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Deutschland ist ein Milchland, die deutsche Milchindustrie ist eine der größten der EU. 26 Milliarden Umsatz werden damit jedes Jahr gemacht. Dabei hat sich die Milchleistung einer Kuh in den vergangenen 70 Jahren mehr als verdreifacht: Während eine Kuh 1950 ungefähr 2480 Kilogramm Milch pro Jahr gab, waren es 2018 8059.
Um sicherzustellen, dass die Kühe dabei gesund bleiben, gibt es Regulierungen und Richtlinien auf EU-Ebene. Und auch in Deutschland gibt es Gesetze, die Tierquälerei verhindern sowie Standards festlegen. Trotzdem gibt es in Deutschland enorme Unterschiede bei der Einhaltung dieser Standards und immer wieder kommt es zu Verstößen und Skandalen. Kühe, die lahmen, krank werden, sterben. Forscher sprechen von Produktionskrankheiten, Brancheninsider von Berufskrankheiten.
Die SZ-Redakteurinnen Katrin Langhans und Pia Ratzesberger haben recherchiert, wie Milchkühe in Deutschland bis zum Umfallen angetrieben werden. In dieser Folge von "Das Thema" erklären sie, warum in Deutschland nach wie vor viele Kühe leiden, und worauf Verbraucher achten können.
Zum Weiterlesen:
Katrin Langhans Recherche zur Leistung der deutschen Milchkühe (SZPlus)
Der von Pia Ratzesberger recherchierte Fall im Allgäu mit Verdacht auf Tierquälerei
Reaktionen der Politik auf den Fall im Allgäu
Ein Kommentar von Katrin Langhans über Tierschutz
Mehr zu umweltfreundlicher Ernährung können Sie hier und hier lesen.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Theresa Parstorfer
Produktion: Carlo Sarsky, Julia Ongyerth
Audiomaterial über die Youtube-Kanäle von Soko Tierschutz und Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft.
In Science-Fiction-Filmen ist künstliche Intelligenz ein Dauerbrenner. Immer wieder wird die Frage gestellt, ob sich eines Tages Maschinen den Menschen untertan machen können. Doch was kann KI schon jetzt - und was wird sie zukünftig können?
Schwache KI kommt jetzt schon bei Facebook oder Amazon zum Einsatz und sei "längst Teil des Alltags", sagt SZ-Feuilleton-Chef Andrian Kreye. Er ist sich sicher, dass allerdings auch "erweiterte KI" das menschliche Gehirn "erweitern und verbessern" kann, "aber nicht übertreffen" wird. Deshalb könne es auch gar keine "bösartige KI" geben, auch wenn das Motiv in Filmen immer wieder benutzt wird.
China etwa sei auf dem Weg zum Marktführer in dieser künftigen Schlüsseltechnologie und würde sie zur totalen Überwachung einsetzen.Deshalb müssten dringend gundlegende Moralfragen geklärt werden. Denn um zu gewährleisten, dass Maschinen in unserem besten Interesse handeln, brauchen sie entsprechende Grenzen oder Leitlinien.
Zum Weiterlesen:
Alle Texte zum Thema KI können Sie hier lesen.
Ein Interview mit Mariana Lin, die die Persönlichkeit des Apple-Assistenten Siri konzipiert hat.
Das ist der TÜV für künstliche Intelligenz.
Warum die meisten Zukunftsszenarios zu KI völlig an der Realität vorbeigehen. Ein Gastbeitrag des Kognitionsforschers Steven Pinker.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Justin Patchett, Julia Ongyerth
Für diese Folge zum Mauerfall-Jubiläum hat SZ-Korrespondentin Antonie Rietzschel mit drei Musikern aus dem Osten gesprochen, die die Wende miterlebt haben: Dirk Michaelis von der Band Karussell, der DJ Paul van Dyk und Trettmann.
In den Gesprächen geht es um ihr Leben in der DDR, über die Wiedervereinigung und natürlich um ihre Musik. Die Band Karussell hat 1987 den Song "Als ich fortging" veröffentlicht, der zur inoffiziellen Wende-Hymne wurde. Paul van Dyk hat mit Peter Heppner 2004 das Lied "Wir sind wir" veröffentlicht und Trettmann verarbeitete in "Grauer Beton" 2017 seine Jugend in Chemnitz.
Diese drei Songs machen deutlich, wie sich der Blick auf den Osten verändert hat und wie unterschiedlich Biographien von der Wende beeinflusst wurden.
Zum Anhören (Youtube):
Karussel: Als ich fortging
Lift: Nach Süden
Paul van Dyk & Peter Heppner: Wir sind wir
Trettmann: Grauer Beton
Redaktion, Moderation: Antonie Rietzschel, Laura Terberl
Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Carlo Sarsky
Europa hat während der Kolonialzeit unglaubliche Verbrechen begangen. Menschen wurden unterdrückt, vertrieben, getötet.
Und häufig wurden sie auch ausgeraubt: Die Kolonialmächte haben alle möglichen Artefakte gestohlen oder zu sehr günstigen Bedingungen getauscht. Nicht nur Kunstwerke, sondern auch Alltagsgegenstände, wie Tierfelle oder Holzlöffel. Noch heute lagern 80% bis 90% aller afrikanischen Kulturgüter in Museen, die sich außerhalb Afrikas befinden.
In Deutschlands Ethnologischen Museen befinden sich Hunderttausende dieser Objekte. Wie kann es sein, dass die ehemaligen Kolonialmächte all diese Dinge geraubt haben und sie bis heute nicht zurückgegeben haben?
Jörg Häntzschel, Redakteur aus dem Feuilleton, ist dieser Frage nachgegangen. Und hat dabei herausgefunden, dass es in jedem Fall nicht daran liegt, dass die Werke in Europa besser aufgehoben sind.
Zum Weiterlesen:
Mit SZ Plus können Sie hier eine Digitalreportage über Raubkunst lesen.
Ein Interview mit dem Kurator Bonaventure Ndikung zur Restitutionsdebatte.
Ein Bericht über den Zustand der Ethnologischen Museen in Deutschland.
Hier erklärt Jörg Häntzschel, auf was sich Deutschland in der Debatte geeinigt hat.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Viktoria Hausmann
Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Carlo Sarsky
Am 4. November 1989 beginnt und endet auf dem Berliner Alexanderplatz die erste genehmigte nichtstaatliche Demonstration in der Geschichte der DDR. Für die Artikel 27 und 28 der Verfassung, Recht auf Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit.
In den meisten Reden werden der Staat und die Partei stark kritisiert, es werden Reformen gefordert. Viele Prominente finden sich auf der Bühne: Gregor Gysi, Jan Josef Liefers, Ulrich Mühe oder Christa Wolf. Günther Schabowski hält eine Rede, genauso wie die Bürgerrechtlerin Marianne Birthler.
Patrick Bauer vom SZ-Magazin hat viele der damaligen Redner und deren Angehörige getroffen und mit ihnen gesprochen. Er sagt: Wenn man die Beteiligten trifft, wird deutlich, wie wichtig dieser Tag noch heute ist.
Sie können die ganze Recherche von Patrick Bauer mit SZ Plus hier nachlesen.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth, Carolin Lenk
Die Wissenschaft warnt seit Jahrzehnten vor dem Klimawandel. Nur passiert politische einfach viel zu wenig, um ihn abzubremsen. Was helfen könnte, erklärt in dieser Folge von "Das Thema" Marlene Weiß. Sie ist Physikerin und schreibt seit 2012 für die SZ über Umweltthemen. Im Podcast spricht sie über grünes Wachstum, das Klimapaket der deutschen Bundesregierung, aber auch die Frage, wie sinnvoll eigentlich der Verzicht von Einzelnen ist.
Viele Fragen an Marlene Weiß sind dabei von SZ-Leserinnen und Lesern gekommen. Denn diese Podcast-Folge ist im Rahmen der “Werkstatt Demokratie” entstanden - einem Projekt der SZ in Kooperation mit der Nemetschek Stiftung.
Zum Weiterlesen:
Alle Texte der "Werkstatt Demokratie" finden Sie hier.
In diesem Beitrag wird ausführlich erklärt, was die Ursachen der Klimakrise sind und wie unsere Zukunft aussehen kann.
Den SZ-Klimafreitag-Newsletter können Sie hier kostenlos abonnieren.
Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Zusätzliches Audiomaterial über die Vereinten Nationen.
Donald Trump hat gerade ziemliche Probleme. Die Demokraten haben im Repräsentantenhaus Untersuchungen begonnen, auf die ein Amtsenthebungsverfahren folgen könnte. Die sogenannte “Ukraine-Affäre” ist auf jeden Fall sehr schnell hochgekocht. Fast jeden Tag kommen neue Details ans Licht oder es sagen neue Zeugen aus – und Trump wehrt sich mit allen Mitteln, die ihm einfallen.
Ob er damit noch überzeugen und ein Impeachment verhindern kann, erklärt der US-Korrespondent der SZ, Thorsten Denkler. Außerdem erklärt Florian Hassel, der als SZ-Korrespondent für die Ukraine zuständig ist, was dort überhaupt passiert ist und was Joe Biden vorgeworfen wird.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Akteure der Ukraine-Affäre in den USA.
Die Vorgänge rund um Joe Biden und seinen Sohn Hunter Biden in der Ukraine können Sie hier nachlesen.
Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Jean-Marie Magro
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Audiomaterial über den YouTube-Kanal des Weißen Hauses und des Council on Foreign Relations.
2005 bekommt SZ-Redakteurin Barbara Vorsamer zum ersten Mal die Diagnose: Sie hat Depressionen und muss deswegen behandelt werden. Später musste sie deswegen auch zwei Mal in eine psychiatrische Klinik, einmal kurz nach der Geburt ihrer Tochter vor 8 Jahren. In dieser Folge von "Das Thema" erzählt Barbara Vorsamer wie sie mit der Krankheit umgeht und auch, welche Rolle die Depressionen gespielt haben, als sie ihre beiden Kinder bekommen hat.
Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (http://www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.
Zum Weiterlesen:
Den Essay von Barbara Vorsamer über ihre Depressionen können Sie mit SZ-Plus hier lesen.
Mehr Familienthemen aus der SZ bekommen Sie über unseren Familien-Newsletter, zu dem Sie sich hier kostenlos anmelden können.
Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Geldwäsche ist ein massives Problem: Mit kriminellen Geschäften verdientes Geld wird an Steuerbehörden vorbei geschleust und finanziert womöglich sogar weitere illegale Tätigkeiten.
Geschätzt hundert Milliarden Euro werden jedes Jahr in Deutschland gewaschen. Das liegt zum Teil an der hohen Bargeldakzeptanz im Land, aber auch an ineffizienten Kontrollen.
Jan Willmroth arbeitet für die Wirtschaftsredaktion in Frankfurt. Im Podcast erklärt er die Mechanismen hinter der Geldwäsche, wieso es für Ermittler so schwierig ist, Geldwäscher zu überführen und was die Banken dabei für eine Rolle spielen.
Schließlich hatte erst vor kurzem der Fall der dänischen Danske Bank für Schlagzeilen gesorgt: In Estland hatte eine kleine Filiale über Jahre hinweg 200 Milliarden Euro in alle Welt geschleust. Das Geld stammte zum Teil aus russischen Briefkastenfirmen.
Nach Redaktionsschluss des Podcasts wurde am Mittwoch den 25.09.2019 bekannt, dass deutsche Behörden im Danske-Fall bei der Deutschen Bank ermitteln. Mehr dazu finden Sie auf SZ.de.
Zum Weiterlesen
In diesem Report hat Jan Willmroth gemeinsam mit den Kollegen Meike Schreiber und Markus Zydra das System Geldwäsche in Deutschland beschrieben - und wie dagegen vorgegangen wird.
Geldwäsche in Deutschland ist auch deshalb möglich, weil die Aufsicht überfordert ist. Finanzkorrespondent Markus Zydra beschreibt hier, warum das so ist.
Details über die Geldwäscheprävention der EU finden Sie hier.
Hier können Sie mehr über den Fall der Danske Bank lesen.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett, Carlo Sarsky
Zusätzliches Audiomaterial über die EU-Kommission und die Facebook-Seite von Olaf Scholz.
Der Tod einer Seniorin in Rottach-Egern im Jahr 2008 beschäftigt die bayerische Justiz bis heute. Im Mai 2010 verurteilte das Landgericht München II den 50-jährigen Hausmeister des Opfers wegen Mordes zu lebenslanger Haft.
Der Hausmeister Manfred Genditzki hatte sich jahrelang um die schwer kranke Frau gekümmert. Das Gericht glaubt, dass er die Seniorin wegen eines Streits umgebracht hat. Aber viele Menschen halten den Mann bis heute für unschuldig. Dafür sprechen auch zahlreiche Indizien, weshalb der Fall nochmal neu aufgerollt werden soll.
Unser Gerichtsreporter Hans Holzhaider hat in den letzten 20 Jahren schon hunderte Prozesse erlebt: Aber dieser Fall hat sein Vertrauen in die Justiz erschüttert. Warum das so ist, erzählt er im Podcast.
Mehr über den Fall können Sie hier mit SZ Plus lesen.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carlo Sarsky, Vinzent-Vitus Leitgeb
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