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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Portionen abmessen ohne Waage
    Wie gross ist eine Portion Spaghetti? So viel wie auf meinem Teller Platz hat? Falsch. Eine Portion Spaghetti, das sind 75 Gramm. Und diese 75 Gramm haben in einem Ring aus Zeigefinger und Daumen Platz – einem Ring so gross wie ein Einfränkler. Britische Ernährungswissenschaftler haben für die Organisation British Nutrition Foundation (BNF) eine Richtline entwickelt, die das «Überessen» verhindern soll. Die BNF ist übrigens das Gegenstück zur Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung, der SGE.
    Beherzigen Sie diese Tipps und Sie gehen satt, aber nicht vollgestopft vom Tisch.
    Wie messe ich Portionen?
    * Für Teigwaren wie Hörnli oder Penne nehmen sie zwei einzelne Hände voll rohe, ungekochte Teigwaren. Das entspricht 75 Gramm, was einer Portion Kohlehydrate entspricht.
    * Gleich können Sie bei Reis vorgehen.
    * Bei Spaghetti machen Sie einen Ring aus Daumen und Zeigefinger. Im Ring sollte ein 1-Fränkler Platz haben. Der Umfang des Einfränklers entspricht einer Portion Spaghetti von 75 Gramm.
    * Bei gekochten Teigwaren entspricht eine Portion Kohlehydrate der Menge, die in beiden Händen aneinander Platz hat (bilden Sie ein nicht zu tiefes Körbli mit den Handflächen).
    * Das gleiche gilt auch für gekochten Reis.
    * Bei Fleisch sollte das Stück etwa halb so gross sein wie Ihre Handfläche. Haben Sie kleinere Hände ist Ihr Bedarf kleiner, denn dann sind Sie wahrscheinlich auch körperlich kleiner.
    * Beim Käse können Sie sich an die Daumenregel halten. Die Grösse beider Daumen zusammen entspricht einer Portion Käse.
    7 min
  • Wie wird selbstgebackenes Brot knusprig?
    Was gibt es besseres als ein selbst gemachtes, knuspriges, ofenfrisches Brot. Doch meistens lässt die knusprige Kruste zu wünschen übrig, wenn man das Brot selbst bäckt. Unser Tipp: Das Brot mit einem Brattopf oder einer Chromstahlschüssel backen, so erziehlt man erstaunlich gute Ergebnisse und der knusprigen Kruste steht nichts mehr im Weg.
    7 min
  • Gerichte und ihre Geschichte: Frikadellen
    Frikadellen gibt es in unzähligen Rezeptvarianten in vielen Küchen der Welt. Gemeinsam ist ihnen allen, dass man sie aus gehacktem Fleisch zubereitet, welches zu Kugeln, Bällchen oder flachen Klössen geformt wird. Bei Frikadellen handelt es sich um eine alte Zubereitungsart von Fleisch, die mit jener von Würsten vergleichbar ist. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Fleischmasse ohne Tierdarm-Hülle kompakt bleibt.
    Zu den ältesten überlieferten Frikadellen-Rezepten gehört ein Rezept mit dem lateinischen Titel «Isicia omentata» aus dem römischen Kochbuch «De re coquinaria» von Apicius. Auch in zahlreichen Kochbüchern, die seit dem Mittelalter erschienen sind, findet man Rezepte für Frikadellen bzw. Polpette (wie sie auf Italienisch heissen). So etwa im «Libro de Arte Coquinaria» (2. Hälfte 15. Jahrhundert) von Maestro Martino und auch im ältesten deutschsprachigen Kochbuch der Schweiz, einem Manuskript aus der Küche des Bischofs von Chur aus dem Jahre 1559. Es enthält gleich mehrere Polpette-Rezepte, die mit den heutigen Frikadellen-Rezepten weitgehend identisch sind.
    6 min
  • «Mein Lieblingsrezept» - Emmentaler Züpfe von SRF 1-Hörerin Marianne Werder
    Wenn Sie wollte, könnte SRF 1-Hörerin Marianne Werder aus Endingen (AG) mit Ihren «Züpfen» nach Emmentaler Art vermutlich ein richtiges Geschäft machen. Das Hefegebäck aus ihrer Küche ist jedenfalls so beliebt, dass sie nicht nur für ihre eigene Familie wöchentlich bäckt, sondern auch für die Kinder der drei Spielgruppen auf ihrem Bauernhof und zuweilen auch für deren Eltern, die gerne mal einen Zopf in Auftrag geben.
    Marianne Werders Emmentaler Züpfe ist denn auch nicht ein ganz gewöhnlicher Zopf aus Mehl, Butter, Milch und Hefe. So wie das ihre Mutter immer schon gemacht hat, gibt Marianne Werder nämlich in ihren Zopfteig immer auch noch etwas Schweineschmalz. Das mache den Zopf mürber, halte ihn während Tagen schön feucht und gebe ihm ein unvergleichliches Aroma, sagt Marianne Werder. Auch deshalb sei das von ihrere Mutter übernommene Zopfrezept eines ihrer Lieblingsrezepte.
    Und wie steht's mit Ihrem Lieblingsrezept?
    Sind Sie auch eine passionierte Hobbyköchin? Oder ein passionierter Hobbykoch? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept auch mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das geht ganz einfach. Anmelden können Sie sich hier .
    7 min
  • Wenn es pressiert: Schnelles Thai-Curry aus Wintergemüse
    Wenig Zeit zum Kochen: Da bleibt für viele oft nur der Gang zum Take away oder zum nächsten Dönerstand. Muss aber nicht sein: Kochen Sie selber und machen Sie ein schnelles Thai-Curry. Schneiden Sie, was Ihre Gemüseschublade hergibt, in Stücke und dünsten sie das Gemüse kurz an. Erwärmen Sie dann in einer zweiten Pfanne etwas Erdnussbutter und geben Sie ein wenig rote Curry-Paste dazu. Dann kommt das Gemüse hinzu, die Kokosmilch und ein paar Tropfen Fischsauce. Mit wenig Zitronensaft und wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig ist Ihr schnelles Thai-Curry!
    4 min
  • «Guide Michelin 2019»: So werden die Sterne verteilt
    Am 5. Februar 2019 erscheint der neue «Guide Michelin» für die Schweiz. Dann werden wir wissen, welches Spitzenrestaurant, welcher Küchenchef aktuell mit einem, zwei oder gar drei der begehrten Sterne ausgezeichnet wird. Wer zu den Glücklichen gehört, entscheidet sich jeweils an der sogenannten «Sternen-Konferenz». Dort werden die Rückmeldung der Michelin-Inspektoren, die pro Jahr von Restaurant zu Restaurant auch schon mal 30000 Dienstkilometer zurücklegen und wöchentlich zu 9 Testessen gehen, gesichtet und diskutiert.
    Vom Ratgeber für Automobilisten zum Gourmet-Guide
    Übrigens: Wer beim Stichwort «Guide Michelin» nicht nur an gutes Essen, Sternenküche und Hoteltipps denkt, sondern auch an Autopneus, Landkarten und Adressen von Tankstellen und Autogaragen, der liegt gar nicht so falsch. Als der «Guide Michelin» 1900 zum ersten Mal rauskam, war er in er Tat ein Ratgeber für Automobilisten. Heute ist das ganz anders: Der «Guide» hat sich über die Jahrzehnte vom Autoratgeber zum Gourmetführer entwickelt und richtet sich, wie Ralf Flinkenflügel, Chefredaktor des «Guide Michelin» Schweiz und Deutschland an alle, die ein Faible für gutes Essen haben.
    6 min
  • Blechkuchen: Der Teig muss luftig sein
    Kuchen vom Blech sind sehr beliebt. Ob mit einem Biskuitteig oder einem Hefeteig, luftig muss er einfach sein. Früchte wie Zwetschgen, Aprikosen, Äpfel, Mango oder Ananas, fast jede Frucht passt auf diesen feuchten Kuchen. Und wenn es dann noch Streusel oben drauf hat, ist der Blechkuchen perfekt!
    4 min
  • Gerichte und ihre Geschichte: Zabaglione
    Die Zabaglione gilt als Dessertklassiker der italienischen Küche. Im Gegensatz zu vielen Küchenklassikern, die gar nicht so alt sind, ist die Zabaglione bereits im 15. Jahrhundert in diversen Kochbüchern erwähnt. Aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert sind mehrere Zabaglione-Rezepte in Manuskripten überliefert. Als das älteste von diesen Manuskripten gilt jenes mit dem Titel «Cuoco Napoletano». Als Zutaten werden Eigelb, Zucker, gemahlener Zimt und «vino bono dolce» erwähnt. Diese Zutaten werden alle gemischt und aufgekocht, bis das Gemisch die Konsistenz einer dicken Suppe angenommen hat.
    Einst war Zabaglione zur Stärkung gedacht
    Im Gegensatz zu heute, wo die die Zabaglione als Dessert serviert wird, war sie damals ein spezielles Gericht, das man vor allem genoss, um sich zu stärken. Und in einem Rezept heisst es: Man serviert die Zabaglione vor dem Schlafengehen, damit das Hirn angeregt wird.
    7 min
  • «Mein Lieblingsrezept» – «Wurstknöpfli» von SRF 1-Hörerin Esther Berger
    Neun Jahre lang hat SRF 1-Hörerin Esther Berger aus Bertschikon (ZH) in Durban, in Südafrika gelebt. Und ja, selbst dort hat sie für sich und ihre Familie ab und zu ihr Lieblingsgericht, Wurstknöpfli, gekocht. Statt mit Appenzeller-Siedwurst-Brät halt mit der Füllung aus südafrikanischen Schweinswürstchen. Das habe, sagt Esther Berger, dann halt etwas anders als das Original geschmeckt, aber auf jeden Fall auch sehr gut.
    Es ist keine Hexerei
    Dieser Meinung waren übrigens auch die südafrikanischen Gäste, die bei Bergers in den Genuss von Wurstknöpfli kamen. Ganz kulinarische Botschafterin der Schweiz hat Esther Berger ihren südafrikanischen Gäste nämlich sehr gerne auch mal Schweizer Spezialitäten vorgesetzt.
    Wurstknöpfli zu machen, ist übrigens keine Hexerei. Mischen Sie einfach Siedwurst-Brät unter einen simplen Knöpfliteig und geben Sie diesen dann portionenweise via Knöpflisieb ins heisse Wasser. Vor dem Servieren heisse Zwiebelschweitze über die Wurstknöpfli geben.
    Und wie steht es mit Ihrem Lieblingsrezept?
    Sind Sie auch eine passionierte Hobbyköchin? Oder ein passionierter Hobbykoch? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept auch mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das geht ganz einfach. Anmelden können Sie sich hier .
    7 min
  • Vergessen Sie Müesli, essen Sie Granola!
    Klar, wenn Sie morgens strikt nichts anderes als eine ungesüsste Müesli-Mischung unter ihr Joghurt mischen wollen, dann kommen wir hier ziemlich sicher nicht miteinander ins Geschäft. Sehen Sie das mit dem Zucker in den Frühstücksflocken aber nur schon ein klein wenig lockerer, dann sei Ihnen eine mit Rohrzucker und Ahornsiup gesüsste und mit allerlei Kernen und Cranberries gemischte Granola ans Herz, beziehungsweise ins Frühstücksschälchen gelegt.
    Aber Vorsicht: Dass diese Granola zusätzlich noch mit einem Hauch Meersalz abgeschmeckt und mit einem Schuss Olivenöl aromatisiert wird, das macht diese im Ofen gebackene Flockenmischung dann definitiv zur Frühstücks-Droge mit grossem Suchtpotenzial.
    Und trotzdem: Vergessen Sie Müesli und essen Sie Ganola. Selber machen geht übrigens ganz einfach. Das Rezept finden Sie unten.
    6 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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