
Sign up to save your podcasts
Or


Based on Podcast App listening data
Offiziell gilt gerade eine Waffenruhe zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF). Doch die Machthaber in Damaskus verlangen, dass die Kurden einen Plan vorlegen, wie die Institutionen in der kurdischen Selbstverwaltung Rojava in die staatliche Ordnung der neuen Regierung in Damaskus übergehen.
Viele Kurden aber wollen nicht von Damaskus regiert werden. Für sie ist Rojava ein “Ort der politischen Selbstbestimmung”, in der Frauen gleichberechtigt sind und demokratische Mitsprache möglich ist, wie der Aktivist Kerem Schamberger der SZ sagt. Er warnt, dass eine Eroberung Nordsyriens durch die Regierungstruppen und mit ihnen verbündete dschihadistische Milizen katastrophale Folgen hätte. Schon jetzt gebe es Berichte über willkürliche Morde. In der mehrheitlich von Kurden bewohnten und von Regierungstruppen belagerten Stadt Kobane seien viele gerade in der Kälte ohne Strom, Wasser und Heizung, sagt SZ-Korrespondent Raphael Geier mit Sitz in Istanbul. Die humanitäre Lage sei katastrophal.
Weitere Nachrichten: EU stuft Irans Revolutionsgarden als Terrorgruppe ein; Merz beschwört wehrhafte EU; Makler haften bei Diskriminierung.
Zum Weiterlesen:
Einen Text über die syrischen Kurden lesen Sie hier.
Hier finde Sie einen Text von Geiger über Iran. und hier seinen Kommentar über die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation.
Den Recherchepodcast "Das Thema" über Georgia Meloni können Sie hier hören.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Sachsen-Anhalts Landtag hat an diesem Mittwoch einen neuen Ministerpräsidenten gewählt. Sven Schulze von der CDU wurde gleich im ersten Wahlgang gewählt. Schafft er es, den starken Umfragewerten der AfD etwas entgegenzusetzen?
Die CDU in Sachsen-Anhalt steht zurzeit extrem unter Druck. Denn in Umfragen liegt die AfD bei etwa 40 Prozent der Stimmen. Die CDU dagegen liegt nur bei 26 Prozent, die Koalitionspartner SPD und FDP weit abgeschlagen unter 10 Prozent. Reicht das halbe Jahr bis zur Landtagswahl am 6. September der CDU und ihrem neuen Ministerpräsidenten für eine Trendwende? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Iris Mayer, Korrespondentin für Sachsen-Anhalt. Sie hat die Wahl im Landtag von Magdeburg für die SZ begleitet.
Weitere Nachrichten: Trump will in Minnesota „ein bisschen deeskalieren“; Durchsuchung bei der Deutschen Bank; TU Chemnitz will Thüringens Ministerpräsidenten Vogt Doktortitel entziehen.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix.
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Sozialstaat heißt: Der Staat greift allen unter die Arme, die Hilfe brauchen. Wenn man sich aber mal anschaut, wie das in Deutschland funktioniert, könnte man auch sagen, dass der Staat vor allem denen unter die Arme greift, die die richtigen Formulare ausgefüllt haben. Und davon viele.
Aber das könnte sich bald ändern. Die Bundesregierung möchte nämlich, dass es bald viel schneller und einfacher möglich ist, Sozialleistungen zu bekommen. Wie das gehen soll, hat eine Kommission erarbeitet. Darin waren Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen. In dem Bericht, den die Kommission an diesem Dienstag an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben hat, stehen eine Menge Vorschläge, die den Sozialstaat besser, schneller und digitaler machen sollen. Wie einfach das umsetzbar ist und wer von dieser Reform profitieren würde, darüber spricht in dieser Podcastfolge Bastian Brinkmann, aus dem SZ-Parlamentsredaktion in Berlin.
Weitere Nachrichten: Handelsabkommen zwischen EU und Indien; Dobrindt verkündet verstärkten Kampf gegen Linksextremismus.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv.
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Nun haben sich auch die früheren US-Präsidenten Barack Obama und Bill Clinton zu Wort gemeldet. Die Tragödie in Minneapolis müsse für jeden Amerikaner ein Weckruf sein, schreiben sie in Statements. Die Werte der Nation würden zunehmend angegriffen. Der aktuelle Präsident aber eskaliere weiter. Und Donald Trump droht damit Soldaten nach Minnesota zu entsenden.
Tatsächlich sei in Minneapolis die Lage sehr angespannt, berichtet SZ-US-Korrespondent Peter Burghardt nach einem Besuch in der Stadt. Nach den erneuten tödlichen Schüssen herrsche dort eine "gespenstische Stimmung".
Weitere Nachrichten: EU ermittelt gegen Musks X wegen sexualisierter KI-Bilder; Messerangreiferin vom Hamburger Hauptbahnhof muss in Psychiatrie; letzte tote Geisel aus Gaza zurück in Israel.
Zum Weiterlesen:
Burghardts Reportage aus Minneapolis lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Jakob Arnu
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Nach den zweiten tödlichen Schüssen bei einem Einsatz von US-Bundesbeamten in Minneapolis wächst die Empörung über das Weiße Haus. Die Eltern des erschossenen US-Bürgers Alex Pretti werfen den Einsatzkräften vor, ihren Sohn ohne Grund getötet zu haben. “Die abscheulichen Lügen, die die Regierung über unseren Sohn verbreitet, sind verwerflich und widerwärtig“, heißt es in einer Stellungnahme der Familie. “Alex hält eindeutig keine Waffe in der Hand, als er von Trumps mordenden und feigen ICE-Gangstern angegriffen wird.“ Ihr nicht vorbestrafter Sohn habe lediglich versucht, eine von einem Beamten zu Boden gebrachte Frau zu schützen, dabei ein Handy in der Hand gehalten und sei mit Pfefferspray besprüht worden, bevor die Schüsse fielen. Die Wahrheit müsse ans Licht gebracht werden.
Das Heimatschutzministerium stellt den Fall hingegen als Notwehr dar. Trumps einflussreicher Vize-Stabschef Stephen Miller bezeichnete Pretti gar als “inländischen Terroristen“. Für US-Korrespondentin Charlotte Walser sieht das jedoch “wie eine Hinrichtung” aus. Letztendlich müsse das aber ein Gericht bewerten und entscheiden. Bislang aber gebe es keine Anzeichen dafür, dass Pretti eine Gefahr dargestellt habe. Doch in den USA würden inzwischen beide Seiten nur noch in ihren Informationsblasen leben und jeweils das sehen, was zu ihren Überzeugungen passt.
Weitere Nachrichten: Neue Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi; Kämpfe in Syrien; CDU-Wirtschaftsflügel will Teilzeit abschaffen.
**Zum Weiterlesen: **
Eine Reportage meines Kollegen Peter Burghardt aus Minneapolis lesen Sie hier.
Hier finden Sie einen Liveticker über die Ereignisse in den USA.
Und hier einen Kommentar zu dem Vorfall von Charlotte Walser.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Katja Guttmann
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ABC und New York Times
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die russische Großinvasion in die Ukraine ist fast vier Jahre her. Seitdem ist der Krieg zum Alltag geworden. Nicht nur an der Front, sondern auch weit davon entfernt. Laut UN sind seit Kriegsbeginn mindestens 15 000 Zivilisten getötet worden, auch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.
Dort lebt der freie Journalist Denis Trubetskoy und berichtet unter anderem in Beiträgen für die Zeit und den MDR über ukrainische Innenpolitik und das Leben in Kiew. Am Dienstag hat er auf der Social-Media-Plattform Bluesky gepostet: „Ein schwerer Angriff auf Kiew heute Nacht, mit zahlreichen Drohnen und ballistischen Raketen. Große Stromausfälle im östlichen Teil der Stadt, zunächst rund 5600 Häuser ohne Heizung. Eine von vielen Nächten, in denen es Russland versuchte, Kiew mitten im eiskalten Winter unbewohnbar zu machen.“
Wie es sich anfühlt gerade in Kiew zu leben – und wie er es schafft, trotz des russischen Dauerbeschusses weiterzumachen, darüber spricht Denis Trubetskoy in dieser Folge des Podcasts.
Zum Weiterlesen und -hören:
Die Folge von „Auf den Punkt“ mit Denis Trubetskoy von 2023 hören Sie hier: „Angst, Raketen, drohender Fronteinsatz: Wie ein Ukrainer ein Jahr Krieg erlebt hat“.
Den Text von Björn Finke von dort, wo Lützerath war, finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Diese Woche ist etwas Erstaunliches passiert. Im Europaparlament haben die Grünen einen Antrag eingebracht, das Mercosur-Freihandelsabkommen doch noch einmal auf Eis zu legen, damit es vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden kann. Und das kann mehrere Jahre dauern. . Der Antrag hat eine knappe Mehrheit bekommen. Dafür stimmten fast alle deutschen Grünenpolitiker - und zwar zusammen mit so gut wie allen Abgeordneten von der AfD. Ist das ein wuchtiger Tritt gegen die Brandmauer - ausgerechnet von den Grünen?
Weitere Nachrichten: TikTok-Verbot in den USA wurde umgangen; direkte Gespräche zwischen Kiew und Moskau.
Zum Weiterhören und -lesen:
Moderation, Redaktion: Timo Nicolas
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Es war ein Auftritt, wie man ihn von Donald Trump kennt. Weit mehr als eine Stunde sprach er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos am Mittwoch. Ohne roten Faden streifte er verschiedenste Themen: Die Energiewende, die angeblich nur Schaden anrichte, die US-Wirtschaft, die angeblich so gut laufe wie nie, die guten Beziehungen, die man zu Venezuela habe.
Dann kam der US-Präsident auf Grönland zu sprechen und bekräftigte seinen Wunsch, sich die Insel einzuverleiben. Er betonte aber, dabei werde es keine militärische Gewalt geben. Und Stunden nach seiner Rede verkündete er, er habe sich in der Grönland-Frage mit der Nato geeinigt. Und auch die Zölle gegen europäische Staaten solle es nicht geben.
Anlass zur Erleichterung ist das allerdings nicht, sagt SZ-Chefredakteurin Judith Wittwer. Auf dem Weltwirtschaftsforum werde klar, Europa braucht neue Partner.
Weitere Nachrichten: Trump gründet “Friedensrat”; Streit bei Grünen um Mercosur-Abstimmung
Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über die wirtschaftlichen Chancen und Risiken in Grönland.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Seit der Corona-Pandemie kann man sich in Deutschland telefonisch krankschreiben lassen. Wer sich nicht gut fühlt muss also nicht erst in die Praxis kommen, es reicht ein Anruf beim Hausarzt.
Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Oliver Klasen aus dem SZ-Wirtschaftsressort.
Weitere Nachrichten: EU-Parlament ruft wegen Mercosur-Abkommen den EuGh an; BKA nimmt mutmaßliche Kremlspionin fest.
**Zum Weiterhören und -lesen: **
Hören Sie hier "Auf den Punkt" über das Mercosur-Abkommen.:
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über rbb24.
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am 20. Januar 2025 hat Donald Trump seine zweite Amtszeit angetreten. Schon bei der Vereidigung war klar, dass diese zweite Periode anders werden dürfte als seine erste, nach der Wahl 2016. Damals schienen Trump und seine Leute nicht wirklich einen Plan zu haben, viele altgediente Republikaner versuchten, ihn einzuhegen. Im jetzigen Kabinett umgibt sich Trump nur noch mit Ministern und Beratern, die entweder seinen Plänen getreu folgen oder ideologisch klar auf Linie sind.
In diesem ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit wurde sofort klar: Trump und seine Leute handeln nach einem klaren Konzept – dem Project 2025. Das Papier skizziert einen Plan, wie das politische System der USA umgekrempelt werden kann: Die Macht des Präsidenten soll ausgebaut, die Gewaltenteilung eingeschränkt, der Druck auf Universitäten erhöht und Menschen ausländischer Herkunft verhaftet und deportiert werden. Große Teile dieses Plans sind bereits nach einem Jahr umgesetzt.
Wie dieser Abbau der Demokratie weitergehen wird – und ob sich der entstandene Schaden überhaupt noch umkehren lassen kann, das analysiert in dieser folge die Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook.
Weitere Nachrichten: Von der Leyen geht auf Trump zu; Verfolgung von iranischen Demonstranten.
Zum Weiterlesen: Hier können Sie die aktuelle Folge „Das Thema“ zur US-Außenpolitik unter Trump hören. Und hier finden Sie den Text von Christian Weber über die gedankliche Flucht aus der Gegenwart.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
From the publisher's feed
Ranked by our users in the last 21 days

221 Listeners

104 Listeners

40 Listeners

125 Listeners

55 Listeners

45 Listeners

26 Listeners

108 Listeners

49 Listeners

60 Listeners

2 Listeners

98 Listeners

60 Listeners

15 Listeners

31 Listeners

3 Listeners

143 Listeners

3 Listeners

3 Listeners

2 Listeners