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26 Jahre lang war Alexander Lukaschenko in Belarus an der Macht - nun ist ihm sein Volk zum Feind geworden. Seit sich der "letzte Diktator Europas" am 9. August den Wahlsieg erschlich und mit krasser Gewalt auf die anschließenden Proteste reagierte, ziehen Tag für Tag Massen auf die Straßen - um gegen die Führung und für freie Wahlen zu demonstrieren.
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Am 4. August flogen im Hafen von Beirut 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat in die Luft, mit der Wucht einer kleinen Atombombe. Jetzt ist die halbe Stadt zerstört, mehr als 165 Menschen sind tot, rund 300.000 haben keine Wohnung mehr. Die Regierung ist zurückgetreten, die Menschen schreien ihre Wut und Verzweiflung über ein zutiefst korruptes System auf den Straßen heraus.
Lea Frehse, Korrespondentin der ZEIT, lebt seit anderthalb Jahren in Beirut und berichtet von dort über den Nahen Osten. Nach dem Unglück sammelte sie die Fenster ihrer Wohnung vom Fußboden auf. Mit ihr sprechen wir darüber, wie es eine gute Woche später in Beirut aussieht. Wir fragen, welche politischen Folgen diese Explosionskatastrophe hat – in einem tief korrupten Staat, der seine Bürger gerade im Unglück allein lässt.
Folgt auf die große Erschütterung durch die Explosion nun ein politischer Umbruch? Oder bleibt am Ende alles wieder beim elenden Alten?
Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
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Nach Corona ist vor Corona: Das Virus geht einfach nicht weg, ein Impfstoff ist (noch) nicht da. Wie geht es jetzt weiter?
Warum es gefährlich ist, von einer „zweiten Welle“ zu sprechen, ein Impfstoff kein Allheilmittel sein wird und erneute flächendeckende Kontaktbeschränkungen trotzdem falsch wären, erklärt Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg in der aktuellen Folge von "Das Politikteil".
Jeder Gast bekommt am Ende der Sendung eine "Das-Politikteil"-Tasse geschenkt. Diese Tasse gibt es auch im ["Das-Politikteil"-Fanshop]:(https://shop.spreadshirt.de/zeit-podcasts/)
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Seit zwei Jahren verschicken Unbekannte rechtsextremistische Drohbriefe an Anwältinnen und Politikerinnen, die alle mit dem unheimlichen Kürzel "NSU 2.0" unterzeichnet sind. Bislang ist es der Polizei nicht gelungen, die Absender zu ermitteln. Womöglich, das ist der verstörende Verdacht, sind die Urheber selbst Polizisten oder haben wenigstens enge Kontakte zu Sicherheitsbehörden. Jetzt haben die Ermittler zum ersten Mal zwei Verdächtige festgenommen. Aber sind sie auf der richtigen Spur?
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Anfang der Woche hat Griechenland seine Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, weil es sich von der Türkei bedroht fühlt. Das ist nur die neueste Nachricht in einer brisanten Entwicklung: Rings um das Mittelmeer betreibt der türkische Staatspräsident Erdoğan eine neue aggressive Außenpolitik, eine Politik, die Bedeutung nicht nur für die Türkei hat, sondern für alle ihre Nachbarstaaten. Denn Erdoğan hat sein Land in den Krieg geführt, immer tiefer, und nicht nur in einen Krieg, sondern in gleich drei oder, noch genauer: in dreieinhalb Kriege.
Mit ZEIT-Redakteurin Özlem Topçu sprechen wir darüber, wo überall sich die türkische Führung in militärische Konflikte eingemischt hat, gegen wen sie da kämpft und mit welchem Erfolg. Wir fragen, was sich Erdoğan und die türkische Führung von diesem Engagement versprechen, welche strategischen Ziele dahinterstecken – und was das für Deutschland, Europa und die NATO bedeutet. Denn immerhin ist Deutschland mit der Türkei in der NATO verbündet.
Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik aktuell beschäftigt, über die Geschichten hinter den Nachrichten und darüber, was noch kommen könnte. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören – und diese Woche ausnahmsweise Heinrich Wefing allein.
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Die CDU zu führen, ist nicht irgendein Job. Der nächste Parteivorsitzende wird mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch Kanzlerkandidat der Union – und hat große Chancen, 2021 Bundeskanzler zu werden. Eigentlich. Denn fragt man die Deutschen, wem sie am ehesten die Kanzlerschaft zutrauen, dann liegt im Augenblick der bayerische CSU-Ministerpräsident Markus Söder vorn – mit weitem Abstand vor den CDU-Kandidaten Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen. Viereinhalb Monate vor dem CDU-Parteitag bringt das Bewegung in die Vorsitzendenfrage.
Mit ZEIT-Redakteurin Mariam Lau sprechen wir darüber, warum die Kandidatenkür so wichtig ist – selbst wenn man sich nicht für Parteipolitik interessiert. Wie würde sich das Land verändern? Was muss man mitbringen, um die Bundesrepublik durchs nächste Jahrzehnt zu führen? Und da sich im Augenblick nur Männer bewerben und die CDU über die Einführung einer Frauenquote streitet: Hat die CDU ein Problem mit Frauen – oder haben Frauen demnächst ein Problem mit der CDU?
Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik aktuell beschäftigt, über die Geschichten hinter den Nachrichten und darüber, was noch kommen könnte. Immer Freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören – und diese Woche ausnahmsweise Marc Brost allein.
Jeder Gast bekommt am Ende der Sendung eine Das-Politikteil-Tasse geschenkt. Diese Tasse gibt es auch im Das-Politikteil-Fanshop (www.shop.spreadshirt.de/zeit-podcasts).
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Das Vereinigten Königreich hat einen traurigen Rekord aufgestellt. Mit 647 Toten je einer Million Einwohner ist es das Land mit den meisten Menschen, die an Covid-19 gestorben sind, noch vor den USA und Brasilien. Großbritannien zählt bisher rund 45.000 Corona-Tote. Die Regierung übernimmt bisher wenig Verantwortung für das Desaster und beschuldigt den Beamtenapparat.
Wofür steht Großbritanniens Premier Boris Johnson politisch? Ist der exzentrische Ex-Journalist ein neuer Typus von Politiker - oder fliegt nun auf, dass er doch eher eine Art Hochstapler ist? Kann der angekündigte Neustart gelingen? Und welche Rolle spielt dabei der Brexit?
Mit dem langjährigen ZEIT-Auslandskorrespondenten und England-Kenner Jan Roß sprechen wir darüber, wie die ehemalige Großmacht langsam aus dem Lockdown krabbelt und warum die vielen prallen Geschichten über Crazy "BoJo" einen sehr ernsten politischen Kern haben. Roß, dessen Johnson-Buch "Porträt eines Störenfrieds" im Herbst erscheint, beschreibt, wie Johnson den Konservatismus neu erfinden will – und warum ihm das nach vielen Blamagen vielleicht ausgerechnet dank Corona gelingen kann.
In Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik aktuell beschäftigt, über die Geschichten hinter den Nachrichten und darüber, was noch kommen könnte. Immer Freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast - und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören – und diese Woche ausnahmsweise Marc Brost und Tina Hildebrandt.
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Pandemie, Wirtschaftskrise und schwindender Rückhalt in der Bevölkerung – das Jahr 2020 war bislang nicht einfach für Wladimir Putin. Um so erstaunlicher mutet es an, dass Russlands Präsident bei seinem Volk eine Verfassungsänderung durchsetzen konnte, die ihm den Machterhalt bis 2036 sichert. Mehr als drei Viertel der russischen Wähler stimmten zu, dass Putin theoretisch weitere 16 Jahre im Amt bleiben könnte. In dem Fall wäre er länger an der Macht als Josef Stalin, länger als je ein Machthaber der früheren Sowjetunion. Warum machen die Russen das mit? Wie hat Putin das Volk von dieser Verfassungsänderung überzeugt? Wie groß ist die russische Sehnsucht nach Autorität – und wie gefährdet ist die Stabilität Russlands? Und was bedeutet die Entwicklung für Deutschland und den Westen? Darüber sprechen wir mit Alice Bota, ZEIT-Korrespondentin in Moskau. In „Das Politikteil“ sprechen wir über Politik – was sie antreibt, was sie anrichtet, was sie erreichen kann: jeden Freitag mit zwei Moderatoren, einem Gast und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Marc Brost sowie Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören.
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Wahlkampf mit Vuvuzela und Polizeischutz: Am Sonntag wählt Polen einen neuen Staatspräsidenten. Das Land ist aufgewühlt und tief gespalten. Zur Wahl stehen der amtierende Nationalkonservative Andrzej Duda, der Front gegen Homosexuelle und Liberale macht – und der Warschauer Bürgermeister Rafał Trzaskowski, der das Land erneuern will. Beide sind gleich alt, beide haben den Aufbruch 1989 als Studenten erlebt – und sind doch ganz anders. Duda liegt in den Umfragen vorne, doch entscheidend ist die Stichwahl, das Rennen ist überraschend offen. Kippt Polen endgültig ins Illiberale – und womöglich am Ende aus der EU? Oder haben die Polen den Nationalkonservatismus satt? Über ein tief gespaltenes Land und eine Wahl, die auch für Deutschland und Europa Folgen haben wird, sprechen wir mit dem ZEIT-Politikredakteur Matthias Krupa. Der langjährige Europa-Korrespondent schildert seine Eindrücke aus einem aufgeladenen Wahlkampf und beschreibt, warum die Wahl auch für Deutschland und Europa Folgen haben könnten.
In „Das Politikteil“ sprechen wir jede Woche über das, was die Politik aktuell beschäftigt, über die Geschichten hinter den Nachrichten und darüber, was noch kommen könnte. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
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Rund 130 Tage sind es noch bis zur US-Präsidentschaftswahl – und die Vereinigten Staaten von Amerika sind so zerrissen wie kaum je zuvor. Neben Pandemie und Wirtschaftskrise spalten Verschwörungstheoretiker das Land, soziale Ungleichheit und der durch den Mord an dem Schwarzen George Floyd wiederbelebte Rassismuskonflikt erschüttern das Vertrauen der Bürger in ihre Regierung zusätzlich. Aber was genau bedeutet das für Trumps Hoffnungen auf eine Wiederwahl? Gelingt es seinem Herausforderer Joe Biden, die Unzufriedenheit vieler Bürger in Zuspruch für die Demokraten umzumünzen und seinen aktuellen Vorsprung in den Umfragen weiter auszubauen? Darf die Welt darauf hoffen, dass die USA nach November wieder zu einem verlässlichen Partner werden?
Darüber sprechen wir mit ZEIT-Autor Klaus Brinkbäumer, der die multiplen Krisen der USA aus seiner Wahlheimat New York beobachtet und Co-Moderator des Podcasts Ok, America ist.
In „Das Politikteil“ sprechen wir über Politik – was sie antreibt, was sie anrichtet, was sie erreichen kann: jeden Freitag mit zwei Moderatoren, einem Gast und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Marc Brost sowie Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören.
Literaturhinweis – im Podcast sprechen wir diesmal unter anderem über diese Bücher: "Trump gegen die Demokratie" (Originaltitel: "A very stable genius"), Carol Leonnig/Philip Rucker. "The Room where it happened" (voraussichtlicher Erscheinungstermin 23. Juni 2020), John Bolton. "The Art of Her Deal: The Untold Story of Melania Trump", Mary Jordan. "Too Much and Never Enough: How My Family Created the World's Most Dangerous Man" (voraussichtlicher Erscheinungstermin 11. August 2020), Mary L. Trump.
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