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Nach Protesten hat die Regierung im Kosovo angekündigt, die geplante Einreiseregelung für Serben zu verschieben. In dieser Frage geäußert hatten sich seit gestern die EU, die USA, Russland und die Ukraine. Warum sie alle? Über den Streit und wie der Krieg gegen die Ukraine auf ihn einwirkt, berichtet im Update Adelheid Wölfl
Erstmals seit dem Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine hat ein Frachtschiff mit Getreide den Hafen von Odessa verlassen.
Außerdem: Durch eine Explosion in einer russischen Haftanstalt für Kriegsgefangene in Oleniwka sind mindestens 50 Menschen gestorben. Russland und die Ukraine fordern beide eine unabhängige Untersuchung von der UN und dem Roten Kreuz, das aber bisher nicht in das Gebiet, das von prorussischen Separatisten besetzt wird, gelassen wird.
Und: Sea-Watch feiert ein EuGH-Urteil als Erfolg für die Seenotrettung.
Was noch? Der Techno-Standort Deutschland
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Alma Dewerny
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]
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Zwischen der Türkei und Deutschland gibt es immer wieder Spannungspunkte. Das zeigte zuletzt die Pressekonferenz von Außenministerin Baerbock mit ihrem türkischen Amtskollegen Çavuşoğlu. "Freundschaften erfordern es, sich gegenseitig zuzuhören, auch wenn einem dabei die Ohren schmerzen", sagte Baerbock danach. In dieser Folge nimmt Roland Jodin den Vorfall mit der in Istanbul lebenden Journalistin Marion Sendke genauer unter die Lupe.
Außerdem entwickelt sich zwischen dem Westen und Russland gerade ein Konkurrenzkampf um die Einflussnahme in Afrika. Mehrere Politiker waren zuletzt zu Gast auf dem Kontinent. Warum Afrika seit dem Beginn des Kriegs gegen die Ukraine besonders interessant für Russland ist, erklärt ZEIT-Autorin Andrea Böhm.
Und sonst so? Instagram wird wohl doch nicht das neue TikTok.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Sarah Vojta, Christina Felschen
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Weitere Links zur Folge:
Türkei und Deutschland: Können wir noch Freunde sein?
Ukrainische Getreideexporte: Ein Korridor, viele Abzweigungen
Getreide: Brot und Lügen
Hungersnot: "Die Babys hier schreien nicht. Dafür haben sie keine Kraft mehr.
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Im Finale der Fußballeuropameisterschaft trifft das deutsche Team im Wembley-Stadion auf Gastgeber England. Bereits zum neunten Mal stehen die deutschen Fußballerinnen in einem Finale. Ist der Titel realistisch? Und was bleibt von dem denkwürdigen Turnier? Unter anderem darüber sprechen wir mit Oliver Fritsch, Redakteur im Ressort Sport bei ZEIT ONLINE, der für uns das Turnier in England verfolgt hat.
Ob Waffenlieferungen oder Kohlestrom: Die Grünen haben zuletzt mit einigen Kernpositionen gebrochen. Auch das kategorische Nein zur Atomkraft wackelt. In der Parteibasis macht sich deshalb Unmut breit. Lisa Caspari, Redakteurin für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE, hat mit Atomkraftgegnern aus der Partei gesprochen und schildert uns ihre Eindrücke. Droht der Partei eine Zerreißprobe?
Alles außer Putzen: lecker essen im polnischen Schnellzug.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Max Skowronek, Christina Felschen
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]
Weitere Links zur Folge:
Frauenfußball: Das Spiel der Frauen ist reiner
England: Das Brüllen der Löwinnen
Guardian: As a German in England for Euro 2022, Wembley will see the perfect final
Atomkraft: Weiterlaufen lassen oder nicht?
AKW-Laufzeitverlängerung: Nicht mit uns!
Atomkraft: Habeck hält AKW-Weiterbetrieb als "Sonderszenario" für möglich
Alles außer Putzen: Essen im polnischen Schnellzug
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Im August 2020 löst ein kleiner Funke im Libanon eine Katastrophe aus. Nach Schweißarbeiten brennt es im Hafen der Hauptstadt Beirut. Dann explodiert eine Lagerhalle und der Druck der Detonation legt nicht nur den Hafen in Schutt und Asche, sondern zerstört auch die umliegenden Wohngebiete. Seitdem rutscht das Land immer tiefer in die Krise: Es gibt nicht mehr genug Essen, die Preise steigen. Die Menschen protestieren, die Regierung unter Premierminister Hassan Diab tritt sechs Tage nach der Explosion zurück. Wie geht es dem Libanon zwei Jahre nach der Explosion?
In der Sonderfolge von Was-jetzt? spricht Host Elise Landschek mit der Nahostkorrespondentin der ZEIT, Lea Frehse, über die Stimmung im Land. Denn nach wie vor befindet sich der Libanon in einer Wirtschaftskrise, die Preise für Lebensmittel haben sich vervielfacht. Und seit der Angriffskrieg in der Ukraine begonnen hat, wird auch das Getreide knapp. Das Land sei im Überlebensmodus, sagt Frehse. "Jeder muss erst mal schauen, wie man diese Krise übersteht, wie man das Brot noch zahlen kann." Wie konnte es überhaupt so weit kommen?
Und was tut die Politik? Länger als ein Jahr hatte der Libanon nach der Explosion keine Regierung. Inzwischen ist der sunnitische Muslim Nadschib Mikati Ministerpräsident. Mikati ist Milliardär, "er ist reich geworden durch dieses kaputte libanesische System", sagt Frehse. Die Regierung funktioniere wie ein Kartell. Gibt es noch Proteste gegen die Regierung und die Wirtschaftspolitik? Nein, berichtet Frese, aber die Veränderung kommt trotzdem – Schritt für Schritt.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Alma Dewerny
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Nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zeigten sich die Europäische Union und ihre westlichen Partner geeint und handlungsfähig. Zuletzt wurden die Skeptiker des harten Kurses gegenüber Russland in Deutschland und der EU aber lauter. Beginnt die Stimmung im Westen also zu kippen? Und zeigt sich, dass Russlands Staatschef Wladimir Putin damit doch am längeren Hebel sitzt? Fragen, die Heinrich Wefing beantwortet, der Leiter des ZEIT-Politikressorts.
Die bayerische Staatsregierung plant eine App, die klimafreundliches Verfahren messen und belohnen soll. Wie funktioniert das System genau? Und droht damit die Einführung eines staatlichen Social-Scoring-Systems nach chinesischem Vorbild? Das erklärt Eva Wolfangel, Digital-Redakteurin von ZEIT ONLINE.
Alles außer Putzen: Für unseren Zuhörer Günther ist sie "das alte Testament der Gattung Serie": die Filmreihe Heimat von Edgar Reitz.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Marc Fehrmann und Anne Schwedt
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
EU-Sanktionen gegen Russland: Jetzt sind andere die Bremser
Michael Kretschmer: "Der Krieg kennt nur Verlierer"
Gaslieferungen: Wer dreht hier ab?
Öko-Token: Nein, Bayern bereitet keine Überwachung chinesischer Art vor
China: Wir sehen dich!
Die Serie "Heimat" von Edgar Reitz
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Die Diskussion um einen möglichen Streckbetrieb oder eine Laufzeitverlängerung für die verbliebenen Atomkraftwerke zieht sich weiter hin. Bevor es zu einer Entscheidung kommt, soll aber noch ein Gutachten zur Energiesicherheit abgewartet werden. Elena Erdmann erklärt, ob die verbliebenen Atomkraftwerke sicher genug wären für einen Weiterbetrieb. Die Wissensredakteurin von ZEIT ONLINE erläutert auch, wie viel zusätzlicher Atommüll dann anfallen würde.
Außerdem in der Nachmittagsausgabe des Was-jetzt?-Podcasts: ein Blick auf einige wirtschaftliche Kennzahlen, die heute veröffentlicht wurden. Das Statistische Bundesamt hat die Konjunkturdaten für das zweite Quartal veröffentlicht: Von April bis Juni hat die deutsche Wirtschaft stagniert. Die Inflationsrate im Euroraum ist im Juli außerdem auf einen Höchstwert von 8,9 Prozent gestiegen, wie das Statistikamt Eurostat bekannt gegeben hat. Zudem meldete die Bundesagentur für Arbeit für den Juli gestiegene Arbeitslosenzahlen.
Was noch? Die Begründung für Missstände aller Art: "Aufgrund der aktuellen Situation …"
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Marc Fehrmann
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Weitere Links zur Folge:
Atomkraft: Habeck hält AKW-Weiterbetrieb als "Sonderszenario" für möglich
Atomkraft: TÜV-Chef sieht stillgelegte AKW "in exzellentem Zustand"
AKW-Laufzeitverlängerung: Nicht mit uns!
Konjunktur: Deutsche Wirtschaft stagniert im zweiten Quartal
Inflation: Inflationsrate im Euroraum steigt auf neuen Höchstwert
Agentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt im Juli stärker als im Sommer üblich
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Außenministerin Annalena Baerbock besucht in den nächsten drei Tagen sowohl Griechenland als auch die Türkei. Da die Beziehungen der beiden Nato-Partner wegen eines Streits um Gasvorkommen im Mittelmeer so angespannt sind wie lange nicht, ist Baerbocks Reise nicht ganz einfach. Zusätzlich ist die Türkei der einzige Vermittler zwischen der Ukraine und Russland, Griechenland wiederum ist eine der wichtigsten EU-Außengrenzen. Wie Baerbock in diesem Spannungsfeld vermitteln will, beschreibt Samiha Shafy, Politikredakteurin der ZEIT.
Im Kampf gegen die hohe Inflation hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins kräftig angehoben – um 0,75 Prozentpunkte. Ähnliches macht die EZB. Das mag gegen die Inflation in Europa und den USA helfen, doch es bringt etliche Länder des Globalen Südens nahe an den Kollaps. Warum das so ist und was dagegen unternommen wird, erklärt ZEIT-Redakteur Thomas Fischermann – Volkswirt und Politologe.
Und sonst so? Der fieseste Schachroboter der Welt
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lea-Katharina Krause und Christina Felschen
Weitere Links zur Folge:
Annalena Baerbock: Eine Frau von Wert
Sommerreise von Annalena Baerbock: Die Neuerfindung der nationalen Sicherheit
Mittelmeer: Recep Tayyip Erdoğan macht sich den Nachbarn zum Feind
Ukrainische Getreideexporte: Ein Korridor, viele Abzweigungen
Pushbacks in Griechenland: Folgenlose Brutalität
Finanzkrisen in Schwellenländern: Auf den Schultern der Armen #Abo
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Über eine Gasumlage sollen Verbraucherinnen und Verbraucher ab Oktober befristet mehr zahlen, um Gasimporteure zu entlasten. Welche zusätzlichen Kosten kommen auf die Haushalte zu? Und wie könnten wiederum die Verbraucherinnen und Verbraucher gezielt entlastet werden? Fragen, die ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteurin Anja Stehle beantwortet.
Die Preisentwicklung hat sich den zweiten Monat in Folge abgeschwächt. Die Inflationsrate liegt im Juli bei 7,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Mai lag die Teuerungsrate noch bei 7,9 Prozent. Warum bei der Inflation trotzdem keine Entwarnung gegeben werden kann, erklärt Mark Schieritz, wirtschaftspolitischer Korrespondent der ZEIT.
Außerdem in der Nachmittagsausgabe des Was-jetzt?-Podcasts:
Was noch? In Indien sollen Geparden aus Namibia angesiedelt werden.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Marc Fehrmann
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Weitere Links zur Folge:
Gasversorgung: Geplante Gasumlage soll offenbar ab Oktober gelten
Uniper-Rettung: Jetzt wird es noch teurer
Olaf Scholz: Auf Rettungsmission
Statistisches Bundesamt: Inflation in Deutschland verbleibt auf hohem Niveau
Fall Walter Lübcke: Angestachelt zur Gewalt
Mordfall Walter Lübcke: Das "stimmige Bild eines Hassenden"
Mordfall Walter Lübcke: Alle Beteiligten im Lübcke-Prozess legen Revision ein
Was noch? In Indien sollen Geparde aus Namibia angesiedelt werden.
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Ukrainischen Truppen haben Gebiete im Süden des Landes zurückerobert. Ukrainische Vertreter sprechen bereits von einem Wendepunkt im Krieg. Doch wie sieht die militärische Situation im Land wirklich aus? Und was bedeutet die Gegenoffensive für den weiteren Kriegsverlauf? Antworten von Hauke Friederichs, Militärexperte und Autor bei ZEIT ONLINE.
Außerdem im Podcast: Die Debatte um die Isolationspflicht. Andreas Gassen, Kassenärzte-Chef, fordert ein Ende der Corona-Isolationspflicht. Mitten in der hohen Sommerwelle und vor einer wahrscheinlichen Herbstwelle, findetNora Burgard-Arp, Gesundheitsautorin bei ZEIT ONLINE, das unlogisch und gefährlich.
Und sonst so? Es braucht Alternativen zu sexistischen Ballermann-Hits wie Layla. Heinz Strunk hat einen für das ZEIT Magazin geschrieben.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Lea-Katharina Krause und Christina Felschen
Weitere Links zur Folge:
Cherson: Die Gegenoffensive läuft
Ukraine-Karte aktuell: Russland will in Separatistengebieten über Anschluss abstimmen lassen
Andrij Melnyk: "Ein Diplomat ist kein Roboter"
Umfrage zum Ukraine-Krieg: Was die Deutschen denken
Coronavirus: Lebenserwartung seit Beginn der Pandemie gesunken
Corona-Zahlen weltweit: Coronavirus in Europa und der Welt - alle Zahlen im Überblick
Pandemie: Debatte um Zukunft der Corona-Isolationspflicht hält an
Ballermann-Hits: "Liebe ist ein Gefühl. Durst auch"
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Eigentlich sollte Ende 2022 für die verbliebenen Atomkraftwerke Schluss sein. Jetzt wird diskutiert, ob sie vielleicht doch weiterbetrieben werden. Wieso löst die Atomkraft aber nicht unser Versorgungsproblem mit Gas? Und was meint Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), wenn er von einem “Sonderszenario” spricht? Das erklärt Petra Pinzler aus der ZEIT-Hauptstadtredaktion.
Außerdem in der Nachmittagsausgabe des Was-Jetzt?-Podcasts: Im türkischen Istanbul wurde heute das Getreidekontrollzentrum offiziell eröffnet, das die Getreideexporte aus der Ukraine überwachen soll. Die Journalistin Marion Sendker erklärt, wie das Getreide jetzt die Ukraine verlassen soll.
Halbfinale für die Deutsche Nationalmannschaft in der Fußball-EM 2022. Die deutschen Spielerinnen treffen heute Abend mit Frankreich auf einen “toughen Gegner”, wie Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg erklärte.
Was noch? Dieser Reiseplaner findet Sehenswürdigkeiten und interessante Orte bei der Reiseplanung.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Marc Fehrmann
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Weitere Links zur Folge:
Atomkraft: TÜV-Chef sieht stillgelegte AKW "in exzellentem Zustand"
Atomkraft: Habeck hält AKW-Weiterbetrieb als "Sonderszenario" für möglich
Russland: Gazprom drosselt Lieferungen durch Nord Stream 1 erneut
Odessa: "Russland hat Friedensverhandlungen nur simuliert"
Ukrainische Getreideexporte: Ein Korridor, viele Abzweigungen
Fußball-EM 2022: Die Europameisterschaft in England
EM in England: DFB-Halbfinal-Gegner Frankreich mit "brutaler Qualität"
Dieser Reiseplaner findet Sehenswürdigkeiten und interessante Orte bei der Reiseplanung.
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