniger Fehler, den ich nicht nachvollziehen kann." Schulze habe einige Schwierigkeiten, zum Beispiel: "Niemand kennt diesen Mann", so Prinz. Damit sei er unter den Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt aber auch nicht alleine. Im Weiteren geht es um die Stärke der AfD, die Schwäche der anderen Parteien, dunkle Zeiten und etwas Zuversicht.


    Podcast-Tipp: 15 Minuten - der tagesschau-Podcast https://1.ard.de/15Minuten


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    54 min
  • Kanzler Merz: Zwischen Fettnäpfchen und Krisendiplomatie
    Wer hat in diesem Jahr politisch geliefert und wer nicht? Wer darf sich als Gewinner fühlen und wer steht schlechter da? Darüber diskutieren Malte Pieper und Focus-Chefreporterin Anja Maier mit dem Politikwissenschaftler Oliver Lembke. Es geht um Kanzler Merz, den Fettnäpfchenfinder des Jahres, und um das Hoch der AfD. Außerdem sprechen wir kurz über Parteien und Politiker, die quasi erledigt sind. Andere sind noch in Amt und Würden und man fragt sich: Warum eigentlich? Eines ist klar: Die Welt ist im Wandel, die Aussichten düster. Nur in der deutschen Politik scheint das noch nicht so richtig angekommen zu sein. Da wird weiter gewerkelt wie bisher. Zum Schluss des Podcasts gehen wir der Frage nach, was 2026 besser werden wird.


    Podcast-Tipp: Ungebremst – Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt - https://1.ard.de/ungebremst

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    56 min
  • Podcast-Tipp: Ungebremst – Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt
    Am 20. Dezember 2024 rast Taleb A. mit einem Auto über den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Er tötet sechs Menschen: fünf Frauen und einen 9-jährigen Jungen. Fast 350 Menschen werden verletzt, zum Teil extrem schwer. Dazu kommen unfassbar viele seelisch Verletzte. Traumatisierte. Eine einzelne Gewalttat mit so vielen Betroffenen hat es in Deutschland noch nicht gegeben: Es sind mehr als 1.600 Menschen. Sie sind Augenzeugen, Ersthelfer, Verletzte und Hinterbliebene. Die Zahl der Opfer ist so groß, dass ein neuer Gerichtssaal gebaut werden muss. Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt hat ganz Deutschland erschüttert. Wie konnte es dazu kommen, dass der Täter so ungebremst über den Markt fahren konnte? Hätte der Anschlag verhindert werden können? Und warum übernimmt niemand Verantwortung? Und vor allem: Wie geht es den Opfern heute? Diesen Fragen gehen wir im fünfteiligen MDR-Podcast “Ungebremst – Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt” nach. Im Podcast erzählt unter anderem ein Elternpaar davon, wie sie mit ihrem Kind von dem Auto erfasst und schwer verletzt wurden. Wir haben den Polizisten interviewt, der Taleb A. alleine gestoppt hat. Außerdem kommt eine Notärztin zu Wort, die zu den Ersthelfern gehörte und an der Triage vor Ort beteiligt war. Und viele Menschen mehr, für die seit dem 20. Dezember 2024 nichts mehr ist wie zuvor.


    Den Podcast gibt es in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. Hier gelangt Ihr direkt dorthin: https://1.ard.de/ungebremst
    4 min
  • Die zwei Gesichter des BSW
    Vor einem Jahr sind drei neue Landesregierungen in Ostdeutschland an den Start gegangen: in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Zweimal ging das BSW in Regierungsverantwortung. Die Bilanz nach einem Jahr könnte aber unterschiedlicher kaum sein. Darüber sprechen Malte Pieper und Focus-Chefreporterin Anja Maier in dieser Folge mit zwei Menschen, die es wissen müssen. Der MDR-Reporter Ulli Sondermann-Becker berichtet aus Thüringen, Thomas Bittner für den rbb aus Brandenburg.


    Gerade in Brandenburg ist die Lage derzeit angespannt, denn die SPD hat es laut Bittner nicht mit einem, sondern mit drei BSWs zu tun. Und Ministerpräsident Dietmar Woidke schaue nur zu. Es könne gut sein, dass es bald eine andere Landesregierung in Brandenburg gebe. Was er damit meint, erklärt Bittner im Podcast. In Thüringen regiert das BSW laut Sondermann-Becker geradezu pragmatisch und mit Freude am Mitregieren. Die Verhältnisse seien gefühlt stabiler als in Brandenburg und das obwohl die Landesregierung in Thüringen keine eigene Mehrheit habe. Das liege auch daran, dass der Ministerpräsident Mario Voigt von der CDU hier ganz anders vorgehe als Woidke in Brandenburg.


    Podcast-Tipp: Sachsen-Politik-Podcast - https://www.ardaudiothek.de/sendung/sachsen-politik-podcast/urn:ard:show:82e44354dca7f04e/


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    55 min
  • Wie Merz als Kanzler an sich selbst scheitert
    Die Bundesregierung wandelt in diesen Tagen auf den Spuren der Ampel. Die Parteien scheinen sich wenig bis nichts zu gönnen. Der Kanzler macht keine gute Figur, poltert immer wieder und stößt viele vor den Kopf. Zuletzt ein ganzes Land, Brasilien. Und die Probleme hierzulande werden scheinbar nicht angegangen. Wenn Focus-Chefreporterin Anja Maier auf den Zustand der Bundesregierung schaut, bekommt sie Bauchschmerzen. "Ich wünsche mir mehr Ernsthaftigkeit", sagt sie.


    Wie es um die Koalition steht, darüber sprechen Malte Pieper und Anja Maier mit zwei Menschen, die in der Koalition zu Hause sind. Zu Gast sind Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) und die Bundestagsabgeordnete Kathrin Michel (SPD), die in Sachsen Landesvorsitzende ihrer Partei ist. Michel sieht das Agieren von Merz kritisch. Und sie sieht negative Parallelen zu seinem Vorgänger Scholz. In der aktuellen Koalition zwischen CDU, CSU und SPD gehe es vielen zuerst um sich und nicht um das Verbindende. Und so sei die Kritik vieler Menschen an der Politik insgesamt durchaus gerechtfertigt: "Wir haben viele Sachen auf den Weg gebracht, aber sie kommen bei den Menschen nicht an […], weil wir halt uns auf allerhöchster Ebene ein Psychodrama liefern." Michel sagt auch, bei dem aktuellen Rentenstreit stehe enorm viel auf dem Spiel. Auch der Unionspolitiker Sepp Müller kann die Kritik an der Bundesregierung verstehen. Es gehe zu langsam mit Reformen und die Wirtschaft sei in Schwierigkeiten. Trotzdem sieht er die Arbeit der Bundesregierung etwas positiver als Michel.


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    51 min
  • BSW und Wagenknecht am Ende?
    Das BSW durchlebt schwierige Zeiten. In bundesweiten Umfragen liegt es verlässlich unter fünf Prozent und die Strahlkraft der Parteigründerin Sahra Wagenknecht hat nachgelassen. Braucht es das BSW noch? Und wenn ja, warum? Darüber sprechen Malte Pieper und Focus-Chefreporterin Anja Maier mit Katja Wolf. Sie ist Co-Vorsitzende des BSW in Thüringen, Finanzministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin. "Das BSW ist im Moment in einer schwierigen Situation", gibt Wolf zu. Für die Zukunft sei sie dennoch optimistisch, denn die Partei habe ein gutes Programm und fülle eine Lücke.


    Ausführlich geht es auch um konkrete BSW-Politik in Thüringen, wo das Bündnis mitregiert. Wir sprechen mit Wolf über Investitionen in Krisenzeiten. Die BSW-Politikerin erklärt, warum aus ihrer Sicht selbst bei einem Landeshaushalt von 14 Milliarden Euro wenig Spielraum zum Sparen und Investieren bleibt. Und warum sie neue Schulden durchaus für gerechtfertigt hält, auch mit Blick auf jüngere Generationen, die sie irgendwann zurückzahlen müssen. Außerdem geht es um das Verhältnis des BSW zur AfD.


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    53 min
  • Merz, das Stadtbild und die AfD
    Man kann den Eindruck gewinnen, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kein Fettnäpfchen scheut. Mit seiner migrationskritischen "Stadtbild"-Aussage hat er viele Menschen gegen sich aufgebracht. Die Kritik daran konterte er mit einer weiteren umstrittenen Aussage darüber, wie die Töchter in diesem Land denken. Darüber sprechen Malte Pieper und Focus-Chefreporterin Anja Maier in dieser Folge mit Götz Ulrich (CDU). Ulrich ist Landrat des Burgenlandkreises und Vizepräsident des Deutschen Landkreistages. Ihn stört an der aktuellen Debatte, dass im ganzen Land Tage und Wochen über einige wenige Sätze debattiert werde. Hinter alldem steht aber eine wichtige Frage: Wie verhält sich die Union zur AfD? Abgrenzung, partielle Zusammenarbeit, irgendwann gar eine gemeinsame Regierungsbildung? Das alles kann man zusammenfassen unter dem Schlagwort Brandmauer-Debatte. Außerdem geht es um das Vertrauen in die Politik, die Kompliziertheit demokratischer Prozesse und die vermeintlich einfachen Antworten der AfD.


    Podcast-Tipp: Hateland - https://www.ardaudiothek.de/sendung/hateland/urn:ard:show:7ae4f72cbe4a75e2/


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    1 hr 14 min
  • Warum Hendrik Bolz die Einheit auf gutem Wege sieht
    35 Jahre ist Deutschland wiedervereinigt, der Weg zur echten Einheit gleicht einer langen und anstrengenden Paartherapie, findet Hendrik Bolz. Und es gebe Fortschritte. Mit dem Musiker, Autor und Podcaster sprechen wir darüber, wo wir stehen. Es geht zunächst um die 90er und die Nullerjahre und den grassierenden Extremismus damals. Wie es erst cool war, ein Neonazi zu sein und dann irgendwann nicht mehr. Und wie vergleichbar das mit der heutigen Zeit ist, in der Rechtspopulisten und -extremisten auf dem Vormarsch sind. Bolz will die Demokratie nicht abschreiben. Und auch seine Bilanz zur Einheit fällt nicht so schlecht aus. Bei der „Paartherapie“ von Ost und West habe es zunächst viel Streit und Ablehnung gegeben. Inzwischen gebe es ruhigere Töne und mehr gegenseitiges Interesse. „Wir sind ein Land und gerade in den letzten Jahren sehr viel weitergekommen, habe ich das Gefühl.“, so Bolz. Der Blick auf die jeweils andere Seite sei liebenswerter geworden. Anja Maier sieht es etwas anders. Und Malte Pieper kommt aus westsozialisierter Perspektive nicht um einen kritischen Blick herum. Und am Ende geht es darum, was Friedrich Merz mal über den Osten sagen sollte.


    Podcast-Tipps:


    - Springerstiefel mit Hendrik Bolz - https://www.ardaudiothek.de/sendung/springerstiefel-die-90er-sind-zurueck/urn:ard:show:378e808e3974be65/


    - DNA des Ostens mit Anna Thalbach - https://1.ard.de/dna-des-ostens


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    55 min
  • Wo der Westen ziemlich ostig ist
    In dieser Folge sprechen wir über Wut. Die Wut vieler Menschen, wenn es um Politiker, Politik und gefühltes Regierungsversagen geht. Mit wem ginge das besser als mit Matthias Schmidt? Der Grimme-Preis-prämierte Filmautor hat die "Wut-Trilogie" gemacht, er hat Menschen in Ost und West zugehört, die mit der aktuellen Lage in Deutschland ziemlich unzufrieden sind. Gerade erscheint die dritte Dokumentation der Reihe. Sie blickt auf Orte im Westen, die von Strukturwandel und Landflucht gezeichnet sind. Die Menschen fühlen sich abgehängt. Sie sind damit vielen Landsleuten im Osten ziemlich ähnlich. Schmidt findet es bemerkenswert, dass die Reaktionen darauf oft ähnlich sind, in einem entscheidenden Punkt aber nicht. Und Schmidt sagt: "Ich glaube, dass wir uns in vielen Dingen viel näher sind, als man gemeinhin denkt."


    Links:


    - Reportage: Wut. Jetzt fahren wir in den Westen - https://www.ardmediathek.de/film/wut-jetzt-fahren-wir-in-den-westen/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kZXJlaWhlbi8wYWRhOGZmYy1mMjMyLTQxZTAtYmJhMy1jMDA0YjNmMzdhMTcvcHJvZ3JhbS01MzIwODgtNTExOTk2


    - Beitrag über die Debatte um Schulassistenten: https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/interview/audio-schulassistenten-sachsen-100.html


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    36 min

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