Amerika, wir müssen reden!

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Amerika, wir müssen reden! episodes

  • Widerstand gegen Trump? Frieden mit Putin?
    Wo bleibt der Widerstand gegen Donald Trump? Wie reagieren die Demokraten in den USA? Viele Fragen wie diese sind US-Journalistin Jiffer Bourguignon und Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni nach ihrer vergangenen Podcast-Folge gestellt worden. Wer wehrt sich gegen den radikalen Umbau des Staates? Und wie erfolgreich? "Die demokratischen Wähler sind unzufrieden mit ihrer eigenen Partei", sagt Ingo dazu, weil es noch an einer Strategie als Antwort auf Trump und seine Dekrete fehle. Obwohl sich republikanische Politiker inzwischen viel Wut in ihren Wahlkreisen anhören müssen. Während Jiffer und Ingo im Senegal unterwegs sind, erleben sie die Folgen der eingestellten US-Entwicklungshilfe hautnah. Vor über 20 Jahren hat die US-Journalistin für eine Entwicklungshilfeorganisation in der Region gearbeitet. Jetzt fehlt Unterstützung für die Ärmsten, die häufig aus den Krisengebieten im Sahel in den Senegal geflohen sind. Die Staaten vor Ort müssten mehr Verantwortung übernehmen, so Trump. Jiffer beklagt vor allem die Kurzfristigkeit bei Trumps Entscheidungen: "Die Regierung hier vor Ort kann sicher mehr Verantwortung übernehmen, aber es geht nicht von einem Tag auf den anderen", sagt sie.
    Derweil will der US-Präsident den russischen Krieg gegen die Ukraine schnell beenden. Dazu will Trump höchstpersönlich zum Telefon greifen und Vladimir Putin anrufen. Im Gespräch mit Kai Küstner, der den NDR-Podcast "Streitkräfte und Strategien" hostet, analysieren Jiffer und Ingo diesen Konflikt. Denn kann ein Telefonat mit Vladimir Putin überhaupt für einen echten Frieden in der Ukraine sorgen? US-Präsident Trump zumindest gibt sich optimistisch. "Am Wochenende ist viel gearbeitet worden", hat er Journalisten beim Rückflug von Florida nach Washington berichtet. Und vermittelt dabei nicht den Eindruck, dass die Ukraine an diesen Gesprächen beteiligt wurden. "Langfristig gesehen bin ich nicht überoptimistisch – um es mal freundlich auszudrücken. Russland fühlt sich aktuell in einer Position der Stärke. Es gibt militärisch keinen Grund für Zugeständnisse", schätzt Kai Küstner die Chancen für einen Frieden in der Ukraine ein.
    Fragen und Feedback bitte an [email protected]
    Mehr zum Thema:
    Trump will mit Putin telefonieren:
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-putin-telefonat-krieg-ukraine-100.html
    Kellogg nicht mehr US-Sondergesandter für Russland:
    https://www.tagesschau.de/ausland/kellogg-sondergesandter-russland-100.html
    Aktuelle Folge Streitkräfte und Strategien:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    Weltspiegel Podcast Extra: Jobabbau unter Trump - Skalpell statt Axt?:
    https://1.ard.de/USA_Jobabbau_WeltspiegelPodcastExtra?cp=amwr
    52 min
  • Von Trump im Stich gelassen
    Was ist da im Oval Office am Freitag passiert? Warum haben Donald Trump und sein Vize JD Vance den ukrainischen Präsidenten Volodymyr Selenskyj so vorgeführt und gedemütigt? Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon versuchen, die Eskalation vor laufenden Kameras zu verstehen. Wenn man mit ein wenig Abstand auf das Treffen schaut, verlief schon die Begrüßung von Selenskyj durch Trump am West-Wing des Weissen Hauses provokativ. Trump Begrüßung mit „oh, you dressed up“, einem Kommentar über Selenskyjs Kleidung, schon vor den Gesprächen eine persönliche Beleidigung. Dabei gehört es zu Selenskyjs Markenzeichen, Militärkleidung aus Solidarität mit den Soldaten in der Ukraine zu tragen und eben keinen Anzug - so beschreibt Jiffer Bourguignon die Situation. Damit war der Ton für die nachfolgenden Gespräche offenbar gesetzt, ist sich die US-Journalistin sicher. Obwohl sie nicht glaubt, dass die öffentliche Demütigung durch Trump und Vance einem Drehbuch folgte, als Inszenierung wie in einer Reality-Show. Die Folgen des Eklats und der nachfolgenden Drohungen des US-Präsidenten könnten für die Ukraine dramatisch sein, aber auch die Beziehungen zwischen Europa und der Regierung Trump werden sich ändern: „Jetzt ist es nochmal so richtig krass bewusst geworden, dass Europa, wenn es hart auf hart kommt , zumindest allein zu sein scheint und sich selber zusammenraufen muss“, resümiert der Tagesthemen-Moderator. Und wie seine Frau weiß er auch, dass für die meisten Amerikaner der Krieg in der Ukraine weit weg ist und Außenpolitik viele in den USA kaum interessiert. Aber der Verfall im Oval Office hat in den USA dann doch für Resonanz gesorgt.
    Feedback bitte an - [email protected]
    Wie kann es nach dem Eklat im Oval Office weitergehen?
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/eklat-trump-selenskyj-100.html
    Interview mit Historiker Zimmer - "Die USA haben sich entschieden"
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/interview-zimmer-usa-trump-100.html
    In den USA formt sich Protest gegen Musk
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/demo-tesla-beamte-100.html
    Kommentar in der New York Times: The next election cannot fix what Trump is breaking
    https://www.nytimes.com/2025/03/02/opinion/trump-ukraine-zelensky-usaid.html
    Alle Folgen „Amerika, wir müssen reden!“
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html
    Weltspiegel-Podcast: Magic Mushrooms: Kann der Trip uns heilen?
    https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp=sus
    42 min
  • Trumps eiskalte Weltpolitik
    In North Carolina herrscht in diesen Tagen Ausnahmezustand! Der Gouverneur hat die Schulen geschlossen, die Menschen richten sich auf das Schlimmste ein, kaufen Toilettenpapier, Brot und Wasser. Die Wetterstationen sagen ein Schneechaos voraus. "Dabei sind für den großen Teil von North Carolina nur fünf Zentimeter Schnee vorausgesagt", erzählt Jiffer Bourguignon, die derzeit auf Familienbesuch in Charlotte/North Carolina unterwegs ist. Aber so ist das im Süden der USA - sobald das "S-Wort" auch nur am Horizont auftaucht, herrscht "Frost-Panik". Frostig ist es aber nicht nur wegen des Wetters, auch Donald Trumps jüngste politischen Initiativen läuten eine eisige Phase in der internationalen Politik ein. "Die USA verabschieden sich von der Weltordnung, die sie nach dem Zweiten Weltkrieg selbst mit aufgebaut haben. Das erschüttert meine Gewissheit, dass die Amerikaner als wichtigste sicherheitspolitische Verbündete immer hinter uns stehen. Man hat das zwar kommen sehen, aber trotzdem ist es erschreckend", so Ingo Zamperoni. Das Telefonat mit Vladimir Putin, die Forderung nach Bezahlung amerikanischer Hilfen mit Rohstoffen aus der Ukraine und nicht zuletzt das Treffen zwischen dem russischen und amerikanischen Aussenminister in Riad haben die Verbündeten der USA in Europa aufgeschreckt. "Es sah aus wie ein Geschäfts-Meeting", meint Jiffer. Und so müsse man auch den Ansatz von Donald Trump verstehen. Politik als einen kurzfristigen Deal, bei dem jeder versucht, das Beste für sich herauszuholen. Die jahrzehntelangen Regeln internationaler Politik gelten offenbar nicht mehr. Die Suche nach Kompromissen zum Wohle möglichst vieler wirkt langsam und überholt. Der Stärkere gewinnt, so denkt Donald Trump! Von einer Empörung in den USA über Trumps brutalen Politikstil kann Jiffer Bourguignon allerdings nicht berichten. Viele Anhänger der demokratischen Partei finden erst langsam aus ihrer Schockstarre und Resignation nach der verlorenen Wahl zurück ins politische Leben. Und so richtig interessieren sich die meisten Amerikaner sowieso nicht für die politische Situation im fernen Europa. "Die meisten Amerikaner wissen nicht, was die Münchener Sicherheitskonferenz überhaupt ist", sagt Jiffer: "Und die provokative Rede von US-Vizepräsident JD Vance dort haben nur wenige US-Amerikaner wahrgenommen." Aber Jiffer ist genauso empört wie Ingo über die Einmischung in den deutschen Wahlkampf und irritiert über den offenkundigen Versuch, die "Make-America-Great-Again" Ideologie nach Europa zu exportieren. Was kommt als nächstes? Jiffer und Ingo mit frischen Eindrücken und Analysen aus den USA und zum europäisch-amerikanischen Verhältnis.
    Kritik oder Anregungen bitte an: [email protected]
    Podcast-Tipp: Reaktionen auf Trumps Ukraine-Politik https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/reaktionen-trump-ukraine-100.html
    33 min
  • Das transatlantische Zerwürfnis
    Da US-Journalistin Jiffer Bourguignon gerade erst in die USA geflogen ist, um ihren Vater Paul zu besuchen, verschiebt sich die aktuelle Produktion des Podcasts. In den kommenden Tagen werden Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und seine Ehefrau Jiffer sich dann ausführlich über das neue transatlantische Verhältnis äußern, denn nach der historischen Münchner Sicherheitskonferenz hat das Ehepaar sehr viel Gesprächsstoff und kann es kaum erwarten, sich darüber auszutauschen. Außerdem wird Jiffer direkt aus North Carolina darüber berichten können, wie sich das Leben unter Trump nun anfühlt.
    Bis dahin empfiehlt Euch Ingo, seine neueste TV-Reportage mit dem Titel „Was bewegt Deutschland?“. Gemeinsam mit seiner Tagesthemen-Kollegin Jessy Wellmer ist Ingo durch Deutschland gereist und hat mit Bürgern, Expertinnen und Prominenten über die Wirtschaftskrise, die Migration, die Angst vor einem Krieg und die Spaltung der Gesellschaft gesprochen. Montag um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen und schon jetzt in der @ardmediathek.
    Kritik oder Anregungen bitte an:
    Doku-Tipp: Was bewegt Deutschland?
    https://www.ardmediathek.de/video/was-bewegt-deutschland/was-bewegt-deutschland/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM2MzIzNF9nYW56ZVNlbmR1bmc
    3 min
  • Trump gegen den Rest der Welt
    In den ersten zwei Wochen seiner zweiten Amtszeit hat Donald Trump als US-Präsident erneut für Aufruhr gesorgt. Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und US-Journalistin Jiffer Bourguignon analysieren in ihrem Podcast den turbulenten Beginn dieser zweiten Amtszeit. "Es fühlt sich an, als wäre Trump schon seit Monaten im Amt – so viel ist in nur zwei Wochen passiert", fasst Ingo zusammen. Wird es genauso chaotisch wie bei Trumps erstem Amtsantritt? Ist er vielleicht gar nicht so radikal wie er sich im Wahlkampf gegeben hat? Das Ehepaar ist sich einig – das Gegenteil ist der Fall: "Einen Wirbelsturm an Dekreten" habe der US-Präsident mit seinen Unterschriften auf den Weg gebracht, und diese Dekrete werden von seinen Mitarbeitern sofort umgesetzt. Mehreren Millionen Staatsangestellten wurde per Mail empfohlen, über eine Kündigung nachzudenken. Wer jetzt schnell kündigt, erhält noch ein paar Monate lang sein Gehalt und kann sich in dieser Zeit einen neuen Job suchen. Im Herbst könnte es Massenentlassungen mit nur wenig Vorlaufzeit geben, droht die neue US-Regierung. So will Trump den Regierungsapparat nach seinen Vorstellungen umbauen und verschlanken. "Trump handelt offenbar ohne Rücksicht auf Konsequenzen oder langfristige Auswirkungen - dabei ist es mehr als nur eine Unterschrift auf Papier", findet Jiffer. Mit hohen Strafzöllen will er China, Mexiko und Kanada unter Druck setzen, ein Handelskrieg droht. Dass damit die Lebenshaltungskosten für viele Amerikaner kurzfristig steigen könnten, nimmt er in Kauf. Und dass er vor allem mit Kanada den wichtigsten Partner erpresst, ist ihm auch offenbar auch egal. Und außerdem sollen gesetzlich festgelegte Quoten für die Einstellung von Mitarbeitern aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen nicht mehr gelten. Für viele Bekannte des Ehepaars haben diese gravierenden Entscheidungen der neuen Regierung dramatische Folgen für ihr Leben in den USA. Freut euch auf die Analysen und Einschätzungen aus erster Hand und persönliche Eindrücke über die ersten zwei Wochen von Donald Trumps zweiter Amtszeit.
    Kritik oder Anregungen bitte an: [email protected]
    Trump warnt wegen Zöllen vor "schmerzhaften" Folgen: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-zoelle-128.html
    Podcast-Tipp: Der KI-Podcast
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-ki-podcast/94632864/
    46 min
  • Trumps zweiter Amtsantritt - eine göttliche Mission
    Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und US-Journalistin Jiffer Bourguignon analysieren Donald Trumps ersten Tag im Amt. Das Ehepaar beleuchtet die Highlights, die kontroversen Momente und die ersten Weichenstellungen dieser neuen Ära. Warum wurde auf die klassische Parade verzichtet, und welche Signale sendete die Anwesenheit von Tech-Giganten wie Elon Musk und Mark Zuckerberg?
    Die Hosts gehen auf alle Details ein – von der Symbolkraft des Martin-Luther-King-Tages, der zufällig auf diesen Neubeginn fiel, bis hin zu Melania Trumps modischem Hut-Statement. Vor allen Dingen blicken die Hosts auf die Amtseinführungsrede des neuen US-Präsidenten. Ingo und Jiffer beleuchten die strategischen und symbolischen Aspekte der Rede und ordnen sie in ihren historischen Kontext ein - wie etwa den Bezug auf historische Ideen von Expansion, wie die Rücknahme des Panama-Kanals oder die Umbenennung des Golfs von Mexiko in „Gulf of America“.
    Diese Aussagen erinnern die Hosts an das Konzept des „Manifest Destiny“, das die als göttlich legitimiert gesehene Expansion der USA propagierte. Als eine weitere zentrale Ebene der Rede Trumps benennen die Hosts die starke Betonung religiöser Symbolik. Trump stelle sich selbst als von Gott geschützt dar und inszeniere seine Präsidentschaft als eine göttliche Mission, die USA zu retten, erklärt Ingo Zamperoni: "Trump sieht sich als von Gott beschützt. Der Anschlag habe ihn in seiner Mission bestärkt, Amerika wieder groß zu machen." Trump versprach zudem, das Justizministerium zu entpolitisieren und angebliche „Hexenjagden“ zu beenden – für Ingo und Jiffer eine klare Anspielung auf seine eigenen juristischen Konflikte, die er weiterhin als politisch motiviert darstellt.
    Freut euch auf Einblicke, Analysen und persönliche Eindrücke zum Startschuss in Trumps zweite Amtszeit!
    Kritik oder Anregungen bitte an: [email protected]
    Analyse: Die Rückkehr des Dealmakers
    https://www.tagesschau.de/ausland/analyse-trump-erster-tag-100.html
    Podcast-Tipp:
    Berlin Code - aus dem ARD-Hauptstadtstudio mit Linda Zervakis: https://www.ardaudiothek.de/sendung/berlin-code-aus-dem-ard-hauptstadtstudio-mit-linda-zervakis/14053111/
    51 min
  • Trauer in den USA und Trumps Zukunft
    In dieser Folge von "Amerika, wir müssen reden!" erinnern US-Journalistin Jiffer Bourguignon und tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni mit sehr persönlichen Erfahrungen an den kürzlich verstorbenen Präsidenten Jimmy Carter, der mit 100 Jahren ein beeindruckendes Erbe hinterlässt. Carter wird als "One-Term"-Präsident bezeichnet, doch seine Leistungen nach der Amtszeit, wie die Gründung von Habitat for Humanity und das Carter Center, haben ihn zu einem wahren Friedensstifter und Menschenfreund gemacht. "Er hat mehr nach seiner Amtszeit erreicht als viele in ihrer Karriere", betont Jiffer.
    Nach dem Blick zurück folgt der Blick in die Zukunft und das Ehepaar steigt ein in die Analyse der aktuellen Geschehnisse in den USA. "Diese Folge hier ist zwar die erste im neuen Jahr, aber es wird die letzte unter Präsident Joe Biden sein", so Ingo. Er verweist damit auf die bevorstehende Amtseinführung von Donald Trump und die anhaltenden Spannungen, die das Land erschüttern. Am 20. Januar wird Trump erneut ins Weiße Haus einziehen, was dramatische Folgen für das politische Klima in den USA haben könnte. Ingo und seine Ehefrau Jiffer hinterfragen, welche ersten politischen Maßnahmen Trump ergreifen wird und wie er sein Kabinett gestalten möchte. Welche Herausforderungen und politischen Umbrüche stehen den USA bevor? Auch der besondere Jahrestag – am 6. Januar 2025 jährt sich zum vierten Mal der Tag an dem Anhänger von Trump das Kapitol stürmten – ist Thema. Ein Ereignis, das weitreichende politische und gesellschaftliche Folgen hatte. "Eigentlich ein Tag, der eine stinknormale Formalität sein sollte", erklärt Jiffer, "wenn der Kongress das Ergebnis der Präsidentenwahl bestätigt." Das Ehepaar analysiert die symbolische Bedeutung dieses Angriffs auf die amerikanische Demokratie und diskutiert, wie die Ereignisse des 6. Januars in der kollektiven Erinnerung der Nation nachhallen.
    Zum Abschluss der Diskussion stellen die Hosts fest, dass der 6. Januar mehr ist als ein Datum: "Er ist ein Weckruf für die amerikanische Demokratie." Neben den politischen Umwälzungen beschäftigen sich Jiffer und Ingo auch mit gesellschaftlichen Ereignissen, wie dem Selbstmord eines ehemaligen Soldaten vor einem Trump-Hotel in Las Vegas und dem Anschlag auf der Bourbon Street in New Orleans. Wie beeinflussen solche tragischen Ereignisse das politische Klima in den USA und wie nutzen Trump und seine Anhänger sie für ihre Zwecke? Zum Abschluss der Folge beleuchten die Hosts die letzten Tage von Joe Biden im Amt und seine Bemühungen, seine Präsidentschaft mit bedeutenden Maßnahmen abzuschließen.
    Kritik oder Anregungen bitte an: [email protected]
    Podacst-Tipp: Weltspiegel:
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
    35 min
  • Trump, Tannenbaum und Traditionen
    In der letzten Folge des Jahres 2024 blicken US-Journalistin Jiffer Bourguignon und Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni auf ein bewegtes US-Wahljahr zurück. Das Ehepaar analysiert die Auswirkungen eines drohenden Government Shutdowns und Elon Musks Einfluss auf die Haushaltspolitik bis hin zur Instrumentalisierung von Justiz und Medien. So werfen Ingo und Jiffer einen kritischen Blick auf die Bedrohung demokratischer Werte und die Zukunft der Pressefreiheit. Donald Trump zeige bereits jetzt starken Einfluss auf politische und gesellschaftliche Prozesse. Kritisch sehen Jiffer und Ingo Trumps Pläne, die Schuldenobergrenze für zwei Jahre auszusetzen, um finanzielle Freiheit für seine Projekte und Steuererleichterungen zu schaffen. Zudem nutzte er seine Macht, um politische Gegner wie Liz Cheney unter Druck zu setzen. Doch es bleibt nicht nur politisch: Das Ehepaar vergleicht weihnachtliche Traditionen in den USA und Deutschland – warum echte Kerzen am Baum für viele Amerikaner unvorstellbar sind und wie ein Karamellrezept für festliche Stimmung sorgt. Zum Jahresausklang teilen Jiffer und Ingo persönliche Weihnachtswünsche, blicken optimistisch auf 2025 und danken den Hörerinnen und Hörer für ihre treue Unterstützung. Eine Folge voller Analysen, Anekdoten und aktueller Einblicke – perfekt für die Feiertage. Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!
    Feedback bitte an [email protected]
    USA vor Shutdown
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-haushalt-trump-100.html
    Podcast-Tipp: Weltspiegel in der ARD Audiothek
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel/61593768/
    34 min
  • Dilemmata, Diplomatie und Deutschlands Charme
    Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und US-Journalistin Jiffer Bourguignon haben diesmal hohen Besuch - von jemandem, der in diesem Podcast oft zitiert wird: Jiffers Vater Paul, ein überzeugter Trump-Wähler, ist zu Gast in Hamburg. Nachdem sich Jiffer und ihr Vater seit der Wahl nur Textnachrichten geschickt hatten, hatten sie eigentlich beschlossen, bei Pauls Stippvisite politische Themen außen vor zu lassen - zumindest in der Theorie. Doch wie lange kann das gutgehen, wenn beide total politikinteressiert sind? Immerhin, so viel sei vorab verraten, können Vater und Tochter noch gemeinsam Glühwein trinken gehen. Und was Bidens Entscheidung angeht, den eigenen Sohn zu begnadigen, liegen die Meinungen der beiden auch gar nicht ganz so weit auseinander, wie sonst zwischen der Demokratin und dem Republikaner. Doch Paul Bourguignon ist nicht der einzige US-Amerikaner, den es in diesen Tagen nach Europa verschlagen hat. Ingo und Jiffer werfen auch einen Blick auf Donald Trumps Auftritt in Paris bei der feierlichen Wiedereröffnung von Notre Dame - noch vor dessen Amtseinführung als Präsident. Das Ehepaar klärt die Frage, warum Frankreichs Präsident Emmanuel Macron dem designierten US-Präsidenten den sprichwörtlichen und wortwörtlichen roten Teppich ausrollte, während andere Staatschefs in der zweiten Reihe Platz nehmen mussten. Was steckt hinter Macrons Charmeoffensive, und wie könnte sie den Ukraine-Konflikt beeinflussen? In dieser Folge geht es um große Gesten, diplomatische Taktiken und die Frage, wie Europa mit der Rückkehr von Trump umgehen sollte. Ein intensives Gespräch über Familienbande, moralische Dilemmata und die politischen Fallstricke, die daraus entstehen können – ehrlich, emotional und nah dran am Geschehen. Und ganz zum Schluss lüftet Jiffer noch das Geheimnis, was sie am meisten an Deutschland liebt.
    Kritik oder Anregungen bitte an: [email protected]
    Podcast-Tipp: Mission Klima:
    Traceless: Wenn klimaschädliches Plastik einfach verschwindet
    https://www.ardaudiothek.de/episode/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/traceless-wenn-klimaschaedliches-plastik-einfach-verschwindet/ndr-info/13936409/
    31 min
  • Truthahn, Trump und TV-Moderatoren
    "Das ist normalerweise meine Lieblingswoche des Jahres, weil das die Thanksgiving-Woche ist." Doch seit der Wahl Donald Trumps zum 47. US-Präsidenten ist die Stimmung von US-Journalistin Jiffer Bourguignon nach wie vor ein wenig getrübt. Trotzdem will sie sich das Thanksgiving-Fest nicht vermiesen lassen. Jiffer und ihr Ehemann, Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni, sprechen zu Beginn dieser Episode ausführlich über die Bedeutung von Thanksgiving als Zeit des Zusammenkommens, Reflektierens und Genießens - auch in herausfordernden Zeiten. Anschließend widmet sich das Ehepaar dann aber doch auch den ernsten, politischen Themen und beleuchtet gemeinsam die Kabinettsbildung von Donald Trump.
    Jiffer hat seit der Wahl noch kein persönliches Wort mit ihrem Vater Paul gewechselt, aber immerhin schicken sie sich noch Textnachrichten. Und zwar jede Menge. Trump-Unterstützer Paul zeigt sich begeistert und hoffnungsvoll, insbesondere im Hinblick auf die amerikanische Wirtschaft und die Einwanderungspolitik. Ingo und Jiffer sprechen über das rasante Tempo, das Trump bei seiner Kabinettsbildung an den Tag legt und erörtern, warum viele der Personalien höchst umstritten sind. Impfgegner, Wrestling-Amateure und TV-Moderatoren: Sie alle könnten in Trumps neuem Kabinett zentrale Rollen spielen. Zudem werfen Ingo und Jiffer einen kritischen Blick auf das "Project 2025", ein konservatives Regierungsmanifest, das tiefgreifende Änderungen im Zusammenspiel zwischen Exekutive und Legislative anstrebt. Wie viel wird Trump davon umsetzen wollen und können? Und wie wird das vielleicht die US-Demokratie verändern?
    Ein spannender Mix aus Feiertagsstimmung, persönlichen Einblicken und politischer Analyse!
    Kritik oder Anregungen bitte an: [email protected]
    Was Trumps Personal für die Außenpolitik bedeutet
    https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl/trump-aussenpolitik-114.html
    TV-Doku "Wirklich nochmal Trump, Amerika?" von Birgit Wärnke und Ingo Zamperoni
    https://1.ard.de/doku-usa-trump
    Alle Folgen "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html
    Podcast-Tipp: Becoming the Beatles
    https://1.ard.de/beatles-podcast?cp
    50 min

About Amerika, wir müssen reden!

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Was passiert da gerade im Weißen Haus – und was hat das mit uns in Deutschland zu tun? Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon haben Familie…

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