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Seit Neuestem wohnt irgendwo unter dem Dach der Familie Schwarzkopf ein auffällig unauffälliger, ja geradezu mausgrauer, illegaler Immigrant. Ohne ID, ohne Aufenthaltserlaubnis und – ohne Furcht. Weder die Mauern eines Schuhkartons noch der tiefe Abgrund eines Eimers konnten dem gewitzten Eindringling bislang etwas anhaben. Unser Reporter sieht in Folge dieser Ereignisse nicht nur seine Schokoladenvorräte schwinden. Er zieht auch Parallelen zum derzeit stattfindenden politischen Showdown in Washington, weiß er doch aus aktueller eigener Erfahrung: Manchmal geht die Mäusejagd anders aus als erwartet.
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Spoiler alert: Der Iran war’s. Sagt Donald Trump. Der verhasste Erzfeind hat am Wochenende Teile von Saudi-Arabiens Ölproduktion per Raketenbeschuss zerstört. Also, sehr wahrscheinlich war es der Iran, aber die USA untersuchen das gerade noch. Zu behaupten, dass es der Iran war, wäre deshalb verfrüht. Sagt Donald Trump. Doch eins steht fest: Das Ergebnis der Untersuchung dürfte niemanden überraschen. Sagt Donald Trump. Alles klar? Immerhin geht es hier möglicherweise um Krieg und Frieden. Was gedenkt der US-Präsident also zu tun, wenn es der Iran war? „Ich habe das nicht gesagt. Warum erzählen Sie so etwas?“ Vom Leiden eines Reporters auf der Suche nach Sinn.
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Kein Strom, Wasser in den Gummistiefeln und unaufhörlicher Wind, der an Kleidung und Nerven zerrt – das kennen wir doch schon? Richtig. Vor ziemlich genau einem Jahr war unser Reporter schon mal unterwegs, um für die WELT-Zuschauer live und sozusagen aus dem Auge des Sturms zu berichten. Im letzten Herbst hieß dieser Sturm Florence, diesmal trägt der Hurrikan den Namen Dorian. Nachdem er die Bahamas verwüstet und mindestens 30 Menschenleben gefordert hat, nimmt Dorian Kurs auf die Südostküste der USA. Steffen und sein Kameramann Bill erwischen gerade noch den letzten Flug nach Orlando in Florida und beginnen ihren Wettlauf mit dem meteorologischen Monster.
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Die Iowa State Fair in Des Moines ist ein Mega-Event, mit 1,3 Millionen Besuchern eines der größten Volksfeste der USA. Und es ist der Ort, an dem Präsidenten gemacht werden. Fast alle Kandidaten der Demokratischen Partei gingen hier in diesem Jahr auf Tuchfühlung zu den Wählern. Auf einer kleinen Heuballen-Bühne, der sogenannten Soapbox, warben sie um Unterstützung und stellten in knapp bemessenen 20-minütigen Auftritten ihre politischen Programme vor. Auch beim Truthahnkeulenessen und Burgerbraten zeigten sich Elizabeth Warren, Kamala Harris, Joe Biden, Bernie Sanders & Co. so volksnah wie möglich. In Iowa kommt es darauf an, den richtigen Ton zu treffen, denn ganz Amerika hört zu. Eine Reportage von Steffen Schwarzkopf.
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Was trägt ein TV-Korrespondent eigentlich untenrum? Also, unter dem Schreibtisch, an dem er sitzt? Obenrum natürlich Hemd und Sakko, wie es sich gehört. Weiter unten und damit außerhalb des Bildes: kurze Hosen, Kompressionsstrümpfe und Laufschuhe. Was es mit diesem skurrilen Outfit auf sich hat und warum Steffen bei einer dreiminütigen Liveschalte am Sonntag der Schweiß in Sturzbächen übers Gesicht lief, erzählt der zurzeit kulturbeflissene Strohwitwer im heutigen Podcast. Außerdem: Viel Diskussion, aber kaum Hoffnung auf Veränderung. Nach den Massakern in El Paso und Dayton bringt die US-Waffenlobby ihre Sprachrohre routiniert in Position.
Es sollte das Ende von Donald Trumps Präsidentschaft werden, und das wurde es auch. Also beinahe jedenfalls, um Haaresbreite sozusagen. Sonderermittler Robert Mueller sagte diese Woche vor dem Kongress aus, und unser Reporter war natürlich live dabei. Die Erwartungen waren groß. Mueller würde, so war man sich einig, zu Präsident Trumps Sargnagel werden. Warum er das am Ende doch nicht wurde und wieso die Anhörung nicht so verlief, wie die Demokraten es sich vorgestellt hatten, hören Sie im heutigen Postcard. Postcard? So nennen Ida und Theo dieses Format. Zwei Fans, die Steffen bei einer zufälligen Begegnung nicht nur mit wertvollen Tipps versorgt haben, sondern auch richtig gute Witze kennen.
Sommerferien! Unser Reporter ist mit der Familie auf Reisen im Westen der USA. Furchtlos navigiert er ein Achteinhalbmeterschiff über Interstates, Free- und Highways und stellt mal wieder fest, dass Amerika vor allem das Land der unbegrenzten Entfernungen ist. Meilenschrubben auf dem Bock, ein missglücktes Dumping auf dem Campingplatz und die Streitigkeiten der lieben Kleinen zerren an seinem Nervenkostüm. Der Geschmack von Freiheit und Abenteuer? Dosennahrung und Müsliriegel. Der furchterregendste Anblick in der Wildnis? Die Übernachtungspreise für Holzhütten ohne Dusche und Toilette. Alaska, Oregon und Kalifornien sind Sehnsuchtsorte, die für Naturerfahrungen, Entspannung und inneren Frieden stehen. Steffens Zwischenfazit on the road: „Ich suche noch.“
„Er hat sich verändert. Er sieht anders aus, er benimmt sich anders. Er ist sogar noch langsamer als früher. Also, ich weiß nicht.“ Dieser O-Ton ist nicht die Einschätzung der lieben WELT-Kollegen über Steffen nach seinem Berlin-Besuch neulich. Es ist mal wieder Donald Trump, der sich in gewohnter Manier über politische Gegner, in diesem Fall Joe Biden, auslässt. Unser Reporter hat das ewige Hauptstadt-Gezänk erst mal gründlich satt und fährt lieber in den Urlaub. Ganz egal was ihn dort erwartet – im Vergleich zur miesen Stimmung in Washington wird es, wie die Amerikaner sagen, ganz sicher „not too bad.“
In der aktuellen politischen Debatte in den USA geht es vor allem um den Geisteszustand führender Politiker. Donald Trump hält Joe Biden für bekloppt. Nancy Pelosi betet für den Präsidenten und wird von diesem zum Dank für senil erklärt. Noch nicht senil ist Bastian Schweinsteiger, den unser Reporter neulich bei einem Spiel des Hauptstadtclubs DC United gegen Schweinis Team Chicago Fire sah. Allerdings ist der 34-jährige Weltmeister in Steffens Worten „stark ergraut und wirkt meist ein wenig teilnahmslos“. Leben in den USA – ein Albtraum?
Gut zwei Jahre ist Donald Trump inzwischen US-Präsident. Für manche, darunter auch viele Menschen in Europa, ist das schon jetzt viel zu lang. Andere, vor allem die republikanisch gesinnten Trump-Wähler, genießen jeden Tag. Zwei Jahre Trump – was hat das gemacht mit Amerika, mit der Welt, mit uns in Europa? Darüber unterhielt sich WELT-Chefmoderatorin Tatjana Ohm einen Abend lang vor Publikum mit WELT-US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf. Die beiden Journalisten sind seit 20 Jahren Kollegen und waren als Reporter schon fast überall im Einsatz. Zwei „Berliner Gören“ auf der Bühne der Berliner Institution Urania – ein spannendes und vergnügliches Live-Gespräch.
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