Auf den Punkt

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Auf den Punkt episodes

  • Swing States: Wo fällt die Entscheidung 2024?

    Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt".

    Die USA haben 50 Bundesstaaten – aber die Präsidentschaftswahl wird in nur einem Bruchteil davon entschieden. In diesem Jahr gibt es sieben sogenannte Swing States, in denen das Rennen besonders eng ist und um die beide Kandidaten deswegen besonders kämpfen: Pennsylvania, Michigan und Wisconsin im sogenannten "Rust Belt" im Nordosten der USA, sowie North Carolina, Georgia, Arizona und Nevada im südlichen "Sun Belt".

    Was diese Staaten jeweils ausmacht, wie Kamala Harris und Donald Trump versuchen, dort Wähler und Wählerinnen für sich zu gewinnen, und wie die Menschen in diesen Staaten es finden, mit Kampagnenauftritten und Werbespots überschüttet zu werden, darum geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl".

    Zum Weiterlesen:

    Hier finden Sie Fabian Fellmanns Text über seine Reise nach Pennsylvania.

    Peter Burkhardts Reportage aus dem wichtigen Wahlkreis Maricopa County in Arizona können Sie hier lesen.

    Hier geht es zur neuen Podcast-Serie "Old Man Trump". Die erste Folge können Sie kostenlos hören, alle weiteren mit SZ Plus.

    Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 10.10.2024 um 17 Uhr.

    Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter

    Redaktion: Johannes Korsche, Carolin Lenk

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über Straight Arrow News, Donald J. Trump (Youtube), Reuters und NBC News.

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    33 min
  • Macht Spitzenpolitik krank, Michael Roth?

    Der Rücktritt von Kevin Kühnert als SPD-Generalsekretär hat eine Debatte darüber ausgelöst, wie hart der Job als Berufspolitiker ist. Zwischen Terminstress, Schlafentzug und Shitstorms. Darüber spricht in dieser Folge der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Roth. Er sitzt seit 1998 im Bundestag, hatte in dieser Zeit viele Ämter inne – und ist aktuell Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses. 2022 hat er eine mehrmonatige Politik-Pause einlegen. Die Erschöpfung war zu groß geworden, hatte er diesen Schritt damals begründet.

    In dieser Folge von „Auf den Punkt am Wochenende“ spricht Michael Roth darüber, was er während seiner Auszeit über das Politik-Geschäft gelernt hat, warum er sich mit einem Zirkuspferd verglichen hat – und was sich ändern müsste, damit der Beruf „Politik“ erträglicher wird für die Menschen, die ihn betreiben.

    Zum Weiterhören

    Die neue SZ-Podcast-Serie „Old Man Trump“ hören Sie hier.

    Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 11.10.2024, um 15 Uhr.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Nadja Schlüter, Laura Städtler

    Produktion: Jakob Arnu

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv Nachrichten, Europäisches Parlament.

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    27 min
  • Nobelpreis für Atomwaffengegner: Wie real die Gefahr wirklich ist

    Mit dem Friedensnobelpreis wird in diesem Jahr ein Zusammenschluss von Überlebenden des Atombombenabwurfs über Hiroshima und Nagasaki geehrt. Die japanische Organisation Nihon Hidankyo erhält die Auszeichnung für ihre Bemühungen um eine atomwaffenfreie Welt, wie das norwegische Nobelkomitee am Freitag in Oslo mitteilte. Die Wahl ist auch ein Zeichen gegen nukleare Drohungen in aktuellen Kriegen und Konflikten.

    Die Atomwaffe ist "brutal, zerstörerisch, unmenschlich und verbannenswert", sagt der Leiter der SZ-Politikredaktion Stefan Kornelius. "Aber die Menschheit hat es nie geschafft, diese Waffe loszuwerden." Neben den bekannten Atommächten seien auch Iran und Saudi-Arabien nah am Besitz dieser Waffen. Ein Einsatz, egal von welcher Seite, würde eine Kettenreaktion auslösen.

    Trotz zahlreiche Abkommen zur Nichtverbreitung, Teststopps oder zum Abbau von Atomwaffen, sei die Gefahr eines Einsatzes gestiegen, sagt Kornelius. So habe China zwar massiv nuklear aufgerüstet, sei aber in keinem Kontrollabkommen. Inzwischen kämen auch Nukleartheoretikern Zweifel, ob die Logik der gegenseitigen Abschreckung zum nuklearen Patt "noch hält".

    Weitere Nachrichten: Bundesregierung fordert Schutz der Blauhelme in Südlibanon; Scholz verspricht Selenskij weitere Militärhilfen; Schäden durch Hurrikan "Milton".

    Unseren Recherchepodcast "Das Thema" über Argentinien: Ein Jahr unter Javier Mileis Anarcho-Kapitalismus finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.

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    14 min
  • „Milton“, „Kirk“, „Helene“: Die Stärke der Hurrikans nimmt zu

    Tagelang hat sich der US-Bundesstaat Florida auf den Hurrikane „Milton“ vorbereitet. Als er Mittwochabend (Ortszeit) nahe der Großstadt Tampa auf Land traf, wurde er als Sturm der Kategorie 3 von 5 eingestuft. Begleitet wurde er von mehr als 25 Tornados, Starkregen und Sturzfluten. Das alles führte zu großflächigen Stromausfällen und Donnerstagmittag wurden auch schon einzelne Todesfälle bestätigt.

    Bis das volle Ausmaß der Schäden bekannt ist, könnte es allerdings noch länger dauern. Zu Redaktionsschluss dieses Podcasts sind die Aufräumarbeiten erst angelaufen. Die Behörden baten die Bevölkerung, noch in ihren Wohnungen oder Notunterkünften zu bleiben, obwohl der Hurrikane Donnerstagmittag bereits wieder über die Ostküste Floridas auf den Ozean gezogen war.

    War „Milton“ ein besonders gefährlicher Wirbelsturm? Und wie entstehen solche Hurrikans überhaupt? Das erklärt in dieser Folge Theresa Palm aus dem SZ-Wissen.

    Weitere Nachrichten: Literaturnobelpreis an Autorin Han Kang; Rafael Nadal beendet seine Tennis-Karriere; Israel berät über Vergeltungsschlag auf Iran.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Mehr über die Gewinnerin des Literaturnobelpreises können Sie hier nachlesen.

    Den Podcast „Old Man Trump“ finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Redaktion: Johannes Korsche, Nadja Schlüter

    Produktion: Aylin Sancak

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters, Weather Channel

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    13 min
  • Schrumpfende Wirtschaft: Wer um seine Jobs fürchten muss

    Die Bundesregierung rechnet für 2024 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent. Damit korrigiert sie ihre Prognose für die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts deutlich nach unten. Das hat Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen am Mittwoch in Berlin verkündet.

    Die Flaute hat auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Besonders in der Industriebranche müssten Menschen um ihre Jobs fürchten, sagt SZ-Berlin-Korrespondent Roland Preuß. "Und es ist auch schwieriger geworden, dort einen neuen Job zu finden." Besonders betroffen sei die Automobilindustrie, aber auch der Maschinenbau und die Elektrotechnik. Laut einer Studie gingen in der deutschen Industrie derzeit 7000 Stellen pro Monat verloren, sagt Preuß. Die Bundesagentur für Arbeit gibt an, dass Deutschland im kommenden Jahr mit mehr als drei Millionen Arbeitslosen rechnen muss.

    Der Arbeitsabbau werde sich laut den Prognosen von Ökonomen voraussichtlich erst 2026 abmildern, sagt Preuß. Große Chancen gebe es in der Kinderbetreuung, der Alten- und Krankenpflege und grundsätzlich bei Gesundheitsdienstleistungen.

    Weitere Nachrichten: Proteinforscher bekommen Chemie-Nobelpreise; Ramstein-Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe abgesagt; Jürgen Klopp wird "Chef Fußball" bei Red Bull.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Nadja Schlüter

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.

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    11 min
  • SPD: Kühnert-Nachfolger Miersch wird kein Wunder vollbringen

    Der neue SPD-Generalsekretär, Matthias Miersch, ist ein 55-jähriger Hannoveraner und Parteilinker. Er soll als Wahlkampfmanager die Sozialdemokraten wieder zu Erfolgen führen. Bei seiner Vorstellung am Dienstag im Willy-Brandt-Haus in Berlin skizziert er vier Punkte seiner Arbeit: Kampf gegen Rechtsextremismus, die Verbindung von Wirtschaftspolitik und Ökologie, Einsatz für einen starken, handlungsfähigen Staat und eine Alternative zu einer "Merz-CDU" zu bieten. Denn die, so sagt er, "verkörpert alles, für das ich nicht stehe".

    Er erwarte, dass Miersch "keine Wunder" vollbringen wird, sagt Daniel Brössler, Korrespondent im Berliner SZ-Parlamentsbüros. Die Hauptlast für wieder steigende Umfragewerte für die SPD liege bei Olaf Scholz und ob es dem Kanzler gelingen wird, "die SPD zu inspirieren".

    Weitere Nachrichten: Hisbollah ruft zum Durchhalten auf; Physiknobelpreis für KI–Pioniere.

    Zum Weiterlesen:

    Das Porträt des Grünen-Politikers Felix Banaszak finde Sie hier.

    Hinweis: Der kommissarische Generalsekretär der SPD heißt Matthias Miersch. Nicht wie ursprünglich hier geschrieben und im Podcast genannt Michael Miersch. Wir bitten um Entschuldigung für diesen Fehler.

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    12 min
  • Antisemitismus in Deutschland: Albtraum für jüdische Gemeinden

    Seit im Nahen Osten ein offener Krieg herrscht, rufen pro-palästinensische Gruppierungen immer wieder zu Demos auf. Sie wollen damit, so sagen sie, an das Leid der Zivilisten im Gazastreifen erinnern.

    Aber nicht immer steht das schreckliche Leid der Zivilbevölkerung im Vordergrund bei den Demos. Es wurden während des vergangenen Jahres auf deutschen Straßen auch antisemitische Parolen gebrüllt, die zum Beispiel Israel das Existenzrecht absprechen. Das Innenministerium hat im laufenden Jahr mehr als 3200 antisemitisch motivierte Straftaten registriert. Doppelt so viel wie im gleichen Zeitraum 2023.

    Darüber spricht SZ-Inlandskorrespondent Ronen Steinke in dieser Folge von “Auf den Punkt”.

    Weitere Nachrichten: Medizin-Nobelpreis, Kühnert-Rücktritt.

    **Zum Weiterlesen: **

    Den Text über ein Jahr Krieg in Gaza lesen Sie hier.

    Den Text über ein Jahr Krieg in Israel lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Jonathan Brandis

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung (YouTube).

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    13 min
  • Vize-Debatte: Trügerische Harmonie

    Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt".

    Vance gegen Walz: Diese Woche haben die beiden Vizekandidaten von Donald Trump und Kamala Harris ihr TV-Duell ausgetragen – und das in einem für diesen Wahlkampf erstaunlich zivilen Ton und geprägt vom Austausch über politische Inhalte. Um die Unsicherheiten von Tim Walz auf der Bühne und J.D. Vances überraschende Strategie, den Gegner in einer rhetorischen Umarmung zu erwürgen, geht es in dieser Folge.

    Außerdem: Was hat es mit der neuen Anklageschrift gegen Donald Trump im Verfahren wegen Wahlbetrugs auf sich? Und wird der verheerende Hurrikane im Südosten der USA den Ausgang der Wahl beeinflussen?

    Zum Weiterlesen:

    Hier finden Sie den Text zum 100. Geburtstag von Jimmy Carter.

    Hier lesen Sie einen Kommentar von Fabian Fellmann zur Debatte der Vizekandidaten.

    Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 04.10.2024 um 11 Uhr.

    Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter

    Redaktion: Johannes Korsche, Carolin Lenk und Laura Terberl

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über 11Alive, ABC News und CNN.

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    32 min
  • Zum Jahrestag des 7. Oktobers: "Wir sind auf einem Höhepunkt der Gewaltspirale"

    Terroristen der Hamas machten den 7. Oktober 2023 zum größten Pogrom in der jüngsten Vergangenheit: 1139 Menschen werden in Israel ermordet, 239 Menschen werden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Bis heute werden noch 100 von ihnen vermisst.

    Kurz nach dem Massaker kündigte Israels Premier Benjamin Netanjahu an, dass "der Feind dafür einen noch nie dagewesenen Preis bezahlen"“ werde. Netanjahu hält Wort: Bereits am 8. Oktober beginnt das Bombardement des Gazastreifen, drei Wochen später beginnt die bis heute nicht beendete Bodenoffensive. Fast 42 000 Tote und 100 000 Verletzte verzeichnet die palästinensische Seite seither, darunter viele Kinder. Und eine Million Vertriebene irren inzwischen im Gazastreifen umher.

    Vor einem Monat hat Israel dann begonnen, die Hisbollah in Libanon verstärkt ins Visier zu nehmen. Auch mit Tötungen von führenden Milizionären in Teheran. Seither verzeichnet Libanon mehr als 1600 Tote und mehr als eine Million Flüchtlinge im eigenen Land. Und nach einem iranischen Raketenbeschuss steht die israelische Reaktion noch aus.

    Der 7. Oktober hat Traumata auf beiden Seiten aufbrechen lassen, sagt José Brunner, emeritierter Professor für Wissenschaftsgeschichte und -philosophie an der Universität Tel Aviv. Auf israelischer Seite, dass selbst Israel kein Ort ist, der Sicherheit für Juden gewährleisten kann. Unter Palästinensern wird die traumatische Erfahrung der "Nakba" wieder lebendig. "Die Erinnerung daran, dass Israel mehrere 100 000 Palästinenser 1948 vertrieben oder in die Flucht geschlagen hat, dass sie ihre Gesellschaft zerstört hat." Das sei "ein Déjà-vu, eine Art Flashback" im Gazastreifen.

    Ein Jahr nach dem 7. Oktober sei der Nahe Osten auf einem der Höhepunkte der Gewaltspirale. Die rechte bis rechtsextreme Regierung von Netanjahu sei "von Hass getrieben", sagt Brunner, der es völlig an der Vorstellung fehle, wie dieser Krieg zu beenden sei: "Es gibt nur das Ziel, den Krieg zu gewinnen."

    Weitere Nachrichten: EU-Zölle auf chinesische Elektroautos; US-Präsident Biden trifft Kanzler Scholz in Deutschland.

    Zum Weiterlesen:

    Die digitale Chronologie mit zahlreichen Fakten, Bildern und Karten über die Spirale der Gewalt im Nahen Osten finden Sie hier.

    Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 4. Oktober um 15 Uhr.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Laura Städtler

    Produktion: Jakob Arnu

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über TV-Senders I24

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    27 min
  • Wie vereint ist Deutschland? – Gespräch mit dem Ostbeauftragten Schneider

    Es ist der Abend des 2. Oktober 1990, in ein paar Stunden wird aus einem lange gehegten Traum Realität: Deutschland wird wiedervereinigt. Der Kanzler der Bundesrepublik, Helmut Kohl, hält an diesem historischen Abend eine Rede. Er dankt den europäischen Nachbarländern und dem damaligen Präsidenten der Sowjetunion Michael Gorbatschow dafür, dass sie die Wiedervereinigung ermöglicht haben. Und Kohl gibt ein Versprechen: „Durch unsere gemeinsamen Anstrengungen, durch die Politik der sozialen Marktwirtschaft werden schon in wenigen Jahren aus Brandenburg, aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und aus Thüringen blühende Landschaften geworden seien.“

    Blühende Landschaften – das inzwischen so berühmte und viel zitierte Versprechen für wirtschaftlichen Aufschwung. 34 Jahre hält der Bericht des Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, fest: Es gibt immer noch materielle und kulturelle Unterschiede zwischen den ehemaligen Bundesländern der Bundesrepublik und der DDR.

    Über die Unterschiede zwischen Ost und West – und inwieweit sich damit auch die überdurchschnittlichen Erfolge der AfD in ostdeutschen Bundesländern erklären lassen, spricht in dieser Folge der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland und SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider.

    Weitere Nachrichten: Iran feuert Raketen auf Israel.

    Zum Weiterlesen:

    Den Text über den thüringischen Landtagsdirektor Jörg Hopfe lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Nadja Schlüter

    Produktion: Jakob Arnu

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über YouTube (Ammler 75), Phoenix.

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    17 min

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