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1988 wird ein Mensch tot aufgefunden, an der Autobahn zwischen Gießen und Frankfurt. Die Ermittler versuchen, die Identität des Opfers herauszufinden: 1988 lockt sie das auf eine falsche Fährte. 2017 wird der Fall wieder aufgerollt. Aber die Ergebnisse der Ermittlungen sind so rätselhaft, dass die Identität des Opfers bis heute ungeklärt ist.
SZ-Redakteure Moritz Geier und Oliver Klasen sprechen über diesen ungelösten Kriminalfall - und wieso heute immer häufiger "Cold Cases" aufgeklärt werden können.
In der SZ erscheint gerade eine Serie über Cold Cases - alle Texte der Serie finden Sie unter diesem Link.
Den im Podcast besprochenen Fall können Sie hier auch nachlesen.
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky
Isabel dos Santos ist eine Unternehmerin aus Angola und die wahrscheinlich reichste Frau Afrikas. Ihr Vermögen wird auf mehr als zwei Milliarden Dollar geschätzt. Auf Tagungen, Paneldiskussionen und Vorträgen spricht sie über eigentlich alles, was afrikanische Länder in eine erfolgreiche Zukunft bringen soll: Digitalisierung, Investitionen, Innovationen und Bildung.
Worüber sie nicht so gerne spricht, ist ihr Vater. José Eduardo dos Santos ist der ehemalige Präsident von Angola. Er war dort fast vier Jahrzehnte an der Macht. Nicolas Richter, Bernd Dörries, und Tobias Zick haben für die SZ an den sogenannten Luanda Leaks recherchiert. Sie umfassen mehr als 715.000 Emails, Verträge und Memos und legen die Interessenskonflikte sowie Vetternwirtschaft der ehemaligen Präsidentenfamilie offen.
Zum Weiterlesen:
Luanda Leaks: Willkommen im Waschsalon
Isabel dos Santos: Erfolg per Dekret
Krones AG: Nicht unser Bier
Redaktion: Laura Terberl, Theresa Parstorfer
Produktion: Carolin Lenk, Carlo Sarsky
Zusätzliches Audiomaterial über: Youtubekanal Sharing by Isabel dos Santos, Reuters, Channels Television
Die Landwirtschaft steht vor einem enormen Umbruch: Der Klimawandel muss gemeistert werden, die Artenvielfalt erhalten und Wasser und Böden besser geschützt werden. Gleichzeitig müssen auch die Ernten und Einkommen der Bauern gesichert werden.
SZ-Redakteur Thomas Hahn war die vergangenen Jahre Korrespondent in Norddeutschland. Und hat dort immer wieder gesehen, wie es zu Konflikten zwischen Naturschützern und Landwirten kommt: Wenn Gänse ganze Weiden leerfressen oder gefährdete Robbenarten Fischernetze zerstören. Wie lässt sich dieser Konflikt lösen - und wie kommen wir zu einer Landwirtschaft, die ökologisch, ökonomisch und sozial verträglich ist?
Zum Weiterlesen:
Alle Texte des Autors finden Sie auf seinem Autorenprofil.
Wenn die Netze leer bleiben: Hier schreibt Thomas Hahn über die Fischerei an der Elbe.
Die Landwirtschaft steht unter Druck. Wie können wir die Agrarwende schaffen? Darüber schreibt hier Silvia Liebrich.
Auf Helgoland ist die Natur zur Touristenattraktion geworden - wie gut funktioniert das?
Die Arbeit der Bauern verdient mehr Respekt, kommentiert Jan Bielicki in diesem Text.
Redaktion: Antonia Franz, Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky
Weiteres Audiomaterial über NDR.
Außenpolitisch hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan große Ambitionen: Er spricht regelmäßig vom osmanischen Reich, interveniert in Syrien und neuerdings auch in Libyen und schließt wichtige Partnerschaften mit Russland.
Innenpolitisch gibt es aber immer mehr Kritik an Erdoğan, mittlerweile auch aus der eigenen Partei. Wie mächtig ist der Präsident also jetzt, fast 17 Jahre nachdem er zum ersten Mal Ministerpräsident wurde?
Christiane Schlötzer berichtet für die SZ aus Istanbul und hat den Aufstieg Erdoğans lange verfolgt, 2001 hat sie ihn zum ersten Mal interviewt.
In dieser Folge spricht sie darüber, wie Erdoğan so mächtig werden konnte, wie ihm die aktuelle Wirtschaftskrise zusetzt und wie er die Pressefreiheit im Land einschränkt.
Zum Weiterlesen:
Für den Jahresrückblick hat Christiane Schlötzer über Istanbul geschrieben.
Weitere Informationen über die Militärintervention in Libyen.
Die Situation in der Provinz Idlib.
Hier schreibt Christiane Schlötzer über den inhaftierten Mäzen Osman Kavala.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Aufnahme: Julia Ongyerth
Produktion: Carlo Sarsky
Weiteres Audiomaterial über Reuters.
Das SZ-Audio-Team ist in der Winterpause. Um diese Pause zu überbrücken finden Sie hier einen Mitschnitt eines SZ-Live-Talks aus dem November mit Marietta Slomka. Neue Folgen von "Das Thema" gibt es wieder wöchentlich ab Mittwoch, den 8. Januar.
Unter der Überschrift "Was kann Satire?" sprechen in dieser Diskussion an der LMU München der Moderator der heute-show Oliver Welke und die Professorin für Medienwirkungsforschung und Medienpsychologie Diana Rieger. Es geht um Satire und Welkes heute-show.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie eine Nachbesprechung der Veranstaltung von René Hofmann auf SZ.de.
Das SZ-Audio-Team ist in der Winterpause. Um diese Pause zu überbrücken, finden Sie hier einen Mitschnitt eines SZ-Live-Talks aus dem November mit Marietta Slomka. Neue Folgen von "Das Thema" gibt es wieder wöchentlich ab Mittwoch, den 8. Januar.
Nico Fried, Leiter der Parlamentsredaktion der SZ, und Margreth Lünenborg, Kommunikationswissenschaftlerin und Journalismusforscherin an der FU Berlin, sprechen in dieser Diskussion mit Moderatorin Marietta Slomka. Es geht unter der Überschrift "Journalismus - braucht man das oder kann das weg?" um das heute Journal, den Journalismus allgemein und auch um Slomka selbst.
Zum Weiterlesen:
Hier können Sie ein Interview von Thomas Jordan mit Marietta Slomka nachlesen, welches im Vorfeld der Diskussion geführt wurde.
Martin Scorsese ist einer der einflussreichsten Regisseure des großen Hollywoodkinos. Mehr als fünfzig Jahre lang hat er Filme gedreht. Mit einigen von ihnen, wie “The Departed”, “Taxi Driver” oder “Goodfellas”, schrieb er Filmgeschichte. Jetzt ist sein neuester Film “The Irishman” auf Netflix zu sehen.
“The Irishman” ist ein Herzensprojekt Scorseses und zugleich eine Zusammenkunft der Helden des Gangsterfilms - Al Pacino, Robert de Niro, Joe Pesci. Goldene Uhren, teure Zigarren, stilvolle Mafiosi in maßgeschneiderten Anzügen vor einer 50er Jahre Kulisse.
Warum dieser Film das Vermächtnis einer großen Hollywoodlegende sein wird, erklärt David Steinitz. Er ist Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung und spricht im Podcast darüber, warum dieser Film nicht nur eine Mafia-Geschichte, sondern auch etwas darüber erzählt, wie Streamingdienste die Welt des Kinos verändern.
Zum Weiterlesen und Weiterschauen:
Hier finden sie die Serien des Monats Dezember.
Mit SZ Plus können Sie hier die wichtigsten Fakten zu den “Streaming Wars” lesen.
Hier bespricht David Steinitz in der SZ-Video-Kolumne “Zoom” den Film “The Irishman”.
Im Feuilleton erschien außerdem diese Besprechung von Tobias Kniebe.
Ebenfalls mit SZ Plus können Sie hier ein Interview mit einem Münchner Kinobetreiber lesen, der Netflix-Filme zeigt.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion, Produktion: Theresa Parstorfer
Produktion: Carlo Sarsky
Audiomaterial über Disney+, HeyGuys, Netflix, ARD-Mediathek, SZ-Video-Team, Jimmy Kimmel Live
Diplomatie anstatt Bomben, Einigung mit Worten anstelle von Waffen. Das propangieren deutsche Politkerinnen und Politiker gerne auf der internationalen Bühne. Gleichzeitig genehmigte die Bundesregierung allein in diesem Jahr Rüstungsexporte im Wert von knapp acht Milliarden Euro. In der Vergangenheit gingen auch viele der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und seine Verbündeten. Alles Länder, die im Jemen-Krieg Schulen, Krankenhäuser und Wohngebäude bombadieren.
Nun haben Menschenrechtsanwälte eine Anzeige beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eingereicht. Sie sagen: Deutsche Rüstungsunternehmen und Politiker tragen eine Mitschuld an dem Leiden und Sterben von zehntausenden Menschen im Jemen.
Wieso Waffenexporte in das Krisengebiet jahrelang genehmigt wurden und wie erfolgsversprechend die Anzeige der Menschenrechtler ist, das erklären die SZ-Redakteure Nicolas Richter und Ronen Steinke.
Zum Weiterlesen:
Paul-Anton Krüger hat vier Jahre lang als Korrespondent für die SZ über die arabische Welt berichtet. Hier schreibt er über seine Jemenreise 2018 (SZPlus). Außerdem erzählt er in dieser Videokolumne von seinen Eindrücken.
Wie realistisch ist ein Frieden im Jemen? Darüber hat Moritz Baumstieger im November 2018 im SZ-Nachrichten-Podcast Auf den Punkt gesprochen.
Der SZ-Parlamentsredakteur Nico Fried hat einen Kommentar zum deutschen Exportstopp für Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien geschrieben.
Im Interview spricht die ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen über die deutsche Rüstungspolitik.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion, Produktion: Nora Ederer
Produktion: Carlo Sarsky
Audiomaterial über Reuters und die Mediathek des Deutschen Bundestags.
Die SPD steht vor einer Zerreißprobe: Auf der einen Seite der lange ignorierte linke Flügel der Partei um Juso-Chef Kevin Kühnert, auf der anderen Seite die Realpolitiker um Olaf Scholz. Und über allem stehen die Fragen: Kann die SPD die Volkspartei bleiben, die sie einmal war? Und wer wird die Partei durch diese Krise führen?
In der Mitgliederbefragung zum Parteivorsitz hat sich am ersten Adventswochenende überraschend das vom linken Flügel favorisierte Spitzenduo aus Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans durchgesetzt.
Vor der Mitgliederbefragung hat Jean-Marie Magro mit drei prominenten SPD-Mitgliedern über ihre Partei gesprochen: Mit Kevin Kühnert, Saskia Esken und Lars Klingbeil.
Zum Weiterlesen und Weiterschauen:
Eine Video-Analyse von Heribert Prantl zur Wahl des Spitzenduos
Ein Kommentar von Nico Fried über die Bedeutung des Wahlergebnisses für die Große Koalition
Die ersten Aussagen des neuen Spitzenduos
Mit SZ Plus lesen Sie hier eine Reportage von der Urwahl am Wochenende von Mike Szymanski
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion, Produktion: Jean-Marie Magro
Produktion: Carlo Sarsky, Theresa Parstorfer, Vinzent-Vitus Leitgeb
Audiomaterial über Phoenix, dpa und ARD-Mediathek
Erst waren es Gerüchte, dann Augenzeugenberichte und später verdächtige Satellitenbilder. Jetzt beweisen Dokumente, was die chinesische Regierung lange geleugnet hat: In Umerziehungslagern werden Uiguren und andere muslimische Minderheiten willkürlich inhaftiert und indoktriniert. Die Uigurin Gülziye Taschmamat befürchtet, dass sich ihre Schwester in einem dieser Lager befindet. Im Podcast erzählt sie von der Suche nach ihrer Familie.
Außerdem spricht Frederik Obermaier vom Ressort für investigative Recherche über die "China Cables", die die SZ mit ihren internationalen Partnern ausgewertet hat. Er findet: Gegen den chinesischen Staat ist die NSA ein Witz.
Zum Weiterlesen:
Alle Texte zu den China Cables finden Sie auf dieser Übersichtsseite: chinacables.de
Mit SZ Plus können Sie hier mehr über den chinesischen Studenten lesen, der die Internierungslager auf Satellitenbildern entdeckt hat.
Die Reportage des Journalisten Harald Maass können Sie mit SZ Plus hier lesen.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion, Produktion: Theresa Parstorfer
Produktion: Carlo Sarsky
Mitarbeit: Antonia Franz
Audiomaterial über Reuters, den Youtube-Kanal von Afp und das Video-Team der SZ.
Dieser Podcast wird unterstützt von Slack.
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