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Oregon hat den Besitz und Konsum kleiner Mengen harter Drogen vor zwei Jahren entkriminalisiert. Statt Gefängnisstrafe gibt es Strafzettel in Höhe von 100 Dollar. In Portland hat sich dadurch das Straßenbild negativ verändert, es gibt nämlich zu wenig Hilfsangebote für die vielen Drogensüchtigen, berichtet ARD-Korrespondent Jan Koch. Ingo ist in dieser Folge erstmals solo zu hören im Podcast, weil Jiffer als Wahlbeobachterin in Kasachstan für die OSZE unterwegs ist. Ingo und Jan sprechen auch über Donald Trump und seine Behauptung, dass er in dieser Woche verhaftet werde. Hintergrund ist das Verfahren gegen ihn, weil er angeblich Schweigegeld an eine Pornodarstellerin gezahlt habe. Alles ein Märchen, so Trump, der bereits wieder seine Anhänger im Wahlkampf mobilisiert und vermutlich deshalb zu den Protesten im Falle einer Verhaftung aufgerufen hat.
Olaf Scholz war bei Joe Biden zu Gast. Der Bundeskanzler ist ohne journalistische Begleitung nach Washington geflogen und das ist ziemlich ungewöhnlich. Die Themen waren heikel: der Krieg in der Ukraine und das Verhältnis zu China. Was, wenn die Chinesen Russland mit Waffen unterstützen? Ein Signal wollten Biden und Scholz in jedem Fall senden: Dass Deutschland und die USA eng Seite an Seite stehen. Vor dem russischen Angriff auf die Ukraine waren beide Regierungen nicht unbedingt auf einer Wellenlänge. Und auch in der Frage von Kampfpanzer-Lieferungen ruckelte es. Da passt es gut, dass Jiffer und Ingo einen Ehrengast im Podcast präsentieren können, der das bestens einschätzen kann: Kai Küstner, Kollege aus dem ARD-Hauptstadtstudio und einer der Hosts unseres Ukraine-Podcasts "Streitkräfte und Strategien". Und: Es geht um Spatzen und Tauben.
Joe Biden hat die gefährlichste Reise seiner Amtszeit angetreten und die Ukraine besucht. Mit dem Zug soll er zehn Stunden unterwegs gewesen sein und hat damit auch Ingo und Jiffer überrascht. In einem Kriegsgebiet waren auch schon Barack Obama und George W. Bush. In Afghanistan und dem Irak konnten allerdings amerikanische Truppen die Präsidenten schützen. Vizepräsidentin Kamala Harris war auch unterwegs, in München auf der Sicherheitskonferenz. Ihr Auftritt hat die beiden Gastgeber des Podcasts nicht gerade überzeugt, wenn es um die Frage geht, wer nach Joe Biden die USA regieren soll. Vielleicht wird ja auch eine Frau von den Republikanern ins Rennen geschickt. Wird also Nikki Haley tatsächlich die Herausforderin von Donald Trump? Und dann hat Ingo noch eine neue Redewendung erfunden. Wer sie findet, schreibt uns gerne an podcast[at]ndr[punkt]de.
Es waren historische Grammy-Verleihungen: Zum ersten Mal gewinnt mit Kim Petras aus Köln eine Transperson einen Grammy, ausgezeichnet in der Kategorie bestes Pop-Duo. Und Sängerin Beyoncé ist mit insgesamt 32 Grammys die am meisten ausgezeichnete Künstlerin in der Geschichte der Awards. Ingo und Jiffer tauchen in dieser Folge vor allem ein in das Thema der Woche: Der große chinesische Ballon, den amerikanische Kampfjets vom Himmel geholt haben – quasi vor der Haustür von Jiffers Vater am Myrtle Beach. Innenpolitisch haben diesen Fall die Republikaner gleich für sich genutzt und attestieren Präsident Biden Schwäche gegenüber China.
Den USA geht mal wieder das Geld aus. Am Donnerstag wurde erneut die Schuldengrenze überschritten. Danach darf die Regierung eigentlich keine Kredite mehr aufnehmen und das Land wäre trotz aller Tricks im Sommer definitiv pleite. Einen Staatsbankrott können nur die Republikaner verhindern, wenn sie einer höheren Schuldengrenze zustimmen. Ingo und Jiffer erklären, warum sich das Spiel häufig wiederholt und der Countdown immer wieder spannend ist. Außerdem geht es darum, was Joe Biden eigentlich versteckt hat und warum er keine Kampfpanzer vom Typ Abrams in die Ukraine schicken will.
Ingo und Jiffer melden sich zurück im neuen Jahr und haben gleich wieder starke Themen aus den USA zu besprechen. Ein Hochstapler im Kongress wird nach seiner Wahl zum Rücktritt aufgefordert, weil er seinen Lebenslauf gefälscht hat. Im privaten Büro von Joe Biden sind geheime Unterlagen aufgetaucht, die er als Vizepräsident eigentlich hätte abgeben müssen. Und es geht wieder um die Macht in Washington an einer entscheidenden Stelle der Demokratie. Kevin McCarthy musste sich harten Auseinandersetzungen stellen als neuer „Fraktionschef“. Schließlich ist er aber doch im 15. Wahlgang zum mächtigsten Mann nach Joe Biden und Kamala Harris von der Mehrheit der Republikaner gewählt worden.
Die rote Welle ist ausgeblieben, die Republikaner haben bei den Midterms die Demokraten nicht abgehängt. Im Senat kann Präsident Biden sogar weiter auf eine Mehrheit zählen, im Repräsentantenhaus nicht. Am Ende hat die Demokratie gewonnen, findet Jiffer Bourguignon. Gewonnen haben nämlich den den Demokraten überwiegend die Republikaner, die die Wahlniederlage 2020 akzeptiert haben. Donald Trump ist das egal, er will 2024 wieder als Kandidat antreten. Ingo Zamperoni hat Zweifel, ob er sich in den Vorwahlen durchsetzen kann und fragt sich auch, wen die Demokraten ins Rennen schicken.
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