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Seit Jahrzehnten befinden sich Aserbaidschan und Armenien im Konflikt um die Region Bergkarabach. In der Nacht zum Dienstag aber hat Aserbaidschan armenische Dörfer und Städte angegriffen, die unumstritten Teil Armeniens sind. Im Was-Jetzt?-Update spricht die ZEIT-Redakteurin Laura Cwiertnia über die Hintergründe.
Außerdem im Update:
Wegen Mordes in einer Tankstelle in Idar-Oberstein wurde der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt.
Auf dem Arbeitgebertag hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) versichert, dass die Stromversorgung im Winter gesichert sei.
Was noch? Der französische Regisseur Jean-Luc Godard ist gestorben.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Mounia Meiborg, Jannis Carmesin
Mitarbeit: Alma Dewerny
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Kaukasus: Aserbaidschan greift armenische Grenzstädte an
Tödlicher Maskenstreit: Lebenslange Haft in Prozess um Tankstellenmord von Idar-Oberstein
Mord in Idar-Oberstein: Erschossen wegen eines Stücks Stoff
Energiekrise: Scholz erwartet komplette Unabhängigkeit von russischem Gas Ende 2023
Jean-Luc Godard: Der Bilder-Revolutionär
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Als wäre Europa mit der russischen Invasion der Ukraine nicht schon kriegsversehrt genug, schlägt seit mehreren Wochen auch noch der türkische Präsident die Kriegstrommel – zumindest verbal. Bereits zweimal rief Recep Tayyip Erdoğan in Richtung Griechenland: "Eines Nachts können wir kommen!" Marion Sendker, die in Istanbul als Korrespondentin arbeitet, sieht hinter den Drohgebärden besonders innenpolitische Motive. Was könnte von den hausgemachten Problemen besser ablenken als etwas nationalistischer Furor?
Wer in Deutschland ein Eigenheim besitzt, denkt vielleicht über eine Solaranlage für das Dach nach. Doch rechtliche und technische Hürden verkomplizieren den Einbau von Solarmodulen. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE, hat sich genauer mit der Thematik beschäftigt und erklärt im Podcast, wo der Gesetzgeber nachbessern könnte.
Und sonst so? Kleiner Kopf, doch viel dahinter – das Vogelhirn arbeitet besonders energiesparend.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Leon Holly, Mathias Peer
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Erdoğan und Griechenland: Was die Türkei stolz macht, ist ein Albtraum für Griechenland
Türkei und Griechenland: "Hey, Grieche, schau dir mal die Geschichte an"
Fotovoltaikanlagen: Unter Starkstrom
Christian Bruch: "Wir müssen uns wappnen"
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Die Schweiz wird ihr Endlager für Atommüll in Nördlich Lägern bauen – und damit nahe der deutschen Grenze. Sarah Jäggi berichtet für die ZEIT aus der Schweiz. Im "Was Jetzt?"-Update erklärt sie, warum sich für diesen Standort entschieden wurde.
Nach der Wahl in Schweden liegen das linke Regierungsbündnis und die rechten Oppositionsparteien fast gleichauf. Die Regierungsbildung könnte schwierig werden, erklärt im Update Ricarda Richter, Redakteurin von ZEIT ONLINE.
Außerdem im Podcast: Der israelische Regierungschef Jair Lapid hat sich heute mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) getroffen.
Was noch? Qeqertaq Avannarleq, die nördlichste Insel der Welt, ist doch nur ein Eisberg.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Alma Dewerny
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Weitere Links zur Folge:
Grenze zu Deutschland: Schweiz erklärt Standort für Atommülllager mit geologischen Gründen
Wahl in Schweden: Sieg der Rechten
Parlamentswahlen in Schweden: Linkes und konservatives Lager bei Wahl in Schweden nahezu gleichauf
Elizabeth II: Leichenwagen der Queen erreicht Edinburgh
Was noch: Doch nur ein Eisberg
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Seit rund einer Woche erobert die Ukraine im Nordosten überraschend schnell Land zurück. Der freie Autor für Sicherheitspolitik, Thomas Wiegold, erklärt, warum das der Ukraine gelingt und ob der Wendepunkt des Krieges gekommen ist.
Vor zehn Jahren ging Tinder an den Start. Henrik Oerding aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE berichtet, wie Tinder das Liebesleben verändert hat – auch von Menschen, die gar nicht online daten.
Und sonst so? Warum manche Sprachen schwerer zu lernen sind als andere.
Weitere Links zur Folge:
Ukraine-Krieg: Das Momentum liegt jetzt bei der Ukraine
Ukraine-Karte aktuell: Russische Truppen fliehen vor drohender Einkesselung
Zehn Jahre Tinder: Matchen wir noch?
Linguistik: Welche Sprachen sind leicht zu lernen?
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Zwei Tage lang kam die CDU in Hannover zusammen, um über verschiedene parteipolitische Themen zu diskutieren. Auf dem Parteitag haben die Delegierten schließlich eine Grundwertecharta verabschiedet, mit der sich die Partei auf ihre Grundüberzeugungen besinnen will. Zudem beschloss die CDU die Forderung nach einem verpflichtenden Gesellschaftsjahr. Nach jahrelangem Streit stimmte die Partei außerdem für eine schrittweise Einführung der Frauenquote. Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat den Parteitag mitverfolgt.
In Russland enden heute die Regionalwahlen. Drei Tage lang wurden in mehr als 80 Regionen örtliche Parlamente und Gouverneure gewählt, darunter auch in der Hauptstadt Moskau. Die Wahlen finden vor dem Hintergrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine statt. Kandidaten, die sich offen gegen den Krieg aussprachen, wurden von vornherein von der Abstimmung ausgeschlossen. Wir sprechen heute mit unserem außenpolitischen Korrespondenten Michael Thumann über das innenpolitische Ereignis und seine außenpolitische Wirkung.
Alles außer Putzen: "Promising Young Woman" wird als eine Art MeToo-Rachefilm bezeichnet und ist auf Amazon Prime verfügbar.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Larissa Kögl und Christina Felschen
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Weitere Links zur Folge:
Friedrich Merz: Schon Kanzler der Reserve?
Frauenquote in der CDU: Zur Quote gequält
Liveblog: Krieg in der Ukraine
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Wer mit offenen Augen durch Supermärkte und Einkaufsstraßen geht, kommt an Klimalabels seit einigen Jahren nur noch schwer vorbei: Sie schmücken Hautcremes, Sneaker oder Dosenthunfisch. Start-ups wie Großkonzerne werben mit Siegeln, die suggerieren, dass ihre Produkte "klimaneutral" hergestellt seien. Hinter diesen Labels steht eine boomende Branche aus Beratungsfirmen, die den Unternehmen gegen Gebühr einen grünen Anstrich verspricht, aber selbst weitgehend intransparent arbeitet.
Astrid Geisler, Redakteurin im Investigativteam von ZEIT ONLINE, und Hannah Knuth aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT wollten mehr über diese Firmen und ihre Arbeit herausfinden und haben sich in den vergangenen Monaten mit einem erfundenen Blumengeschäft bei mehreren Anbietern um Klimaneutral-Labels beworben.
Im Samstagsspezial des Nachrichtenpodcasts Was jetzt? mit Jannis Carmesin berichten die beiden von ihrer Recherche zum Geschäft mit der Klimakrise und unserem ökologischen Gewissen, an deren Ende klar ist: Damit die Labels dem Klima zugutekommen, statt ihm zu schaden, braucht es strenge Kontrollen und verbindliche Standards.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Mounia Meiborg
Recherche: Astrid Geisler, Hannah Knuth
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Transparenzhinweis: Die ZEIT-Verlagsgruppe lässt seit 2019 ihren Corporate Carbon Footprint auf der Basis des Greenhouse Gas Protocol von der Firma KlimAktiv berechnen. Der TÜV Rheinland hat im Sommer die Angaben für das Jahr 2021 zusätzlich überprüft und zertifiziert. Ziel der ZEIT-Verlagsgruppe ist es, bis 2025 klimaneutral zu werden, indem Treibhausgase vermieden, reduziert oder kompensiert werden.
Links zur Folge:
Klimalabel: Ein Strauß leerer Versprechen
Klimaneutralität: Ist das wirklich klimaneutral?
Greenwashing: Nur grün geschminkt?
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Nicht nur Großbritannien trauert um Queen Elizabeth II, die am Donnerstag gestorben ist. Weltweit nehmen Politiker und Politikerinnen Anteilnahme. Die freie Autorin für ZEIT ONLINE Meret Weber sagt jedoch: Die Queen stand auch für die Kolonialpolitik ihres Landes.
Der Gehaltsmonitor von ZEIT ONLINE zeigt, wo in Deutschland die Menschen, wie viel verdienen. Warum ist der Monitor wichtig und welche Erkenntnisse bringt er? Im Podcast spricht darüber David Gutensohn, Redakteur aus dem Arbeitsressort von ZEIT ONLINE.
Alles außer Putzen: Am Wochenende gilt das 5-Euro-Ticket, mit dem Filmfans überall günstig ins Kino kommen.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Alma Dewerny
Transparenzhinweis: Wir haben das Gespräch zur Queen nachträglich bearbeitet.
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Queen Elizabeth II: König Charles III. legt Trauerperiode für Royal Family fest
Tod von Queen Elizabeth II: So trauert die Welt
Gehaltsvergleich: Was man in Deutschland wo verdient
Alles außer Putzen: Das 5-Euro-Ticket für den Kinobesuch
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Es ist das Ende einer Ära: Queen Elizabeth II ist gestorben. Was geht mit ihr verloren? Und was folgt? Bettina Schulz berichtet für ZEIT ONLINE aus England.
Die US-Bundesstaaten Arizona und Texas schicken seit Monaten Busse voller Migrantinnen und Migranten in die Hauptstadt Washington, D. C. Deren Bürgermeisterin hat jetzt den Notstand ausgerufen.
Außerdem im Update: Die Energieministerinnen und -minister der EU-Länder haben sich dafür ausgesprochen, Zufallsgewinne von Stromerzeugern in der aktuellen Energiekrise zu begrenzen.
Was noch? Warum ein totgeglaubter Inder eine riesige Geburtstagsparty feierte.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Alma Dewerny
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Weitere Links zur Folge:
Queen Elizabeth II:"Es war totenstill, als die Nachricht kam"
Liveblog: Queen Elizabeth II: König Charles III. legt Trauerperiode für Royal Family fest
Thronfolger: Der neue britische König heißt King Charles III
USA: Behörden in Washington erklären wegen Bussen mit Migranten Notstand
Energiepreise: EU-Kommission will Übergewinne von Energiefirmen umverteilen
Was noch: Ein totgeglaubter Inder feiert eine riesige Geburtstagsparty
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Die CDU kommt am Freitag und Samstag für ihren 35. Parteitag zusammen. Obwohl das Land ächzt, scheint es der CDU vergleichsweise gut zu gehen: In den bundesweiten Umfragen liegt die Union seit Wochen vor den Regierungsparteien. Friedrich Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat das Hoch der CDU vor einiger Zeit mit dem "Merz-Effekt" erklärt.
Im Süden der Ukraine leben viele Zivilisten seit Monaten unter russischer Besatzungsherrschaft. Die Reporterin Olivia Kortas bringt das Vorgehen der russischen Besatzer auf die Formel "Mit Geld und Kabelbindern". Geld, da die Russen nun versuchen, sich die Loyalität der Ukrainer zu erkaufen. Und Kabelbinder, weil Gefangenschaft und Folter den Besatzern ebenfalls ein rechtes Mittel sind, um die Menschen zu brechen.
Und sonst so? Beim Mondfest in China werden teure Mondkuchen zum Luxus- und Statussymbol – der Kommunistischen Partei gefällt das nicht.
_Moderation und Produktion: Moses Fendel
_Mitarbeit: Leon Holly
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Weitere Links zur Folge:
CDU: Der Merz-Effekt
Friedrich Merz: Merz macht seine Partei nervös
Besetzte Gebiete in der Ukraine: Mit Geld und Kabelbindern
Russische Invasion: Ein Patt mit wechselnden Fronten
Und sonst so? Teure Mondkuchen in China
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Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) wird kritisiert für seine Entscheidung, dass zwei Atomkraftwerke als Notreserve dienen sollen – zu Recht? Im Was-jetzt?-Update schätzt Petra Pinzler, Klimaexpertin der ZEIT, die Pläne des Wirtschaftsministeriums ein – und erklärt, was die Kritik an Habeck mit seinem Regierungsstil zu tun hat.
Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins erneut angehoben. ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Zacharias Zacharakis schätzt im Update ein, inwiefern sich die EZB-Entscheidung auf die Inflation auswirkt.
Außerdem im Update: Deutschland will ukrainische Soldaten in der Minenräumung ausbilden. Die USA sagen der Ukraine weitere 675 Millionen Dollar Militärhilfe zu.
Was noch? Das Geheimnis der unsterblichen Qualle
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Alma Dewerny
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Atomkraft: Robert Habeck will offenbar zwei AKW als Notreserve nutzen
EZB: Sparschweine auf Diät
IfW Kiel: Wirtschaftsforscher erwarten 2023 Rezession und hohe Inflation
Liveblog: Krieg in der Ukraine: USA sagen Ukraine weitere 675 Millionen Dollar Hilfen zu
Was noch: Das Geheimnis der unsterblichen Qualle
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