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Die FPÖ hat die Nationalratswahlen vor drei Wochen gewonnen, eine absolute Mehrheit aber klar verfehlt. Schon vor der Wahl haben die anderen Parteien angekündigt, mit der FPÖ und vor allem mit ihrem Vorsitzenden Herbert Kickl nicht zusammenarbeiten zu wollen. Nun hat sich Bundespräsident Alexander van der Bellen eingeschaltet und fordert von der ÖVP und dem amtierenden Bundeskanzler Karl Nehammer, eine stabile Regierung für Österreich zu finden.
Die FPÖ protestiert, die ÖVP will nun mit der SPÖ und den liberalen Neos über eine sogenannte “Zuckerlkoalition” verhandeln. Dass die aber tatsächlich zustande kommt, ist alles andere als gesichert, sagt SZ-Österreich-Korrespondentin Cathrin Kahlweit.
Weitere Nachrichten: Treffen der Brics-Staaten in Russland, Investitionspläne von Wirtschaftsminister Habeck, Terroranschlag in der Türkei
Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die neue Folge unseres Recherchepodcasts "Das Thema".
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Johannes Korsche, Lars Langenau
Produktion: Jonathan Brandis
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube und ZIB2.
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Viele Ukrainerinnen und Ukrainer sind aktuell ohne Strom, Wasser und Heizung. Kurz vorm Winter, in dem immer mal wieder Tage gibt, an denen das Thermometer auf Minus 20 Grad fallen kann.
Grund dafür ist die russische Strategie im Ukraine-Krieg. Seit Monaten greift die russische Armee zivile Ziele an. Aus den vergangenen Tagen gibt es entsprechende Berichte aus mehreren ukrainischen Landesteilen. Zum Beispiel vom Gouverneur des Bezirks Cherson, der unter anderem davon berichtet, dass neben Wohnhäusern auch Gas- und Wasser-Pipelines angegriffen wurden.
SZ-Korrespondent Florian Hassel berichtet von behelfsmäßigen Stromgeneratoren auf ukrainischen Straßen – und ob das genug ist, um über den kalten Winter zu kommen.
Weitere Nachrichten: ÖVP mit Regierungsbildung in Österreich beauftragt; IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland.
Zum Weiterlesen:
Die Reportage von Florian Hassel, in de es um die nepalesischen Soldaten geht, lesen Sie hier.
Den Text von Raphael Geiger zu den türkischen Telenovelas finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Büro des ukrainischen Präsidenten (YouTube).
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Der türkische Islamgelehrte und Prediger Fethullah Gülen, den der Präsident Erdoğan für den Putschversuch 2016 verantwortlich macht, ist am Sonntagabend im Alter von 83 Jahren in einem Krankenhaus im US-Bundesstaat Pennsylvania gestorben. Er galt in der Türkei als Staatsfeind.
Dabei, sagt SZ-Türkei-Korrespondent Raphael Geiger, hat Gülen den türkischen Präsidenten Erdoğan einst “extremst unterstützt und hat ihm geholfen, die säkulare türkische Republik im Prinzip zu beerdigen”. Später spielte er für Erdoğan die Rolle des Feindes. Geiger: “Im Prinzip war das sein größter Wert für Erdoğan in dessen Propaganda.”
Weitere Nachrichten: Knappes Ja zur EU in Moldau; CDU fremdelt
Zum Weiterlesen:
Den Nachruf auf Gülen finden Sie hier.
Den Bericht über den Linkenparteitag finden Sie hier und einen Kommentar dazu hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD.
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Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt".
Donald Trump lässt bei einem Townhall-Event eine halbe Stunde lang Musik laufen, statt weitere Fragen von Wählern und Wählerinnen zu beantworten, und Kamala Harris stellt sich einem Interview bei Fox News: Diese beiden Wahlkampftermine der Kandidaten waren wohl die einprägsamsten in dieser Woche. Doch auch andere Auftritte und Termine zeigen, wie Harris auf den letzten Metern ihre Strategie noch einmal anpasst – und wie Trump immer radikaler wird, weil er es sich offenbar erlauben kann.
In dieser Folge von „Auf den Punkt: Die US-Wahl“ besprechen wir den Endspurt der Kandidaten und schauen auf die Wählergruppen, die sie jetzt noch zu erreichen versuchen.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 18.10.2024 um 11 Uhr.
Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche, Vinzent-Vitus Leitgeb, Carolin Lenk
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über Donald J Trump (Youtube), CNN, WFAA, Next9News, Fox News, Forbes Breaking News, Associated Press, All The Smoke und Breaking Points.
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Im Gazakrieg sind seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 inzwischen mehr als 42 000 Menschen getötet und mehr als 99 000 Personen verletzt worden. Und trotz des Todes von Hamas-Chef Sinwar gehen die Bombardements und die Kämpfe dort weiter.
Die norwegisch-deutsche Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk war für die internationale Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" kürzlich noch im Gazastreifen. Sie berichtet in der aktuellen Sendung von "Auf den Punkt" von ihren Erfahrungen mit schwerst traumatisierten Kindern, die oft schnell und unvermittelt in Panik geraten. Es sei, sagt sie, als würde sich dann "das ganze Leiden Gazas in diesen Schreien ausdrücken". Das Einzige, was sich die Kinder dort wünschen würden, sei, "sich nicht mehr fürchten zu müssen".
Zum Weiterlesen:
Einen Text über den Tod des Hamas-Anführer Sinwar finden Sie hier.
Ein Porträt über den getöteten Sinwar hier.
Einen Text über den Beschluss des Bundestages und dem Widerstand im Bundesrat zum SIcherheitspaket finden Sie hier.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 18.10.2024 um 16 Uhr.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Nadja Schlüter, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Jonathan Brandis
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über PBS.
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Israel hat den Drahtzieher des Terrors vom 7. Oktober 2023 getötet: den Anführer der Hamas, Jahia Sinwar. Er war einer der meistgesuchten Menschen der Welt. Seine Ermordung war aber keine gezielte Geheimdienst-Aktion, sondern Zufall. Israelische Soldaten gerieten in einen Schusswechsel, bei dem Sinwar dann erschossen wurde.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sprach daraufhin davon, dass das zwar nicht das Ende des Krieges sei, aber der Anfang des Endes. Was bedeutet Sinwars Tod für Iran, die Macht hinter der Hamas? Und wie könnte Iran jetzt reagieren? Darüber spricht in dieser Folge SZ-Iran-Experte Raphael Geiger.
Weitere Nachrichten: Biden in Berlin zu Besuch, Sicherheitspaket der Ampel im Bundesrat teils gescheitert.
Zum Weiterlesen:
Das Interview zur Bedeutung von Emojis für unsere Kommunikation lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über IsraeliPM (Youtube).
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Bei der Eröffnungsfeier der Frankfurter Buchmesse wurde die Literatur als „Empathie-Vermittlerin“ gelobt und die Messe als „Ort gelebter Demokratie“. Während diese Reden gehalten wurde, saßen in der ersten Reihe vor der Bühne Vertreter der rechten italienischen Regierung, die kritische Kulturschaffende im eigenen Land einzuschüchtern versucht. Italien ist in diesem Jahr Gastland der Buchmesse.
Um diese Tatsache hatte es schon vorab Diskussionen gegeben, unter anderen, weil einer der bekanntesten und regierungskritischen Intellektuellen Italiens, der „Gomorrha“-Autor Roberto Saviano, von der offiziellen italienischen Delegation nicht zur Buchmesse eingeladen worden war.
Wieso Saviano jetzt trotzdem auf der Messe auftritt und wie die Regierung Meloni versucht, die Kulturlandschaft im eigenen Land zu verändern, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Carolin Gasteiger, die stellvertretende Leiterin des SZ-Feuilletons.
Weitere Nachrichten: Bundestag beschließt umstrittene Krankenhausreform, EU-Gipfel mit Schwerpunkt Migration beginnt in Brüssel
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche, Lars Langenau
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über buchmesse (Youtube).
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Zehn Männer aus Ägypten und sechs Männer aus Bangladesch – mit ihnen soll ein neuer Umgang Europas mit Asylsuchenden beginnen. Sie waren am Mittwoch die ersten Asylsuchenden, die Italien nach Albanien gebracht hat. Dort – außerhalb der EU – wird jetzt über ihren Asylantrag entschieden. So lange sind sie in einem der zwei Lager untergebracht, die Italien in Albanien gebaut hat. In den kommenden fünf Jahren soll Italien diese Praxis 670 Millionen Euro kosten.
Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert in einem Brief an die 27 Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer Abschiebelager außerhalb der EU. Am Donnerstag und Freitag findet in Brüssel ein EU-Gipfel statt – dabei soll es auch um Migration gehen. Was von dem Gipfel zu erwarten ist, erklärt der SZ-Brüssel-Korrespondent Josef Kelnberger im Gespräch in dieser Folge von „Auf den Punkt“.
Weitere Nachrichten: Gesetzliche Krankenkasse wird teurer, Thomas Tuchel wird Nationaltrainer in England.
Zum Weiterlesen:
Das Interview mit Günther Jauch zu 25 Jahren „Wer wird Millionär?“ lesen Sie hier.
Hier geht es zum Text darüber, wie Sie die Krankenkasse wechseln können.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Giorgia Meloni News.
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Der Rapper und Musikproduzent Sean „Diddy“ Combs sitzt aktuell in einem New Yorker Gefängnis. Ihm werden unter anderem Menschenhandel und sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Mindestens 120 Opfer könnte der Fall haben. Worum es da genau geht und was der Fall über die Musikbranche aussagt, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ die SZ-New-York-Korrespondentin Ann-Kathrin Nezik. Sie war bei der Anhörung von Sean Combs am Donnerstag im Gerichtssaal dabei.
Weitere Nachrichten: EU-Kommissionschefin von der Leyen will Abschiebezentren außerhalb der EU, Shell-Jugendstudie 2024 veröffentlicht.
Hinweis:
Hilfsangebote, wenn Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind, finden Sie hier.
Hilfsangebote, wenn Sie von sexualisierter Gewalt betroffen sind, finden Sie hier.
Zum Weiterlesen:
Den Text zu den Hunde- und Katzenvideos im Netz finden Sie hier.
Den Text zur Shell-Jugendstudie lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über MTV, CNN.
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Mit einem Strategiepapier zur Beendigung der Wirtschaftsflaute hat die SPD am Wochenende erste Weichen für den Bundestagswahlkampf 2025 gestellt. Das Konzept sieht eine Kaufprämie für E-Autos, einen Mindestlohn von 15 Euro, steuerliche Anreize für "Made in Germany", eine Reform der Schuldenbremse und Maßnahmen zur Senkung der Strompreise vor. Zentrale Forderung aber ist die Entlastung von 95 Prozent der Steuerzahler.
Ob das zieht? SZ-Parlamentskorrespondent Georg Ismar hat ins SPD-Wahlprogramm von 2021 geschaut. Und auch da heißt es: "Wir entlasten 96 Prozent der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler." Ismar: "Man kündigt im Prinzip das Gleiche noch mal an, was man jetzt in der Koalition, wo man den Kanzler gestellt hat, nicht umsetzen konnte. Und das ist halt die Frage, ob das dann so bei den Wählerinnen und Wählern zieht."
Weitere Nachrichten: Geheimdienste warnen vor russischen Spionen; Wirtschaftsnobelpreis für Wohlstandsforscher.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie zehn Empfehlungen aus Belletristik, Sachbuch und Hörbuch.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD, ZDF und SPD.
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