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Trump macht mit seinen Ansprüchen auf Grönland ernst. Er droht europäischen Staaten mit zusätzlichen Zöllen, wenn die USA die Insel nicht bald übernehmen dürfen. Auch Deutschland wäre von den Zöllen betroffen. Sie sollen 10 Prozent betragen und könnten auf bis zu 25 Prozent ansteigen. Wohl zusätzlich zu den bereits bestehenden Zöllen von 15 Prozent auf die meisten EU-Produkte.
Europa wird also von seinem engsten Partner erpresst. Ende der Woche soll es deswegen einen EU-Sondergipfel geben. Und dort wird dann entschieden, wie Europa auf diese Drohung reagiert. Die EU könnte zum Beispiel Importverbote verhängen oder US-Digitalkonzerne einschränken. SZ-Brüssel-Korrespondent Jan Diesteldorf sieht Europa für so einen Handelskonflikt mit den USA allerdings schlecht gerüstet.
Weitere Nachrichten: IWF-Prognose für Deutschland, Zugunglück in Spanien, Urteil zu Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text über das Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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US-Präsident Donald Trump will Grönland haben. Und zwar um jeden Preis. Jetzt droht Trump, mehrere EU-Länder mit Zöllen zu bestrafen, weil sie auf die Unabhängigkeit von Grönland drängen. Auch Deutschland ist betroffen.
Was kann die EU auf derartige Drohungen entgegnen? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent in Brüssel. Er erklärt, warum es nicht komplett ausgeschlossen ist, dass sich die EU erpressen lassen könnte – und was Trumps Drohungen für die Nato bedeuten.
Und gibt es in dieser Podcastfolge noch ein zweites Thema, nämlich die AfD, die sich gerade für das Superwahljahr 2026 aufstellt. Dazu spricht Tim Frehler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Er berichtet, auf welche Themen die AfD im Wahlkampf setzt, und was die übrigen Parteien dem entgegensetzen können.
Weitere Nachrichten: Mullah-Regime spricht von 5000 Toten in Iran; Kritik an Trumps Pläne für „Friedensrat“.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Hinweis: Im Podcast wird gesagt, dass Markus Frohnmaier Spitzenkandidat für Rheinland-Pfalz sei. Das ist falsch. Er ist der Spitzenkandidat für Baden-Württemberg. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.
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In Iran gibt es seit Ende Dezember Proteste im ganzen Land. Und das Regime schlägt sie mit Gewalt nieder. Laut Amnesty International ist es ein “Massaker, in einem bislang unbekannten Ausmaß.” Die Menschenrechtsorganisation schreibt in ihrem Bericht, dass Sicherheitskräfte in Iran gezielt auf unbewaffnete Demonstrierende schießen – auf deren Kopf oder Oberkörper. Und: Dass die Gewalt koordiniert sei, weil die iranische Polizei, die Revolutionsgarde und Beamte in Zivil gemeinsam Demonstrierende und sogar Unbeteiligte jagen.
Zum Weiterlesen und -hören: Hören Sie hier die Folge von “Auf den Punkt” über die Proteste in Iran mit SZ-Korrespondent Raphael Geiger. Und lesen Sie hier seine Reportage von der türkisch-iranischen Grenze.
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
Redaktionsschluss am Freitag, 16.1., um 16 Uhr.
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Vor einem Jahr soll ein Mann absichtlich ein Auto in eine Verdi-Demo in München gelenkt haben. Eine Mutter und ihr Kind sind dabei gestorben, 43 Menschen wurden verletzt. An diesem Freitag hat der Prozess zu dem Anschlag begonnen. SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger war im Gerichtssaal, als die Anklageschrift verlesen wurde.
Die Anklage sei zwölf Seiten lang und eine „Essenz von Terror und Grauen“, sagt Ramelsberger im Podcast. Und sie berichtet von einem Treffen mit dem Wittwer Marius H., der an jenem 13. Februar 2025, seine Frau und seine zweijährige Tochter verloren hat. Ihm sei der Täter egal, hat er Ramelsberger in ihrem Gespräch gesagt. „Ich kann das verstehen“, sagt Ramelsberger im Podcast, „denn alles, was der Angeklagte vor Gericht sagen könnte, hilft den Hinterbliebenen ja nicht.“
Weitere Nachrichten:Südkoreas Ex-Präsident Yoon zu fünf Jahren Haft verurteilt; Venezolanische Oppositionspolitikerin Machado schenkt Trump ihre Friedensnobelpreismedaille.
Zum Weiterlesen:
Die erste Staffel der SZ-Podcast-Serie „Am Abgrund“ mit Annette Ramelsberger hören Sie hier.
Den Text von Annette Ramelsberger über den Wittwer Marius H. lesen Sie hier.
Den Text von Annette Ramelsberger über den Prozessauftakt lesen Sie hier.
Die „Auf den Punkt“-Folge zum versuchten Putschversuch des ehmaligen Präsidenten von Südkorea Yoon hören Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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Am Mittwoch haben sich Vertreter von Grönland, Dänemark und den USA in Washington getroffen, um über Grönlands Zukunft zu sprechen. US-Präsident Donald Trump hat seinen Wunsch, Grönland solle Teil der USA werden, in den vergangenen Tagen immer wieder bekräftigt. Politiker aus Grönland, Dänemark und der EU haben dagegen immer wieder auf die Autonomie Grönlands im Königreich Dänemark hingewiesen. Das Ergebnis der Gespräche am Mittwoch: Man habe fundamental verschiedene Meinungen, wolle aber weiter sprechen, hieß es danach.
Aber: Was denken eigentlich die Grönländerinnen und Grönländer über die amerikanischen Expansionspläne? Das beantwortet SZ-Korrespondent Michael Neudecker in dieser Podcastfogle. Er befindet sich in der grönländischen Hauptstadt Nuuk – und hat von dort mit Grönländern das Gipfeltreffen in Washington verfolgt.
Weitere Nachrichten: Tötungen bei Iran-Protesten laut Amnesty beispiellos; Wieder Schüsse von ICE in Minneapolis
**Zum Weiterlesen: **
Die Reportage von Michael Neudecker aus der grönländischen Hauptstadt Nuuk lesen Sie hier.
Den Text über das Bafög-Portal, das drei Wochen lang offline ist, lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Justin Patchett, Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Aylin Sancak
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Die Plattform X wird gerade mit sexualisierten Fake-Bildern regelrecht geflutet. Das liegt an der integrierten KI „Gronk“, die mit nur ein paar Mausklicks Bilder erstellen kann, die echte Menschen in Unterwäsche oder im Bikini zeigen. Tech-Milliardär Elon Musk weigert sich, seine KI so zu regulieren, dass diese keine pornografischen Bilder mehr erstellt - und die Gesetzgebung gibt den Regierungen nur wenig Möglichkeiten, um einzugreifen. Seit dem Wochenende ist Grok in Malaysia und Indonesien gesperrt. Und weil auch die Regierung in Großbritannien eine Sperrung von Grok prüft, hat Musk sie als „faschistisch“ bezeichnet.
In dieser Podcastfolge erklärt Simon Berlin aus dem SZ-Digitalteam, welche Möglichkeiten es gibt, den pornografischen Inhalten von Grok auch in Deutschland beizukommen. Und warum es vielleicht gar nicht so eine schlechte Sache ist, wenn die EU Grok nicht sofort sperrt.
Weitere Nachrichten: Keine juristischen Konsequenzen nach der Tötung von Renee Nicole Good in Minneapolis; Gespräche über die Zukunft von Grönland im Weißen Haus.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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Seit Monaten versucht Donald Trump, eine der wichtigsten Institutionen der Weltwirtschaft zu zersetzen: die US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Er will den Fed-Chef Jerome Powell dazu bewegen, den Leitzins zu senken. Das würde der amerikanischen Wirtschaft nutzen.
Powell hingegen richtet sich bei seiner Arbeit nur nach ökonomischen Kennzahlen und will dem politischen Druck nicht nachgeben. Notenbanken sind als politisch unabhängige Institutionen konzipiert. Trump hat Powell deshalb mehrmals offen angegriffen und versucht, ihn zu diskreditieren. Entlassen kann er ihn nicht.
Mehrmals hat Donald Trump angedeutet, dass Powell bei der Renovierung des neuen Fed-Gebäudes in Washington falsche Angaben gemacht haben soll, auch wenn es dafür keine Beweise gibt. Doch jetzt hat die US-Justiz Ermittlungen gegen Powell wegen dieses Vorwurfs aufgenommen.
In dieser Podcastfolge spricht Ann-Kathrin Nezik, SZ-Korrespondentin in New York, darüber, was droht, wenn Donald Trump die Notenbank tatsächlich unter seine Kontrolle bringt. Die Folgen würden nicht nur die USA betreffen, sondern die gesamte Weltwirtschaft.
Weitere Nachrichten: Proteste in Iran gehen weiter; Wadephul spricht mit Marco Rubio; Söder will Bundesländer zusammenlegen.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. greift die deutsche Gesundheitspolitik an. In einem Brief an seine deutsche Amtskollegin Nina Warken (CDU) behauptet er, dass in Deutschland “mehr als 1000 deutsche Ärzte und Tausende ihrer Patienten“ verfolgt und bestraft würden, weil sie während Corona nicht geimpft hätten oder gegen Masken waren. Das, was in Deutschland passiere, sei nicht mit demokratischen Werten vereinbar.
Warken hat die Vorwürfe scharf zurückgewiesen. Sie würden jeglicher Grundlage entbehren und seien “faktisch falsch”. Und auch Christina Berndt, SZ-Wissenschaftsredakteurin, sagt im Podcast, dass an Kennedys Vorwürfen nichts dran sei. Zwar habe es vereinzelte Verfahren gegen Ärzte gegeben, die Impfpässe gefälscht oder Patienten falsche Atteste für die Befreiung vom Tragen von Schutzmasken ausgestellt haben. Das habe aber nichts mit willkürlicher politischer Verfolgung zu tun. Kennedys Vorwürfe seien haltlos und gefährlich. Sie würden Zweifel an der Demokratie und evidenzbasierter Medizin säen.
Weitere Nachrichten: Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell; Untersuchungshaft für Bar-Besitzer in Crans-Montana.
**Zum Weiterlesen: **
Einen Kommentar zu Kennedys Äußerungen lesen Sie hier.
Die Reportage über einen jungen Obdachlosen in Hamburg auf der Suche nach Schutz vor eisiger Kälte lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X und Fed.
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Seitdem die iranische Währung Rial Ende Dezember abgestürzt ist, gibt es in Iran landesweite Proteste, bei denen die Demonstranten offen ein Ende des islamistischen Regimes fordern. Es sind die größten seit Herbst 2022, als Jina Mahsa Amini von iranischen Sicherheitskräften getötet wurde.
Istanbul-Korrespondent der SZ Raphael Geiger spricht in dieser Folge über den Einfluss von Reza Pahlavi und die Lage im Iran, wo seit der Sperre des Internets nur wenige Informationen nach außen dringen.
Weitere Nachrichten: Landesweite Proteste in den USA gegen ICE; Nina Warken weißt Vorwürfe gegen Kennedy Jr. zurück; Schulen bleiben in NRW geschlossen.
Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier, warum ein engeres Bündnis zu Indien im Interesse Deutschlands ist.
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Raphael Geiger, Jens Schneider
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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US-Präsident Donald Trump zerschlägt gerade die Weltordnung der Nachkriegszeit. Die USA “haben keine Traute mehr, der Hüter des Gemeinwohls, also der globalen, werte- und regelbasierten Ordnung zu sein,” sagt Herfried Münkler, emeritierter Professor für politische Theorien der Humboldt-Uni in Berlin. Im Wesentlichen verfolge Trump deshalb amerikanische Kerninteressen.
Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, “dass es den USA wohl darum geht, den gesamten Doppelkontinent von oben bis unten, also sozusagen von der Nordspitze Kanadas bis zum Kap Horn unter Kontrolle zu bekommen”, sagt Münkler weiter im Gespräch mit dem Podcast “Auf den Punkt” über das Entstehen einer neuen Welt(un)ordnung.
Trump wolle die Vereinigten Staaten als Hegemonialmacht des amerikanischen Doppelkontinents etablieren. Die Entführung des Präsidenten von Venezuela begründet er mit den Interessen der US-amerikanischen Ölindustrie.
Bei Grönland geht es laut Trumps Sprecherin Karoline Leavitt um Sicherheitsinteressen. Deshalb prüfe die US-Regierung eine Reihe von Optionen zur Übernahme Grönlands. Der Einsatz von US-Militärgewalt sei eine davon, obwohl Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen davor warnt, dass ein Angriff auf Grönland das Ende der Nato bedeute. Doch in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der New York Times hat Trump gesagt, dass ihn kein Völkerrecht stoppen könne, sondern nur seine eigene Moral und sein eigener Verstand.
**Zum Weiterlesen: **
Nur er selbst könne sich einschränken, sagt Donald Trump der New York Times. Hier lesen Sie eine Analyse dieser Aussagen.
Den Text von SZ-Skandinavien-Korrespondent Alex Rühle über die Möglichkeiten einer unfreundlichen Übernahme Grönlands durch die USA lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Palm Beach Post und New York Times.
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