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In einem Schlachtbetrieb der Firma Tönnies haben sich mehr als 650 Mitarbeiter infiziert, in der Folge werden alle Schulen und Kitas im Landkreis Gütersloh geschlossen. Die Bevölkerung ist sauer, vor allem da es schon im Mai ähnliche Fälle gegeben hatte. Einige Menschen protestieren am Donnerstag sogar vor dem Privathaus des Firmeninhabers Clemens Tönnies.
NRW-Korrespondent Christian Wernicke erklärt im Podcast, was in Rheda-Wiedenbrück schief gelaufen ist und was sich zukünftig ändern müsste.
Weitere Themen: Merkels Regierungserklärung, Wirecard-Aktie stürzt ab, Anklage im Mordfall im Kleinen Tiergarten
Wer 2020 seinen Schulabschluss macht, kann ihn wegen der Corona-Krise nur sehr schwer genießen. Was die Krise mit einem macht, das haben uns acht Abiturientinnen und Abiturienten für die SZ am Freitag erzählt.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Sophia Fehrenbach, Gabriel Garbers, Vinzent-Vitus Leitgeb.
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über dpa.
Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb darüber freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen.
Am Dienstag hat in Frankfurt der Prozess im Mordfall Walter Lübcke begonnen. Der Kasseler Regierungspräsident war 2019 getötet worden, als erster Politiker in der Geschichte der Bundesrepublik offenbar aus rechtsextremistischen Motiven.
Die beiden habe eine lange Freundschaft in der rechten Szene verbunden, die jetzt allerdings vorbei sein dürfte, erzählt die SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger nach dem ersten Prozesstag. Sie erklärt außerdem, was die Familie von Walter Lübcke in der Nebenklage erreichen will.
Weitere Themen: Zweiter Nachtragshaushalt; 400 Corona-Fälle in Fleischereibetrieb; Lufthansa-Hilfspaket.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
Die Corona-Warn-App ist am Dienstag in der Bundespressekonferenz präsentiert worden. Justizministerin Christine Lambrecht, Innenminister Horst Seehofer, Gesundheitsminister Jens Spahn, Kanzleramtsminister Helge Braun, der Präsident des Robert-Koch-Instituts und die Chefs von SAP und Telekom betonten die transparente Entwicklung, die vielen Tests, die Freiwilligkeit, die dezentrale Speicherung der Daten und dass selbst der Bundesdatenschutzbeauftragte zufrieden sei.
Es wurde bei der Umsetzung der App versucht, sehr viel kritische Stimmen einzubinden, sagt auch SZ-Berlin-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Durch das dezentrale Konzept seien datenschutzrechtliche Bedenken ausgeräumt worden. Und wenn es eine zweite Welle der Corona-Pandemie geben sollte, sei die App ein hilfreiches Mittel, Infektionsketten nachzuvollziehen. Skeptisch sehe sie allerdings, dass die App nur auf neuen Handys mit aktuellen Updates laufen würde. Dadurch würden viele Leute ausgeschlossen, die sich sonst vielleicht beteiligt hätten.
Weitere Nachrichten: Nordkorea sprengt Verbindungsbüro nach Südkorea, Beginn Prozess Lübcke-Mord, Bayern hebt Katastrophenfall auf.
Den Link zum Erklärvideo finden Sie hier, den ausführlichen Artikel mit Fragen und Antworten hier.
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Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Weiteres Audiomaterial über Phoenix
Der 27-jährige Philipp Amthor ist der konservative Gegenentwurf zu lässigen Gleichaltrigen. Jetzt will er auch CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern werden. Doch dann berichtete Der Spiegel über seine dubiose Lobbyarbeit für die US-Firma "Augustus Intelligence". "Ich bin nicht käuflich", sagt Amthor.
Aber er war nah dran, Grenzen zu überschreiten, meint der Berliner SZ-Korrespondent Stefan Braun. Die dürre Entschuldigung des CDU-Politikers reiche nicht aus, da er in dem Netzwerk des US-Unternehmens schon teure Reisen unternommen und Aktienoptionen besessen habe. Man wisse noch nicht einmal genau, was die Firma denn eigentlich treibe. Amthors Wahl zum CDU-Landeschef am 19. Juni sollen die Christdemokraten in Schwerin noch einmal überdenken.
Weitere Nachrichten: Corona-Nothilfe für Studierende, Rechtsextremismus in Bundeswehr-Eliteeinheit KSK, Verfassungsschutz beobachtet AfD-Brandenburg.
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Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Weiteres Audiomaterial über rbb-Talkshow "Chez Kömer" von Kurt Krömer
Kaum eine Branche hat die Coronakrise so hart getroffen, wie die Luftfahrt. In Deutschland bekommt das auch die Lufthansa zu spüren: Sie steigt bald aus dem DAX ab und offenbar sind mehr als 20 000 Jobs in Gefahr. Und das, obwohl die Fluglinie neun Milliarden Euro Staatshilfe bewilligt bekommen hat.
Das Geld sei nur die Voraussetzung dafür gewesen, dass die Lufthansa überhaupt die Zukunft planen kann, sagt der SZ-Wirtschaftsredakteur Jens Flottau. Die Aufbararbeit gehe erst richtig los.
Weitere Meldungen: Konjunkturprogramm im Kabinett; Vorwürfe gegen Philipp Amthor; Brexit-Verhandlungen.
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Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Gabriel Garbers, Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über die dpa.
In der Corona-Krise hat sich inzwischen schon wieder vieles geändert: aktuell gibt es landesweit nur wenige Neuinfektionen. Und das Leben ist in einigen Bereichen auch schon lockerer geworden.
Ein Problem dabei: In jedem Bundesland gibt es andere Regeln. Und zu jeder einzelnen Lockerungsmaßnahme gibt es gefühlt auch zehn unterschiedliche Meinungen. Dass dies auch irritieren und verunsichern kann, klingt auch in einigen Sprachnachrichten unserer Hörerinnen und Hörer durch, die wir in den vergangenen Wochen erhalten haben.
Sie können uns auch weiter erreichen, auf WhatsApp unter der Nummer: 0176-96501041. Mehr Tagebucheinträge als Video oder Text finden Sie unter sz.de/kollektivestagebuch.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Der 45. Präsident der USA hetzt, lügt und spaltet. Besonders sichtbar wird das nach dem gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd durch einen weißen Polizisten. Immer deutlicher wird von Tag zu Tag, dass das einzige Ziel dieses Präsidenten ist, Präsident zu bleiben.
Trump sei sich treu geblieben und fast schon berechenbar in seinem kalkulierten Wahnsinn, sagt der Leiter der SZ-Außenpolitik, Stefan Kornelius. Die permanente Zunahme an Aggression und Brutalität sei Trumps Wesenkern. Vier weitere Jahre Trump würden die USA in ein "oligarchisch geführtes Ein-Mann-Unternehmen" verwandeln. Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden beweise sich gerade als das absolute Gegenteil des amtierenden Präsidenten.
Weitere Nachrichten: Ermittlungen zu Palme-Mord eingestellt, Grüne fordern Umdenken bei Gentechnik, Reisewarnung für mehr als 160 Länder bis Ende August.
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Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters
In den vergangenen Wochen ging es für die AfD vor allem bergab. In Umfragen landet sie nur unter zehn Prozent. Immerhin am Dienstag kann die stärkste Oppositionspartei im Bundestag mal kurz wieder jubeln: Denn das Bundesverfassungsgericht rügte Innenminister Horst Seehofer (CSU). Die AfD schlachtet das erwartbare Urteil aus, aber es ist kein Sieg im politischen Sinne, denn Seehofer muss seine Äußerungen nicht zurücknehmen, sagt der Berliner SZ-Korrespondent Markus Balser.
Die schlechten Umfragewerte hätten mehrere Ursachen: In der Corona-Krise habe die Partei keine Linie gefunden. Auch ihre Kritik an Angela Merkel habe nicht mehr gezündet, da der überwiegende Teil der Bevölkerung mit dem Handeln der Kanzlerin zufrieden war. Zudem sei es der Partei nicht mehr möglich gewesen, Angst vor Geflüchteten zu schüren, weil die wegen der geschlossenen Grenzen gar nicht mehr nach Europa kommen konnten. Der Bundesvorstand sei heillos zerstritten. Mehr als ein Jahr vor der Bundestagswahl breite sich in der Fraktion Unruhe aus.
Weitere Nachrichten: Thüringen beendet Kontaktbeschränkungen, Einbruch der Exporte.
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Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Valérie Nowak
Weiteres Audiomaterial über ntv
17 Jahre würde Madeleine “Maddie” McCann jetzt sein, falls sie noch leben sollte. Am 3. Mai 2007 verschwand die damals dreijährige Britin spurlos aus einer portugiesischen Ferienanlage. Immer wieder gab es darum teils wildeste Spekulationen. Am Mittwochabend präsentierte das Bundeskriminalamt dann völlig überraschend einen neuen Verdächtigen.
Dabei handelt es sich um den 43-jährigen, vorbestraften Sexualtäter Christian B., sagt SZ-Korrespondent Peter Burghardt. B. sitze wegen anderer Delikte in Kiel in Haft. Möglicherweise sei er auch noch für das Verschwinden anderer Kinder verantwortlich. Aber auch im Fall Maddie fehle noch ein echter Beweis für seine Täterschaft, bislang gebe es nur Indizien. Sicher sei bislang nur, dass er sich zum Zeitpunkt ihres Verschwindens in Nähe des Tatorts aufgehalten habe.
Weitere Nachrichten: Trump trifft Einsatzkräfte, Biden Floyds Angehörige; Rassismus bei der Polizei: Esken fordert Beschwerdestelle, Mann droht mit Anschlag auf Muslime.
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Redaktion, Moderation: Lars. Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Weiteres Audiomaterial über ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY … ungelöst”
Deutschland und die USA sind hinsichtlich der Polizeigewalt gegen Menschen mit anderer Hautfarbe kaum vergleichbar. In den USA sind von der Polizei allein im letzten Jahr 430 Schwarze und Hispanics erschossen worden. In Deutschland erschossen Polizisten im Jahr 2018 gerade einmal elf Menschen insgesamt.
Und trotzdem, das ist nicht allein auf die Polizei, sondern auf die gesamte Gesellschaft bezogen, gibt es auch in Deutschland ein strukturelles Rassismusproblem, sagt die Journalistin und Buchautorin Alice Hasters. Das werde nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd umso offensichtlicher.
Weitere Themen: Heißester Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, EU-Staaten wollen volle Reisefreiheit ab Juli.
Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
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